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Hamburg: Grundsteuerbremse sichert bezahlbares Wohnen

Am 1. Januar 2025 tritt in Hamburg eine weitreichende Grundsteuerreform in Kraft, die transparent und in Kooperation mit den Betroffenen umgesetzt wird. Laut Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), wird die Reform dafür sorgen, dass bezahlbares Wohnen in der Hansestadt erhalten bleibt. Durch ein eigens entwickeltes Modell steigt die Grundsteuer nicht übermäßig in begehrten Quartieren, was soziale Verwerfungen verhindert. Hamburg zeigt damit, wie pragmatische und partizipative Politik aussehen kann.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Hamburg zeigt, wie es geht: Die Hansestadt setzt die Reform der Grundsteuer effektiv und in enger Abstimmung mit den betroffenen Interessengruppen um. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel hat dabei Transparenz und Offenheit bewiesen, indem er verschiedene Werkstattgespräche geführt und Vorschläge von Betroffenen berücksichtigt hat. Das Resultat ist eine Grundsteuerreform, die keine sozialen Verwerfungen nach sich ziehen wird – eine Sorge, die viele Vermieter und Bewohner gleichermaßen belastet hat.

Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), lobt Hamburgs Vorgehensweise als pragmatisch und wegweisend. Er freut sich, dass trotz der Reform bezahlbares Wohnen in allen Stadtteilen gewährleistet bleibt. „In Hamburg macht man vor, wie eine praxisnahe Problemlösung aussieht“, erklärt Breitner stolz.

Deutschlandweit kämpfen andere Bundesländer mit den Herausforderungen des neuen Bundesmodells. Viele dieser Länder erleben, dass die Grundsteuern insbesondere in begehrten Wohnlagen stark ansteigen, während Hamburg mit einem eigens entwickelten Modell gegensteuert. Dieses Modell führt dazu, dass die Grundsteuerkosten in beliebten Quartieren nicht so stark in die Höhe schnellen, wie es nach dem Bundesmodell der Fall wäre. Diese Strategie sorgt dafür, dass Hamburgerinnen und Hamburger auch weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld leben können, ohne durch überproportionale Steuererhöhungen verdrängt zu werden.

Schon bald wird die neue Regelung spürbar: Ab dem 1. Januar 2025 bleibt die Gesamteinnahme der Grundsteuer von etwa 510 Millionen Euro unverändert. Wichtig ist dabei, dass die Zusammensetzung dieser Einnahmen konstant bleibt. Das bedeutet, dass der Anteil der Grundsteuer aus Wohngebäuden, Gewerbe und unbebauten Flächen gleich bleibt. Anderswo in Deutschland sieht das oft ganz anders aus: Dort steigen die Steuern für Wohnraum erheblich stärker im Vergleich zum Gewerbe an.

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„Hamburg hat frühzeitig die richtige Entscheidung getroffen“, bemerkt Breitner im Hinblick auf die Wahl des eigenen Modells, während benachbarte Bundesländer wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern weiterhin auf das Bundesmodell setzen müssen. Dies könnte sich langfristig als kostspieliger und komplizierter erweisen.

Der Einsatz des VNW und seines Direktors fördert auch das Vertrauen in die Politik der Grundsteuerreform. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen steht für etwa 443 Wohnungsgenossenschaften und Verwaltungsgesellschaften in Norddeutschland. Rund 1,5 Millionen Menschen leben in den Wohnungen dieser Organisationen, die durch niedrige Mietpreise pro Quadratmeter auffallen, aktuell durchschnittlich bei 6,59 Euro gelegen.

Abschließend betrachtet, leuchtet Hamburgs Ansatz in der Grundsteuerreform als Beispiel für kollaborative, durchdachte und sozial ausgewogene Politikgestaltung. In einer Zeit, in der hohe Lebenshaltungskosten immer mehr Bürger belasten, sendet Hamburg ein starkes Signal: Mit klaren, gezielten Maßnahmen und dem Einbezug aller Interessenvertreter lassen sich gerechte Lösungen finden.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Soziale Vermieter zur Umsetzung der Grundsteuerreform in Hamburg

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Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW)
  • Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
  • Hamburgs Finanzbehörde
  • Finanzsenator Dr. Andreas Dressel
  • Bundesverfassungsgericht
  • Schleswig-Holstein
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Oliver Schirg, Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache mit zusätzlichen Informationen:

Datum und Uhrzeit: 01.07.2024, 13:02 Uhr

Verband: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Nachricht-Nummer: 61/2024

Sprecher: VNW-Direktor Andreas Breitner

Hamburg hat die Details zur Grundsteuerreform am Montag veröffentlicht. Hier sind die wichtigsten Punkte:

1. Frage: Was macht Hamburg anders bei der Grundsteuerreform?
Antwort:
– Hamburg führt die Reform transparent und in enger Abstimmung mit den Betroffenen durch.
– Es gab viele Gespräche mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel.
– Vorschläge von Betroffenen wurden berücksichtigt.

2. Frage: Wird die Grundsteuerreform soziale Probleme verursachen?
Antwort:
– Die Reform wird nicht zu sozialen Problemen führen.
– Bezahlbares Wohnen wird weiterhin möglich sein.

3. Frage: Wird Wohnen in Hamburg teurer werden?
Antwort:
– Wohnen wird nicht teurer sein als Gewerbe.

Zusätzliche Informationen von Andreas Breitner:

– Hamburg zeigt, wie man Probleme pragmatisch lösen kann.
– Transparenz und Offenheit sind wichtig.
– Hamburg entwickelt ein eigenes Modell, anstatt das Bundesmodell zu übernehmen.
– Das Ergebnis der Reform ist positiv: Keine sozialen Probleme, bezahlbares Wohnen bleibt möglich.

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Weitere Details:

– In guten Lagen könnte die Grundsteuer steigen, in weniger guten Lagen könnte sie sinken.
– Hamburgs Modell sorgt dafür, dass die Steuerkosten in gefragten Gebieten nicht so stark steigen.
– Bezahlbarer Wohnraum wird auch in beliebten Stadtteilen angeboten.
– Menschen mit mittlerem oder geringem Einkommen müssen wegen höherer Grundsteuern nicht wegziehen.
– Hamburg hält sein Versprechen: Die Gesamteinnahmen der Grundsteuer steigen im Umstellungsjahr nicht.
– Zusammensetzung der Gesamteinnahmen bleibt gleich: 54 Prozent Wohnen, 44 Prozent Nicht-Wohnen, 2 Prozent Unbebaut.
– In anderen Bundesländern mit dem Bundesmodell steigt die Grundsteuer für Wohnen gegenüber Gewerbe stärker an.
– Das Bundesmodell ist kompliziert, bürokratisch und teuer. Hamburgs Modell ist besser.

Über den Verband der norddeutschen Wohnungsunternehmen (VNW):

– Der VNW vertritt Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
– Insgesamt betreuen sie 709.000 Wohnungen, in denen rund 1,5 Millionen Menschen leben.
– Durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei 6,59 Euro.
– Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

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Soziale Vermieter zur Umsetzung der Grundsteuerreform in Hamburg

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