Suche
Close this search box.

Haushaltsausschuss fordert Umrüstung statt LNG-Pläne vor Rügen

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat 1,5 Milliarden Euro für die LNG-Pläne vor Rügen gesperrt, nachdem es Widersprüche und Proteste aus der Zivilgesellschaft gab. Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt diese Entscheidung und fordert eine vollständige Absage der LNG-Pläne vor Rügen sowie einen Klimastresstest für alle weiteren geplanten LNG-Projekte. Zudem muss das LNG-Terminalschiff in Wilhelmshaven auf einen biozidfreien Betrieb umgerüstet werden. Landesumweltminister Christian Meyer und der Betreiber Uniper müssen laut DUH die Entscheidung zur Umrüstung treffen.


Original-Pressemeldung:

Haushaltsausschuss bremst LNG-Pläne vor Rügen und fordert Umrüstung des …

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots)

  • Haushaltsausschuss des Bundestags sperrt 1,5 Milliarden Euro für LNG-Pläne vor Rügen nach Widersprüchen und Protesten der Zivilgesellschaft
  • Baubeginn damit vorläufig gestoppt: Laut Beschluss darf RWE erst nach vollständiger Freigabe der Mittel durch den Bundestag bauen
  • Für Wilhelmshaven fordern die Bundestagsabgeordneten eine Umrüstung des LNG-Terminalschiffs auf einen biozidfreien Betrieb
  • Deutsche Umwelthilfe fordert vollständige Absage der LNG-Pläne vor Rügen und einen Klimastresstest für alle weiteren geplanten LNG-Projekte

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags nur einen kleinen Teil der von der Bundesregierung beantragten Mittel für das LNG-Terminal vor Rügen freigegeben hat. Demnach hat der Ausschuss 240 Millionen Euro für die weitere Planung der Anschlusspipeline bewilligt, aber 1,5 Milliarden Euro für den Bau des Terminals gesperrt. Dafür wäre nun ein neuer Beschluss des Haushaltsausschusses notwendig. Ein Baubeginn durch RWE darf laut Maßgabe erst erfolgen, wenn der Bundestag die vollständigen Mittel für das Projekt freigibt. Der Beschluss liegt der DUH vor. Bewilligt wurden dagegen weitere Mehrkosten von 1,6 Milliarden Euro für die LNG-Projekte in Wilhelmshaven, Brunsbüttel und Stade. Bereits ohne das Projekt vor Rügen belaufen sich die Gesamtkosten für die LNG-Projekte nach mehrmaligen Kostensteigerungen nun auf über 10 Milliarden Euro. Im selben Beschluss kommt der Bundestag einer weiteren Forderung der DUH nach: Das LNG-Terminalschiff Höegh Esperanza in Wilhelmshaven muss laut Beschluss umgerüstet werden, sodass nicht weiter Chlor-Biozid in das Wattenmeer eingeleitet werden muss.

Lesen Sie auch:  DUH gegen Aushöhlung des Klimaschutzgesetzes

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: “Die Zweifel an den LNG-Plänen vor Rügen wachsen. Offenbar hat auch der Haushaltsausschuss des Bundestags erkannt, dass dieses Projekt unnötig ist und schweren klimapolitischen und ökologischen Schaden anrichten würde. Es ist deshalb gut, dass der Ausschuss dem Projekt 1,5 Milliarden Euro versagt hat. Es ist längst klar, dass die Bundesregierung eine massive Überkapazität plant, die die Einhaltung der Klimaziele unmöglich macht. Wir fordern die Bundesregierung auf, das Projekt in Rügen endgültig abzusagen und alle Projekte einem Klimastresstest zu unterziehen, bevor weiter Fakten geschaffen werden. Alle weiteren LNG-Projekte müssen nun einer kritischen Überprüfung unterzogen werden, bevor weiter Fakten geschaffen werden.”

Schon im Genehmigungsverfahren für das LNG-Terminalschiff in Wilhelmshaven hatte die DUH auf die ökologischen Risiken des Chlor-Einsatzes sowie auf die verfügbaren Alternativen hingewiesen. Für das zweite für den Standort Wilhelmshaven geplante LNG-Terminalschiff wurde eine Umrüstung auf ein biozidfreies Verfahren schon angekündigt.

Constantin Zerger, DUH-Leiter Energie und Klimaschutz: “Es ist ein Meilenstein für den Schutz des Wattenmeers, dass der Haushaltsausschuss nun einen Stopp der Chlor-Einleitung in Wilhelmshaven fordert. Wir setzen uns schon lange dafür ein, dass die Nordsee nicht als Müllhalde des LNG-Terminalschiffs herhalten darf. Dass es anders geht, beweist nicht zuletzt die Entscheidung, das zweite LNG-Terminalschiff für den Standort umzurüsten. Landesumweltminister Christian Meyer und der Betreiber Uniper dürfen das Problem nicht länger ignorieren und müssen die Entscheidung zur Umrüstung treffen.”

Lesen Sie auch:  Stagnation bei CO2-Minderung von Pkw: Umwelthilfe fordert sofortige Maßnahmen

Hintergrund:

Das LNG-Terminalschiff “Höegh Esperanza” setzt Chlor als Biozid ein, um den Bewuchs von Rohrleitungen mit Seepocken oder Muscheln zu verhindern. Das Meerwasser wird eingesetzt, um mit seiner Temperatur das -160 Grad kalte Flüssigerdgas aufzuwärmen und damit in einen gasförmigen Zustand zu bringen. Das mit Chlor versetzte Meerwasser wird danach wieder in das Meer eingeleitet.

Pressekontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz
0160 4334014, zerger@duh.de

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe,
www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe,
www.linkedin.com/company/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Haushaltsausschuss bremst LNG-Pläne vor Rügen und fordert Umrüstung des …

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.


Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) wurde 1975 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
– Die DUH setzt sich für den Schutz von Umwelt und Verbrauchern ein und ist politisch unabhängig.
– Die Mitglieder der DUH sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Stiftungen.
– Die DUH hat rund 300 Mitarbeiter, davon etwa 100 in der Berliner Zentrale.
– Der Verband finanziert sich zum großen Teil durch Spenden und Zuwendungen von Stiftungen.
– Die DUH ist in rund 200 Kooperationen und Netzwerken aktiv, um ihre Arbeit zu vernetzen und ihre Forderungen durchzusetzen.
– Die DUH betreibt zahlreiche Projekte und Kampagnen, unter anderem zu den Themen Klimaschutz, Mobilität, Energie und Abfallwirtschaft.
– In den letzten Jahren hat die DUH durch ihre Klagen und Kampagnen zur Durchsetzung von Diesel-Fahrverboten in mehreren Städten beigetragen.
– Auch im Bereich Plastikmüll setzt sich die DUH für weniger Verpackungsmüll und eine Kreislaufwirtschaft ein.
– Die DUH wird von zahlreichen Prominenten und Experten unterstützt, darunter der Schauspieler Hannes Jaenicke und der Klimaforscher Mojib Latif.

20 Responses

  1. Als ob wir nicht genug Probleme hätten, jetzt auch noch Umrüstung statt LNG-Pläne fordern? Lächerlich!

    1. Typisch, immer nur am Meckern! Die Umrüstung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Umwelt zu schützen. LNG-Pläne sind kurzfristig gedacht. Denk mal langfristig und informiere dich besser, bevor du solche lächerlichen Kommentare abgibst.

  2. LNG-Pläne sind der Hammer! Rügen braucht mehr Energiealternativen, nicht weniger. #BringtDieUmrüstung

  3. Leute, ich sage euch, wir sollten mal überlegen, ob wir nicht einfach aufhören sollten, Autos zu benutzen! #CarFreeLife

  4. Ich finde es total übertrieben, dass der Haushaltsausschuss die Umrüstung statt LNG-Plänen fordert. Was für ein Quatsch!

    1. Was für ein Quatsch? Es ist höchste Zeit, dass wir uns von fossilen Brennstoffen lösen und auf umweltfreundlichere Alternativen umsteigen. Die Umrüstung ist ein notwendiger Schritt, um unsere Zukunft zu sichern.

  5. Ich verstehe nicht, warum wir überhaupt über Umrüstungen sprechen, wenn wir stattdessen auf erneuerbare Energien setzen könnten.

    1. Erneuerbare Energien sind nicht die einzige Lösung. Umrüstungen sind eine realistische Option, um den Übergang zu nachhaltiger Energie zu ermöglichen. Es ist wichtig, verschiedene Wege zu erforschen und intelligente Entscheidungen zu treffen, anstatt sich auf eine einzige Lösung zu verlassen.

    1. Quatsch! LNG ist nicht die einzige Innovation. Umrüstung auf erneuerbare Energien ist der Weg nach vorne. Denk mal darüber nach, bevor du Unsinn verbreitest.

    1. Nein danke! Die Umrüstung auf LNG ist teuer und ineffizient. Es gibt bessere Alternativen wie erneuerbare Energien, die wir nutzen sollten. Lassen Sie uns nachhaltige Lösungen verfolgen, anstatt auf fossile Brennstoffe zu setzen.

  6. Ist doch klar, wir sollten alle auf Dampfkraft umsteigen! Choo choo, hier kommt der Haushaltsausschuss!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Presse /news Verbandsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

VNW: Werkswohnungen als Lösung für Wohnraummangel in Tourismuszentren

Inmitten des angespannten Wohnungsmarktes in den Tourismuszentren Mecklenburg-Vorpommerns schlägt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Alarm: Bezahlbarer Wohnraum ist hier Mangelware und beeinträchtigt zunehmend die Arbeitskräfte. Jörg Dahms, Landesgeschäftsführer der NGG, betont, dass die Kosten vielerorts kaum noch zu stemmen sind. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verweist auf Werkswohnungen als potenzielle Lösung – eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen. Zudem könnten standardisierte Modulbauweisen und staatliche Förderprogramme helfen, den angespannten Markt nachhaltig zu entspannen.

Jetzt lesen »

Harsewinkel holt erneut Sieg beim DLRG Cup Warnemünde

Titel: DLRG-Cup in Warnemünde: Harsewinkel triumphiert erneut unter optimalen Bedingungen

Einleitung:
Am sonnigen Strand von Warnemünde fand der 26. Internationale DLRG Cup statt und begeisterte mit spannenden Wettkämpfen und strahlendem Wetter. Die Athletinnen und Athleten präsentierten sich in Höchstform, und die Mannschaft aus Harsewinkel setzte ihre beeindruckende Siegesserie fort. Lea Kötter aus Lüneburg und Clemens Wulkopf aus Harsewinkel wurden als beste Mehrkämpfer ausgezeichnet. Insgesamt erzielte das Team aus Harsewinkel hauchdünn den ersten Platz vor Halle-Saalekreis. Erfahren Sie mehr über die faszinierenden Disziplinen und atemberaubenden Leistungen dieses unvergesslichen Rettungssport-Events.

Jetzt lesen »

Rettungsschwimmer glänzen beim DLRG Cup in Warnemünde

Spannende Wettkämpfe und packender Triathlon – Der DLRG Cup in Warnemünde

Am Freitag, dem 19. Juli 2024, fanden sich die besten Rettungssportler Europas am Strand von Rostock-Warnemünde ein, um ihre Meister im Rahmen des prestigeträchtigen DLRG Cups zu ermitteln. Bereits frühmorgens starteten die Athleten bei optimalen Bedingungen in den zweiten Wettkampftag, der mit den dynamischen Beach Flags begann und später in ein dramatisches Board Race mündete. Höhepunkt bildete der anspruchsvolle Rettungstriathlon Oceanman/Oceanwoman, bei dem Kraft, Ausdauer und taktisches Geschick gefragt waren. Während die Teilnehmer bis an ihre Grenzen gingen, sorgten spektakuläre Szenen für staunende Zuschauer und spannende Wettbewerbe.

Jetzt lesen »

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »