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Genossenschaften: Starker Wirtschaftsmotor für Bayern

In München kamen am Donnerstag rund 800 Vertreter bayerischer Genossenschaften zum Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) zusammen, um unter dem Motto „Genossenschaften machen’s besser: Für dich, für uns, für morgen“ die Zukunft genossenschaftlicher Unternehmen in unsicheren Zeiten zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue Zahlen zur beeindruckenden Wirtschaftsleistung der Genossenschaften sowie Forderungen nach politischen Reformen für mehr Stabilität und Innovationskraft. Damit setzen die bayerischen Genossenschaften ein starkes Zeichen für wirtschaftliche Verantwortung, gesellschaftlichen Zusammenhalt – und einen optimistischen Blick nach vorn.

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Bayerische Genossenschaften setzen starkes Zeichen für Solidarität und wirtschaftliche Stabilität

München, Juli 2025 – Inmitten wachsender Unsicherheiten und gesellschaftlicher Herausforderungen zeigt eine Organisation in Bayern, was Gemeinschaft und demokratisches Miteinander konkret leisten können. Unter dem Motto „Genossenschaften machen’s besser: Für dich, für uns, für morgen.“ diskutierten rund 800 Vertreterinnen und Vertreter bayerischer Genossenschaften auf dem Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) darüber, wie ihre Unternehmen in bewegten Zeiten nicht nur Stabilität, sondern auch sozialen Zusammenhalt schaffen.

Genossenschaftliche Werte als Anker in der Krise

Stefan Müller, Präsident des GVB, brachte die zentrale Message eindrücklich auf den Punkt: „Genossenschaften stehen für demokratische Teilhabe, nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerische Verantwortung. In einer Welt, die nach Orientierung sucht, sind diese Prinzipien aktueller denn je.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung) Gerade aktuell wachsen Zweifel am gesellschaftlichen Zusammenhalt. Genau hier setzen Genossenschaften an: Sie geben vielen Menschen nicht nur wirtschaftliche Sicherheit, sondern machen sie auch zu aktiven Mitgestaltenden ihrer Region.

Enorme wirtschaftliche Bedeutung – beeindruckende Zahlen

Dass Genossenschaften keineswegs Randphänomene sind, zeigt eine neue Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica. Für das Jahr 2023 lag die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung der bayerischen Genossenschaften bei stolzen 7,94 Milliarden Euro. Über 85.000 Arbeitsplätze hängen unmittelbar an diesen Unternehmen. Besonders auffällig: Mit durchschnittlich 92.600 Euro Wertschöpfung pro Beschäftigten liegen sie deutlich über dem bayerischen Schnitt, was die Rolle der Genossenschaften als Motor stabiler und nachhaltiger Beschäftigung unterstreicht. Auch für die Allgemeinheit sind die Effekte beachtlich: 3,57 Milliarden Euro flossen als Steuern und Sozialabgaben in die öffentlichen Haushalte.

Regionale Verankerung – Stärke aus der Gemeinschaft

Stefan Müller hob besonders die Rolle der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken hervor. Mit Krediten in Höhe von 140 Milliarden Euro für Mittelstand und Privatpersonen leisten sie einen oft unterschätzten Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft vor Ort: „Damit investieren Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in die Zukunft und sorgen dafür, dass unser Land auch weiterhin erfolgreich und lebenswert bleibt“, so Müller (Zitat-Quelle: Pressemitteilung). Genossenschaften seien mehr als Zahlenkolonnen – sie sind Motor für Teilhabe und Selbstverantwortung.

Politik in der Verantwortung – klare Forderungen für echte Erneuerung

Der GVB-Präsident nahm in seiner Rede auch die Politik in die Pflicht und forderte mehr Tempo und Mut für echte Verbesserungen: Weniger bürokratische Hürden, gezielte Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Innovation und eine spürbare steuerliche Entlastung für Unternehmen seien dringend nötig. Besonders in der Altersvorsorge braucht es zukunftsfeste Konzepte. „Deutschland braucht jetzt Klarheit, Planbarkeit und Berechenbarkeit – das sind die Grundlagen für Vertrauen, Investitionen und wirtschaftlichen Erfolg.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)

Genossenschaften als kraftvoller Gegenentwurf

Gerhard Walther, Vorsitzender des Verbandsrats, mahnte, die Genossenschaftsidee mutig in die Zukunft zu tragen: „Genossenschaften machen’s besser – für dich, für uns, für morgen.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung) Mit gelebter Verantwortung, demokratischer Teilhabe und wirtschaftlicher Stärke bieten sie einen glaubhaften Gegenentwurf zu kurzfristigem Gewinnstreben und wachsender Polarisierung in der Gesellschaft. Mit knapp drei Millionen Mitgliedern im Freistaat sind Genossenschaften für viele ein Stück gelebte Mitverantwortung direkt vor Ort.

Ein Blick nach vorn – für Wandel und Mut

Abgerundet wurde der Verbandstag durch den Wissenschaftskabarettisten Vince Ebert, der mit klarem Blick und Humor zu mehr technologischem Mut, wissenschaftlichen Fakten und Realismus in der Klima- und Energiepolitik aufrief. Optimismus und Aufbruch ziehen sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung: Der Verbandstag wurde zu einem Signal für Zuversicht, innovative Ansätze und den Willen, das Gemeinwohl nicht aus den Augen zu verlieren.

Fazit: Gemeinsam die Zukunft gestalten

Genossenschaften in Bayern beweisen, dass solidarisches Wirtschaften, nachhaltige Entwicklung und echte Teilhabe kein Widerspruch sind – sondern zu einer starken Gesellschaft beitragen, in der niemand zurückbleibt. In Zeiten, in denen Zusammenhalt und soziale Verantwortung mehr denn je gefordert sind, setzen sie ein starkes Zeichen für die Kraft der Gemeinschaft. Vom ökonomischen Fußabdruck über regionale Bindung bis hin zu politischer Mitgestaltung: Die Genossenschaften zeigen, wie ein zukunftsfähiges Wirtschaften aussehen kann – für dich, für uns, für morgen.


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GVB-Verbandstag zeigt Stärke der genossenschaftlichen Wirtschaft in Bayern / …

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Genossenschaften als stabile Säule der Wirtschaft: Aktuelle Einordnung und zukunftsweisende Perspektiven

Die Bedeutung von Genossenschaften im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüge Bayerns zeigt sich in der aktuellen Diskussion nicht nur anhand beeindruckender Kennzahlen, sondern auch im gesamtwirtschaftlichen Vergleich. In Zeiten multipler globaler Krisen gewinnen wertebasierte Modelle wie die der Genossenschaften an Strahlkraft. Sie bieten Erklärung und Orientierung in einem Marktumfeld, das zunehmend von Unsicherheit und kurzfristigem Profitstreben geprägt ist. Während in anderen Branchen mitunter Arbeitsplatzabbau und Marktkonzentration dominieren, stellen Genossenschaften mit ihrer demokratischen Struktur und breiten Mitgliederbasis ein Gegenmodell zu reinen Kapitalgesellschaften dar.

Erfahrungen aus der Vergangenheit, etwa während der Finanz- und Wirtschaftskrisen, haben gezeigt, dass genossenschaftlich organisierte Unternehmen durch ihre nachhaltige und risikoaverse Ausrichtung nicht nur ökonomisch krisenresistenter sind, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungssicherung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort leisten. Diese Eigenschaften sind Gründe dafür, dass sich weltweit – und besonders in Deutschland – immer mehr Akteure für genossenschaftliche Organisationsformen interessieren. Auch der internationale Kontext, etwa die von der UN ausgerufenen Jahre der Genossenschaften, hebt den Stellenwert der Branche weiter hervor.

Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen und kommende Herausforderungen im Umfeld von Digitalisierung, Energiewende und demografischem Wandel werden Genossenschaften zunehmend als innovationsfreudige und flexible Akteure wahrgenommen. Experten gehen davon aus, dass sich das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch weiterentwickeln und auf neue Felder wie die nachhaltige Daseinsvorsorge, erneuerbare Energien sowie regionale Ernährungssysteme ausweiten wird. Prognosen belegen, dass die Nachfrage nach transparenten, fairen und solidarischen Wirtschaftsformen weiter steigen wird – auch, weil immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher bewusste Kaufentscheidungen treffen, die sich an ethischen und sozialen Kriterien orientieren.

Im bundesweiten Vergleich stehen bayerische Genossenschaften beim Thema Wirtschaftskraft und gesellschaftliche Verankerung an der Spitze. Der kontinuierliche Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ist dabei unerlässlich, um bürokratische Hürden abzubauen und den Weg für innovative Projekte zu ebnen. Erfolgreiche politische Initiativen, wie sie aktuell diskutiert werden, könnten den strukturellen Rahmen schaffen, damit Genossenschaften ihr Potenzial auch in Zukunft voll ausschöpfen und weiterhin ein Garant für Stabilität und nachhaltige Entwicklung bleiben. Wer sich näher mit dem Thema befassen oder aktiv mitgestalten möchte, findet auf den Seiten des Genossenschaftsverbands Bayern vertiefende Hintergründe, praktische Informationen und Ansprechpartner – ein Einstieg, der nicht nur in bewegten Zeiten lohnenswert ist.

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