Gesundheitsdatennutzungsgesetz: Potenzial für bessere Versorgung nutzen

Neugierig machen Sie den Leser mit folgendem Text: "BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie fordert Nutzung von Gesundheitsdaten für bessere Versorgung. Die Pharmaindustrie kann dazu beitragen, Erkrankungen besser zu verstehen, neue Therapien zu entwickeln und Krankheiten vorzubeugen. Erfahren Sie mehr über das Potenzial des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes in unserem aktuellen Nachrichtenartikel."

Bremen (VBR). “Es ist längst überfällig, dass wir das Potenzial von Gesundheitsdaten für die Behandlung von Patientinnen und Patienten ausschöpfen”, sagt Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) anlässlich der 2./3. Lesung des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes (GDNG) im Deutschen Bundestag. “Wenn pharmazeutische Unternehmen diese Daten nutzen können, trägt das dazu bei, Erkrankungen besser zu verstehen, neue Therapien zu entwickeln, Krankheiten vorzubeugen und Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln.”

Kaum einer weiß, dass circa 75 Prozent der Forschungsvorhaben entweder von der pharmazeutischen Industrie getragen oder finanziert werden. Diese Innovationsfähigkeit und das Innovationspotenzial der Branche sind in Deutschland gefährdet, wenn die Entwicklung von medizinischen Innovationen einzig und allein auf Basis unternehmenseigener Datenbestände eingeschränkt bleibt. Die Erfassung, Speicherung und der Zugang zu validierten Gesundheitsdaten sind für die Forschung und Entwicklung von innovativen Lösungen eine entscheidende Voraussetzung und wirken zugleich als bedeutender Standortfaktor im internationalen Wettbewerb.

“Es gibt definitiv positive Ansätze, um den Forschungsstandort Deutschland wieder attraktiver zu gestalten. Beispielsweise indem digitale Daten und digitale Technologien kombiniert werden, um damit die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Wichtig ist aber auch, dass die private Forschung, die einen Großteil der Forschungsvorhaben in Deutschland finanziert, berücksichtigt wird. Wir begrüßen die Absicht, durch neue Instrumente wie der zentralen Datenzugangs- und Koordinierungsstelle sowie dem Konzept einer federführenden Datenschutzbehörde, bürokratische Hürden abzubauen. Insofern geht das heute verabschiedete GDNG in die richtige Richtung, weitere Maßnahmen müssen jedoch folgen.” Unter anderem braucht es die Anbindung weiterer Register an das Forschungsdatenzentrum, den Abbau weiterer bürokratischer Hürden bei der Beantragung und Durchführung von klinischen Studien sowie eine nutzenorientierte Auslegung der Datenschutzgrundverordnung. Das Medizinforschungsgesetz könnte daher ein weiterer wichtiger Schritt sein.

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Wichtig ist auch, dass Gesundheitsdaten weiterhin ausschließlich in digitaler Form strukturiert erfasst und gespeichert werden. Leistungserbringer müssen befähigt und ermutigt werden, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Gesundheitsdaten zu teilen. Dafür sind konkrete Regelungen für die Interoperabilität, eine einheitliche Datenqualität und Technologieoffenheit in weiteren regulatorischen Verfahren erforderlich.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) ist die freiwillige Interessenvertretung der pharmazeutischen Industrie in Deutschland. Er vertritt über 270 Unternehmen, die in der Forschung, Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln und Medizinprodukten aktiv sind. Der BPI setzt sich für einen starken pharmazeutischen Standort Deutschland ein und engagiert sich für die Sicherung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie.

Die wichtigsten Keywords dieser Meldung sind: Gesundheitsdatennutzungsgesetz, pharmazeutische Industrie, Gesundheitsdaten, Forschung, Innovationen.

Weitere Informationen zum Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) finden Sie auf der offiziellen Webseite des Verbands.

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BPI zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz: Potenzial für bessere Versorgung ausschöpfen

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12 Antworten

  1. Ich finde, dass die Nutzung von Gesundheitsdaten zu weit geht. Privatsphäre sollte geschützt werden.

  2. Ich finde es total übertrieben, dass unsere Gesundheitsdaten jetzt einfach so rumliegen sollen! Was ist mit unserer Privatsphäre?

    1. Ach, komm schon! Privatsphäre? Das ist doch nur ein Schutz für diejenigen, die etwas zu verbergen haben. Außerdem, wenn es um unsere Gesundheit geht, sollte Transparenz Vorrang haben. Also hör auf zu jammern und denk an das größere Bild!

    1. Das ist doch übertrieben! Die Sicherheit der Gesellschaft sollte Vorrang haben. Wenn du nichts zu verbergen hast, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Datenschutz ist wichtig, aber nicht auf Kosten der öffentlichen Sicherheit!

    1. Verstehe deine Bedenken, aber Datenschutz ist immer ein Thema. Die Anbieter sollten jedoch klare Richtlinien haben, um die Daten zu schützen. Wenn du skeptisch bist, kannst du immer alternative Lösungen in Betracht ziehen.

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