Große Personalengpässe und Materialmangel bei der Bundeswehr

Erschütternder Bericht zur Bundeswehr: Große Mängel in Personal, Material und Infrastruktur

Im zweiten Jahr nach der Zeitenwende wartet die Bundeswehr weiterhin auf signifikante Verbesserungen in den Bereichen Personal, Material und Infrastruktur. Dies geht aus dem Jahresbericht 2023 der Wehrbeauftragten Eva Högl hervor. Der Bericht offenbart schmerzliche Lücken von Großgerät bis hin zu Ersatzteilen sowie desaströse infrastrukturelle Zustände. Trotz einzelner Fortschritte bei persönlicher Ausrüstung steht die Truppe unter enormer Belastung: Personalmangel führt zu Überstunden im dreistelligen Bereich und fehlenden Erholungsphasen für Soldaten. Hoffnungsvoll stimmt dagegen Högls Blick auf die militärische Unterstützung der Ukraine; dennoch fordert sie zügige Nachbeschaffungen, um Deutschlands eigene Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Im Jahr 2023 sieht sich die Bundeswehr weiter mit massiven Herausforderungen konfrontiert, stellt die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl. Ihr Jahresbericht, der kürzlich an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas übergeben wurde (Drucksache 20/10500), verdeutlicht das fortdauernde Ringen um substanzielle Verbesserungen in den Bereichen Personal, Material und Infrastruktur.

Der Zustand der Truppe zeigt eine besorgniserregende Tendenz: „Die Truppe altert und schrumpft immer weiter“, so Högl. Der Mangel an dringend benötigtem Personal bleibt bestehen. Viele Verbände leiden unter erheblichen Vakanzen. Auch bei der materiellen Ausstattung gibt es erhebliche Defizite – vom Großgerät bis hin zu Ersatzteilen ist ein umfassender Mangel festzustellen. Die Unterstützung für die Ukraine habe diese Engpässe zusätzlich verschärft.

Während Fortschritte erzielt wurden – insbesondere bei der persönlichen Ausrüstung – sind wesentliche strukturelle Änderungen noch nicht vollständig umgesetzt worden: „Ich höre bei meinen Truppenbesuchen nun nicht mehr, dass Helme und Schutzwesten fehlen, sondern Spinde.“ Dieser Wandel weist darauf hin, wie umfangreich die neue persönliche Ausrüstung ist; doch auch hier ergeben sich neue logistische Herausforderungen aufgrund begrenzter Lagermöglichkeiten.

Der hohe Druck auf das militärische Personal ist ebenfalls Thema im Bericht: Überstunden im dreistelligen Bereich und lange Abwesenheiten von ihren Familien belasten viele Soldaten stark. Dies führe laut Högl dazu, dass immer wieder dieselben Personen einspringen müssen: „Wenn es zu wenig Personal gibt, müssen immer dieselben ran.“

Lesen Sie auch:  ABDA schlägt Alarm: E-Rezept durch CardLink in Gefahr

Was tut die Bundeswehr zur Verbesserung dieser Situation? In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um Nachwuchs zu rekrutieren und diesen Prozess attraktiver zu gestalten. Allerdings bleibt der Erfolg aus: Im Jahr 2023 diente eine reduzierte Zahl von 181.514 Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr – ein Rückgang von 1.537 gegenüber dem Vorjahr.

Einen möglichen Lösungsansatz sieht Högl in einer verstärkten Rekrutierung von Frauen: Das Potenzial weiblicher Bewerber sei längst nicht ausgeschöpft; eine intensivere Bemühung könnte daher wertvolle Ressourcen erschließen.

Högl beleuchtet zudem abschließend den Auslandseinsatz in Mali sowie dessen Bilanz analog zum Afghanistan-Einsatz als „ernüchternd“. Sie prognostiziert zukünftig weniger großangelegte Auslandseinsätze zugunsten einer stärkeren Fokussierung auf Landes- und Bündnisverteidigung.

Eine anerkennenswerte Leistung wird beim Engagement zur Unterstützung der Ukraine hervorgehoben: Deren Einsatz verteidigt letztlich auch europäische Freiheitssysteme gegen Aggressionen’, betont sie eindringlich.
Doch folgert aus diesem Engagement gleichwohl zwingend schnelles Nachzuschaffen bereitgestellten Materials zugunsten eigener Aufgabenerfüllbarkeit innerhalb Deutschlands selbst!

Lesen Sie auch:  Fehlende Lösungen bei Lkw-Maut: Kritik am aktuellen Gesetzesentwurf

Zusammengefasst gibt Högels Bericht kritischen Einblick rundum bestehend geforderte Anpassungsfähigkeit-Bundesheer`s-neuer strategischer Weltlage entsprechend:
Es bedarf weiteren Reformwillens bzsüberzeitigem Handling drängendster Missstände!


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutscher Bundestag – Högl beklagt große Personalvakanzen bei der Bundeswehr

Meldung einfach erklärt

Einfach erklärte Zusammenfassung des Berichts

Was steht im Bericht der Wehrbeauftragten Eva Högl für 2023 über die Bundeswehr?

  • Personal und Material: Es gibt immer noch Probleme bei der Personalausstattung, dem Material und den Gebäuden.
    • Frage: Warum fehlt Personal?
      Antwort: Die Armee wird älter und kleiner. Viele Gruppen haben nicht genug Leute.
    • Frage: Welche Materialien fehlen?
      Antwort: Alles vom großen Gerät bis zu Ersatzteilen.
  • Ukraine-Abgaben: Weil Deutschland Material an die Ukraine gegeben hat, gibt es jetzt noch größere Lücken beim eigenen Bedarf.
  • Infrastruktur: Viele Militärstützpunkte sind in einem sehr schlechten Zustand.

Gibt es auch Verbesserungen?

  • Ja! Persönliche Ausrüstung ist besser geworden.
    • Soldaten haben nun Helme und Schutzwesten.

      Problem dabei:
      Jetzt fehlt Platz, um alles zu lagern (die neuen Spinde).

Wie geht es den Soldaten?

  • Sie sind sehr belastet wegen vieler Aufträge gleichzeitig.
    • Ein Beispiel der Überlastung:
      Einige berichten von hunderten Überstunden und langen Zeiten weg von ihren Familien.

Wie viele Menschen arbeiten bei der Bundeswehr?

  • Im Jahr 2023 waren es rund 181.514 Personen – das ist weniger als im Vorjahr (1.537 weniger).

Welche Pläne gab es zur Verbesserung?

  • Versuche die Nachwuchsgewinnung durch Rekrutierungsmaßnahmen zu optimieren – ohne gewünschten Erfolg bisher

    Eine Idee:
    Mehr Frauen sollen gewonnen werden, da ihr Potenzial nicht voll genutzt wird.

Was sagt Eva Högl über Auslandseinsätze?

Der Einsatz in Mali endete enttäuschend, genauso wie zuvor Afghanistan.
Mit Fokus auf Verteidigung des eigenen Landes wird dies wohl seltener vorkommen

Denkt man anders darüber nach?

Früher wurden Einsätze lange vorbereitet; heute möchte man schnell einsatzbereit sein

Was macht die Bundeswehr bezüglich Ukraine-Unterstützung:

Unterstützt stark mit militärischer Hilfe
Beschreibung warum wichtig:

Die Ukraine kämpft auch für europäische Freiheit

Problem & Lösungsvorschlag:

Das gegebene Material muss schnell ersetzt werden

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

#Deutscher #Bundestag #Högl #beklagt #große #Personalvakanzen #bei #der #Bundeswehr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Deutscher Bundestag - Högl beklagt große Personalvakanzen bei der Bundeswehr

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

VNW-Direktor verurteilt Angriff auf ghanaische Familie in Grevesmühlen

Am 17. Juni 2024 wurden zwei ghanaische Mädchen und ihr Vater in einem Wohngebiet in Grevesmühlen Opfer eines Angriffs, bei dem das achtjährige Mädchen und ihr Vater verletzt wurden. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verurteilt die Tat scharf und betont, dass solche Angriffe gegen die Gemeinschaft der sozialen Vermieter im Norden Deutschlands gerichtet sind. Der VNW setzt sich für ein offenes, soziales und demokratisches Gemeinwesen ein und fordert eine entschlossene Reaktion des Staates gegen solche abscheulichen Akte der Gewalt.

Jetzt lesen »

Maut-Pflicht: GaLaBau plant Klagewelle gegen Verkehrsministerium

Am 1. Juli 2024 tritt eine neue Regelung in Kraft, die für erhebliche Unruhe in der Branche des Garten- und Landschaftsbaus sorgt: Während Dachdecker ihre Materialien mautfrei transportieren können, werden GaLaBau-Betriebe künftig zur Kasse gebeten. Diese Ungleichbehandlung verstößt nicht nur gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes, sondern könnte auch eine Klagewelle nach sich ziehen. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) kämpft nun energisch gegen diese Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums. Warum trifft diese Mautpflicht die Betriebe so hart und welche Maßnahmen ergreift der Verband? Bleiben Sie dran, um mehr über diesen brisanten Konflikt zu erfahren.

Jetzt lesen »

EU-Umweltrat beschließt Nature Restoration Law

Das Nature Restoration Law: Ein Durchbruch für die europäische Umweltpolitik

Am 17. Juni 2024 war es endlich soweit: Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur hat die letzte Hürde genommen und wurde im Umweltrat mit qualifizierter Mehrheit angenommen. Diese bedeutende Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt im Rahmen des Green Deal und im Kampf gegen die anhaltende Natur- und Artenkrise. „Der Krimi um das Nature Restoration Law hat endlich ein gutes Ende gefunden“, erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Das Gesetz steht nun beispielhaft dafür, wie ernst die EU ihre internationalen Verpflichtungen nimmt – und wie stark es sowohl Mensch als auch Wirtschaft und Landwirtschaft in Europa schützt und stärkt.

Jetzt lesen »

Zukunft Holz: Wirtschaftlicher Aufbruch und neue Rahmenbedingungen

Am 2. Juli 2024 um 9:30 Uhr lädt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) zur Online-Halbjahrespressekonferenz ein. Die Branche steht zur Jahresmitte vor erheblichen Herausforderungen: Während sich die gesamtwirtschaftliche Lage allmählich erholt, leidet der Bausektor weiterhin unter rückläufigen Genehmigungszahlen und zunehmendem Bürokratieaufwand. In diesem wirtschaftlichen Umfeld ist die Frage zentral: Wie kann der wirtschaftliche Aufbruch mit Holz gelingen und welche Rahmenbedingungen sind dafür nötig? Auf der Pressekonferenz werden DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang sowie die Geschäftsführer Lars Schmidt und Julia Möbus diese aktuellen Themen beleuchten und für Fragen zur Verfügung stehen. Melden Sie sich jetzt an und erfahren Sie mehr über die zukunftsfähigen Perspektiven der Säge- und Holzindustrie!

Jetzt lesen »

Ölmühlen drängen auf klimaschonende Transformation

Ölwechsel für die Zukunft: Energiewende in der Ölsaatenindustrie

Berlin (ots) – Der OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V. hat heute das zukunftsweisende Positionspapier "Ölwechsel jetzt! Fahrplan für einen klimaschonenden Umbau der energieintensiven Speiseöl-Industrie in Deutschland" vorgestellt. In diesem Papier fordert die Branche dringend notwendige Änderungen wie eine Neuregelung des Spitzenausgleichs bei Gas, die Erweiterung der Kompensationen beim Strompreis und den schnelleren Ausbau des Energieangebots. Ziel ist es, die Transformation der energieintensiven Industrie voranzutreiben und eine stabile sowie klimaschonende Energieversorgung zu gewährleisten. OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld betont die Bedeutung politischer Unterstützung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Ölmühlenbranche – einem wichtigen Pfeiler der Ernährungsversorgung in Deutschland – zu sichern und Treibhausgas-Emissionen nicht ins Ausland zu verlagern.

Jetzt lesen »

Kita-Krise: Hohe Belastung verschärft Fachkräftemangel erheblich

Hohe Arbeitsbelastung in Kitas verschärft Fachkräftemangel: Dringender Handlungsbedarf

Die erstmals veröffentlichten Detailergebnisse der ver.di-Arbeitszeitbefragung zeichnen ein alarmierendes Bild aus Deutschlands Kindertagesstätten. Mit einer Fachkräftelücke von über 20.000 Erzieherinnen und Erziehern erreicht der Personalmangel einen dramatischen Höhepunkt, der dringende Maßnahmen erfordert. Niedrige Besetzungszahlen und schlechte Arbeitsbedingungen belasten das Personal immens – eine Situation, die nach Sofortmaßnahmen und strukturellen Veränderungen schreit, um eine weitere Verschärfung der Krise zu verhindern.

Jetzt lesen »

Krankenhäuser stärken Demokratie und Vielfalt

Berlin (ots) – Krankenhäuser sind nicht nur Stätten der Heilung, sondern auch Orte intensiver menschlicher Interaktionen. Hier setzen Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte ihr Wissen und Können ein, um Patienten bestmöglich zu versorgen. Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e. V. (DEKV) hat am 17. Juni 2024 seine Unterstützung für die gemeinsame Erklärung „Demokratie und Pluralismus als Fundament für ein menschliches Gesundheitswesen“ bekräftigt. DEKV-Vorsitzender Christoph Radbruch betont die Notwendigkeit einer diskriminierungsfreien und rassismusbewussten Atmosphäre in evangelischen Krankenhäusern. Die Erklärung, von 220 Unterstützern signiert, plädiert angesichts jüngster Wahlergebnisse für ein Gesundheitssystem, das auf Demokratie und Vielfalt basiert.

Jetzt lesen »

Jugendliche fordern: „Schutz für Geflüchtete, keine Hetze!“

Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, richten sich alle Augen nach Potsdam, wo die Innenministerinnenkonferenz (IMK) stattfindet. Organisationen wie terre des hommes Deutschland e.V., PRO ASYL und Jugendliche ohne Grenzen nutzen diese Gelegenheit, um eine eindringliche Botschaft zu übermitteln: „Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze!“ Mit gemeinsamen Protestaktionen und konkreten Forderungen fordern sie von den Innenministerinnen Maßnahmen, die das Leben der geflüchteten Kinder und jungen Menschen in Deutschland nachhaltig verbessern. Die Konferenz wird ein bedeutender Anlass, um über Abschiebestopps, bessere Unterbringungsbedingungen und faire Asylverfahren zu diskutieren.

Jetzt lesen »

Harsewinkel dominiert Auftakt der DLRG Trophy 2024

Haltern am See – Mit einem spannenden Auftakt in Haltern am See startete die DLRG Trophy 2024, bei der über 200 Rettungssportler aus 25 Vereinen um den Sieg kämpften. Die Mannschaft aus Harsewinkel konnte sich mit beeindruckenden 333 Punkten durchsetzen und verwies die Titelverteidiger aus Lüneburg auf den zweiten Platz. Auch die Leistungen von Einzelathleten wie Clemens Wulkopf, der für die Weltmeisterschaften in Australien nominiert wurde, sorgten für große Begeisterung. Die Wettkampfserie verspricht noch zwei weitere spannende Veranstaltungen, bis der Gesamtsieger im September feststeht.

Jetzt lesen »

Menschenrechtsinstitut kritisiert Auslagerung von Asylverfahren stark

Am 20. Juni wird die Ministerpräsidentenkonferenz über die Verlagerung von Asylverfahren in kooperierende Staaten außerhalb der EU beraten, während die Innenminister das Thema auf ihrer Frühjahrskonferenz vom 19. bis 21. Juni diskutieren werden. Das Deutsche Institut für Menschenrechte äußert schwere Bedenken gegenüber aktuellen Auslagerungsmodellen in Europa und warnt vor globalen Risiken für den Flüchtlingsschutz. Nele Allenberg, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa des Instituts, betont, dass die praktischen Herausforderungen und rechtlichen Hürden einer solchen Verlagerung kaum zu überwinden sind und erhebliche Kosten verursachen würden. Angesichts dieser Gefahren spricht sich das Institut vehement gegen eine Ausweitung dieser Politik aus.

Jetzt lesen »

Zahnärzte alarmiert: Versorgung in Gefahr!

Zahnärzte schlagen Alarm: Bürokratie und Budgetkürzungen belasten Praxen

Berlin (ots) – Die Niederlassung in einer eigenen Zahnarztpraxis verliert zunehmend an Attraktivität. Eine repräsentative Online-Befragung des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) in Zusammenarbeit mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zeigt alarmierende Ergebnisse: 58 Prozent der befragten Zahnärzte würden sich heute nicht mehr niederlassen, und 72 Prozent denken sogar über einen vorzeitigen Ausstieg aus ihrer Berufsausübung nach. Gründe sind massive bürokratische Belastungen, praxisferne Digitalisierung und gekürzte Honorare, die zu erheblichen Einschränkungen in der Patientenversorgung führen. Trotz nahezu einhelliger Wertschätzung ihrer Arbeit fühlen sich Zahnarztpraxen ausgebrannt und unterbesetzt, wodurch die langfristige Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung gefährdet ist.

Jetzt lesen »

DUH-Test enthüllt Mängel bei kommunalen Schadstoffstellen

Fehlende Sammelstellen für Schadstoffe in Südwestdeutschland: Ein Risiko für Mensch und Umwelt

Berlin (ots) – Eine alarmierende Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) zeigt deutliche Lücken bei der Entsorgung schadstoffhaltiger Abfälle in den südwestdeutschen Kommunen auf. Über die Hälfte der untersuchten Landkreise und Städte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland verfügt über keine stationären Sammelstellen für gefährliche Abfälle wie Pestizide, Elektroschrott oder Bauschaumdosen. Die DUH fordert dringlich eine flächendeckende und bürgerfreundliche Lösung, um die ordnungsgemäße Entsorgung dieser schädlichen Materialien zu gewährleisten und die Gefahr für Mensch und Natur zu minimieren.

Jetzt lesen »

150 Jahre Osteopathie: Jubiläumssymposium in Wiesbaden

Am Wochenende feierte der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. in Wiesbaden ein doppelt bedeutsames Jubiläum: 150 Jahre Osteopathie weltweit und 30 Jahre VOD. Unter dem Motto “Vorwärts zu den Wurzeln” versammelten sich rund 200 Gäste, um sowohl die historische Entwicklung als auch die zukünftigen Perspektiven der Osteopathie zu diskutieren. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Vorträge hochkarätiger Referenten und die eindringliche Forderung nach einem Berufsgesetz zur Sicherstellung von Qualitätsstandards in der Osteopathie.

Jetzt lesen »

70 Jahre Pharma Deutschland: Erfolgsgeschichte in der Gesundheitsbranche

Berlin – 17. Juni 2024 – 10:00 Uhr – Pharma Deutschland e.V., der bedeutendste Pharmaverband des Landes, feiert stolz sein 70-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Eine Erfolgsgeschichte in der Gesundheitsbranche“ kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Sommerfest in Berlin zusammen, um die beeindruckende Historie und die richtungsweisenden Errungenschaften des Verbandes zu würdigen. „Mit Pharma Deutschland leiten wir ein neues Kapitel für die Zukunft der Gesundheitsbranche ein“, erklärte Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann. Beeindruckende Meilensteine wie die Einführung des Pflichtwarnhinweises und die erste Vergabe eines Nachhaltigkeitspreises unterstreichen die fortdauernde Bedeutung des Verbandes, der sich nun auch durch eine neue Landesverbandsstruktur und ein Büro in Brüssel noch stärker aufstellt. Fotos vom Sommerfest und weitere Informationen finden Sie im Newsroom von Pharma Deutschland e.V.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING