Individualisierte Versorgung wird durch Fortschreibung PG 26 gestärkt

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik fordert Aktualisierung der Sitzschalen-Mindeststandards

Dortmund, 25.04.2023 – Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) hat eine umfangreiche Stellungnahme zur Fortschreibung der PG 26 eingereicht, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GKV-SV) eingeleitet wurde. Die PG 26 bezieht sich auf die Herstellung von individuell gefertigten Sitzschalen. Diese sind unerlässlich für Menschen mit Behinderungen, um ihre Haltung zu wahren, ihre Körperfunktionen zu kontrollieren und aktiv am Leben teilzunehmen.

Die Aktualisierung der Mindeststandards in der Sitzschalenversorgung ist nach Ansicht des BIV-OT dringend notwendig, um veraltete und nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechende Strukturen abzulösen. Pauschale Versorgungsansätze könnten den individuellen Bedarf und den Stand der Technik nicht widerspiegeln und seien gerade in Versorgungsbereichen, die komplexe Krankheitsbilder enthalten, wesensfremd.

An der Erarbeitung der Stellungnahme waren Experten-Gruppen des BIV-OT sowie Mitglieder von RehaKIND e. V. beteiligt. Die Zielsetzung aller Experten war es, die Kommunikation, die Qualität und die Effizienz innerhalb des Systems und rund um die Versorgung von Menschen mit besonderem Bedarf zu verbessern.

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Die Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnis bildet als verbindliche Festlegung der Mindeststandards auch die Grundlage für zukünftige Verträge nach § 127 SGB V und damit zwischen den Krankenkassen und den Leistungserbringern bzw. ihren Organisationen und Verbänden. Die Stellungnahme des BIV-OT vertritt die Interessen der Leistungserbringer und hat somit maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige Versorgung von Menschen mit besonderem Bedarf.

Ansprechpartner für die Presse ist Kirsten Abel, Pressesprecherin des Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik. Der BIV-OT vertritt als Spitzenverband mehr als 4.500 Sanitätshäuser und orthopädie-technische Werkstätten mit über 45.000 Beschäftigten, die mehr als 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen in Deutschland pro Jahr in mehr als 30 Bereichen verantworten.

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Weitere Informationen über den Verband

– Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik ist eine Interessenvertretung und berufsständische Organisation für Orthopädie-Techniker in Deutschland.
– Der Verband hat rund 3.000 Mitglieder, die in etwa 1.100 Betrieben in ganz Deutschland tätig sind.
– Der Verband setzt sich für die Stärkung der Berufsgruppe ein und vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
– Die Struktur des Verbands besteht aus dem Präsidium, dem Vorstand, der Mitgliederversammlung und den Landesinnungsverbänden.
– Derzeitiger Präsident des Verbands ist Thomas Viebach.
– Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik ist Mitglied im Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVO), der europäischen Vereinigung für Orthopädie-Techniker (EFOST) und der internationalen Vereinigung für Orthopädie-Technik (ISPO).
– Die Geschichte des Verbands geht zurück bis ins Jahr 1945, als er als Interessenvertretung für deutsche Orthopädie-Techniker gegründet wurde.
– Ein wichtiger Meilenstein für den Verband war die Verabschiedung des Gesetzes über Medizinprodukte (MPG) im Jahr 1994, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Herstellung und den Vertrieb orthopädischer Hilfsmittel regelt.
– Der Verband bietet seinen Mitgliedern eine Vielzahl von Leistungen, wie z.B. juristische Beratung, Weiterbildungsangebote und Unterstützung bei der betrieblichen Organisation.

Presse /news Verbandsnachrichten

12 Antworten

  1. Also ich finde ja, dass individualisierte Versorgung total überbewertet wird. PG 26 ist doch nur heiße Luft!

  2. Ich finde es total übertrieben, dass die Fortschreibung PG 26 die individuelle Versorgung stärken soll. Einfach nur Geldverschwendung!

  3. Ich verstehe nicht, warum wir immer noch über Individualisierte Versorgung sprechen. Ist das wirklich notwendig?

  4. Also ich finde ja, dass diese Individualisierte Versorgung total überbewertet wird. Was bringt das denn wirklich?

  5. Ich verstehe den Hype um die individualisierte Versorgung nicht. Was ist mit der Gemeinschaft? #Teamwork

  6. Also ich finde diese ganze Individualisierte Versorgung total überbewertet. Was ist mit der Gemeinschaft?

    1. Ach komm, immer dieses Genörgel! Bürokratie hin oder her, aber Regeln sind nun mal notwendig, um Ordnung zu halten. Wenn dir das nicht passt, dann halt dich einfach raus.

  7. Ehrlich gesagt, halte ich die Individualisierte Versorgung für total überbewertet. Was bringt das überhaupt?

    1. Das ist einfach nur kurzsichtig. Die individualisierte Versorgung ermöglicht eine maßgeschneiderte Behandlung auf individuelle Bedürfnisse und verbessert die Patientenergebnisse. Es ist Zeit, über den Tellerrand zu schauen und die Vorteile anzuerkennen.

  8. Ich finde die Individualisierte Versorgung super! Endlich kann ich meine eigene Körpergröße wählen. #FortgeschritteneTechnologie

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