– 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erreichen nicht empfohlene 60 Minuten Bewegung
– „BVB bewegt“ fördert in Dortmund binnen zwei Jahren 2.500, fünf Jahren 5.000 Kinder
– ISM-Studierende und Borussia Dortmund entwickeln nachhaltige Sportangebote für Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Bewegungsmangel bei Kindern begegnen: Die Initiative „BVB bewegt“ startet durch
60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erreichen nicht die empfohlenen 60 Minuten täglicher Bewegung. Diese alarmierende Zahl aus dem Jahr 2023 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verdeutlicht die Dringlichkeit, aktiv gegenzusteuern. Genau hier setzt die Initiative „BVB bewegt“ an, die von Sportmanagement-Studierenden der International School of Management (ISM) unter der Leitung von Prof. Dr. Timo Zimmermann gemeinsam mit Borussia Dortmund weiterentwickelt wurde. Ziel dieser Bewegung ist es, die Gesundheit, Gemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in Dortmund nachhaltig durch Sport zu fördern.
Im Fokus stehen praxisnahe Bewegungsangebote unter fachkundiger Anleitung von BVB-Trainern: Innerhalb von zwei Jahren sollen 2.500 Kinder erreicht und in fünf Jahren sogar 5.000 Kinder begleitet werden. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas und weiteren Partnern ein zentrales Element, um die Angebote flächendeckend und wirksam zu verankern. Hannah Strate macht die Bedeutung der Initiative klar: „Es ist unerlässlich, dass kleine und größere Kinder, deren Eltern und die bestehenden Partner des BVB die Initiative 'BVB bewegt' kennen und einzuordnen wissen.“ Daher sind vielfältige Aktivitäten wie Workshops, mobile Sportangebote und Netzwerktreffen geplant, um die Sichtbarkeit und Wirkung der Initiative stetig zu erhöhen.
Prof. Dr. Timo Zimmermann betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Ausrichtung: „Voraussetzung für einen erfolgreichen Wandel ist die Verständigung über eine gemeinsame Vision.“ Die Strukturen von „BVB bewegt“ sind darauf ausgelegt, langfristig im Verein integriert zu bleiben. Borussia Dortmund reagiert mit dieser Initiative gezielt auf den akuten Bewegungsmangel in der heutigen Gesellschaft und setzt genau an den eigenen Kernkompetenzen und der historischen Verankerung an: „Diese Initiative setzt genau dort an, wo der BVB seine Kernkompetenzen und historische Verankerung hat. Sie ist eine sinnvolle Reaktion auf den Bewegungsmangel in der heutigen Gesellschaft und wirkt positiv in die Stadt und Region hinein.“ So entsteht eine neue Bewegung, die nicht nur die individuelle Gesundheit stärkt, sondern auch die Stadt und Region nachhaltig fördert.
Weshalb Bewegung bei Kindern immer stärker zum gesamtgesellschaftlichen Anliegen wird
Der Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen ist längst kein individuelles Problem mehr, sondern hat sich zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Thema entwickelt. Ohne entschlossenes Gegensteuern drohen langfristig erhebliche gesundheitliche Folgen wie Übergewicht, motorische Defizite oder psychosoziale Einschränkungen. Vor diesem Hintergrund übernehmen Sportvereine – exemplarisch etwa der BVB – eine wichtige Verantwortung, um Kindern und Jugendlichen vielfältige Bewegungsangebote zu schaffen und sie aktiv zu fördern. Dabei verändert sich das Stadt- und Vereinsleben durch innovative Initiativen: Neue Bewegungsparcours, digitale Sportangebote oder integrative Programme knüpfen an den Bedürfnissen der jungen Generation an und ermöglichen zugleich stärkere Vernetzung innerhalb der Gemeinschaft.
Wie Sportangebote das soziale Miteinander prägen
Sportvereine und lokale Bewegungsprojekte wirken weit über die reine körperliche Betätigung hinaus. Sie fördern soziales Lernen, verbessern die Gruppenzugehörigkeit und stärken das Selbstbewusstsein von Kindern. Gleichzeitig entstehen Räume für Begegnung und Austausch, die das gesellschaftliche Miteinander nachhaltig prägen.
Verschiedene Akteure profitieren von solchen Bewegungsinitiativen:
- Kinder und Jugendliche gewinnen an Gesundheit, Freude an Bewegung und sozialer Integration
- Eltern und Familien erleben Entlastung und verlässliche Betreuungsangebote
- Sportvereine können ihre Mitgliederbasis erweitern und ihr gesellschaftliches Profil stärken
- Städte und Gemeinden verbessern die Lebensqualität und fördern soziale Kohäsion
- Bildungseinrichtungen ergänzen den Unterricht um gesundheitsfördernde Elemente
Angesichts wachsender Herausforderungen wird der gesellschaftliche Druck, dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken, weiter zunehmen. Die Zukunft liegt in der engen Zusammenarbeit von Vereinen, Kommunen und innovativen Initiativen, um Bewegung als festen Bestandteil des Alltags für Kinder und Jugendliche zu verankern.
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Praxisprojekt „BVB Bewegt“ / ISM Studenten beraten Borussia Dortmund bei der …
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7 Antworten
Ich finde diese idee sehr gut, Kinder müssen mehr bewegen. Das is wichtig für ihre gesundheit.
Es ist gut das BVB hilft mit so initiativen. Die Zahlen sind wirklich schockierend. Kinder müssen wirklich mehr bewegen.
Sport ist wichtig für Kinder, und es ist super das ISM und BVB zusammen arbeiten um dies zu fördern.
Das Projekt ist toll, aber ob es wirklich helfen wird, weiß ich nicht. Viele Kinder wollen nicht sport machen.
5.000 Kinder in fünf Jahren. klingt ok aber was passiert danach? Muss weiter geplannt werden
I stimme zu, es sollte eine langfristige strategie geben, nicht nur ein kurzprojekt.
Ja, und auch die Schulen müssen mehr tun, nicht nur die Vereine.