Illegale Bauarbeiten beim LNG-Terminal auf Rügen? Umwelthilfe erstattet Anzeige gegen Deutsche Regas

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Anzeige gegen den Konzern Deutsche Regas erstattet. Drohnenaufnahmen der Baustelle für das LNG-Terminal Mukran auf Rügen deuten darauf hin, dass ungenehmigte Arbeiten durchgeführt wurden. Die DUH fordert die Absetzung der Betreiberfirma und die Kündigung des Vertrags für das Terminalschiff. Lesen Sie weiter, um die schockierenden Details zu erfahren.

Bremen (VBR). Illegale Bauarbeiten am LNG-Terminal auf Rügen? Deutsche Umwelthilfe erstattet Anzeige gegen Betreiberfirma Deutsche Regas

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Anzeige gegen den Konzern Deutsche Regas erstattet, da es Hinweise auf unerlaubte Bauarbeiten am LNG-Terminal auf Rügen gibt. Drohnenaufnahmen der Baustelle legen nahe, dass umfangreiche Arbeiten für den geplanten Störfallbetrieb durchgeführt wurden, ohne die notwendigen Genehmigungen zu haben. Die DUH fordert die Absetzung der Deutschen Regas als Betreiberfirma und die Vertragskündigung für das von der Bundesregierung gecharterte Terminalschiff.

Die Anzeige der DUH basiert auf Drohnenaufnahmen vom 14. Dezember 2023, die umfangreiche Erdarbeiten und die Errichtung von Fundamenten für den LNG-Anleger im Hafen von Mukran zeigen. Zusätzlich arbeitet die Deutsche Regas offenbar bereits an Bodenplatten für Verladearme, die das Herzstück des geplanten LNG-Hafens bilden. Laut DUH wurden diese Arbeiten durchgeführt, obwohl die zuständige Behörde einen vorzeitigen Baubeginn erst am 15. Dezember 2023 zugelassen hat.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (StALU) hat eine Geldbuße für einen Teil der Arbeiten erlassen, aber die DUH behauptet, dass der Umfang der illegalen Arbeiten deutlich größer ist. Außerdem wurde die immissionsschutzrechtliche Genehmigung noch immer nicht erteilt. Aus diesen Gründen hat die DUH Anzeige beim StALU erstattet.

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Der Bundesgeschäftsführer der DUH, Sascha Müller-Kraenner, fordert den für die Genehmigung zuständigen Landesumweltminister Backhaus auf, einzuschreiten und einen Baustopp anzuordnen. Falls sich der Verdacht des Schwarzbaus bestätigt, ist die Deutsche Regas als Betreiber für das Projekt disqualifiziert.

Der Leiter Energie und Klimaschutz der DUH, Constantin Zerger, betont, dass illegale Bauarbeiten nicht nur das Vertrauen vor Ort zerstören, sondern auch die Rolle der Deutschen Regas als Betreiber eines LNG-Terminals in Frage stellen würden. Aufgrund der offensichtlichen Nicht-Einhaltung von Recht und Gesetz durch die Deutsche Regas fordert Zerger Bundeswirtschaftsminister Habeck auf, den Chartervertrag der Bundesregierung mit der Deutschen Regas für das Terminalschiff “TransgasPower” unverzüglich zu kündigen.

Das LNG-Projekt Mukran ist bereits stark verzögert, und eine Realisierung in diesem Winter scheint kaum möglich zu sein. Das für Mukran bestimmte LNG-Terminalschiff “TransgasPower” ist derzeit als LNG-Tanker im Einsatz.

Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich für Umwelt- und Naturschutz ein und engagiert sich in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Klimaschutz und Ressourceneffizienz.

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Link zur Drohnenaufnahmen der Baustelle: [Link zur Drohnenaufnahmen der Baustelle](https://l.duh.de/p231220)

Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz
0160 4334014, zerger@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.x.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe,
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