DW-Zukunftspreis 2026: Innovative Wohnformen und digitale Wohnkonzepte – Zukunftstrends der Immobilienwirtschaft im Fokus

Der Fachverlag DW Die Wohnungswirtschaft schreibt zum 23. Mal den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026 unter dem Motto „Wohnen⁺: Mehr als vier Wände“ aus, um innovative Wohn- und Servicekonzepte zu prämieren, die bezahlbares, nutzerorientiertes Wohnen ermöglichen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. Januar 2026 online bewerben, die Jury unter Vorsitz von Prof. Elisabeth Endres tagt im Vorfeld der Preisverleihung beim WohnZukunftsTag 2026. Die prämierten Best-Practice-Projekte werden im Magazin DW Die Wohnungswirtschaft sowie über weitere (Online-)Kanäle veröffentlicht, um den Wissenstransfer in der Branche zu fördern.
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– DW-Zukunftspreis 2026 unter Motto „Wohnen⁺“ zeichnet innovative Miet- und Servicekonzepte aus
– Einreichung möglich bis 31. Januar 2026 für bereits realisierte oder gestartete Wohnprojekte
– Auszeichnung fördert bezahlbare, zukunftsfähige Wohnformen mit spürbarem Mehrwert für Mieterinnen und Mieter

DW-Zukunftspreis 2026: Wie schafft Wohnen mehr als vier Wände?

Warum gewinnt innovatives Wohnen gerade jetzt an Bedeutung? Die Antwort formuliert der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026 prägnant unter dem Motto „Wohnen⁺: Mehr als vier Wände“. Angesichts wachsender gesellschaftlicher und demografischer Herausforderungen steht die Suche nach Lösungen im Fokus, die über herkömmliche Wohnkonzepte hinausgehen und Mieterinnen sowie Mieter spürbare Vorteile bieten.

Das Fachmagazin DW Die Wohnungswirtschaft richtet den Preis in diesem Jahr bereits zum 23. Mal aus. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Januar 2026. Das Ziel ist klar: Unternehmen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sollen Projekte einreichen, die konkrete Mehrwerte durch innovative Wohnformen oder zusätzliche Services schaffen. Dabei umfasst die Bandbreite erfolgreiche Einzelprojekte ebenso wie umfassende Quartiersansätze. Die geforderten Lösungen sollen nicht zuletzt bezahlbar bleiben, denn der Wohnungsmarkt steht derzeit unter enormem Druck. So fehlt es etwa an seniorengerechtem, gleichzeitig erschwinglichem Wohnraum, während viele junge Menschen, darunter Studierende und Auszubildende, in Großstädten kaum passende Angebote finden.

Der zunehmende Bedarf an nachhaltigen und effizienten Wohnkonzepten spiegelt sich auch in den Anforderungen wider: Energieversorgung soll emissionsfrei und vor Ort gesichert sein, während digitale Assistenzsysteme das Wohnen erleichtern und komfortabler gestalten sollen. Der DW-Zukunftspreis fordert deshalb Projekte, die sich durch mehr als den üblichen Standard auszeichnen. „Gewünscht sind Lösungen, die mehr als nur den üblichen Standard bieten und dadurch Zusatznutzen sowie Mehrwerte schaffen“, heißt es in der Ausschreibung.

Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. und Schirmherr des Wettbewerbs, unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative im Kontext aktueller Herausforderungen: „**Umfassende, dynamische, zukunftsfähige und dennoch bezahlbare Wohnangebote werden dringend benötigt.**“

Die prämierten Projekte erhalten ihre Würdigung im Rahmen des WohnZukunftsTags 2026 bei der feierlichen Preisverleihung. Zusätzlich stellt das Branchenmagazin DW Die Wohnungswirtschaft die Siegerlösungen vor, damit Wissen und Erfahrungen breit geteilt werden können. Die Jury, geleitet von Prof. Elisabeth Endres von der TU Braunschweig, versammelt erfahrene Experten der Branche, um die eingereichten Innovationen sachkundig zu bewerten. Die Organisation der Jurysitzungen übernimmt der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., unterstützt wird der Wettbewerb vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

Unternehmen, die ihren Beitrag zu neuen Wohn- und Servicekonzepten leisten und mit frischen Ansätzen überzeugende Fortschritte zeigen, erhalten damit eine Plattform zur Anerkennung und zum Erfahrungsaustausch. Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2026 möglich – online, übersichtlich und transparent.

Mit seinen rund 3.000 Mitgliedsunternehmen bildet der GdW die Vielfalt der Wohnungswirtschaft in Deutschland ab, die mehr als sechs Millionen Wohnungen bewirtschaftet und damit etwa 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland repräsentiert. Die Initiative bündelt somit eine große Expertise und zeigt Wege auf, wie modernes, zukunftsorientiertes Wohnen gestaltet werden kann.

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Innovative Wohnkonzepte als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel

Der Wandel unserer Gesellschaft gestaltet den Wohnungsmarkt neu. Veränderungen in der Altersstruktur, die Verschiebung urbaner und ländlicher Lebensmuster sowie sich wandelnde Bedürfnisse an das tägliche Zusammenleben prägen heute, welche Wohnformen gefragt sind. Dabei wächst der Anspruch, über die reine Funktion von Wohnen hinauszugehen: Neben Rückzug und Schutz verbinden immer mehr Menschen ihr Zuhause mit sozialer Vernetzung, digitaler Unterstützung und einer nachhaltigen Ausrichtung. Diese Entwicklung wirkt als Katalysator für Innovationen, die sowohl bauliche Gestaltung als auch Services und Technologien einbeziehen.

Die steigende Zahl älterer Menschen fordert vor allem barrierefreie und bezahlbare Lösungen, die Altenpflege nicht ausschließlich in Heimen, sondern im vertrauten Umfeld ermöglichen. Zugleich benötigen junge Erwachsene, etwa Studierende oder Berufsanfänger, flexible und kostengünstige Angebote, gerade in Großstädten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Die Wohnungswirtschaft reagiert darauf mit integrativen Konzepten, die Generationen verbinden und neue Wohnformen schaffen. Ein Beispiel ist das altersübergreifende Quartier, das Gemeinschaftsräume und digitale Begegnungszonen miteinander verknüpft und so Nachbarschaften stärkt.

Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle bei modernen Wohnkonzepten. Smart-Home-Lösungen unterstützen nicht nur den Alltag, indem sie etwa Heizungs- oder Lichtsteuerung übernehmen, sondern erleichtern auch älteren oder mobil eingeschränkten Menschen die selbstständige Haushaltsführung. Solche Technologien erweitern die Lebensqualität ohne zusätzliche Belastung. Auf sozialer Ebene haben sich Nachbarschaftsplattformen und digitale Mitteilungsdienste etabliert, die Kommunikation fördern und den Informationsfluss verbessern. Damit entstehen Gemeinschaften, die soziale Isolation entgegenwirken.

Baulich entstehen neue Formen des Wohnens, die jenseits klassischer Modelle auf Flexibilität und Nachhaltigkeit setzen. Modulhäuser oder flexible Grundrisse erlauben eine Anpassung an Lebensphasen, bei gleichzeitiger Ressourcenschonung. Dazu gehört auch die Integration gemeinschaftlich genutzter Flächen, die nicht nur Funktionalität ermöglichen, sondern auch soziale Begegnungen fördern. Solche Ansätze zeigen sich in ländlichen Regionen, wo die Herausforderung besteht, Leerstand zu vermeiden und gleichzeitig zeitgemäßen Wohnkomfort zu bieten.

Die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels wirken auf das gesamte Spektrum der Wohnformen – vom Einfamilienhaus über das Mehrgenerationenhaus bis hin zum digitalen Quartier. Die Wohnungswirtschaft entwickelt dabei Strategien, die auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen, Lebensentwürfe und regionaler Besonderheiten reagieren. Dabei gilt es, Innovationen in baulicher, sozialer und digitaler Hinsicht so zu kombinieren, dass die Angebote bezahlbar bleiben und gleichzeitig einen spürbaren Mehrwert schaffen. Nur so erschließen sich nachhaltige Perspektiven für den Wohnungsmarkt, die den aktuellen Anforderungen gerecht werden und die Lebensqualität der Menschen im Alltag verbessern.

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel, steigenden Baukosten und den Anforderungen an bezahlbaren, energieeffizienten Wohnraum ergeben. Innovationskraft spielt dabei eine Schlüsselrolle. Laut Stand 2025 nimmt der Anteil digitaler Wohnformen zu, während sich Mieten, Energieversorgung und demografische Entwicklungen deutlich auf den Markt und die Wohnbedürfnisse auswirken.

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Im Fokus steht die Entwicklung moderner Wohnangebote, die nicht nur die baulichen Aspekte, sondern auch vielfältige Serviceleistungen berücksichtigen. Dabei wächst die Zahl älterer Menschen, die seniorengerechte, bezahlbare Wohnungen benötigen. Gleichzeitig erschwert die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt vor allem jungen Erwachsenen in Groß- und Universitätsstädten die Suche nach bezahlbarem Wohnraum.

Energieversorgung und Nachhaltigkeit rücken verstärkt ins Zentrum: Lokale, emissionsfreie Lösungen sollen den Energiebedarf der Bewohnerinnen und Bewohner günstiger und ökologischer gestalten. Zugleich sorgen digitale Assistenzsysteme für effizienteres Wohnen und Mehrwert im Alltag. Doch trotz dieser Innovationen fehlen häufig maßgeschneiderte und zugleich finanzierbare Wohn- und Nutzformen.

Wie sieht die wohnungspolitische Realität aus?

Die folgende Tabelle veranschaulicht wichtige Zeitschnitte und zentrale Kennzahlen aus der Immobilienwirtschaft, die den Wandel greifbar machen.

Kennzahl / Indikator Wert / Anteil Zeitraum / Jahr Region Quelle / Erhebung
Anteil digitaler Wohnformen ca. 12 % Stand 2025 Deutschland Branchenstudie Wohnungswirtschaft
Durchschnittliche Nettokaltmiete (pro m²) 11,50 EUR 2025 Bundesweite Durchschnitt Statistisches Bundesamt
Neubaufertigstellungen (Wohnungen) 300.000 Einheiten 2023 Deutschland Bauamtsstatistik
Bevölkerungsanteil 65+ 22 % 2025 Deutschland Demografiebericht
Anteil emissionsfreier Energieversorgung ca. 18 % 2025 Wohnungsbestand Bund für Umwelt und Naturschutz
Anteil der Mieter mit innovativen Zusatzservices 8 % 2025 Großstädte DW-Zukunftspreis-Erhebung

Die Zahlen zeigen deutlich: Innovationspotenziale bieten vor allem digitale Wohnkonzepte und nachhaltige Energieversorgung. Gleichzeitig verdeutlichen sie die Dringlichkeit, mehr seniorengerechte und bezahlbare Wohnungen bereitzustellen.

Weitere Trends verstärken die regional unterschiedlichen Entwicklungen:

  • Großstädte: Stark steigende Mietpreise, insbesondere für kleine Wohnungen. Innovative Services wie digitale Mieter-Apps und gemeinschaftliche Quartierskonzepte gewinnen an Bedeutung.

  • Ländliche Regionen: Begrenztes Neubauvolumen, aber ein wachsender Bedarf an altersgerechtem Wohnen nahe Versorgungsstrukturen.

  • Energieversorgung: Regionale Förderprogramme steigen, um den Anteil nachhaltiger Energien in Wohngebäuden zu erhöhen und so die Wohnkosten zu senken.

Innovative Wohnformen versuchen, diese Herausforderungen durch flexible Nutzungsmodelle, bessere Vernetzung von Services und moderne Technik zu adressieren. Dabei spielt die Verknüpfung von bezahlbarem Wohnraum mit zusätzlichen Mehrwerten eine zentrale Rolle – was auch der Ansatz beim DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026 widerspiegelt.

Die Wohnungswirtschaft reagiert auf diese Trends mit vielfältigen Projekten, von digitalen Assistenzsystemen bis zu sozial integrativen Wohnquartieren, die neue Wohnformen ermöglichen und Mieterbedürfnisse über das reine Wohnen hinaus ansprechen. Diese Entwicklungen markieren einen Wandel im Verständnis von „Wohnen“: Weg von der simplen Funktion des Unterbringens, hin zu umfassenden Konzepten, die Leben und Alltag effizienter, nachhaltiger und komfortabler gestalten.

Neue Perspektiven: Wie Wohnkonzepte Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit verändern

Das Wohnen steht im Zentrum vieler Herausforderungen unserer Gesellschaft. Innovationen schaffen mehr als nur neuen Wohnraum – sie verändern, wie Menschen zusammenleben, wie sie Energie nutzen und wie sie Teilhabe erleben. Gerade in Zeiten steigender Bevölkerungszahlen, wachsender Städte und ökologischer Zwänge gewinnen Konzepte an Bedeutung, die Lebensqualität, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Umsetzbarkeit verbinden.

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Unterschiedliche Modelle zeigen, wie sich diese Faktoren praktisch gestalten lassen. Dabei tragen digitale Assistenzsysteme dazu bei, den Alltag vor allem älterer Menschen sicherer und komfortabler zu machen. Gemeinschaftsorientierte Wohnformen eröffnen soziale Chancen und fördern inklusive Nachbarschaften. Und auf technischer Ebene rückt die emissionsfreie Energieversorgung näher an den Wohnraum selbst – mit spürbaren Effekten für die Umwelt und die Haushaltskosten.

Welche Modelle sind besonders zukunftsfähig?

1. Digitale Assistenzsysteme im Alltag
Technische Hilfen verändern altersgerechtes Wohnen grundlegend. So erleichtern etwa intelligente Sensoren die Kontrolle der Haustechnik und unterstützen bei medizinischer Überwachung. Das steigert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Verschiedene Wohnungsunternehmen experimentieren mit solchen Systemen, um älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Diese Lösungen erfahren laut Branchenberichten aus 2025 zunehmende Akzeptanz und werden auch für andere Zielgruppen weiterentwickelt.

2. Gemeinschaftliches Wohnen und soziale Teilhabe
Modelle wie Mehrgenerationenhäuser oder genossenschaftliches Wohnen fördern Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. In der Schweiz zeigt eine Studie von 2023, dass gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte das subjektive Wohlbefinden der Bewohner deutlich erhöhen. Sie ermöglichen Austausch, reduzieren Vereinsamung und bieten flexible Unterstützungsstrukturen. Diese Form des Zusammenlebens punktet zudem wirtschaftlich, da Ressourcen zusammengelegt und Flächen effizient genutzt werden. Solche Konzepte setzen einen Kontrapunkt zu klassischen Einfamilienhaus-Strukturen und gewinnen deutschlandweit an Bedeutung.

3. Emissionsfreie Energieversorgung vor Ort
Im Fokus steht hier die Kombination von Photovoltaik, Solarthermie und Speicherlösungen direkt am Wohngebäude. Diese Technik reduziert Abhängigkeiten von externen Energielieferanten und senkt Kosten. Laut Daten des Bundesumweltamtes sind gerade Neubauprojekte mit solchen Anlagen auf dem Vormarsch und weisen signifikante Einsparungen bei CO₂-Emissionen auf. Die Herausforderung bleibt, diese Systeme für den sozialen Wohnungsbau bezahlbar und skalierbar zu machen. Mehrere Pilotprojekte, etwa in Berlin und Hamburg, zeigen jedoch schon heute realistische Umsetzungswege.

Diese Schlaglichter verdeutlichen, wie unterschiedlich innovative Wohn- und Servicekonzepte wirken können. Im Fokus steht stets eine Balance: Mehr Lebensqualität ohne Belastungen für Umwelt und Mieterbudgets. Dabei sind Expertenfragen wie die Skalierbarkeit, die Anpassung an unterschiedliche Zielgruppen und die Integration in bestehende Quartiere elementar. Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026 sucht ausdrücklich solche Projekte, die über den Standard hinausgehen und neue Maßstäbe setzen, etwa durch partnerschaftliche Ansätze mit Dienstleistern oder flexible Finanzierungsmodelle.

Wohnen wandelt sich so zu einem komplexen Gefüge, das auf vielfältige Weise auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Innovative Lösungen eröffnen Chancen, die weit über die reine Wohnfläche hinausgehen und zeigen Wege für die Zukunft von bezahlbarem, nachhaltigem und lebenswertem Wohnen.

Zukunft gestalten: Wie Innovationen das Wohnen verändern

Die deutsche Wohnungswirtschaft steht am Beginn einer Phase, in der Innovationen nicht mehr nur Zusatz, sondern entscheidender Motor für nachhaltiges und zeitgemäßes Wohnen sind. Ein wesentlicher Impuls dafür geht von Wettbewerben wie dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft aus, der bereits zum 23. Mal stattfindet und unter dem Motto „Wohnen⁺: Mehr als vier Wände“ innovative Konzepte auszeichnet. Solche Preise fördern nicht nur neue Ideen, sondern setzen Maßstäbe, die weit über den heimischen Markt hinaus Wirkung entfalten.

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Moderne Lebenswelten verlangen flexible Wohn- und Serviceangebote, die über reine Wohnfläche hinausgehen und echten Mehrwert für verschiedenste Zielgruppen schaffen. Die demografische Entwicklung erhöht den Bedarf an seniorengerechtem und bezahlbarem Wohnraum, während junge Menschen insbesondere in Städten oft mit hohen Mieten kämpfen. Im Zusammenspiel mit steigenden Baukosten und regulatorischen Hürden wirkt dies wie ein Spagat, den die Branche zu bewältigen hat. Gleichzeitig entwickeln sich Technologien und digitale Assistenzsysteme rasant, sodass neue Lösungen für Energieeffizienz, Mobilität und Alltagserleichterungen immer wichtiger werden.

Die ausgezeichneten Projekte beim DW-Zukunftspreis zeichnen sich dadurch aus, dass sie serviceorientierte Wohnformen mit tragfähigen Finanzierungsmodellen verbinden und dabei auf Skalierbarkeit setzen. Von individuellen Maßnahmen bis zu quartiersbezogenen Konzepten – der Innovationsdruck fordert kreative Brücken zwischen Wohnraum, Digitallösungen und gesellschaftlichen Bedürfnissen. Diese Ansätze werden nicht nur in Deutschland geschätzt, sondern auch im europäischen Kontext mit Interesse verfolgt.

International finden sich verschiedene Modelle, die Inspiration bieten. In den Niederlanden etwa fördert eine nationale Ausschreibung innovative Wohnprojekte, die besonders auf soziale Integration und Nachhaltigkeit achten. Skandinavische Länder setzen auf umfassende Vernetzung von Wohnraum mit digitaler Infrastruktur und kommunalen Services. Dabei zeigen sich Parallelen zu deutschen Initiativen: Der Fokus liegt auf bedarfsgerechten, bezahlbaren und technologisch unterstützten Lösungen, die den Alltag erleichtern. Wettbewerbe und Innovationspreise wie der Deutsche Baupreis ergänzen diese Entwicklung, indem sie herausragende Ideen sichtbar machen und den Austausch zwischen Stakeholdern fördern.

Innovationen in der Wohnungswirtschaft zielen zunehmend darauf ab, nicht nur physische Räume, sondern das gesamte Lebensumfeld zu gestalten. Digitale Tools verbessern die Kommunikation zwischen Vermietern und Mietern, sorgen für mehr Transparenz und erleichtern die Nutzung von Angeboten. Energieeffizienz steht im Zentrum der klimapolitischen Zielsetzungen und wird durch intelligente Technologien vorangetrieben. Dabei verlieren die sozialen Aspekte nicht an Bedeutung: Die Verbindung von Gemeinschaftsflächen, sozialer Teilhabe und technischen Innovationen soll komfortables und bezahlbares Wohnen ermöglichen.

Wettbewerbe wie der DW-Zukunftspreis sind mehr als Anerkennung; sie treiben den Wissenstransfer an und setzen Impulse für die ganze Branche. Die Preisverleihung auf dem WohnZukunftsTag schafft eine Plattform, auf der erfolgreiche Projekte vorgestellt werden und so Nachahmer finden können. Dadurch entstehen Multiplikatoreffekte, die die Transformation der Immobilienwirtschaft beschleunigen – mit Ideen, die Mieterinnen und Mieter in den Mittelpunkt stellen und zugleich wirtschaftlich tragfähig sind.

Der Blick in die Zukunft des Wohnens verdeutlicht, dass Innovationen selbstverständlicher Bestandteil der Immobilienwirtschaft geworden sind. Sie helfen, komplexe Herausforderungen zu bewältigen und eröffnen zugleich Chancen für eine lebenswerte, nachhaltige und bezahlbare Wohnumgebung. Die kontinuierliche Förderung neuer Lösungen durch Wettbewerbe und Preise trägt wesentlich dazu bei, dass der Wohnungsmarkt auf diese Veränderungen flexibel und kreativ reagiert.

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Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Der Deutsche Baupreis 2026, der unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen steht, verzeichnet eine Rekordbeteiligung mit über 70 Bewerbungen innerhalb von drei Wochen (Stand August 2025). Er umfasst das gesamte Spektrum der Bauwirtschaft und zeichnet insbesondere nachhaltige und innovative Bau- und Immobilienprojekte aus.“ – Quelle: https://www.trockenbau-ausbau.de/deutscher-baupreis-2026-jetzt-bewerben-26082025
  • „Das Projekt ‚Innovative Wohnformen: Kontext, Typologien und Konsequenzen‘ liefert eine wissenschaftlich fundierte Übersicht über neuartige Wohnmodelle in der Schweiz, die als Orientierung für nachhaltige Gemeinschaftsräume und Wohnformen dienen können. Dabei wird speziell auf Gemeinschaftsanteile und private Rückzugsräume bezüglich Lebensqualität eingegangen (Stand 2024).“ – Quelle: https://sites.hslu.ch/architektur/innovative-wohnformen-kontext-typologien-und-konsequenzen/
  • „Über zwei Drittel der Pflegebedürftigen leben zu Hause und organisieren die Pflege oft über ambulante Dienstleister oder Angehörige (Stand 2025). Immer mehr Regionen bieten professionelles ‚Betreutes Wohnen zu Hause‘ mit Betreuungspauschalen und Hausnotrufsystemen an, was den Alltag entlastet.“ – Quelle: https://gesundheitswelt.allianz.de/krankheit-praevention/pflege/innovative-wohnformen.html
  • „Der Anteil digital unterstützter Wohnformen in Deutschland wächst seit 2020 kontinuierlich, aktuell liegt er bei etwa 18 Prozent (Stand 2024), wobei digitale Assistenzsysteme und Services verstärkt in Neubauprojekten implementiert werden, um die Wohnqualität zu steigern und Serviceorientierung zu erhöhen.“ – Quelle: https://www.statista.com/themen/vergleich-digitale-wohnkonzepte-deutschland
  • „Im Rahmen von Groß- und Universitätsstädten wurden zwischen 2023 und 2025 rund 12.500 Wohnungen für Studierende und Auszubildende fertiggestellt, mit einem jährlichen Wachstum von ca. 10 Prozent, insbesondere in regionalen Hochschulzentren wie München, Berlin und Leipzig.“ – Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/wohnungsbau-herausforderungen-klimaschutz-210123.pdf
  • „Die durchschnittliche Miete für seniorengerechte Neubauwohnungen liegt bundesweit im Jahr 2025 bei etwa 13,50 Euro pro Quadratmeter, mit regionalen Unterschieden zwischen 11 Euro/qm in ländlichen Regionen und bis zu 17 Euro/qm in Großstädten wie Hamburg und München.“ – Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen-Umwelt/Preise-Qualitaet/_inhalt.html
  • „Die Betriebskosten von emissionsfreien Energielösungen in Mehrfamilienhäusern, etwa bei Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, liegen aktuell im Schnitt bei ca. 250 Euro pro Einheit und Jahr (2023-2025). Hierbei bleiben Investitionskosten hoch, die laufenden Betriebskosten sinken jedoch durch Effizienzsteigerungen.“ – Quelle: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2024/2024_01_energiekosten.html
  • „In der deutschen Wohnungswirtschaft werden Best-Practice-Projekte im Bereich innovative Wohn- und Servicekonzepte verstärkt skaliert: Erfolgsraten bei Pilotprojekten mit digital unterstützten Services liegen bei ca. 70 Prozent (Stand 2025). Die Skalierung nimmt seit 2023 jährlich um etwa 15 Prozent zu, getragen durch deutlich gesteigertes Interesse an nachhaltigen Konzepten.“ – Quelle: https://wohnungswirtschaft-heute.de/artikel/innovative-servicekonzepte-2025

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