Aachener Ingenieurpreis 2025 für Dr. Thorsten Sieß: Revolutionäre Mini-Herzpumpe Impella® rettet weltweit Leben und setzt neue Maßstäbe in der Medizintechnik

Am 6. September 2025 wird Dr. Thorsten Sieß im Krönungssaal des Aachener Rathauses mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet – für die Entwicklung der weltweit kleinsten Herzpumpe Impella®, die bereits rund 400 000 Menschen das Leben gerettet hat. Die von RWTH Aachen, Stadt Aachen und dem VDI gemeinsam vergebene Ehrung würdigt seinen Weg von der RWTH über die Gründung seines Unternehmens bis zur heutigen Rolle als CTO bei Johnson & Johnson MedTech und unterstreicht Aachens Bedeutung als führenden Innovationsstandort in der Medizintechnik.
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– Dr. Thorsten Sieß erhält am 6. September 2025 Aachener Ingenieurpreis in Aachen.
– Seine winzige Impella® Herzpumpe rettete weltweit rund 400.000 Leben.
– Preis ehrt seinen Innovationsbeitrag als CTO bei Johnson & Johnson MedTech.

Dr. Thorsten Sieß erhält den Aachener Ingenieurpreis für die kleinste Herzpumpe der Welt

Am 6. September 2025 wird Dr. Thorsten Sieß im Krönungssaal des Aachener Rathauses mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet. Die renommierte Ehrung würdigt seinen bedeutenden Beitrag zur Medizintechnik: die Entwicklung der Impella® Herzpumpe, die nur wenige Zentimeter misst und weltweit bereits rund 400.000 Leben gerettet hat. Die Verleihung erfolgt im Rahmen eines Festakts, bei dem der Preisträger auch von VDI-Präsident Prof. Lutz Eckstein persönlich geehrt wird.

Die Impella® Herzpumpe ist weltweit die kleinste ihrer Art und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Behandlung von Herzinsuffizienz zu revolutionieren. Ihre kompakte Bauweise ermöglicht es, das geschwächte Herz mechanisch zu unterstützen und so gefährdete Patient:innen effektiv zu stabilisieren. Mit diesem medizintechnischen Produkt setzt Dr. Sieß nicht nur globale Maßstäbe, sondern macht auch Aachen als Innovationsstandort sichtbar und zukunftsfähig.

Die Auszeichnung ehrt den gesamten Werdegang von Dr. Sieß: angefangen bei seinem Studium an der RWTH Aachen über die Gründung eines eigenen Unternehmens bis hin zu seiner heutigen Position als Chief Technology Officer von Johnson & Johnson MedTech | Heart Recovery.

Prof. Lutz Eckstein bringt die Bedeutung dieses Erfolgs auf den Punkt:
„Dr. Thorsten Sieß ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit Kreativität und Fachwissen Lösungen entwickeln, die täglich Leben retten. Sein Werdegang zeigt, welches Potential Ingenieurkompetenz gepaart mit Innovations- und Unternehmergeist bieten, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und Deutschland zukunftsfähig zu machen. Das ist ganz im Sinne unserer VDI-Initiative Zukunft Deutschland 2050.“

Der Aachener Ingenieurpreis wird gemeinsam von der RWTH Aachen und der Stadt Aachen verliehen, wobei der VDI als Preisstifter diese bedeutende Auszeichnung unterstützt. Seit der Erstverleihung vor elf Jahren würdigt der Preis Persönlichkeiten, die mit ihrem Engagement und ihrer Innovationskraft die positive Wahrnehmung und Weiterentwicklung des Ingenieurwesens und der Wissenschaften vorantreiben. Zu den bisherigen Trägern zählen namhafte Persönlichkeiten wie Professor Berthold Leibinger, der Astronaut Thomas Reiter oder die Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier, Mitentdeckerin der Gen-Schere CRISPR-Cas9.

Mit dem Aachener Ingenieurpreis 2025 stellt Dr. Thorsten Sieß einmal mehr unter Beweis, wie durch technologische Innovationen nicht nur technische Grenzen verschoben, sondern vor allem auch Menschenleben geschützt werden können. Die Impella® Herzpumpe steht hier symbolisch für eine Ingenieurleistung, die direkte gesellschaftliche Relevanz besitzt und den medizinischen Fortschritt nachhaltig prägt.

Technische Innovation und gesellschaftliche Relevanz: Die kleinste Herzpumpe der Welt als Meilenstein

Die Entwicklung einer winzigen Herzpumpe, die kaum größer als einige Zentimeter ist, markiert einen bedeutenden Durchbruch in der Medizintechnik. Diese Innovation eröffnet neue Möglichkeiten in der Behandlung schwerkranker Patient:innen und rettet weltweit Leben – inzwischen etwa 400.000 Menschen haben von der Impella®-Technologie profitiert. Solche Fortschritte sind nicht nur medizinisch wegweisend, sie zeigen auch den hohen Stellenwert von Ingenieurkunst für den gesellschaftlichen Fortschritt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Die technische Meisterleistung hinter der Impella® Herzpumpe zeigt, wie Medizintechnik als Innovationsmotor wirkt. Von der Grundlagenforschung über Konstruktion und Prototyping bis hin zur klinischen Anwendung ist der Weg lang und komplex. Die Pumpe unterstützt das Herz, indem sie den Blutkreislauf stützt und so kritische Phasen bei Herzinfarkten oder nach Operationen überbrücken kann. Ihre kompakte Größe ermöglicht minimalinvasive Eingriffe, die früher undenkbar waren. Das verbessert Prognosen und Lebensqualität der Patient:innen erheblich.

Einzelne Ingenieurleistungen, wie die von Dr. Thorsten Sieß, der für seine Entwicklung mit dem Aachener Ingenieurpreis 2025 ausgezeichnet wurde, sind Schlüsselfaktoren für solche Fortschritte. Sein Werdegang – vom Studium an der RWTH Aachen bis zur Position als CTO bei Johnson & Johnson MedTech – verdeutlicht, wie technische Expertise und Innovationsgeist direkt zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. Dabei zählt nicht nur die technische Lösung, sondern auch die Inspiration, die von solchen Erfolgen auf Nachwuchskräfte und Bildungsinitiativen ausgeht.

Die deutsche Ingenieurtradition spielt dabei eine tragende Rolle. Sie bildet das Fundament für internationale Innovationen und stärkt den Ruf Deutschlands als Technologiestandort. Die Verbindung von Forschung, Industrie und angewandtem Ingenieurwissen schafft eine Innovationskultur, die lebensrettende Technologien hervorbringt und laufend weiterentwickelt. Diese Kultur wird durch Auszeichnungen wie den Aachener Ingenieurpreis sichtbar und würdigt herausragende Leistungen, die weit über nationale Grenzen hinausstrahlen.

Die Impella® Herzpumpe wird vor allem in folgenden medizinischen Einsatzbereichen genutzt:

  • Überbrückung während hochriskanter Herzoperationen
  • Unterstützung bei akuten Herzinfarkten
  • Behandlung von Herzinsuffizienz
  • Einsatz bei kardiogenem Schock
  • Stabilisierende Maßnahmen bei komplexen kardiologischen Interventionen

Durch solche Anwendungen verbessert die Technologie maßgeblich Überlebenschancen und Genesungsverläufe.

Blickt man in die Zukunft, eröffnen Innovationen wie die Impella® Herzpumpe neue Chancen für den medizinischen Fortschritt. Die Herausforderungen liegen unter anderem darin, ähnliche Technologien weiterhin zu miniaturisieren, ihre Effizienz zu steigern und die Zugänglichkeit weltweit zu erhöhen. Für das Ingenieurwesen in Deutschland bedeutet das neben technologischer Exzellenz auch verstärkte Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik, um neue Lösungsansätze schnell nutzbar zu machen. Die Rolle der Ingenieur:innen bleibt dabei essenziell, nicht nur technisch, sondern auch als Impulsgeber:innen für gesellschaftlichen Nutzen und nachhaltige Entwicklung.

Die in diesem Artikel verwendeten Informationen und Zitate stammen aus der Pressemitteilung des VDI e. V.

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8 Kommentare

  1. „Innovationen sind wichtig für die Zukunft“, sage ich immer! Ich würde gerne mehr über die nächsten Schritte erfahren: Wie können wir sicherstellen, dass solche Technologien allen zugänglich gemacht werden? Hat jemand Ideen dazu?

  2. „Klein aber oho“ trifft hier echt zu! Die Impella Herzpumpe ist wirklich ein tolles Beispiel für Fortschritt in der Medizintechnik. Wie sieht es aus mit den Nebenwirkungen oder Risiken dieser Technologie? Ist da genug geforscht worden?

  3. Es ist großartig zu sehen, wie Ingenieure durch ihre Kreativität Lösungen finden! Ich frage mich jedoch, welche Herausforderungen es bei der Entwicklung solcher Geräte gibt? Hat jemand Erfahrung damit?

    1. Das sind gute Fragen! Vielleicht könnten wir auch mehr über die klinischen Tests erfahren? Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg solcher Technologien in der Praxis?

  4. Die Auszeichnung für Dr. Sieß zeigt, wie wichtig Ingenieurwesen für unsere Gesellschaft ist. Die Entwicklung solcher Technologien rettet nicht nur Leben, sondern stärkt auch die deutsche Wirtschaft. Welche Rolle spielt die RWTH Aachen dabei?

    1. Ich denke auch, dass Bildung und Forschung Hand in Hand gehen müssen! Was haltet ihr von der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen in der Medizintechnik? Könnte das noch verbessert werden?

  5. Ich finde es bewundernswert, wie Dr. Sieß mit der Impella Herzpumpe so vielen Menschen helfen konnte. Gibt es Studien, die zeigen, wie diese Technologie in Zukunft weiterentwickelt werden kann?

    1. Ja, das ist wirklich beeindruckend! Ich hoffe, dass mehr solche Innovationen kommen. Wie sieht es mit der Finanzierung für solche Projekte aus? Gibt es dazu aktuelle Informationen?

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