Generation Z und Ernährungstrends: So essen junge Erwachsene heute – Geflügelfleisch, Genuss und neue Lebensmittelpräferenzen im Fokus

Eine aktuelle Studie zeigt, dass 80 Prozent der 16- bis 29-Jährigen bei ihrer Ernährung vor allem auf Geschmack (76 %), Erschwinglichkeit, Nährwert und einfache Zubereitung (je rund 50 %) achten. Geflügel dominiert mit 80 Prozent wöchentlicher Nutzung klar vor anderen Fleischsorten, während Nachhaltigkeit und Regionalität mit 25 Prozent nur eine untergeordnete Rolle spielen. Mehr als 80 Prozent kochen zuhause mindestens dreimal pro Woche, und 30 Prozent planen, ihren Geflügelkonsum in den nächsten zwei Jahren weiter zu steigern.
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– 80 % der Gen Z wählen bewusst Lebensmittel, Geschmack (76 %) steht an oberster Stelle.
– Etwa 50 % der Gen Z essen am häufigsten Geflügel, 80 % mindestens einmal wöchentlich.
– Nachhaltigkeit und Regionalität wichtig für nur 25 %, Preis und Nährwert für 50 %.

Essgewohnheiten der Generation Z: Einblicke in bewusstes Ernährungshandeln

In einer Zeit, in der das Bewusstsein für Ernährung und Herkunft von Lebensmitteln stetig wächst, hat eine neue Studie die Essgewohnheiten der Generation Z unter die Lupe genommen. Rund 1.000 junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren wurden dabei repräsentativ befragt, um zentrale Trends und Präferenzen in ihrem Ernährungsverhalten zu beleuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Altersgruppe bei der Auswahl ihrer Lebensmittel vor allem auf Geschmack, Gesundheitsbewusstsein und Erschwinglichkeit achtet.

Fast 80 Prozent der Befragten geben an, dass die bewusste Auswahl der Lebensmittel eine bedeutende Rolle spielt. An erster Stelle steht für 76 Prozent der Geschmack. Für etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen sind neben dem Genuss auch Faktoren wie Erschwinglichkeit, Nährwert und einfache Zubereitung entscheidend. Nachhaltigkeit und Regionalität spielen dagegen bislang nur für 25 Prozent eine nachrangige Rolle.

Beim Fleischkonsum ist Geflügel mit rund 50 Prozent die meistgenutzte Fleischsorte, gefolgt von Rindfleisch. Dabei offenbart sich ein deutlicher Geschlechterunterschied: Während nur 4 Prozent der jungen Männer komplett auf Fleisch verzichten, sind es bei den Frauen knapp 12 Prozent. Besonders beliebt ist Geflügelfleisch, das 80 Prozent mindestens einmal pro Woche verzehren und 45 Prozent sogar drei- oder mehrmals in der Woche. Geschätzt werden dabei vor allem der gute Geschmack (62 Prozent), der hohe Proteingehalt (58 Prozent), gute Nährwerte (39 Prozent) und die einfache Zubereitung (36 Prozent). Ökologische Vorteile spielen mit 7 Prozent eine untergeordnete Rolle. Für 70 Prozent ist Geflügelfleisch wichtig für eine gesunde Ernährung, und 30 Prozent planen, ihren Konsum in den nächsten zwei Jahren zu steigern.

Wolfgang Schleicher, einer der Studienverantwortlichen, fasst zusammen: Unsere Studie zeigt: Die Ernährungsweise junger Menschen ist geprägt von Gesundheitsbewusstsein, Erschwinglichkeit und Genuss. Dafür sind Hähnchen, Pute und andere Geflügelfleischarten heute und in Zukunft die ideale Wahl.

Selbst kochen ist für die Mehrheit der jungen Generation selbstverständlich: Über 80 Prozent kochen mindestens dreimal wöchentlich selbst, wobei Frauen dabei regelmäßiger sind als Männer. Zusätzlich geben 30 Prozent an, mindestens fünfmal pro Woche auswärts essen zu gehen, während etwas mehr als ein Viertel seltener als wöchentlich außer Haus speist. Die Befragung wurde vom 15. bis 22. Juli 2024 von Civey online durchgeführt.

Gesund und praktisch: Die Neuausrichtung junger Menschen bei ihren Essgewohnheiten

Das Ernährungsverhalten der jungen Generation zeigt deutliche Verschiebungen, die weit über individuelle Vorlieben hinausgehen und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Im Vergleich zu früheren Generationen legt die Generation Z immer stärker Wert auf eine bewusste Produktauswahl, die sowohl gesundheitliche Aspekte als auch ökologische und ethische Kriterien berücksichtigt. Gleichzeitig spielt der Wunsch nach Komfort und Flexibilität eine zentrale Rolle. Nicht mehr strikt vegetarisch oder vegan, sondern häufig flexitarisch ausgerichtet, wählen junge Menschen ihre Lebensmittel so, dass sie Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit vereinen können.

Diese Entwicklung hat Einfluss auf mehrere Ebenen: Für die Ernährungsbranche bedeutet sie eine wachsende Nachfrage nach innovativen, praktischen Produkten, die natürlichen Ursprungs sind und oft pflanzenbasiert. Für die Landwirtschaft stellt der Wandel Anforderungen an Produktionsmethoden, die ressourcenschonender und umweltfreundlicher sein müssen. Zudem gewinnt die öffentliche Diskussion um Ernährung und Umwelt durch die veränderten Konsumpräferenzen an Schärfe und Sachlichkeit.

Denn die Tendenz zu flexiblen Ernährungsformen spiegelt auch ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltige Ernährung sowie für soziale und ökologische Folgen des eigenen Konsums wider. Die Herausforderung für Produzenten liegt darin, diesen wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, ohne den Komfort und die Verfügbarkeit aus dem Blick zu verlieren. Von der Politik sind Impulse gefragt, die Produktion, Vermarktung und Aufklärung ausbalancieren, um sowohl Gesundheit als auch Umwelt zu fördern.

Welche Chancen ergeben sich daraus für die Zukunft der Ernährung? Flexitarismus, Komfort und bewusste Produktauswahl sind zentrale Trends, die den Markt weiter verändern werden – die Frage bleibt, wie diese Entwicklungen auf breiter Ebene umgesetzt und unterstützt werden können.

Wie die Generation Z Ess- und Konsumgewohnheiten beeinflusst

Die Generation Z geht mit dem Thema Ernährung anders um als ihre Vorgänger. Sie bevorzugt vielfältige Ernährungsstile, die nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch die Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft betonen. Diese Gruppe setzt auf eine Kombination aus pflanzenbasierten Alternativen und hochwertigen tierischen Produkten, auf bewusste Herkunft und Produktsiegel. Dadurch formen sie ein neues Konsummuster, das sich durch Information, Transparenz und Pragmatismus auszeichnet.

Zukunft der Ernährung: Chancen und Herausforderungen

Das veränderte Essverhalten sorgt für ein komplexes Spannungsfeld zwischen Produktinnovation, Agrarwandel und Nachhaltigkeitsdebatten. Die Ernährungsindustrie steht vor der Aufgabe, Produkte zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen an gesunde und nachhaltige Ernährung genügen als auch praktisch in den Alltag passen. Für die Landwirtschaft ergeben sich Möglichkeiten, neue Produktionsformen zu etablieren, die Umweltbelastungen reduzieren. Politisch und gesellschaftlich ist es eine andauernde Herausforderung, Rahmenbedingungen zu schaffen, die nachhaltige Ernährung fördern und gleichzeitig gesellschaftliche Akzeptanz sichern.

In diesem Kontext gilt es, den Wandel aktiv zu gestalten – etwa durch Informationsangebote, Förderung regionaler Produkte und die Unterstützung innovativer Produktions- und Vertriebskonzepte. Wie sich die Balance zwischen individuellen Konsumwünschen, industriellem Angebot und politischen Rahmenbedingungen weiterentwickelt, wird die Debatte um Ernährung und Nachhaltigkeit entscheidend prägen.


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Junge Menschen essen gerne und häufig Geflügelfleisch / Repräsentative Umfrage …

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10 Kommentare

  1. Also ich finde, dass Geflügel am besten schmeckt. Esse es fast jeden Tag! Ist auch gesund und einfach zu machen.

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