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Händigkeit klären: So vermeiden Sie Lernprobleme bei Kindern

Einleitung:

Am 21. Mai 2024 um 09:00 Uhr machte der Deutsche Verband Ergotherapie e.V. (DVE) auf ein bedeutendes Thema aufmerksam: Die Händigkeit von Kindern und ihre Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung. Prof. Dr. Elke Kraus betont die Wichtigkeit der richtigen handdominanten Nutzung beim Schreibenlernen, denn die Verwendung der "falschen" Hand kann zu erheblichen Lern- und Entwicklungsproblemen führen. Mit dem wissenschaftlich fundierten Assessment "Händigkeitsprofil" bietet der DVE eine Lösung zur korrekten Bestimmung der dominanten Hand und gibt Empfehlungen für Eltern und Erzieher:innen, um Entwicklungsverzögerungen vorzubeugen und nachhaltige Lernerfolge zu fördern.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Letzten Mai veröffentlichte der Deutsche Verband Ergotherapie e.V. (DVE) eine wichtige Stellungnahme, die ein oft übersehenes Thema beleuchtet: Wie das Schreibenlernen mit der korrekten Hand die kognitive Entwicklung von Kindern beeinflussen kann. Im Zentrum dieser Diskussion steht die Beobachtung, dass Kinder häufig Schwierigkeiten beim Malen und Schreiben haben, wenn sie nicht ihre dominante Hand benutzen.

Die renommierte Expertin Prof. Dr. Elke Kraus erklärt: „Es ist mittlerweile bekannt, dass es bei Kindern, die mit der nicht-dominanten Hand schreiben, zu deutlichen Schwierigkeiten kommen kann.“ Dieser Prozess beginnt oft früh in der Kindheit, wenn eine klare Präferenz für eine dominierende Hand noch nicht erkennbar ist. Besonders problematisch wird es im Vorschulalter, wenn unklar bleibt, ob ein Kind die linke oder rechte Hand bevorzugt.

In vielen Kulturen, einschließlich der deutschen, gilt die rechte Hand als „richtige“ Hand. Dies führt dazu, dass linkshändige Kinder manchmal versuchen, mit der rechten Hand zu schreiben – sei es durch Nachahmung des Umfelds oder durch Anweisungen von Erwachsenen. Prof. Dr. Kraus warnt eindringlich vor solchen Umschulungen: „Kinder, die ihre Hand wechseln, kämpfen häufig mit Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten sowie weiteren gesundheitlichen Problemen.“

Das von Prof. Kraus entwickelte Assessment „Händigkeitsprofil“ ist ein wissenschaftlich fundiertes Werkzeug, um die dominante Hand eines Kindes zuverlässig zu bestimmen. Eltern, deren Kinder auch nach dem vierten Lebensjahr beim Malen und Schreiben die Hand wechseln, sollten rechtzeitig eine ärztliche Beratung aufsuchen. Eine frühzeitige Klärung der Händigkeit ist wichtig, um mögliche Entwicklungsverzögerungen zu erkennen und zu behandeln.

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Ergotherapeut:innen nutzen detaillierte Testverfahren wie das „Händigkeitsprofil“, um herauszufinden, welche Hand ein Kind häufiger und besser nutzt. Ein entscheidender Aspekt dieser Untersuchungen ist es, die Kinder selbst zu fragen, mit welcher Hand sie sich wohler fühlen. Auf diese Weise werden die Testergebnisse analysiert und gemeinsam mit den Eltern besprochen, um eine fundierte Entscheidung über die dominante Hand zu treffen.

Ist die bevorzugte Hand einmal festgelegt, trainieren Ergotherapeut:innen gezielt grafomotorische und feinmotorische Fähigkeiten. Dadurch können sich Kinder vollständig auf Inhalte, Rechtschreibung und Grammatik konzentrieren, da die motorischen Bewegungen automatisiert sind. Während des Trainings dürfen Kinder jedoch bei anderen Aktivitäten selbst entscheiden, welche Hand sie verwenden möchten.

Prof. Kraus empfiehlt, sollte die Einschulung kurz bevorstehen und die dominierende Hand noch unklar sein, ein spezielles Schnellverfahren. Dabei führen die Kinder verschiedene manuelle Tätigkeiten mehrfach aus und bewerten anschließend, welche Hand sich natürlicher anfühlte. Diese schnelle Einschätzung gibt Eltern und Kindern die Sicherheit für einen positiven Schulstart.

Selbst Erwachsene, die von einer erzwungenen Umschulung betroffen sind, können durch eine gezielte Rückschulung profitieren, sofern dies notwendig erscheint. Dabei betont Prof. Kraus die Bedeutung des sozialen Umfelds: „Unterstützung und Rücksichtnahme der beteiligten Lehrer:innen und Erzieher:innen sind essentiell für den Erfolg einer Rückschulung.“

Zusammengefasst zeigt die Stellungnahme des DVE, wie bedeutend es ist, die richtige Handfestlegung beim Schreiben frühzeitig zu klären und dabei die Unterstützung von erfahrenden Ergotherapeut:innen in Anspruch zu nehmen. Diese Maßnahmen fördern nicht nur die schulische Leistung, sondern tragen auch zur allgemeinen Entwicklungsförderung und zum Wohlbefinden der betroffenen Kinder bei.

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Für weitere Informationen und Materialien zur Ergotherapie können Interessierte die Webseite des Deutschen Verbandes Ergotherapie e.V. besuchen oder die örtlichen Ergotherapeut:innen kontaktieren.

Pressekontakt:
Angelika Reinecke, Deutscher Verband Ergotherapie e.V. (DVE),
a.reinecke@dve.info


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Als Kind mit der “falschen” Hand schreiben lernen kann zu gravierenden Problemen führen

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Meldung einfach erklärt

Hier ist eine vereinfachte Version des Beitrags:

  • Datum: 21.05.2024, 09:00 Uhr
  • Verband: Deutscher Verband Ergotherapie e.V. (DVE)

Hauptthema:

  • Schreiben lernen ist schwer.
  • Mit der Hand zu schreiben hilft Kindern beim Denken.
  • Wenn Kinder Probleme beim Schreiben haben, kann das daran liegen, dass sie die falsche Hand benutzen.

Wichtige Informationen:

  1. Handwahl:
    • Jeder Mensch hat eine dominante Hand, entweder links oder rechts.
    • Manche Kinder probieren zuerst beide Hände aus, bevor sie sich für eine entscheiden.
  2. Warum ist das wichtig?:
    • Wenn Kinder ihre dominante Hand nicht finden, können sie Schwierigkeiten beim Lernen haben.
    • Diese Schwierigkeiten können Kopfschmerzen, Übelkeit und Konzentrationsprobleme sein.
  3. Was können Eltern tun?:
    • Wenn ein Kind nach dem vierten Lebensjahr immer noch die Hand wechselt, sollten Eltern zum Kinderarzt gehen.
    • Es gibt spezielle Tests, um herauszufinden, welche Hand das Kind bevorzugt.
  4. Falschen Handgebrauch vermeiden:
    • In vielen Kulturen wird die rechte Hand als “richtiger” angesehen.
    • Linkshändige Kinder könnten versuchen, mit der rechten Hand zu schreiben, was Probleme verursachen kann.
    • Man sollte ein Kind nicht zwingen, mit einer bestimmten Hand zu schreiben.
  5. Wie Tests helfen können:
    • Ergotherapeuten machen Gespräche und Tests, um die dominante Hand eines Kindes herauszufinden.
    • Kinder dürfen auch sagen, welche Hand sich besser anfühlt.
  6. Training:
    • Wenn die dominante Hand gefunden ist, wird geübt, damit das Kind gut schreiben lernt.
    • Für andere Tätigkeiten kann das Kind die Hand wählen, die sich besser anfühlt.
  7. Noch unsicher?:
    • Wenn die Einschulung naht und die Handwahl noch unklar ist, gibt es spezielle Schnelltests.
    • Ergotherapeuten helfen dabei, die beste Hand zu finden.
  8. Umschulung später im Leben:
    • Wenn jemand später Probleme hat, weil er mit der falschen Hand schreibt, kann eine Rückschulung helfen.
    • Dafür braucht man Unterstützung vom Umfeld und professionelle Hilfe.
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Kontakt für weitere Informationen:

  • Angelika Reinecke, Deutscher Verband Ergotherapie e.V. (DVE), a.reinecke@dve.info

Zusätzliche Fragen:

  • Warum ist es wichtig, die dominante Hand herauszufinden?
    • Damit Kinder einfacher und ohne Probleme schreiben lernen können.
  • Was passiert, wenn mein Kind wechselnde Hände benutzt?
    • Sprechen Sie mit einem Kinderarzt oder einem Ergotherapeuten.
  • Kann eine Rückschulung von der falschen zur richtigen Hand erfolgen?
    • Ja, mit Unterstützung und Training ist das möglich, egal wie alt man ist.

Ich hoffe, diese vereinfachte Zusammenfassung hilft Ihnen weiter!

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Als Kind mit der "falschen" Hand schreiben lernen kann zu gravierenden Problemen führen

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