Immobilienkrise schlägt zu: Einbruch bei Grunderwerbsteuer belastet Landeshaushalte

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Immobilienwirtschaft in der Krise: Einbruch bei der Grunderwerbsteuer zeigt Auswirkungen auf Landeshaushalte

Die Flaute in der Immobilienwirtschaft hinterlässt ihre Spuren in den Landeshaushalten, wie der aktuelle Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums zeigt. In den ersten vier Monaten von 2023 fielen die Steuereinnahmen aus der Grunderwerbsteuer um 33,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) sieht sich in seinen finsteren Prognosen bestätigt und warnt vor gravierenden Lücken in den Landeshaushalten.

Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA, kommentierte die Entwicklung besorgt: „Gleiches gilt für die nunmehr festgestellte Rezession. Denn hier liegt ebenfalls eine Ursache im Immobiliensektor. Auch der Staat zahlt nun buchstäblich den Preis für das Nein zu Investitionen.“ Die Staatsquote am Gut Wohnen liege nach ZIA-Taxierungen bei 37 Prozent – weit mehr als ein Drittel der Ausgaben werden vom Staat selbst unmittelbar, durch Finanzlasten, oder mittelbar, durch hohe Auflagen, verursacht. Angesichts ohnehin dramatischer Zins- und Kostensteigerungen verstärken hohe Steuerlasten wie die Grunderwerbsteuer den Abschreckungseffekt für Investoren zusätzlich.

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Der Rückgang bei der Grunderwerbsteuer ist ein weiteres Anzeichen für die anhaltende Krise in der Immobilienwirtschaft. Der ZIA fordert daher von den Ländern, ihre Grunderwerbsteuer-Sätze deutlich zurückzufahren und Gewinnabschöpfungsmodelle der Kommunen ad acta zu legen. Auch ein großvolumiges Kreditprogramm des Bundes mit einem Zinssatz von zwei Prozent könnte der Immobilienwirtschaft einen Push geben.

Mattner warnt: „Geht der Wohnungsbau tatsächlich bald gegen null, dann gibt es keine Investitionen, an denen der Staat durch Steuern partizipieren kann – und gleichzeitig rücken neue Wohnungen in noch weitere Ferne.“ Auch die Umsatzsteuer, die durch Bautätigkeit anfällt, rausche in den Keller.

Der ZIA ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft und spricht durch seine Mitglieder, darunter 30 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Verband verleiht der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI).

Quelle: Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V.

13 Antworten

  1. Also ich seh das anders. Immobilienkrise? Grunderwerbsteuer? Das sind doch nur Ausreden für schlechte Wirtschaftspolitik!

    1. Da muss ich widersprechen. Die Immobilienkrise und die Grunderwerbsteuer sind sehr wohl wichtige Faktoren, die die Wirtschaftspolitik beeinflussen. Schlechte Politik kann nicht einfach abgetan werden.

  2. Also ich finde, dass die Immobilienkrise gar nicht so schlimm ist. Wer braucht schon ein eigenes Haus? #MietnomadenLeben

  3. Also, ich finde ja, dass die Immobilienkrise gar nicht so schlimm ist. Wer braucht schon ein eigenes Haus? #Grunderwerbsteuer #Landeshaushalte

    1. Ach komm, echt jetzt? Die Grunderwerbsteuer ist doch schon absurd hoch! Du willst wohl, dass wir alle pleite gehen? Also ich finde, du solltest mal überlegen, bevor du solche Vorschläge machst. Einfach nur lächerlich! #JustSayin

  4. Also, ich finde ja, dass die Grunderwerbsteuer ruhig noch höher sein könnte. Immobilienbesitzer sollen bluten!

    1. Sorry, aber ich bin da anderer Meinung. Die Grunderwerbsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für die Regierung, um öffentliche Projekte zu finanzieren. Ohne sie würden wichtige Infrastrukturmaßnahmen auf der Strecke bleiben. #FürsGemeinwohl

  5. Also ehrlich, wer braucht schon Grunderwerbsteuer? Lasst uns einfach Häuser verschenken, alles easy peasy!

    1. Das ist wohl einer der naivsten Kommentare, die ich je gelesen habe. Grunderwerbsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für den Staat und dient der Finanzierung von öffentlichen Infrastrukturprojekten. Verschenken von Häusern? Das klingt eher nach einer unrealistischen Utopie.

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