Ukraine Krieg: Kinder leiden seit zwei Jahren – terre des hommes leistet humanitäre Hilfe vor Ort

Seit zwei Jahren leben ukrainische Kinder im Krieg in unerträglicher Not: Mindestens 560 wurden getötet, über 1.200 verletzt und mehr als 19.000 in die Russische Föderation verschleppt. Terre des hommes unterstützt sie mit psychosozialer und humanitärer Hilfe – von Therapie über Lebensmittel bis zu Hygieneartikeln – und arbeitet dafür mit rund 20 lokalen Partnern in 13 Projekten. Mit mehr als 17 Millionen Euro an Spenden und Zuschüssen appelliert die Organisation an Politik und Zivilgesellschaft, das Engagement für die Rechte dieser Kinder nicht zu verringern.
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– Mehr als 560 tote, 1.200 verletzte und über 19.000 ukrainische Kinder verschleppt
– terre des hommes unterstützt psychosozial, therapeutisch sowie mit Lebensmitteln, Medizin und Hygieneartikeln
– 20 Partnerorganisationen und 13 Projekte werden mit über 17 Millionen Euro unterstützt

Zwei Jahre Krieg in der Ukraine: Das Leid der Kinder im Blick

Seit nunmehr zwei Jahren befindet sich die Ukraine in einem Zustand, den kein Kind je erfahren sollte. Unzählige junge Seelen haben Eltern, ihr Zuhause und ihre Unbeschwertheit verloren. Laut aktuellen Berichten der Vereinten Nationen haben bereits mindestens 560 Kinder ihr Leben verloren, mehr als 1.200 wurden verletzt, und die erschütternde Zahl von über 19.000 Kindern wurde aus den besetzten Gebieten in die Russische Föderation verschleppt. Diese Kinder müssen nicht nur mit den physischen Folgen des Krieges umgehen, sondern auch mit tiefen seelischen Wunden, die ihre gesamte Zukunft bedrohen. Sie müssen sich an neue Umgebungen anpassen, entbehren die Möglichkeit, zur Schule zu gehen, und müssen mit ansehen, wie ihre Zukunftsträume zerplatzen.

„Kein Kind sollte unter solchen Bedingungen aufwachsen müssen.“ Um diesem Leid zu begegnen, engagiert sich terre des hommes intensiv in der psychosozialen und therapeutischen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Die Organisation arbeitet mit etwa 20 lokalen Partnerorganisationen zusammen und fördert aktuell 13 Projekte, die direkte Hilfe vor Ort leisten. Diese Unterstützung umfasst neben der psychosozialen Fürsorge auch essentielle humanitäre Maßnahmen wie die Bereitstellung von Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln. Zudem wird die Integration von Familien unterstützt, die in den westlichen Teil der Ukraine oder in Nachbarländer fliehen mussten.

Dank über 17 Millionen Euro an Spenden und öffentlichen Zuschüssen konnte terre des hommes in diesen schweren Zeiten einen bedeutenden Beitrag leisten. Dennoch warnt Joshua Hofert, der die Lage vor Ort persönlich bewertet hat: Die Spendenbereitschaft für die Ukraine nehme ab, während es immer schwieriger werde, die Aufmerksamkeit auf die dramatische Lage der Kinder zu lenken. Er appelliert an die Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft, das Engagement für die Rechte der ukrainischen Kinder und Jugendlichen nicht zu verringern und die zivilgesellschaftlichen Kräfte in der Region weiterhin zu stärken. Nur so sei ein erfolgreicher Wiederaufbau denkbar.

Kinder im Krieg – Ihre Zukunft in ernster Gefahr

Kinder, die Kriege erleben, tragen nicht nur akute Gefahren, sondern auch langfristige, tiefgreifende Folgen davon. Ein Krieg hinterlässt bei ihnen oft dauerhafte psychische und physische Traumata, die ihre Entwicklung stark beeinträchtigen können. Die Herausforderungen, denen diese Kinder nach Konflikten gegenüberstehen, reichen weit über den unmittelbaren Schutz hinaus: Sie brauchen umfassende Unterstützung bei der psychischen Stabilisierung, Bildung und sozialen Integration.

Die Verantwortung dafür liegt nicht allein bei den betroffenen Familien oder Organisationen vor Ort. Gesellschaft, Politik und internationale Helfer müssen gemeinsam handeln, um die Grundlagen für eine nachhaltige Rehabilitation zu schaffen. Es gilt, die Lebensumstände dieser jungen Menschen zu verbessern und ihre Chancen auf eine selbstbestimmte Zukunft zu sichern.

Internationale Partnerschaften spielen dabei eine wichtige Rolle: Durch Zusammenarbeit kann der Wiederaufbau sozialer Strukturen gelingen und zugleich ein umfassendes Schutznetz für Kinder etabliert werden, das gewaltbedingte Folgen mindert. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für die spezielle Lage von Kindern in Kriegsgebieten trägt maßgeblich zur Mobilisierung von Ressourcen und politischen Willen bei.

Die langfristigen Perspektiven für betroffene Kinder sind dabei von einer Vielzahl von Faktoren abhängig – darunter die Stabilität des Friedensprozesses, Zugänge zu Bildung und Gesundheitsversorgung sowie die psychologische Betreuung. Chancen für eine bessere Zukunft eröffnen sich, wenn diese Elemente zusammenspielen und der Schutz von Kindern kontinuierlich gewährleistet wird. Gleichzeitig stellen die anhaltenden Kriegsfolgen enorme Risiken für Gesundheit, Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt dar.

Folgen von Kriegstraumata für Kinder können sein:

  • Psychische Belastungen wie Angstzustände, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen
  • Störungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung
  • Verlust von Bildungs- und Zukunftsperspektiven
  • Gefährdung des körperlichen Wohlbefindens durch Verletzungen oder mangelnde Versorgung
  • Schwierigkeiten bei der Reintegration in die Gesellschaft und familiäre Strukturen

Nur durch konsequente Unterstützung, öffentliche Aufmerksamkeit und internationale Zusammenarbeit lassen sich diese Herausforderungen meistern – mit dem Ziel, dass Kinder im Nachkriegskontext eine Chance auf unbeschwerte und gesunde Entwicklung erhalten.


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Zweiter Jahrestag des Überfalls Russlands auf die Ukraine: / terre des hommes …

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