Gericht verhandelt über Täuschungsvorwürfe gegen Shell und TUI

Unzulässige Werbeversprechen: Deutsche Umwelthilfe klagt gegen Shell und TUI Cruises

Am 12. Juni 2024 steht im Landgericht Hamburg ein richtungsweisender Prozess an: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klagen gegen den Mineralölkonzern Shell und den Touristikriesen TUI Cruises eingereicht, da sie deren Werbeversprechen als irreführend und verbrauchertäuschend erachten. Unter Schlagwörtern wie "CO2-neutrales Motoröl" und "dekarbonisierter Kreuzfahrtbetrieb ab 2050" kritisiert die DUH, dass beide Unternehmen stark überzogene und wenig transparente Klimaversprechen machen. Im Fokus stehen insbesondere Shells Behauptungen zu vermeintlich kostengünstiger CO2-Kompensation und TUIs unrealistische Annahmen über zukünftige E-Fuel-Technologien. Nun soll das Gericht entscheiden, ob diese Marketingstrategien gestoppt werden müssen.

Verpassen Sie nicht ausführliche Interviews mit DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und Rechtsanwalt Prof. Remo Klinger am Verhandlungstag – Anmeldung über den DUH-Newsroom erwünscht.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Berlin – Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Versprechen wie „CO2-neutrales Motoröl“ und „dekarbonisierter Kreuzfahrtbetrieb ab 2050“ haben bei vielen Verbrauchern Hoffnung geweckt. Doch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zieht nun die Reißleine und verklagt den Mineralölkonzern Shell sowie den Touristikriesen TUI Cruises wegen irreführender Werbung.

Nächste Woche wird sich das Landgericht Hamburg mit der Frage beschäftigen, ob diese Werbemaßnahmen eingestellt werden müssen. Shell versichert Autofahrenden, dass sie für nur 1,1 Cent pro getankten Liter Benzin oder Diesel ihre CO2-Emissionen ausgleichen können. Doch wie dieser Ausgleich tatsächlich erfolgen soll, bleibt nebulös.

Ebenso illusorisch erscheinen die Pläne von TUI Cruises, die auf einen „dekarbonisierten Kreuzfahrtbetrieb ab 2050“ setzen. Diese Versprechungen basieren auf Annahmen über zukünftige Technologien wie E-Fuels, deren Funktionstüchtigkeit und breite Verfügbarkeit derzeit noch in den Sternen stehen.

„Wie genau sollen Autobesitzer und Kreuzfahrtfreunde durch diese unausgereiften Konzepte klimaneutral reisen?“, fragt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch vor dem Hintergrund der Klagen. Unterstützt wird er vom Rechtsanwalt Prof. Remo Klinger, der ebenfalls im Gerichtssaal präsent sein wird.

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Diese Fälle werfen ein Schlaglicht auf ein drängendes Problem in der Welt des Marketings: Verbraucher fühlen sich zunehmend getäuscht, wenn Unternehmen mit großen, aber letztlich haltlosen Umweltversprechen werben. Gerade in Zeiten drastischen Klimawandels ist eine verlässliche und transparente Kommunikation unerlässlich.

Am 12. Juni 2024 um 11.00 Uhr (Shell) und 11.45 Uhr (TUI Cruises) treffen sich die Parteien im Landgericht Hamburg, Sieverkingplatz 1, um ihren Standpunkt zu verteidigen. Journalisten können vor Ort Interviews mit Jürgen Resch und Prof. Remo Klinger führen.

Für interessierte Medienvertreter steht der DUH-Newsroom zur Anmeldung bereit. Fragen und Interviewwünsche können vorab an presse@duh.de gerichtet werden.

Es bleibt abzuwarten, wie das Gericht entscheidet und welche Signale damit für die Zukunft des Greenwashings gesetzt werden. Klar ist jedoch: Irreführende Werbeversprechen schüren nicht nur Unmut, sondern gefährden auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in tatsächliche Klimaschutzmaßnahmen.

Kontakt zum DUH-Newsroom:
Telefon: 030 2400867-20
Email: presse@duh.de
Weitere Informationen: www.duh.de

Der Original-Content stammt von der Deutschen Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell.

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Terminhinweis – Gericht verhandelt Klimaklagen der Deutschen Umwelthilfe gegen TUI und …

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache erklärt:

Datum und Uhrzeit:
– 06.06.2024 um 09:00

Wer:
– Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

Wo:
– Berlin (ots)

Was passiert?
– Shell und TUI Cruises sagen, dass sie umweltfreundlicher werden.
– DUH glaubt das nicht und hat gegen Shell und TUI Cruises geklagt.

Warum wird geklagt?
– Shell sagt, man könne mit 1,1 Cent pro Liter Benzin oder Diesel die CO2-Emissionen ausgleichen. Es ist aber unklar, wie das genau funktioniert.
– TUI Cruises sagt, sie würden ab 2050 Kreuzfahrtschiffe ohne CO2-Ausstoß betreiben. Dabei verlassen sie sich auf zukünftige Technologien, die noch nicht entwickelt sind, wie E-Fuels.

Wann und wo wird verhandelt?
– Am Mittwoch, den 12. Juni 2024
– Vor dem Landgericht Hamburg
– Adress: Sieverkingplatz 1, 20344 Hamburg

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Zeitplan für die Verhandlungen:
– Shell um 11.00 Uhr
– TUI Cruises um 11.45 Uhr

Wer ist vor Ort und kann Interviews geben?
– Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH
– Prof. Remo Klinger, Rechtsanwalt

Wie kann man Kontakt aufnehmen?
– Anmeldung für Interviews über den DUH-Newsroom: presse@duh.de
– Telefonnummer: 030 2400867-20

Weitere Informationen online:
– Webseite: www.duh.de
– Social Media: Twitter, Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok, BlueSky.social

Hintergrundinformation:
– Die Deutsche Umwelthilfe kämpft für den Umweltschutz.
– Sie klagen, wenn Unternehmen falsche Versprechen zum Klimaschutz machen.

Zusatzfragen:
– Was ist CO2-Ausgleich? Das bedeutet, dass schädliches CO2 durch Umweltprojekte ausgeglichen wird.
– Was sind E-Fuels? Das sind synthetische Kraftstoffe, die mit erneuerbarer Energie hergestellt werden.

Diese Information wurde von der Deutschen Umwelthilfe e.V. bereitgestellt und durch news aktuell übermittelt.

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