Bremen (VBR).
Wer morgens mit Rücken- oder Schulterschmerzen aufwacht, verbringt die Nacht möglicherweise auf der falschen Matratze. Eine passende Unterlage spielt eine bedeutende Rolle für einen erholsamen Schlaf. Der TÜV-Verband bietet nun wertvolle Tipps für den Kauf und die Pflege von Matratzen an.
Die Wahl der perfekten Matratze ist keine Frage des Zufalls. Unterschiedliche Faktoren wie Körpertyp, Schlafgewohnheiten und die Zusammensetzung der Materialien sind entscheidend. Vom Kaltschaum über Latex bis hin zu Federkern – jede Matratzentype hat ihre Besonderheiten und Vorzüge. Kaltschaummatratzen passen sich gut dem Körper an und eignen sich bestens für ruhige Schläfer:innen. Federkernmatratzen dagegen bieten Stabilität und Luftzirkulation, ideal für Menschen, die nachts stark schwitzen. Latexmatratzen beeindrucken durch ihren hohen Komfort und Flexibilität, jedoch erschwert das Gewicht ihre Handhabung.
Besonderen Wert sollte man auf den richtigen Härtegrad legen. Höheres Körpergewicht verlangt nach einer festeren Matratze, während leichtere Personen eine weichere Variante bevorzugen sollten. Diese Grade reichen von H1 (sehr weich) bis H5 (sehr fest). Auch die individuelle Schlafposition kann Aufschluss über die geeignete Unterstützung geben, denn wer beispielsweise Seitenschläfer:in ist, benötigt eine besondere Einsinktiefe im Schulter- und Hüftbereich.
Der TÜV-Verband warnt zudem vor gesundheitsschädlichen Chemikalien, die in einigen Matratzen verarbeitet sein können. Prüfzertifikate wie das TÜV-Zertifikat Toxproof garantieren schadstoffarme Produkte. Diese Zeichen versprechen Verbrauchern geprüfte Sicherheit hinsichtlich der Ergonomie und der Gesundheit. Insbesondere bei Kinderbetten werden noch strengere Normen angelegt, um höchste Sicherheit zu gewährleisten.
Um die Lebensdauer der Matratze zu maximieren, empfiehlt es sich, sie mindestens alle drei Monate zu wenden und regelmäßig zu lüften. Ein Matratzenschoner schützt zusätzlich vor Schmutz und Feuchtigkeit und beugt somit Allergien vor.
Der TÜV-Verband e.V. ist nicht nur ein wesentlicher Akteur für technische Sicherheit, sondern setzt sich auch für Nachhaltigkeit ein. „Wir vertreten die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch“, heißt es in ihrer Pressemitteilung. Gegründet auf unabhängigen Prüfungen und zuverlässigen Standards, strebt der Verband danach, das Vertrauen in verschiedene Bereiche zu stärken und gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen zu schützen.
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TÜV-Verband Presseinfo: Gesund schlafen: TÜV-Tipps zur Wahl der passenden Matratze
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Zukunft des Schlafkomforts: Technologische Fortschritte und Nachhaltigkeit bei Matratzen
Die Auswahl der richtigen Matratze ist entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Parallel zu den Empfehlungen des TÜV-Verbandes zeichnet sich ein bemerkenswerter Trend in der Entwicklung und Produktion von Matratzen ab, der sowohl technologische Innovationen als auch eine verstärkte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit umfasst.
Ein bedeutender Fortschritt liegt in der Integration intelligenter Technologien in moderne Matratzen. Mit Sensoren ausgestattete Smart-Matratzen ermöglichen es, die Schlafgewohnheiten der Benutzer:innen zu überwachen und individuell anzupassen. Diese Daten können durch entsprechende Apps analysiert werden, um Einsichten in den eigenen Schlafstil zu gewinnen und damit die Schlafqualität weiter zu optimieren. Solche Technologien tragen dazu bei, Rückenschmerzen und Schlafstörungen präventiv zu erkennen und zu reduzieren.
Darüber hinaus rückt die Umweltverträglichkeit bei der Herstellung von Matratzen immer stärker in den Fokus. Hersteller setzen zunehmend auf natürliche Materialien wie Bio-Latex und nachhaltige Schäume, die frei von schädlichen Chemikalien sind. Der Einsatz erneuerbarer Ressourcen und ein geringerer CO2-Fußabdruck spielen eine zentrale Rolle in der Produktentwicklung. Verbraucher:innen legen heute mehr denn je Wert darauf, dass ihre Matratzen nicht nur komfortabel, sondern auch umweltfreundlich produziert werden.
Der globale Matratzensektor könnte in naher Zukunft weiter von diesen Entwicklungen profitieren. Prognosen zufolge wird erwartet, dass der Marktanteil ökologisch produzierter Matratzen deutlich zunimmt, da das Bewusstsein für die Klimakrise wächst und Kund:innen vermehrt nachhaltige Entscheidungen treffen. Zugleich dürfte die Nachfrage nach individuellen Schlaflösungen dank neuer Technologien steigen. Gerade in Anbetracht des demografischen Wandels und eines zunehmenden Gesundheitsbewusstseins stehen die Chancen gut, dass die Matratze der Zukunft sowohl die Anforderungen an Komfort als auch an Umweltverträglichkeit perfekt erfüllt.
Der kontinuierliche Dialog zwischen Forschung, Industrie und Verbraucher:innen, so wie vom TÜV-Verband gefördert, bildet eine wesentliche Grundlage für diese positive Entwicklung. Durch unabhängige Prüfung und Zertifizierung gewinnt der Markt an Vertrauen und schafft klare Orientierungshilfen für Verbraucher:innen. Die Zukunft des Schlafens verspricht somit nicht nur erholsamen Schlaf, sondern auch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch und Natur.
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6 Antworten
TÜV-Zertifikat klingt sicher gut. Aber sind Bio-Matratzen auch komfortabel? Was denkt ihr über Smart-Matratzen mit Sensoren? Zu teuer oder wirklich hilfreich für besser Schlaf?
@Schwarz Miriam Hab Smart-Matratze probiert! Echt spannend Daten zu sehen über Schlafmuster. Aber bisschen kompliziert in Bedienung manchmal.
@Erika Heine Danke fürs Teilen! Interessant diese Technikseite von Schlafen! Frage mich nur ob die Daten auch wirklich privat bleiben?
Interessant, dass TÜV so viele Tipps gibt für Matratzen! Wer hätte gedacht, dass Härtegrad so wichtig ist? Ich frage mich, wie oft man wirklich eine Matratze austauschen soll. Hat jemand Erfahrung damit?
Also Andrea, ich hab gehört alle 8 Jahre sollte man wechseln. Aber was ist mit Umwelt? Geht das nicht zu Lasten von Nachhaltigkeit? Vielleicht länger nutzen hilft der Umwelt.
@Gerd80 Gute Frage! Ich meine, wenn Matratze gut gepflegt wird, warum nicht länger behalten? Aber TÜV sagt auch auf Chemikalien achten. Sicherheit zuerst, oder?