Handball-EM 2026: Das ist der deutsche Kader mit allen Terminen, Zitaten und Spielern

Nationaltrainer Alfred Gislason hat den 18-köpfigen Kader für die Handball-EM 2026 in Dänemark nominiert. Die Vorbereitung beginnt am 4. Januar, gefolgt von zwei Testspielen gegen Kroatien. In der Vorrunde trifft das DHB-Team ab dem 15. Januar auf Österreich, Serbien und Spanien.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Bundestrainer Alfred Gislason nominierte 18 Spieler für die Handball-EM 2026 in Dänemark.
  • Vorbereitung startet am 4. Januar mit zwei Testspielen gegen Kroatien.
  • Deutschland spielt in der Vorrunde gegen Österreich, Serbien und Spanien ab dem 15. Januar.
  • Turniermodus: 24 Teams in sechs Gruppen, zwei beste Teams pro Gruppe erreichen Hauptrunde.
  • Das Team kombiniert erfahrene Spieler und junge Talente, um Halbfinale zu erreichen.

– Bundestrainer Alfred Gislason nominiert 18 Spieler für die deutsche Handball-EM 2026.
– In der Vorrunde trifft Deutschland auf Österreich, Serbien und Spanien.
– Die EM-Vorbereitung beginnt am 4. Januar mit Testspielen gegen Kroatien.

Die Fakten im Original: Kader, Termine und Zitate zur EM 2026

Am 17. Dezember 2025 gab Bundestrainer Alfred Gislason den finalen Kader für die EHF EURO 2026 bekannt. Die Pressemitteilung des Deutschen Handballbundes (DHB) enthält alle zentralen Aussagen, Termine und Fakten im Originalwortlaut. Hier sind die Kerninformationen gesammelt.

Mit 18 Spielern wird Alfred Gislason Kurs auf die EHF EURO 2026 nehmen.

Die Vorbereitung beginnt am Sonntag, 4. Januar, in Hannover (Stand: 17. Dezember 2025, DHB-Medieninformation). Als Testgegner dient der WM-Zweite Kroatien: Das erste Freundschaftsspiel findet am Donnerstag, 8. Januar, um 20.30 Uhr in der Arena Zagreb statt, das Rückspiel folgt am Sonntag, 11. Januar, um 18.05 Uhr in der ZAG Arena Hannover (Stand: 17. Dezember 2025, DHB-Medieninformation). Am 13. Januar bezieht das Team sein Quartier in Silkeborg, Dänemark.

Formal wird das endgültige Turnieraufgebot erst am 14. Januar beim „Technical Meeting“ in Herning festgelegt. Der DHB kann bis zu 20 Spieler melden, von denen pro Spieltag 16 nominiert werden müssen (Stand: 17. Dezember 2025, DHB-Medieninformation). Grundlage ist der bereits am 3. Dezember 2025 gemeldete 35er-Kader. Während des Turniers sind insgesamt sechs Spielerwechsel möglich.

In der Vorrunde trifft Deutschland in der Jyske Bank Boxen auf Österreich (15. Januar), Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar). Alle Spiele beginnen um 20.30 Uhr (Stand: 17. Dezember 2025, DHB-Medieninformation). Die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde, die ebenfalls in Herning ausgetragen wird. Dort finden am 30. Januar und 1. Februar auch die Spiele der Finalrunde statt.


Die Originalzitate und -angaben

Zum Kader und zur Mannschaft:
„Ich bin extrem gespannt auf den kommenden Januar.“ – Alfred Gislason
„Wir haben eine gewachsene, aber weiterhin sehr junge Mannschaft. Für diese Europameisterschaft müssen wir schnell auf unser Top-Niveau kommen, denn der Modus verzeiht bei diesen Gegnern keine Fehler.“ – Alfred Gislason
Angeführt wird die deutsche Handball-Nationalmannschaft von Kapitän Johannes Golla sowie Torwart Andreas Wolff, dem mit 185 Länderspielen und 34 Jahren sowohl erfahrensten als auch ältesten Akteur in Gislasons Auswahl. (Stand: 17. Dezember 2025, DHB-Medieninformation)
Wolff war bereits wie Linksaußen Rune Dahmke und Kreisläufer Jannik Kohlbacher 2016 Europameister.

Zur Vorbereitung:
„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, unseren Spielern über den Jahreswechsel eine etwas längere Pause zu ermöglichen. Das ist Jahr für Jahr immer wieder eine Abwägung, denn kleinste Veränderungen können größte Auswirkungen haben. Wir bauen darauf, mit dem aktuellen Plan etwas mehr Frische zu gewinnen und so die spielerische Qualität bei der EM möglichst lange aufrechterhalten zu können.“ – Benjamin Chatton, Nationalmannschaftsmanager

Zur Zielsetzung:
„Wir haben die notwendige Qualität für die sportlich großen Herausforderungen der kommenden EHF EURO und wissen, wohin wir wollen. Dafür brauchen wir eine gute Vorbereitung und immer den absoluten Fokus auf die nächste vor uns liegenden Aufgabe. Das beginnt bereits mit den Spielen gegen Kroatien, in denen wir für die Europameisterschaft auf Betriebstemperatur kommen müssen.“ – Ingo Meckes, Vorstand Sport des DHB

Das 18-köpfige Team für die EHF EURO 2026:
Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)

So funktioniert die Handball-EM 2026

Die EHF EURO 2026 folgt einem etablierten, aber anspruchsvollen Turniermodus. Insgesamt treten 24 Mannschaften in sechs Vorrundengruppen zu je vier Teams an*.

Turniermodus (Vorrunde → Hauptrunde → Halbfinale)

Der Weg zum Titel ist klar strukturiert, lässt aber wenig Raum für Fehler. Aus jeder der sechs Vorrundengruppen qualifizieren sich die beiden besten Teams für die Hauptrunde. Dort bilden sie zwei neue Gruppen mit je sechs Mannschaften. Aus jeder Hauptrundengruppe erreichen schließlich die ersten beiden Mannschaften das Halbfinale. Dieser straffe Ablauf, bei dem nach der Vorrunde keine Mannschaft mehr ausscheidet, aber jeder Punkt zählt, erklärt Bundestrainer Alfred Gislasons Einschätzung: Der Modus verzeiht bei den starken Gegnern keine Fehler.

Qualifikation – wer ist dabei?

Deutschland hat sich sportlich für das Turnier qualifiziert. Für die deutsche Mannschaft bedeutet dieser Weg, dass sie von Beginn an auf ihrem höchsten Niveau spielen muss, um das Ziel Halbfinale zu erreichen.

Fakten, Quellen und visuelle Idee

Die grundlegende Struktur der Handball-Europameisterschaft 2026 ist klar definiert. Das Turnierformat sieht 24 Mannschaften vor, die sich in sechs Vorrundengruppen gegenüberstehen (Stand: Oktober 2025). Aus jeder dieser Gruppen qualifizieren sich die beiden besten Teams für die Hauptrunde. Diese 24 Startplätze wurden im Vorfeld in einem Qualifikationsverfahren vergeben.

Für eine schnelle Erfassung dieser und weiterer Eckdaten bietet sich eine übersichtliche Tabelle an. Sie kann Leserinnen und Lesern helfen, den Turnieraufbau auf einen Blick zu verstehen.

Mögliche Tabelle: Turnierüberblick

Aspekt Wert Einheit/Beschreibung Quelle/Stand
Anzahl teilnehmender Mannschaften 24 Mannschaften Quelle: Wikipedia* — Stand: 11. Mai 2025*
Vorrundengruppen 6 Gruppen à 4 Teams Quelle: Dyn Sport* — Stand: Oktober 2025*
Qualifikation für Hauptrunde 2 Beste pro Gruppe Quelle: Dyn Sport* — Stand: Oktober 2025*

Eine solche Darstellung ist besonders nützlich, wenn die Redaktion den strukturellen Aufbau des Turniers priorisiert und einen visuellen Ankerpunkt im Artikel setzen möchte. Die Quellenangaben in der Tabelle sind dabei verpflichtend.

Der Blick nach vorn: Was die EM-Nominierung für Fans und Vereine bedeutet

Die Nominierung des EM-Kaders ist mehr als eine sportliche Personalentscheidung. Sie setzt ein Signal, das weit über die Turniertage hinauswirkt. Für die breite Öffentlichkeit zeigt sich hier der Spagat einer Mannschaft im Aufbruch: eine Mischung aus erfahrenen Führungspersönlichkeiten und jungen Talenten, die erstmals auf großer Bühne stehen. Diese Dynamik weckt Erwartungen und birgt zugleich ein besonderes Potenzial für die gesamte Handball-Landschaft.

Was Fans erwarten können

Die Öffentlichkeit blickt mit Spannung auf diese junge Mannschaft. Bundestrainer Alfred Gislason selbst sagt: „Ich bin extrem gespannt auf den kommenden Januar.“ Diese Erwartungshaltung teilen viele Fans. Sie sehen ein Team, das nach einer Phase des Umbruchs nun eigene Konturen zeigt. Die Rückkehr von Routiniers wie Torwart Andreas Wolff, der bereits 2016 Europameister war, verleiht dem Aufgebot nicht nur sportliche Stabilität, sondern auch eine identitätsstiftende Kontinuität. Solche Spieler übernehmen eine Vorbildfunktion, die für Zuschauerinnen und Zuschauer sichtbar wird – auf und neben dem Platz.

Große Turniere wie die EHF EURO sind Publikumsmagneten. Sie ziehen Menschen vor die Bildschirme und füllen Hallen, sie schaffen gemeinsame Erlebnisse und lenken den medialen Fokus wochenlang auf den Handballsport. Diese Aufmerksamkeit ist ein wertvolles Kapital. Sie begeistert nicht nur eingefleischte Anhänger, sondern kann auch neue Interessenten für den Sport gewinnen.

Bedeutung für den Nachwuchs

Die Nominierung mehrerer junger Spieler, die 2023 noch U21-Weltmeister waren, sendet ein klares Signal an die Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Sie macht sichtbar, dass der Weg von der Jugend über die Junioren-Nationalmannschaften bis in den erweiterten Kreis der A-Elite möglich ist. Wenn Talente wie Mathis Häsler oder Matthes Langhoff nun ihr erstes großes Turnier bestreiten, wirkt das wie eine Bestätigung für unzählige Jugendtrainer und junge Spieler in den Vereinen. Es zeigt: Leistung wird gesehen und belohnt.

Diese Sichtbarkeit ist ein starker Motivationsfaktor. Sie stärkt die Vereinsarbeit vor Ort, weil junge Athleten konkrete Vorbilder und erreichbare Ziele vor Augen haben. Ein erfolgreiches Auftreten der Nationalmannschaft kann somit einen positiven Kreislauf in Gang setzen: Mehr Medieninteresse führt zu einer größeren Strahlkraft des Sports, was wiederum die Nachwuchsgewinnung und -förderung in den Vereinen erleichtert.

Die kommende Europameisterschaft ist damit auch ein Testlauf für die Zukunft des deutschen Handballs. Gelingt es der „gewachsenen, aber weiterhin sehr jungen Mannschaft“, wie Gislason sie beschreibt, sich zu behaupten, kann das Vertrauen in die eigene Stärke und die Attraktivität des gesamten Sportzweigs nachhaltig festigen. Die Hoffnung ist, dass die Frische, die sich das Team über den Jahreswechsel bewahren will, sich in einem dynamischen und begeisternden Spiel übersetzt – ein Spiel, das Fans mitreißt und den Nachwuchs inspiriert.

Die nachfolgenden Informationen und Zitate beruhen auf einer Pressemitteilung des Deutschen Handballbundes e.V.

Weiterführende Quellen:

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

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