Impfungen: Schlüssel zur Gesundheitsvorsorge in Deutschland

Einleitung

Am 29. April 2025 versammelten sich führende Impfstoffhersteller in Berlin, um auf eine dringende Thematik hinzuweisen: die unzureichenden Impfquoten in Deutschland. Im Rahmen der Europäischen Impfwoche präsentierten Vertreter von Unternehmen wie GlaxoSmithKline, Viatris und Moderna ihre Forderung nach verbesserten Rahmenbedingungen für die Gesundheitsprävention. Impfungen gelten als eines der effektivsten Mittel zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, doch Deutschland bleibt laut Experten hinter seinen Potenzialen zurück. Die Zeit zum Handeln ist jetzt, um das volle Potenzial der Impfungen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit auszuschöpfen.

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Bremen (VBR).

Berlin – Der Impfstatus in Deutschland gibt Anlass zur Besorgnis. Führende Impfstoffhersteller setzen sich eindringlich für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Gesundheitsprävention ein und fordern eine stärkere Fokussierung auf die Erhöhung der Impfquoten im Land. Die Mitgliedsunternehmen der Pharma Deutschland e.V., darunter GlaxoSmithKline (GSK), Viatris und Moderna, äußerten ihre Positionen während einer Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Impfwoche.

Impfungen zählen zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen der Medizin. Kristina Ostertag, Director Global Communications and Government Affairs Impfstoffe bei GSK, hebt hervor: "Deutschland bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, wenn es um höhere Impfquoten geht." Sie plädiert dafür, Impfungen in Apotheken breit zu etablieren und STIKO-empfohlene Impfungen zügig in regionale Impfvereinbarungen aufzunehmen. Diese Schritte würden den Zugang für Bürger*innen erheblich erleichtern und das gesundheitliche Potenzial von Impfungen besser ausschöpfen.

Ingo Werner, Head of Policy and Market Access bei Mylan Germany GmbH (A Viatris Company), verweist auf die ökonomischen Aspekte der aktuellen Impfquote. "Nach Schätzungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft verursachte der hohe Krankenstand durch Atemwegserkrankungen in der Grippewelle-Saison 2023/2024 Kosten in Höhe von bis zu 36 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft." Er warnt, dass vor allem chronisch Kranke unter 60 Jahren weniger Zugang zu Impfungen haben, was die Impfquote in dieser Altersgruppe sinken lässt. Daher betont er: "Wir setzen auf das Engagement der behandelnden Fachärztinnen und -ärzte."

Andreas Pollner, General Manager bei Moderna Germany GmbH, hebt die Notwendigkeit hervor, den Zugang zu Impfstoffinnovationen zu beschleunigen. "Alle Akteure im Gesundheitswesen müssen zusammenarbeiten und die Prozesse vereinfachen, die neue Impfstoffe zu den Patientinnen und Patienten bringen." Moderna sieht sich dabei als innovativer Partner und setzt auf Aufklärung über neue Impfstofftechnologien.

Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland, stellt fest: "Höhere Impfquoten bieten durch vermiedene Folgeerkrankungen auch eine finanzielle Entlastung unseres Gesundheitssystems." Sie plädiert dringend für bessere Rahmenbedingungen zur Gesundheitsprävention in Deutschland.

Die Situation ist nicht nur eine Herausforderung für die Gesundheitsbranche, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft. Ein offener Diskurs über präventive Maßnahmen und deren finanzielle und gesundheitliche Vorteile ist unerlässlich, um die Impfquoten zu erhöhen und damit den Schutz vor Infektionskrankheiten zu verbessern. Der Einsatz für mehr Impfungen ist somit nicht nur eine Frage der individuellen Gesundheit, sondern auch der gesellschaftlichen Verantwortung.

In einer Zeit, in der der Zugang zu Impfstoffen entscheidend ist, steht Deutschland vor der Herausforderung, die gesundheitlichen Möglichkeiten voll auszuschöpfen und einen flächendeckenden Impfstatus sicherzustellen.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Impfen ist Prävention par Excellence

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Impfen als Schlüssel zur Gesundheitsförderung: Ein Blick auf die Entwicklungen und Herausforderungen

Die Forderung der führenden Impfstoffhersteller nach einer stärkeren Fokussierung auf Impfquoten in Deutschland ist besonders relevant, wenn man die allgemeinen Trends und Herausforderungen im Bereich der Gesundheitsprävention betrachtet. Während die Vorsorge durch Impfungen zu den kosteneffektivsten Maßnahmen im Gesundheitswesen gehört, bleibt die Nutzungsrate in Deutschland hinter den Möglichkeiten zurück. Ein Blick auf andere europäische Länder zeigt, dass eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit und Zugänglichkeit von Impfprogrammen maßgeblich zur Erhöhung der Impfquoten beitragen können.

Im Jahr 2023/2024 wurde in Deutschland eine signifikante Grippewelle beobachtet, die nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung gefährdete, sondern auch zu wirtschaftlichen Verlusten in Höhe von bis zu 36 Milliarden Euro führte, wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft feststellte. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es nicht nur eine gesundheitliche, sondern auch eine ökonomische Dringlichkeit gibt, die Impfquoten zu steigern. Ein Vergleich mit Ländern, in denen Impfungen als Teil von regelmäßigen Gesundheitsangeboten betrachtet werden, lieferte eindringliche Beispiele, wie durch gezielte Maßnahmen erhebliche Fortschritte erzielt werden können.

Die Initiative, sowohl die Impfverfügbarkeit zu erweitern als auch Behandlungen für unterschiedliche Alters- und Risikogruppen zu fördern, ist entscheidend. Während die Grippeimpfung bei über 60-Jährigen relativ gut angenommen wird, zeigt sich bei jüngeren Patienten, die an chronischen Erkrankungen leiden, eine besorgniserregende Lücke. Dies erfordert nicht nur eine Anpassung des Angebots, sondern auch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Fachärzten, Patientenverbänden und der pharmazeutischen Industrie, um umfassendere und bequemere Impfstrategien zu entwickeln.

Die Wichtigkeit einer ganzheitlichen Strategie zur Impfprävention wird auch von Dorothee Brakmann unterstrichen. Eine höhere Impfquote könnte nicht nur zu einem besseren Schutz der Bevölkerung vor Infektionskrankheiten führen, sondern auch finanzielle Entlastung für das Gesundheitssystem bringen. Die Vermeidung von Folgeerkrankungen durch höhere Impfquoten zeigt, wie praktisch und effektiv Investitionen in die Gesundheitsprävention sind.

In Anbetracht dieser Faktoren wird deutlich, dass die nächsten Schritte in der Gesundheitsstrategie Deutschlands nicht nur notwendig, sondern auch strategisch geradezu unabdingbar sind. Die Diskussion über Impfungen und damit verbundene Rahmenbedingungen könnte den Grundstein für eine zukunftsorientierte Politik im Bereich der Gesundheitsversorgung legen und dabei helfen, Deutschland an die Spitze der europäischen Impfungsquoten zu bringen.


Weiterführende Informationen auf Wikipedia

  1. Impfung
  2. Infektionskrankheit
  3. Grippe
  4. mRNA-Impfstoff
  5. Gesundheitsversorgung

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Gehälter und Beschäftigung in Vereinen: Recht, Steuern und Praxis

Darf ein Verein Gehälter zahlen?

Ja, ein Verein darf Gehälter zahlen. Entscheidend sind Zweck, Satzung und Rechtsform. Gemeinnützige Vereine dürfen entlohnte Mitarbeiter beschäftigen, wenn die Tätigkeit dem Satzungszweck dient und die Mittel ordnungsgemäß verwendet werden. Wichtig sind korrekte Arbeitsverträge, Abführung von Steuern und Sozialabgaben sowie Dokumentation gegenüber Finanzamt und Mitgliedern.

Welche rechtlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Verein Mitarbeiter anstellt?

Der Verein braucht eine klare Satzungsgrundlage für die Tätigkeit, beschlossene Mittelverwendung und ein Beschäftigungsverhältnis nach Arbeitsrecht. Es muss ein schriftlicher Arbeitsvertrag geben, der Rolle, Arbeitszeit, Vergütung und Kündigungsfristen regelt. Außerdem muss der Verein Arbeitgeberpflichten erfüllen: Anmeldung bei der Sozialversicherung, Lohnsteueranmeldung und Einhaltung von Arbeitsschutzgesetzen.

Wie wirkt sich Gemeinnützigkeit auf die Bezahlung von Gehältern aus?

Gemeinnützigkeit erlaubt Gehälter, solange sie angemessen und satzungsgemäß sind. Überhöhte Vergütungen können den Status gefährden. Konkrete Orientierung bieten branchenübliche Vergütungen, Marktvergleiche und Dokumentation der Entscheidungsprozesse. Das Finanzamt prüft Zweckbindung und Wirtschaftlichkeit; transparente Vergütungsregelungen reduzieren Risiko.

Welche steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Pflichten hat ein Verein als Arbeitgeber?

Ein Verein muss Lohnsteuer einbehalten und abführen, Beiträge zur Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung melden und zahlen sowie Umlagen (U1/U2) und ggf. Berufsgenossenschaftsbeiträge abführen. Betriebsprüfungen und Jahresmeldungen sind zu beachten. Kleinere Mini-Job-Regelungen oder Ehrenamtsfreibeträge verändern Pflichten, aber formale Anmeldungen bleiben nötig.

Welche Unterschiede gelten zwischen Ehrenamt, Minijob und regulärer Anstellung?

Ehrenamtliche Tätigkeiten können pauschal vergütet werden (Aufwandsentschädigungen, Übungsleiterpauschale). Minijobs (450-Euro-Job) haben vereinfachte Abgabenregeln. Reguläre Anstellungen folgen dem normalen Lohnsteuer- und Sozialversicherungssystem. Verein muss jede Beschäftigungsart prüfen und passende Verträge, Abrechnungen und Meldungen vornehmen.

Wie legt ein Verein angemessene Gehälter fest, damit sie rechtssicher sind?

Praktisch helfen Vergütungsvergleiche, Leitlinien in der Geschäftsordnung und Beschlüsse des Vorstands oder der Mitgliederversammlung. Dokumentieren Sie Kriterien wie Tätigkeitsumfang, Qualifikation und Marktüblichkeit. Holen Sie bei Bedarf externe Gutachten oder Branchenzahlen ein und protokollieren Entscheidungen zur Nachweisführung gegenüber dem Finanzamt.

Welche Schritte braucht ein Verein praktisch, um Mitarbeiter anzustellen?

  1. Satzung prüfen und Beschluss fassen.
  2. Stellenprofil erstellen und Vergütung festlegen.
  3. Arbeitsvertrag vorbereiten (u. a. Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub).
  4. Anmeldung bei Sozialversicherung und Finanzamt.
  5. Lohnabrechnung monatlich erstellen und Abgaben abführen.
  6. Personalakte und Nachweise führen.

Worauf müssen Vereine bei der Lohnabrechnung besonders achten?

Korrecte Steuerklasse, Sozialversicherungsbeiträge, ggf. Pauschalversteuerung bei Minijobs und Berücksichtigung von Freibeträgen sind zentral. Dokumentieren Sie Überstunden, Krankmeldungen und Urlaubsansprüche. Nutzen Sie Software oder Steuerberater, um Fehler und Nachforderungen zu vermeiden.

Weiterführende Hinweise für Vereine: Klären Sie komplexe Fälle mit Steuerberater oder Fachanwalt, vor allem bei Gemeinnützigkeit und Vorstandsvergütung. Protokollierte Entscheidungen und transparente Regelungen schützen Organisation und Status.

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11 Kommentare

  1. Ich finde den Artikel sehr informativ! Der Fokus auf Prävention ist wichtig und könnte unser Gesundheitssystem entlasten. Was denkt ihr über die Rolle der Apotheken dabei? Das könnte helfen!

    1. Das stimmt! Apotheken könnten eine große Rolle spielen bei der Aufklärung und Verteilung von Impfstoffen.

  2. Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig geimpft wird in Deutschland. Ich hoffe wirklich auf Veränderungen! Was denkt ihr über die Vorschläge der Pharmaunternehmen?

  3. Ich habe gehört, dass Impfungen helfen könnten, aber warum gibt es so viele Skeptiker? Vielleicht sollten wir deren Bedenken ernst nehmen und aufklären?

    1. Gute Frage! Aufklärung ist wichtig. Wir müssen alle an einem Strang ziehen und den Menschen zeigen, wie wichtig Impfungen sind.

  4. Die Zahlen sind wirklich beunruhigend. 36 Milliarden Euro Verlust klingt nach viel Geld! Wie können wir sicherstellen, dass die Impfquote steigt? Gibt es Beispiele aus anderen Ländern?

    1. Ja, andere Länder machen das besser. Vielleicht sollten wir mehr Kampagnen starten und die Apotheken einbeziehen, damit mehr Leute Zugang haben!?

  5. Ich finde es wichtig, dass über Impfungen diskutiert wird. Es scheint, dass viele Menschen nicht genug wissen. Was kann man tun, um mehr Leute zu erreichen? Ich denke, Aufklärung ist der Schlüssel.

    1. Genau! Ich glaube auch, dass viele Informationen fehlen. Vielleicht sollten wir Workshops anbieten oder mehr in Schulen informieren? Das wäre eine gute Idee!

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