ifo Institut: Noch viel Luft nach oben beim Homeoffice

Verbandsnachrichten Meldung aus den Vereinen und Verbänden

München, 31. März 2021 – Im März arbeiteten 31,7 Prozent der Beschäftigten in deutschen Unternehmen teilweise oder vollständig im Homeoffice. Das geht hervor aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. „Deutschland hat noch viel Luft nach oben. Wir schätzen das Potenzial für Homeoffice auf 56 Prozent der Beschäftigten“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für neue Technologien. Im Februar ermittelte das ifo Institut eine Quote von 30,3 Prozent.

„Homeoffice könnte im Kampf gegen die Corona-Pandemie viel mehr als Mittel des sozialen Abstands bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Wirtschaft eingesetzt werden. Gleichzeitig zeigt die vergleichsweise niedrige Quote, wie wichtig konsequente Tests am Arbeitsplatz sind“, fügt Falck hinzu.

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Die Quote unterscheidet sich nach Sektoren. Während sie bei den Dienstleistern im März bei 42,6 Prozent lag, erreichte sie im Verarbeitenden Gewerbe 23,4 Prozent und im Handel 19 Prozent (Großhandel: 24,3 Prozent, Einzelhandel: 11,4 Prozent).

Die weitgehend stabile Quote an Beschäftigten, die teilweise oder vollständig im Homeoffice arbeiten, verberge darüber hinaus möglicherweise einen Rückgang bei der individuellen Homeoffice-Nutzung, erklärt Falck weiter. Aktuelle Mobilitätsdaten von Google zeigten, dass die Arbeitsmobilität in Deutschland bereits seit der zweiten Februarhälfte wieder ansteige und aktuell auf dem Niveau von Oktober 2020, also vor dem zweiten Lockdown liege. Diese Werte legten nahe, dass insgesamt wieder mehr Beschäftigte zumindest teilweise im Betrieb arbeiteten.

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Weitere Termine:
ifo Geschäftsklima Ostdeutschland am 31. März
Gemeinschaftsdiagnose (Frühjahrsgutachen) der Institute – Presse-Konferenz am 15. April

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www.cesifo.org

Poschingerstr. 5
81 679 München

Über das ifo Institut:
Information und Forschung: Dafür steht das ifo Institut seit seiner Gründung im Januar 1949. Es ist eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa. Seine Forschung untersucht, wie staatliches Handeln wirtschaftlichen Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig wahren und steigern kann. Das ifo Institut kooperiert eng mit der Ludwig-Maximilians-Universität, dem Center for Economic Studies (CES) und der CESifo GmbH und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Verantwortlich im Sinne des § 5 TMG: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. Verantwortlicher im Sinne des § 55 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrag: Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest.

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