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Johanniter fordern besseren Schutz und Integration

Berlin (ots) - Auf der heute in Potsdam beginnenden Innenministerkonferenz rücken die drängenden Themen Bevölkerungsschutz und Migration ins Zentrum der Diskussionen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., vertreten durch Bundesvorstandsmitglied Thomas Mähnert, unterstützt die Forderungen nach verbesserter Zivilschutzausstattung und einheitlichen Regelungen für ehrenamtliche Helfer. Zudem kritisieren die Johanniter den fehlenden Fokus auf Integrationsarbeit und plädieren für eine langfristig gesicherte Finanzierung sowie bessere Bedingungen in Landesaufnahmeeinrichtungen. Mit über 31.000 Beschäftigten und rund 46.000 Ehrenamtlichen zählt die Johanniter-Unfall-Hilfe zu den größten Hilfsorganisationen Deutschlands und ist maßgeblich in Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Flüchtlingshilfe aktiv.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Potsdam setzt heute einen klaren Fokus: Die Innenministerkonferenz rückt die Themen Bevölkerungsschutz und Migration ins Rampenlicht. Thomas Mähnert von der Johanniter-Unfall-Hilfe sieht diese Themenwahl als dringend notwendig an. Erfahrungen aus dem täglichen Engagement vor Ort zeigen, dass es höchste Zeit ist, Bundesmittel für Zivilschutzausstattung sowie für die Unterstützung und Ausbildung ehrenamtlicher Helfer bereitzustellen. „In der aktuellen sicherheitspolitischen Lage braucht es einen zuverlässigen und gut ausgestatteten Bevölkerungsschutz“, äußert sich Mähnert nachdrücklich.

Eine zentrale Forderung der Johanniter ist die bundesweite Vereinheitlichung von Regelungen zur Freistellung, sozialen Absicherung und Kostenerstattung für ehrenamtliche Helfer. Es wird Zeit, die freiwilligen Helfer der anerkannten Hilfsorganisationen mit denen der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks gleichzustellen. Mähnert betont: „Die Gleichbehandlung ist längst überfällig.“

Aber nicht nur der Bevölkerungsschutz steht unter Beobachtung, auch die Integrationsarbeit bedarf einer stärkeren Schwerpunktsetzung. Mähnert kritisiert, dass in der aktuellen Migrationspolitik der Aspekt der Integration zu kurz kommt. „Vor allem im Hinblick auf die innere Sicherheit müssen Bund und Länder präventive Integrationsarbeit langfristig und sicher finanzieren“, fordert er. Darüber hinaus liegt es in der politischen Verantwortung der Länder, die Bedingungen innerhalb der Landesaufnahmeeinrichtungen durch bessere Personalschlüssel, mehr psychosoziale Angebote und leichteren Zugang zu Sprachkursen und Bildung zu verbessern.

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Rund 7.000 engagierte Helfer sind bei den Johannitern im Bevölkerungsschutz aktiv. Sie bilden 184 spezialisierte Einheiten, die im Katastrophenfall in der Lage sind, große Menschenmengen zu evakuieren, medizinisch zu versorgen, zu verpflegen und kurzfristig unterzubringen. Besondere Einsatzlagen werden von eigens dafür ausgebildeten Rettungshundestaffeln, Drohnenstaffeln und Reiterstaffeln abgedeckt.

Auch in der Flüchtlingshilfe sind die Johanniter überaus aktiv: Rund 1.500 hauptamtliche Mitarbeiter und über 1.000 Ehrenamtliche arbeiten täglich mit vollem Einsatz in Unterkünften, bieten Beratungs- und Bildungsangebote und kümmern sich um die Kinderbetreuung. Bis Ende 2023 betrieben sie etwa 202 Unterkünfte mit mehr als 35.000 Plätzen für Geflüchtete und unterstützen diese mit umfangreichen Integrationsmaßnahmen, wie beispielsweise Erstorientierungskurse.

Mit über 31.000 Beschäftigten, rund 46.000 ehrenamtlichen Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern zählt die Johanniter-Unfall-Hilfe zu den größten Hilfsorganisationen in Deutschland. Ihr Engagement erstreckt sich von Rettungs- und Sanitätsdienst über Katastrophenschutz, die Pflege und Betreuung kranker und alter Menschen bis hin zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Hospizarbeit. Auch im Bereich humanitäre Hilfe im Ausland sind die Johanniter aktiv.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Website der Johanniter unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe oder kontaktieren Sie Juliane Flurschütz, stellvertretende Pressesprecherin, unter 030-26997-361 oder mobil unter 0173 619 3409.

Originalinhalt von Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell.

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Innenministerkonferenz: Bevölkerungsschutz und Integrationsarbeit stärken

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen


Personen:
– Thomas Mähnert
– Juliane Flurschütz

Organisationen:
– Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
– Feuerwehr
– Technisches Hilfswerk (THW)

Institutionen:
– Innenministerkonferenz
– Bundesgeschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Unternehmen:
– news aktuell

Die genannten Personen und Organisationen sind direkt involviert oder erwähnt, während Institutionen und Unternehmen entweder als Kontext oder zur Distribution des Inhalts aufgeführt sind.

Meldung einfach erklärt

Datum und Uhrzeit:
– 19.06.2024 – 09:30

Organisation:
– Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Ort:
– Berlin

Was ist das Thema?
– Die Johanniter setzen sich für bessere Integrationsarbeit und besseren Bevölkerungsschutz ein.

Worum geht es genau?
– Auf der Innenministerkonferenz in Potsdam werden die Themen Bevölkerungsschutz und Migration besprochen.

Wer ist Thomas Mähnert?
– Thomas Mähnert ist Mitglied im Bundesvorstand der Johanniter.

Warum ist Bevölkerungsschutz wichtig?
– In der aktuellen sicherheitspolitischen Lage braucht es einen gut ausgestatteten Bevölkerungsschutz.
– Es sollen mehr Bundesmittel für Zivilschutzausstattungen und für ehrenamtliche Helfer bereitgestellt werden.
– Ehreamtliche Helfer sollen gleiche Rechte haben wie die Helfer der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW).

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Warum ist Integration wichtig?
– Integration ist wichtig für die innere Sicherheit.
– Bund und Länder sollten Integrationsarbeit besser finanzieren.
– In Aufnahmeeinrichtungen soll es mehr Personal, psychosoziale Angebote und besseren Zugang zu Sprachkursen und Bildung geben.

Wie leisten die Johanniter Bevölkerungsschutz?
– Rund 7.000 Helfer sind im Bevölkerungsschutz tätig.
– Sie organisieren 184 Einheiten, die Menschen im Katastrophenfall helfen können.
– Rettungshundestaffeln, Drohnenstaffeln und Reiterstaffeln sind auf spezielle Einsätze vorbereitet.

Wie leisten die Johanniter Integrationsarbeit?
– Rund 1.500 hauptamtliche und mehr als 1.000 ehrenamtliche Helfer unterstützen Geflüchtete.
– Die Johanniter betreiben etwa 202 Unterkünfte mit mehr als 35.000 Plätzen.
– Sie bieten Erstorientierungskurse und andere Integrationsmaßnahmen an.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe:
– Eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland.
– Hat 31.000 Beschäftigte und 46.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
– Tätig in vielen Bereichen, darunter Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Pflege, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und humanitäre Hilfe im Ausland.

Weitere Informationen:
– Mehr Infos findet man unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe

Pressekontakt:
– Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
– Telefon: 030-26997-361, Mobil: 0173 619 3409
– E-Mail: medien@johanniter.de

Alle Inhalte stammen von der Johanniter Unfall Hilfe e.V.

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