Verbandsbüro

Jetzt erst recht: Internationaler Frauentag 2023 – ein Aufruf zur Gleichberechtigung

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Zusammenfassung VB-Redaktion:
Aktionstag zum Internationalen Frauentag geplant: Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst versammeln sich am 8. März 2023 zu einer bundesweiten Demonstration, um auf die prekären Arbeitsbedingungen in ihrem Sektor hinzuweisen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist davon überzeugt, dass die Arbeit der Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter dringend eine angemessene Aufwertung braucht. Gleichzeitig ruft die Gewerkschaft auch zu einem Warnstreik im öffentlichen Dienst auf. Der Grund: In den Tarifverhandlungen wurde der Forderung nach einer Lohnerhöhung von 10,5 Prozent erneut eine klare Absage erteilt. Es wird erwartet, dass viele soziale Einrichtungen und Kindertagesstätten von dem Streik betroffen sein werden. Weitere Informationen zu lokalen Aktionen und Warnstreiks können bei den jeweiligen ver.di-Landesbezirken abgerufen werden. Am Ende der Pressemeldung werden Ansprechpersonen genannt.


Pressemeldung:

Internationaler Frauentag: Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst rufen zu Aktionstag auf

Am Internationalen Frauentag am 8. März 2023 ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Ziel des Aktionstags ist es, auf die prekären Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit aufmerksam zu machen und für eine bessere Finanzierung der Arbeitsfelder zu kämpfen.

Lesen Sie auch:  Soziale Vermieter fordern enge Zusammenarbeit bei Wohnungsbauprojekten

Aktionen am Internationalen Frauentag auch gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst

Zusätzlich hat ver.di für den gleichen Tag bundesweite Warnstreiks in Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen aufgerufen. Die Beschäftigten reagieren damit auf das unzureichende Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Das Angebot der Arbeitgeber sei inakzeptabel und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, so Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende von ver.di.

Streiks werden viele soziale Einrichtungen und Kindertagesstätten betreffen

Die Warnstreiks werden viele soziale Einrichtungen und Kindertagesstätten betreffen und es kann zu Einschränkungen des Betriebs bis hin zur Schließung kommen. Daher rührt auch der Appell an Eltern, ihre Betreuungsalternativen auszuschöpfen und sich bei den jeweiligen Trägern über mögliche Notbetriebe oder andere Ausweichmöglichkeiten zu informieren.

Soziale Arbeit braucht die Anerkennung, die sie verdient

Es sei wichtig, dass die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient, so Behle. Gerade in Krisensituationen zeige sich, welche Bedeutung die Arbeit der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst als eine Grundlage für gesellschaftliches Miteinander habe. Aktuell spüre man jedoch, wie diese gesellschaftliche Basis zunehmend wegbreche. Bundesweit fehlen allein für die Kitas 270.000 Fachkräfte, um die Bedarfe der Eltern zu erfüllen und gleichzeitig den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

Lesen Sie auch:  Wärmewende mit Fallstricken: Herausforderungen der GEG-Reform

Internationale Frauentagsaktion als Teil der langen Tradition frauenpolitischer Kämpfe

Mit betrieblichen und öffentlichen Aktionen am Internationalen Frauentag stellen sich die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in die lange Tradition frauenpolitischer Kämpfe für eine bessere Gesellschaft für alle, betont Behle.

Original-Content von: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, übermittelt durch news aktuell

ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Hinweis für die Redaktionen:

ver.di organisiert auch in diesem Jahr am 8. März gemeinsam mit den Frauenorganisationen des DGB und feministischen Bündnissen bundesweit Demonstrationen und Kundgebungen. Weitere Informationen zu lokalen Aktionen rund um den 8. März und zu Warnstreiks werden durch die jeweiligen ver.di-Landesbezirke veröffentlicht.

Für Rückfragen: Dr. Elke Alsago 0160/92894752

V.i.S.d.P.

Martina Sönnichsen
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Quelle: www.presseportal.de

Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) ist eine der größten Gewerkschaften in Deutschland mit über 2 Millionen Mitgliedern.
– Gegründet wurde ver.di im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss mehrerer Einzelgewerkschaften, darunter die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV).
– Der Verband ver.di ist in zahlreichen Branchen aktiv und vertritt die Interessen von Beschäftigten in Bereichen wie dem öffentlichen Dienst, Einzelhandel, Gastronomie und Medien.
– Die Gewerkschaft ver.di setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und Löhne ein. Hierfür organisiert sie unter anderem Streiks und Verhandlungen mit Arbeitgebern.
– ver.di ist in Regionen und Fachbereiche untergliedert, um die Interessen der Mitglieder spezifischer Gruppen besser vertreten zu können.
– Neben dem deutschen Gewerkschaftswesen ist ver.diauch auf europäischer und internationaler Ebene aktiv und kooperiert mit anderen Gewerkschaften weltweit.
– Seit der Gründung hat ver.di zahlreiche Tarifverträge ausgehandelt, wie etwa für Beschäftigte im Einzelhandel oder im öffentlichen Dienst.
– Laut eigenen Angaben ist es das Ziel von ver.di, ein solidarisches und gerechtes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu erreichen und die Rechte und Interessen von Arbeitnehmer*innen zu schützen und auszubauen.

26 Responses

  1. Also, ich verstehe ja, dass der Frauentag wichtig ist und so… Aber warum nur ein Tag im Jahr? Warum nicht jeden Tag Gleichberechtigung?

  2. Also ich finde, dass der Internationale Frauentag überbewertet ist. Warum nicht jeden Tag Gleichberechtigung feiern?

  3. Also, ich finde, dass der Internationale Frauentag total überbewertet wird. Frauen haben doch schon genug Rechte!

    1. Da sieht man mal wieder, wie wenig Verständnis du für die Kämpfe und Herausforderungen der Frauen hast. Nur weil einige Rechte erreicht wurden, bedeutet das nicht, dass alles perfekt ist. Der Internationale Frauentag ist wichtig, um auf Ungleichheiten und Diskriminierung aufmerksam zu machen.

    1. Ihr Kommentar zeigt leider Ihre Ignoranz und mangelndes Verständnis für die Bedeutung des Internationalen Frauentags. Es geht darum, auf bestehende Ungerechtigkeiten hinzuweisen und für Gleichberechtigung einzustehen. Bitte informieren Sie sich, bevor Sie eine so oberflächliche Meinung äußern.

  4. Ich finde, dass der internationale Frauentag unnötig ist. Frauen haben bereits gleiche Rechte wie Männer.

    1. Das ist eine ignorant und kurzsichtige Sichtweise. Der internationale Frauentag ist wichtig, um auf bestehende Ungerechtigkeiten und Diskriminierung hinzuweisen. Nur weil Frauen formell gleiche Rechte haben, bedeutet das nicht, dass sie auch tatsächlich gleichgestellt sind. Es gibt noch viel zu tun.

  5. Dieser Artikel ist totaler Quatsch! Gleichberechtigung ist längst erreicht, wir brauchen keinen Frauentag mehr!

    1. Oh mein Freund, du hast die Realität verpasst. Der Internationale Frauentag ist immer noch nötig, da es noch immer Ungleichheiten gibt. Öffne deine Augen und schau um dich.

  6. Also, ich muss sagen, ich verstehe den ganzen Hype um den Internationalen Frauentag nicht. Warum brauchen Frauen einen eigenen Tag?

  7. Ich finde, der Internationale Frauentag sollte abgeschafft werden. Gleichberechtigung ist schon längst erreicht!

    1. Sorry, aber das ist totaler Quatsch. Gleichberechtigung mag in manchen Bereichen Fortschritte gemacht haben, aber es gibt immer noch zahlreiche Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gegenüber Frauen. Der Internationale Frauentag ist wichtig, um auf diese Probleme aufmerksam zu machen und weiterhin für Gleichstellung zu kämpfen.

  8. Also, ich finde den Frauentag total überbewertet. Frauen haben doch längst Gleichberechtigung erreicht.

    1. Das ist eine ziemlich ignorant Aussage. Nur weil Frauen einige Fortschritte gemacht haben, bedeutet das nicht, dass sie bereits vollständige Gleichberechtigung erreicht haben. Es gibt immer noch viele Bereiche, in denen Frauen benachteiligt werden.

    1. Das ist eine ignorant und kurzsichtige Meinung. Der Internationale Frauentag ist wichtig, um auf bestehende Ungleichheiten hinzuweisen und weiterhin für Gleichberechtigung zu kämpfen. Nur weil es Fortschritte gibt, heißt das nicht, dass die Arbeit getan ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Verbands- und Vereinsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

Berlin, 20. Juni 2024 – Im Vorfeld der anhaltenden Debatten über den Bundeshaushalt für das Jahr 2025 hat ein breites Bündnis aus freien Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Campact und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ zu veröffentlichen. Die feierliche Präsentation wird am Freitag, den 21. Juni 2024, um 9 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden. Erwartet werden namhafte Vertreter*innen der beteiligten Organisationen wie Michael Groß, Rüdiger Schuch, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Michaela Engelmeier und Frank Werneke. Das Dokument soll im Anschluss um 11 Uhr durch die Pressestellen der Verbände verteilt werden.

Jetzt lesen »

Olaf Scholz’ Nord Stream 2-Unterstützung: DUH fordert Untersuchung

Neue Enthüllungen zur Nord Stream 2-Pipeline: Deutsche Umwelthilfe fordert Untersuchungsausschuss

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich vehement für die Aufklärung der Verflechtungen zwischen der früheren Bundesregierung und russischen Staatsinteressen ein. Aktueller Anlass sind neue Dokumente, die das Engagement von Bundeskanzler Olaf Scholz für die umstrittene Nord Stream 2-Pipeline belegen. Bereits 2021 hatte die DUH mit der Veröffentlichung eines geheimen Schreibens an die Trump-Administration für Aufsehen gesorgt. Nun fordert die DUH die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, um die klima- und umweltpolitischen Folgen des Projekts umfassend zu beleuchten. Diese Forderung gewinnt angesichts der schädlichen Emissionen und der Abhängigkeit von fossilen Energien aus Russland eine neue Brisanz.

Jetzt lesen »

Erhaltet das Mahnmal für Klimawandel in Stuttgart


Das "Mahnmal für den Klimawandel" im Stuttgarter Eckensee muss erhalten bleiben

Eine aktuelle Petition kämpft gegen die geplante Verschrottung eines einzigartigen Kunstwerks im Stadtbild von Stuttgart. Das Kunstwerk, ein „Kupferknäuel“, entstand nach einem Unwetter im Sommer 2021, das das Kupferdach der Stuttgarter Staatsoper beschädigte. Feuerwehr und THW sicherten die Überreste als Mahnmal vor der Oper.

Im Frühjahr 2022 wurde das Kupferknäuel nach breitem politischem Rückhalt am Eckensee aufgestellt und soll nun an den Klimawandel und seine Folgen erinnern. Doch das Finanzministerium Baden-Württembergs plant, das temporär genehmigte Werk zu entfernen und zu verschrotten.

Die Petition fordert, das Mahnmal als festes Spiegelbild gesellschaftlicher Diskussionen rund um Naturkatastrophen und Klimawandel zu bewahren. Es erinnert nicht nur an zerstörerische Wetterereignisse, sondern auch an die heldenhaften Einsätze der Feuerwehr und anderer Helfer, sowie an die Bedeutung der sanierungsbedürftigen Staatsoper. Mit Verweisen auf Joseph Beuys’ erweiterten Kunstbegriff wird betont, dass die Schaffung dieses Werks eine symbiotische Zusammenarbeit von Mensch und Natur darstellt.

Unterstützen Sie diese wichtige Initiative und helfen Sie mit, eine abrupt beendete Geschichte fortzuschreiben. Setzen Sie ein Zeichen gegen die Zerstörung dieses bedeutenden Mahnmals und unterstützen Sie die alternative Kommunikationsstrategie, die fernab ideologischer Gräben auf Kunst setzt.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und bringen Sie Ihre Stimme für den Erhalt des Kupferknäuels im Stuttgarter Eckensee ein!

Jetzt lesen »

Überraschende Diskussionen im 59. Plenum des Bundestags

Am Mittwoch, dem 26. Juni 2024, tritt der Ausschuss für Kultur und Medien zu einer zweieinhalbstündigen öffentlichen Sitzung zusammen. Im Fokus steht die Gedenkstättenkonzeption, ein zentrales Thema von nationaler Bedeutung. Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen und online auf www.bundestag.de übertragen. Der Ausschuss diskutiert wesentliche Fragen der kulturpolitischen Förderpolitik und kontrolliert wichtige Institutionen wie die Deutsche Welle und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Jetzt lesen »

200.000 Unterschriften für Rentner-Inflationsausgleich gesammelt

Berlin (ots) – Während viele Arbeitnehmerinnen und Pensionärinnen bereits Entlastungen in Form von Inflationsausgleichen erhalten haben, schauen Deutschlands Rentnerinnen bislang in die Röhre. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält diese Ungleichbehandlung für ungerecht und hat deshalb auf Bundesebene sowie durch regionale Aktionen im Norden eine beachtliche Unterstützungswelle initiiert. Mit einer erfolgreichen Petition im Bundestag und über 200.000 gesammelten Unterschriften kämpft ein breites norddeutsches Bündnis nun für einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich von bis zu 3.000 Euro. Hochrangige Politikerinnen wurden bereits bei eindrucksvollen Kundgebungen mit den Sorgen der Rentner*innen konfrontiert. Michaela Engelmeier, Vorsitzende des SoVD, betont: „Kaum ein Thema bewegt die Gemüter so, wie die Forderung nach einem gerechten Inflationsausgleich.“

Jetzt lesen »

Stabile Preise: 49-Euro-Ticket und mehr Geld für den ÖPNV

Am heutigen Vormittag hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht. Im Vordergrund der Mitteilung steht die Preisstabilität des 49-Euro-Tickets sowie die Forderung nach zusätzlichen Bundesmitteln für den Nah- und Regionalverkehr. Unter dem Titel „Preisstabilität für das 49-Euro-Ticket und mehr Bundesmittel für den Nah- und Regionalverkehr – Bündnis ‚ÖPNV braucht Zukunft‘ unterstützt Kampagne von VCD und AWO“ wird näher auf die bevorstehende Kampagne eingegangen, die vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) initiiert wurde. Weitere Details finden Sie im beigefügten Dokument.

Jetzt lesen »

EU-Pharmapaket: Bürokratie belastet Pharmaunternehmen

Luxemburg: EU-Pharmapaket sorgt für Kontroversen auf EPSCO-Sitzung

Während des Treffens des Rates für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) am 20. und 21. Juni in Luxemburg steht das umstrittene EU-Pharmapaket im Fokus. Pharma Deutschland e.V. warnt vor einer möglichen Zunahme bürokratischer Auflagen, die insbesondere durch den geplanten "Shortage Prevention Plan" verursacht werden könnten. Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann kritisierte, dass diese zusätzlichen Maßnahmen die strukturellen Probleme der Arzneimittelversorgung nicht lösen, sondern nur verwalten würden. Sie fordert stattdessen verbesserte Bedingungen für die heimische Produktion, um die Resilienz der Lieferketten zu stärken und weitere Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden.

Jetzt lesen »

Wachstumsimpuls durch EM: BVR-Prognose 2024 bei 0,3%

Berlin (ots) – In einer moderaten Erholung befindet sich die deutsche Wirtschaft, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen Konjunkturprognose. Bedeutsame, aber begrenzte wirtschaftliche Impulse werden derzeit von der Fußball-Europameisterschaft ausgehen, erklärt Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. Er betont jedoch, dass eine Stagnation das Gesamtjahr 2024 prägen wird, auch wenn der Privatkonsum allmählich zum Treiber avanciert. Trotz höherer Löhne und eines robusten Arbeitsmarktes bremsen hohe Zinsen und Unsicherheiten weiterhin Investitionen und Außenhandel. Für 2025 wird jedoch ein markanterer Anstieg der Wirtschaftsleistung erwartet. Eine klare wirtschaftspolitische Linie der Bundesregierung könnte die Investitionsbedingungen erheblich verbessern.

Jetzt lesen »

ver.di fordert 12,5 % Gehaltserhöhung für öffentliche Banken

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht entschlossen in die Tarifverhandlungen der öffentlichen Banken, um für mehr als 60.000 Beschäftigte einen Ausgleich für den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation der letzten Jahre zu erreichen. “Der Fokus liegt eindeutig auf dem Thema Gehalt”, betont Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 12,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro pro Monat, sowie verbesserte Bedingungen für Nachwuchskräfte. Die Verhandlungen starten am 21. Juni um 9.30 Uhr in Düsseldorf – begleitet von einer Protestkundgebung bereits ab 8 Uhr auf dem Karl-Arnold-Platz.

Jetzt lesen »

MIRO fordert klare Regeln für Recycling von Bauabfällen

20. Juni 2024, Berlin (ots) – Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) hat sich zusammen mit sieben weiteren Branchenverbänden und Interessengemeinschaften deutlich für die Verbesserung der Verwertung von mineralischen Abfällen ausgesprochen. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge könnte die Einführung eines Produktstatus für alle mineralischen Ersatzbaustoffe in allen Materialklassen zu erheblich höheren Verwertungsquoten führen und somit die Ziele einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft unterstützen. MIRO betont zudem die Bedeutung klarer und verbindlicher Regelungen, um eine ressourceneffiziente Zukunft zu sichern.

Jetzt lesen »

Lehrkräftemangel erschwert Integration und Sprachkurse

Einleitung:

Der neueste Bildungsbericht zum deutschen Bildungssystem zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Integrations- und Berufssprachkurse. Trotz eines massiven Anstiegs der Teilnehmerzahlen seit 2022 und der steigenden Nachfrage nach sprachlichen Qualifikationen kämpfen die Anbieter mit erheblichen Engpässen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband sieht dringenden Handlungsbedarf, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken und fordert eine klare Regelung zur Anerkennung freiberuflicher Tätigkeiten sowie eine solide Finanzierung für wichtige Bildungsangebote.

Jetzt lesen »

Neuer BBM-Jurist: Lonegro spezialisiert auf Datenschutz

Mannheim, Juni 2024 – Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) erweitert sein Experten-Team und begrüßt mit Stolz Carmine Lonegro als neuen Verbandsjuristen. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht und Datenschutzexperte aus Wiesbaden wird ab sofort die Mitglieder des BBM in wichtigen rechtlichen Fragen unterstützen. „Datenschutz und rechtssicheres Datenmanagement sind zentrale Anliegen unserer Mitglieder“, betont Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM, zur Ernennung der neuen juristischen Verstärkung. Mit Lonegro steht den Mitgliedern ein versierter Rechtsbeistand für umfassende und kostenfreie Rechtsauskünfte zur Verfügung.

Jetzt lesen »

Heim-EM: DLRG Junioren kämpfen um Rettungssport-Titel

Europas Nachwuchs-Rettungssportler treffen sich in Deutschland: Heim-EM startet

Ende Juni wird Deutschland zum Zentrum des Junioren-Rettungsschwimmens, wenn rund 100 junge Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen in Riesa und Mücheln an den Start gehen. Die Junioren-Europameisterschaft, organisiert von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), steht bevor. Vom 29. Juni bis zum 4. Juli messen sich die besten rettungssportlichen Talente Europas in 22 spannenden Disziplinen – sowohl im Schwimmbecken als auch im Freigewässer. Mit Hoffnungen auf eine Platzierung auf dem Podium geht das deutsche Nationalteam, unterstützt von heimischen Fans, in diesen sportlichen Wettkampf.

Jetzt lesen »

Dr. Aldag wird neuer Präsident der Privatkliniken

Am 14. Juni 2024 wurde Dr. Hans-Heinrich Aldag in Berlin zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK) gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Dr. Katharina Nebel an, die das Amt seit 2009 innehatte. In einer emotionalen Zeremonie dankte Dr. Aldag der scheidenden Präsidentin für ihre langjährige Hingabe und wurde dabei von standing ovations der Anwesenden begleitet. Dr. Aldag betonte seine Vision einer Reform der Gesundheitsversorgung in Deutschland, die auf fairem, qualitätsorientiertem Wettbewerb basiert, im Gegensatz zur Zentralisierung und Staatsmedizin.

Jetzt lesen »

Private Altersvorsorge: Eigenheim weiterhin Spitzenreiter

Frankfurt/Main (ots) – 20.06.2024, 10:00 – Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) hat seine aktuelle Umfrage zum Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV) veröffentlicht. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke in die Präferenzen der deutschen Bevölkerung hinsichtlich der privaten Altersvorsorge. Eigenheime erfreuen sich dabei größter Beliebtheit, doch auch private Rentenversicherungen mit Garantie und aktienbasierte Vorsorgemodelle liegen dicht beieinander. Diese Vielfalt unterstreicht den Bedarf an flexiblen Vorsorgelösungen und könnte der Politik wichtige Impulse für zukünftige Regelungen im Bereich der Altersvorsorge geben.

Jetzt lesen »