Gero Bergmann als vdp-Präsident bestätigt: Pfandbriefbanken setzen neuen Kurs bei Regulierung im Finanzmarkt und Immobilienfinanzierung

Auf der 19. Mitgliederversammlung des vdp in Frankfurt am Main wurde Gero Bergmann von der BayernLB erneut zum Präsidenten gewählt, um den Verband in einem herausfordernden Marktumfeld zu führen. Er fordert ein Moratorium für neue Regulierungsmaßnahmen und eine Überprüfung der bestehenden Vorgaben auf Konsistenz und Zielorientierung. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit des Pfandbriefs als wichtiges Refinanzierungsinstrument gesichert bleiben. Drei neue Vorstandsmitglieder – Henrietta Six, Thorsten Schönenberger und Ljubisa Tesić – sollen frischen Wind in die Verbandsarbeit bringen.
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– Präsidentschaft des Verbands deutscher Pfandbriefbanken für zwei weitere Jahre bestätigt
– Moratorium für neue Regulierungsmaßnahmen gefordert, bestehenden Vorschriften sollen überprüft werden
– Vorstand durch drei neue Mitglieder fachlich erweitert, generationaler Wechsel vollzogen

vdp bestätigt Führung und stellt sich neu für die Herausforderungen der Finanzmärkte auf

Am gestrigen Tag kamen Mitglieder des vdp in Frankfurt am Main zusammen, um auf ihrer 19. Mitgliederversammlung richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft des Verbands zu treffen. Im Zentrum stand die Wiederwahl von Gero Bergmann, Vorstandsmitglied der BayernLB, der das Amt des Präsidenten seit Juni 2023 mit „Stolz und Engagement“ ausübt. Die erneute Bestätigung Bergmanns ist ein deutliches Signal des Vertrauens der Mitgliedsinstitute in seine Fähigkeit, „den vdp durch die turbulente See der Finanzmärkte zu steuern“.

In einer Phase, in der der Immobilienmarkt einen Abschwung erlebt und sich die Regulierung zunehmend komplex gestaltet, betont Bergmann die Bedeutung klarer Strategien und entschlossener Maßnahmen. Er richtet den Fokus auf die Dringlichkeit, „Bevor noch mehr eigenkapitalbelastende Maßnahmen beschlossen werden, ist es mehr als überfällig, die Vielzahl an bestehenden Maßnahmen auf Konsistenz und Zielorientierung zu überprüfen“. Sein Appell für ein Moratorium bei neuen Regulierungen soll eine notwendige Atempause schaffen, um die Effektivität der bereits bestehenden Vorschriften eingehend zu prüfen.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Zukunft des Pfandbriefs, dem Kernprodukt des Verbands, das auch angesichts wachsender alternativer Refinanzierungsformen seine Wettbewerbsfähigkeit bewahren soll. Die Mitgliederversammlung zeichnete sich zudem durch personelle Veränderungen im Vorstand aus. Mit Henrietta Six von der Stadtsparkasse Düsseldorf, Thorsten Schönenberger von der LBBW und Ljubisa Tesić, Geschäftsführer der UniCredit Bank GmbH, ziehen drei neue Vorstandsmitglieder ein. Sie ergänzen das Team und bringen frische Impulse für die Interessen des vdp. Diese Neubesetzungen folgen dem natürlichen Wandel im Gremium, da langjährige Mitglieder wie Dr. Jürgen Kullnigg, Christian Bonnen und Dr. Christian Ricken sich aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Wiederwahl stellten. Der vdp-Vorstand präsentiert sich damit „stärker denn je“ und gut gerüstet, um die aktuellen sowie künftigen Herausforderungen anzugehen.

Mutiger Kurswechsel in schwierigen Zeiten: Die Bedeutung der vdp-Spitzenwahl für die Branche

Die Neubesetzung der Spitzenpositionen im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) signalisiert einen klaren Strategiewechsel in einem Umfeld, das von umfassenden Herausforderungen geprägt ist. Dieser Kurswechsel geht weit über interne Strukturen hinaus und setzt Impulse für die gesamte Finanzbranche – und damit auch für die deutsche Wirtschaft. Die neue Führung positioniert den Verband entschlossen als Akteur, der aktiv die Zukunft der Finanzmärkte mitgestalten möchte. Dabei stehen vor allem die Bedeutung von Regulierung und die Rolle der Pfandbriefe als verlässliches Finanzierungsinstrument im Mittelpunkt.

Regulatorische Veränderungen haben maßgeblichen Einfluss auf Finanzierungskonditionen und die Stabilität der Märkte. Der Verband nimmt die Aufgabe wahr, den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern, um für ausgewogene Rahmenbedingungen zu sorgen. Gleichzeitig zeigen die Pfandbriefe als sichere und effiziente Finanzierungsquelle auch in schwierigen Zeiten ihre Stärke und tragen maßgeblich zur Wohnungsbau- und Infrastrukturfinanzierung bei. Die strategische Neuorientierung soll sicherstellen, dass diese Instrumente auch künftig eine nachhaltige Rolle spielen und die Branche handlungsfähig bleibt.

Warum Regulierung und Pfandbriefe für die Wirtschaft relevant bleiben

Die kommenden Jahre bringen vielfältige Herausforderungen mit sich, denen sich der Verband und seine Mitglieder aktiv stellen müssen:

  • Steigende Anforderungen an Kapital- und Liquiditätspuffer durch neue regulatorische Vorgaben
  • Anpassung an sich wandelnde Marktbedingungen und Zinsentwicklungen
  • Erhalt und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Pfandbriefe in einem dynamischen Umfeld
  • Sicherstellung der Finanzierung von Wohnungen und Infrastrukturprojekten trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten
  • Förderung von Innovationen und Nachhaltigkeitsaspekten im Regulierungskontext

Diese Herausforderungen zeigen, wie eng Regulierung und Finanzierung miteinander verwoben sind und wie wichtig es ist, als Branche geschlossen und proaktiv zu agieren. Die neue vdp-Spitze tritt an, um genau diese Balance zwischen Sicherheit, Stabilität und Innovationskraft konsequent voranzutreiben. Damit definiert der Verband nicht nur seine innere Ausrichtung neu, sondern sendet auch ein starkes Signal an Politik und Gesellschaft – für eine zukunftsfähige Finanzwirtschaft in Deutschland.


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vdp-Präsident Gero Bergmann im Amt bestätigt

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