Junioren-Europameisterschaft Rettungsschwimmen 2024: Junge Talente kämpfen für Deutschland bei der DLRG um EM-Titel

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Junge Rettungssportler aus zwölf europäischen Nationen treten vom 29. Juni bis zum 4. Juli bei der Junioren-EM im Rettungsschwimmen in Riesa und am Geiseltalsee gegeneinander an. Rund 100 Athlet:innen messen sich in 22 Disziplinen im Hallenbad und im Freigewässer, organisiert von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Nachdem das deutsche Team bei der letzten EM in Polen Rang vier belegte und 1996 in Deutschland Gold gewann, ist dieses Mal eine Podiumsplatzierung das klare Ziel.

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– Junioren-EM Rettungsschwimmen 29. Juni–4. Juli 2024 in Riesa und Mücheln.
– Rund 100 Nachwuchs-Retterinnen und Retter aus zwölf Nationen kämpfen um Europameistertitel.
– DLRG strebt Podiumsplatz an, erstmals wieder deutsche Junioren-EM seit 1996 in Deutschland.

Junioren-Europameisterschaft im Rettungsschwimmen: Spannung und hohe Erwartungen in Deutschland

Ende Juni wird Deutschland erneut zum Schauplatz eines bedeutenden sportlichen Ereignisses: Junge Rettungssportler aus ganz Europa treffen sich, um bei den Junioren-Europameisterschaften im Rettungsschwimmen ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Etwa 100 Athleten aus zwölf Nationen werden vom 29. Juni bis zum 4. Juli in Riesa und Mücheln an den Start gehen. Organisiert wird dieser hochkarätige Wettkampf von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Das Hallenbad von Riesa bildet den Auftakt, ab dem 3. Juli verlagert sich das Geschehen dann zum Geiseltalsee im Strandbad Stöbnitz. DLRG-Präsidentin Ute Vogt hebt die historische Bedeutung der EM hervor und erinnert an das letzte Mal, als Deutschland Gastgeber war: „Damals, 1996, wurden unsere Junioren Europameister – wie auch die Fußballer in England“. Dieses Ereignis liegt fast drei Jahrzehnte zurück, doch Vogt hofft, dass sich dieser Erfolg nun wiederholt.

Im vergangenen Jahr belegte die deutsche Mannschaft bei den Europameisterschaften in Polen den vierten Platz in der Nationenwertung. Dieses Mal soll es noch besser laufen – das Podium ist fest ins Visier genommen. Dennoch warnt Vogt vor der starken Konkurrenz, insbesondere aus Italien und Frankreich.

Die Wettbewerbe umfassen 22 Disziplinen, die sowohl im Schwimmbad als auch im Freigewässer ausgetragen werden. Am Eröffnungstag findet um 14 Uhr die feierliche Zeremonie statt, gefolgt vom Teamwettbewerb der „Simulierten Rettungsübung“: Innerhalb von zwei Minuten gilt es, möglichst viele Menschen aus einer Notfallsituation zu retten – eine Herausforderung, die Kraft, Schnelligkeit und perfekte Technik verlangt.

Bekannte Gesichter aus dem deutschen Team sind mit von der Partie, darunter Johanna Gnad aus Malsch, Devin Käthe aus Luckenwalde und Luk Theile aus Charlottenburg-Wilmersdorf. Neu im Team sind unter anderem Johanna Bodenburg aus Rheindalen und Xenia Schröder aus Herzogenaurach.

Der Rettungssport ist mehr als reiner Wettkampf. Er basiert auf der zentralen Idee, leistungsstarke Rettungsschwimmer für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Dabei sind Kraft, Kondition und die sichere Beherrschung der Rettungsgeräte entscheidend. In Deutschland betreiben zehntausende Menschen diesen anspruchsvollen Sport aktiv – von der lokalen Vereinsarbeit bis hin zu internationalen Wettkämpfen.

Am 4. Juli werden am Geiseltalsee die neuen Junioren-Europameister gekürt und die internationalen Erfolge gefeiert. Weitere Details zur Veranstaltung sind unter https://www.dlrg.de/jem verfügbar.


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Riesa und Mücheln: DLRG Nachwuchssportler starten in die Heim-EM

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