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Gesundheitspolitik: BPI fordert mutigen Kurswechsel

Berlin (ots) – Nach der jüngsten Bundestagswahl fordert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) rasche politische Entscheidungen, um den Herausforderungen des Gesundheitswesens entgegenzutreten. BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen betont die dringende Notwendigkeit einer stabilen Regierung mit klarem wirtschaftlichem Kurs, insbesondere im Bereich Gesundheitspolitik, der im Wahlkampf vernachlässigt wurde. Er appelliert für einen Neuanfang in Innovation, Versorgungssicherheit und Digitalisierung, um Deutschland wieder an die Spitze Europas zu führen. In einem zukunftsweisenden "Masterplan Pharma" skizziert der Verband Ansätze zur Entbürokratisierung und verstärkten Förderung von Forschung und Entwicklung im Inland.
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Bremen (VBR).

Inmitten politischer Umbrüche fordert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) nachdrücklich eine schnelle Regierungsbildung und einen klaren wirtschaftspolitischen Kurs. "Wir brauchen jetzt schnell eine handlungsfähige Regierung mit klarem Wirtschaftskurs", erklärt Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des BPI, angesichts der kürzlich durchgeführten Bundestagswahl. (Zitat-Quelle: )

Deutschland steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Von geopolitischen Spannungen über komplexe Haushaltsfragen bis hin zu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen – die Aufgaben sind groß. Besonders in einem Bereich sieht Dr. Joachimsen dringenden Handlungsbedarf: die . Hier mahnt er einen "gesundheitspolitischen Reset" an und fordert mehr , Versorgungssicherheit, Prävention und . Deutschland solle endlich Vorreiter in Europa sein.

Aktuell leidet das Land unter den zweithöchsten Gesundheitsausgaben der Welt, ohne dass diese sich in besseren Gesundheitsergebnissen widerspiegeln. Joachimsen betont, dass dies nicht an den Medikamentenausgaben liegt, die seit Jahren konstant bei etwa 11 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung liegen. Die wahren Probleme sieht er in übermäßiger Bürokratie und mangelnder Planungssicherheit für die überwiegend mittelständischen Pharmaunternehmen.

Die ehemals als "Apotheke der Welt" bezeichnete deutsche Pharmabranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Forschung und Produktion verlagern sich zunehmend ins Ausland, ein deutlicher Kontrast zu früheren Zeiten. Dennoch gibt es Hoffnung. Viele Unternehmen wollen weiterhin in Deutschland forschen und produzieren. Dies erfordert jedoch mutige Reformen.

Ein wichtiger Schritt wäre die Umsetzung eines vom BPI vorgestellten "Masterplans Pharma". Dieser Plan umfasst unter anderem den Abbau von Überregulierung, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und steuerliche Anreize zur Lokalisation von Forschung und Produktion. Auch der Zugang zu Gesundheitsdaten ist entscheidend, um Innovationen, insbesondere bei seltenen Erkrankungen und personalisierten Therapien, voranzutreiben. "Auf die ist Verlass", betont Joachimsen. Sie sei nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber, sondern investiert auch 16 Prozent ihrer Umsätze in Forschung und Entwicklung.

Um diesen hohen Standard zu halten und für die Zukunft zu sichern, sind politische Rahmenbedingungen erforderlich, die kluge Köpfe anziehen, um die Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten. Demokratie, Vertrauen und Mut sind essenziell, um den deutschen Pharmastandort wieder zu stärken.


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BPI zur Bundestagswahl: „Wir brauchen einen gesundheitspolitischen Reset!“

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Pharmaindustrie in Deutschland: Zwischen Herausforderungen und Chancen

Angesichts der aktuellen Situation fordert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) umgehende Maßnahmen, um Deutschlands Rolle als treibende Kraft in der globalen Arzneimittelinnovation zu sichern. Der Druck auf die deutsche Pharmaindustrie wächst nicht nur innerhalb des nationalen Marktes, sondern auch im internationalen Wettbewerbskontext. Historisch gesehen war Deutschland einst weltweit führend in der pharmazeutischen Forschung und Herstellung, was als "Apotheke der Welt" bezeichnet wurde. Jedoch obliegt es nun einer zügigen, übersichtlichen politischen Unterstützung, diese Position zurückzugewinnen.

Vergleichbare Herausforderungen haben bereits andere europäische Länder betroffen, wo umfangreiche Änderungen in der Gesundheitspolitik vorgenommen wurden, um Innovationsverzögerungen aufgrund von Überregulierung zu mindern. Beispielsweise hat Schweden erfolgreich Maßnahmen zur Deregulierung und zur Förderung von Forschung und Entwicklung ergriffen, was das Land zu einem attraktiven Standort für internationale Pharmaunternehmen gemacht hat. Deutschland könnte von solchen Beispielen lernen und ähnliche Schritte unternehmen, um Planungssicherheit zu schaffen und Bürokratiehürden abzubauen.

Ein weiterer Punkt ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen, die deutlich langsamer voranschreitet als in anderen europäischen Staaten. Der Zugang zu Gesundheitsdaten ist entscheidend für die wirksame Erforschung neuer medizinischer Behandlungen, insbesondere bei seltenen Krankheiten und personalisierten Therapien. Innovationsfreundliche Gesetzgebungsansätze könnten hier als Katalysator wirken und den Datenschutz mit den Bedürfnissen der Forschung besser in Einklang bringen.

Der künftige politische Kurs sollte zudem steuerliche Anreize beinhalten, um Forschung und Entwicklung finanziell attraktiver zu gestalten. Diese Anreize könnten Unternehmen motivieren, nicht nur ihre bestehenden Forschungszentren in Deutschland auszubauen, sondern auch neue Investitionen in der Region zu tätigen.

Die jüngere Geschichte zeigt, dass jede wirtschaftliche Krise gleichzeitig eine Chance für transformative Innovation bieten kann. Das erfordert jedoch Vertrauen in die Industrie und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes, der sowohl ökonomisches Wachstum als auch die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit zum Ziel hat. Während die deutsche Pharmaindustrie weiterhin als bedeutender Arbeitgeber agiert, sind mutige Schritte notwendig, um ihre forschungsintensive Natur zu fördern und die Spitzenleistungen dieser vitalen Branche zu erhalten.


Weiterführende Informationen auf Wikipedia

  1. Bundestagswahl
  2. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
  3. Bürokratieabbau
  4. Forschung und Entwicklung
  5. Prävention

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BPI zur Bundestagswahl: "Wir brauchen einen gesundheitspolitischen Reset!"

9 Antworten

  1. ‚Politische Rahmenbedingungen sind entscheidend! Wie können wir sicherstellen, dass diese Rahmenbedingungen tatsächlich innovativ und anpassungsfähig sind?‘

  2. ‚Gesundheitspolitischer Reset‘ klingt gut, aber was bedeutet das konkret für uns als Bürger? Wie können wir sicherstellen, dass unsere Gesundheit nicht leidet während dieser Veränderungen?

    1. ‚Gesundheit ist wichtig! Wenn wir nicht aufpassen, könnte die Qualität leiden. Welche Maßnahmen könnten denn wirklich helfen und wie schnell können sie umgesetzt werden?‘

    2. ‚Ich stimme zu! Wir brauchen eine klare Kommunikation seitens der Regierung über geplante Änderungen in der Gesundheitsversorgung.‘

  3. Die Idee eines gesundheitspolitischen Resets klingt spannend! Aber wie realistisch ist es, dass Deutschland wieder zur ‚Apotheke der Welt‘ wird? Gibt es dafür genug Unterstützung?

    1. Ich bin skeptisch, ob wir das schaffen können. Es fehlt an Visionen und Mut in der Politik. Gibt es Beispiele aus anderen Ländern, die uns inspirieren könnten?

    2. Ich denke schon! Wenn wir von Schweden lernen könnten und deren Schritte zur Deregulierung nachahmen würden, hätten wir bessere Chancen.

  4. Ich finde die Argumente von Dr. Joachimsen sehr überzeugend. Es ist wirklich wichtig, dass wir schnell eine handlungsfähige Regierung bekommen, die die nötigen Reformen anstößt. Was denkt ihr über den Masterplan Pharma?

    1. Ja, das sehe ich auch so! Die Bürokratie ist echt ein großes Problem. Ich frage mich, welche konkreten Schritte nötig sind, um diese Hürden abzubauen?

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