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Gäubahn: Dauerhafter Doppelbetrieb am Stuttgarter Bahnhof gefordert

Stuttgart (ots) - Am 2. Juli 2024, um 14:30 Uhr, ertönte erneut der Ruf nach einem leistungsfähigen Bahnknoten in Stuttgart: Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky setzen sich gemeinsam für den Fortbestand der unterbrechungsfreien Anbindung der Gäubahn an den Stuttgarter Kopfbahnhof ein. Als Reaktion auf die Klage der DUH fordert das Verwaltungsgericht Stuttgart von der Bundesregierung eine Erklärung bis zum 1. August 2024 über bevorstehende bauliche Maßnahmen, die die bisherige Nutzung der Gäubahn beeinträchtigen könnten. Der Streit um das städtebaulich umstrittene Projekt Stuttgart 21 nimmt somit eine neue Wendung.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am heutigen Tag haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), eine gemeinsame Forderung präsentiert: Der Bahnknoten Stuttgart muss leistungsfähig bleiben, was durch den Erhalt eines faktischen Doppelbetriebs von Kopf- und Tiefbahnhof erreicht werden soll. Diese Anbindung betrifft insbesondere die wichtige Gäubahnstrecke, die essentiell für die Verbindungen nach Norditalien, der Schweiz und dem südlichen Baden-Württemberg ist.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat in einem jüngst gefällten Urteil der beklagten Bundesregierung eine Frist bis zum 1. August 2024 eingeräumt, um Klartext zu sprechen. Es wurde gefordert, dass die Regierung darlegt, ab wann mit baulichen Maßnahmen zu rechnen sei, die dazu führen könnten, dass Züge die bisherige Strecke über die Gäubahn nicht mehr anfahren können. Diese Entscheidung fasst die Spannung um die Zukunft einer der wichtigsten Eisenbahnstrecken in Europa zusammen.

Die DUH und GDL halten den geplanten Tunnelbau für illusorisch und fordern stattdessen einen dauerhaften Plan B. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, betont: „Wir sehen keinen realistischen Zeitplan und keine finanzielle Sicherung für den Pfaffensteigtunnel, dessen Baukosten bereits auf über drei Milliarden Euro geschätzt werden. Es ist dringend erforderlich, dass Stuttgart sich auf den Fortbestand des Kopfbahnhofs vorbereitet und städtebauliche Entwicklungen einbezieht, ebenso wie es Beispiele wie der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen zeigen.“

Weselsky kritisiert scharf die Kostenexplosion und mangelnde Effektivität des Stuttgart 21 Projekts: „Es handelt sich hier nicht nur um einen unterirdischen Bahnhof. Zahlreiche neue Tunnel machen den ohnehin teuren Flaschenhals-Bahnhof nicht besser.“ Er führt aus, dass diese Tunnelsysteme zur Abkopplung der oberirdischen Gäubahn vom Hauptbahnhof Stuttgart führen sollen, was wiederum großen Nachholbedarf in der Infrastruktur bedeutet. Weselsky sieht dieses Vorgehen als kontraproduktiv zur angestrebten Verkehrswende und spricht von einer gigantischen Milliardenschlucht, die den ursprünglichen Zielen widerspricht.

Das Gerichtsurteil zwingt nun das Eisenbahnbundesamt sowie die Deutsche Bahn AG, verbindliche Pläne vorzulegen. Sie müssen erklären, wann geplante Baumaßnahmen die Gäubahnverbindung kappen würden. Dies könnte schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, da viele Reisende aus dem Süden Deutschlands sowie aus Nachbarländern, wie Italien und der Schweiz, betroffen wären.

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Sollten die Züge tatsächlich umgeleitet werden, müssten Reisende weit außerhalb der Stadtgrenze in S-Bahnen umsteigen. Dies würde den Bahnverkehr verkomplizieren und wahrscheinlich viele Reisende zum Wechsel auf das Auto zwingen – eine denkbar ungünstige Entwicklung angesichts der aktuell drängenden Umweltfragen.

Die aktuelle Debatte verdeutlicht die enorme Bedeutung der Gäubahntrasse für die internationale Vernetzung und die Notwendigkeit einer innovativen Verkehrspolitik. Die Forderung nach einem „Plan B“ für einen dauerhaften Dualbetrieb in Stuttgart könnte der Schlüssel sein, um Verkehrsengpässe zu vermeiden und gleichzeitig eine nachhaltige Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie des Klimaschutzes zu bieten.

Durch diese Entwicklung bleibt abzuwarten, wie die zuständigen Behörden auf die Fristsetzung des Gerichts reagieren und welchen Weg sie einschlagen werden, um eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten zu finden. Die Augen der Öffentlichkeit sind gespannt auf die nächsten Schritte in diesem brisanten Infrastrukturprojekt, das seit Jahren kontrovers diskutiert wird.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Doppelbetrieb von Kopf- und Tiefbahnhof Stuttgart: Jürgen Resch und Claus Weselsky …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Personen:

    • Claus Weselsky (Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, GDL)
    • Berthold Huber (Bahnvorstand Deutsche Bahn AG)
    • Jürgen Resch (Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, DUH)
    • Benedikt Weibel (ehemaliger Bahnchef der Schweizerischen Bundesbahnen)
  • Organisationen:

    • Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)
    • Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
  • Unternehmen:

    • Deutsche Bahn AG
  • Institutionen:

    • Verwaltungsgericht Stuttgart
    • Eisenbahnbundesamt
    • VGH Mannheim (Verwaltungsgerichtshof Mannheim)
    • BVerwG Leipzig (Bundesverwaltungsgericht Leipzig)
  • Orte:

    • Gäubahn
    • Stuttgarter Kopfbahnhof
    • Tiefbahnhof Stuttgart
    • Panoramabahn
    • Bahnhof Vaihingen
    • Bahnknoten Stuttgart
  • Kontaktinformationen:

    • Jürgen Resch: 0171 3649170, resch@duh.de
    • Claus Weselsky: 069 405709-2111 oder 2112, presse@gdl.de
    • DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de
  • Webseiten und Social Media:
    • www.duh.de
    • www.x.com/umwelthilfe
    • www.facebook.com/umwelthilfe
    • www.instagram.com/umwelthilfe
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    • www.tiktok.com/@umwelthilfe
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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache erklärt:

  • Datum und Zeit:
    Der Beitrag wurde am 2. Juli 2024 um 14:30 Uhr veröffentlicht.

  • Wer hat daran gearbeitet?
    Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und Claus Weselsky von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

  • Woher kommt die Nachricht?
    Stuttgart.

  • Was ist passiert?

    • Claus Weselsky unterstützt die Forderung der DUH, dass der Bahnknotenpunkt in Stuttgart erhalten bleibt.
    • Es geht darum, dass die Gäubahn weiterhin den Stuttgarter Kopfbahnhof ohne Unterbrechungen erreicht.
  • Gerichtliche Entscheidung:

    • Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat der Bundesregierung eine Frist bis zum 1. August 2024 gesetzt.
    • Die Bundesregierung muss erklären, ab wann mit Bauarbeiten zu rechnen ist, die die Gäubahn betreffen.
  • Forderungen von DUH und GDL:

    • Die Deutsche Bahn AG, das Land und die Stadt Stuttgart sollen einen "Plan B" entwerfen.
    • Dieser Plan soll sicherstellen, dass Kopf- und Tiefbahnhof dauerhaft betrieben werden.
    • Dies sei notwendig, damit Stuttgart auch nach 2030 einen leistungsfähigen Bahnknotenpunkt hat.
  • Warum ist das wichtig?

    • Ein Doppelbetrieb (Kopf- und Tiefbahnhof) ist nötig, um den Verkehrsfluss nicht zu stören.
    • Ohne diesen Betrieb könnte es zu großen Verzögerungen im Zugverkehr kommen.
  • Was macht die Deutsche Bahn?

    • Ab Ende 2025 plant die Deutsche Bahn für mindestens ein Jahr einen Parallelbetrieb von Kopf- und Tiefbahnhof.
    • Sie erfüllen dadurch eine langjährige Forderung der DUH.
  • Meinung von Jürgen Resch (DUH):

    • Der Doppelbetrieb war ursprünglich als unmöglich bezeichnet worden, wird jetzt aber umgesetzt.
    • Er glaubt, dass die Klage der DUH erfolgreich sein wird.
    • Er rechnet damit, dass der geplante Pfaffensteigtunnel letztlich nicht gebaut wird.
    • Vorschlag: Stuttgart sollte sich mit dem Kopfbahnhof arrangieren und eine städtebauliche Entwicklung planen.
  • Meinung von Claus Weselsky (GDL):

    • Das Projekt "Stuttgart 21" betrifft nicht nur den unterirdischen Bahnhof, sondern auch viele Tunnel.
    • Diese Tunnel machen den neuen Bahnhof jedoch teurer und nicht besser.
    • Die Gäubahn soll durch neue Tunnel ersetzt werden, was viele Probleme verursachen könnte.
    • Weselsky kritisiert die hohen Kosten und den negativen Einfluss auf die angestrebte Verkehrswende.
  • Weitere gerichtliche Schritte:

    • Die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG müssen verbindlich sagen, wann die Bauarbeiten beginnen, die die Gäubahn betreffen.
    • Die Entscheidung des Gerichts kann weiter überprüft werden, was zu weiteren Verhandlungen führen kann.
  • Hintergrundinformation zur Gäubahn:
    • Die Gäubahn ist eine wichtige Zugverbindung für Norditalien, die Schweiz und Süddeutschland.
    • Ab Mai 2026 soll diese Verbindung für mehrere Jahre unterbrochen werden.
    • Durch diese Unterbrechung könnten viele Menschen auf Autos umsteigen, was zusätzliche Klimabelastungen verursacht.
    • Die DUH hat daher eine Klage eingereicht, um diese Pläne zu stoppen.
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Kontaktinformationen für Presseanfragen:

  • Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH: 0171 3649170, resch@duh.de
  • Claus Weselsky, Bundesvorsitzender GDL: 069 405709-2111 oder 2112, presse@gdl.de
  • DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de
  • Weitere Informationen auf den sozialen Medien und Websites der Deutschen Umwelthilfe.

Zusätzliche Fragen und Antworten für mehr Klarheit:

  • Was bedeutet "Doppelbetrieb"?
    Doppelbetrieb bedeutet, dass sowohl der alte Kopfbahnhof (oben) als auch der neue Tiefbahnhof (unten) gleichzeitig benutzt werden.

  • Warum ist das wichtig?
    So können mehr Züge fahren und die Verbindung bleibt stabil und zuverlässig.

  • Was ist die Gäubahn?
    Die Gäubahn ist eine wichtige Zugstrecke, die Stuttgart mit Norditalien, der Schweiz und Süddeutschland verbindet.

  • Was ist "Stuttgart 21"?
    "Stuttgart 21" ist ein großes Bauprojekt, bei dem ein neuer unterirdischer Bahnhof und viele Tunnel in Stuttgart gebaut werden.

  • Was sind die Hauptprobleme dabei?

    • Hohe Kosten für die neuen Tunnel.
    • Mögliche Unterbrechung wichtiger Zugstrecken wie der Gäubahn.
    • Kritiker befürchten, dass der neue Bahnhof weniger leistungsfähig sein könnte.
  • Was fordert die DUH?
    Die DUH will, dass der Kopfbahnhof erhalten bleibt und die Gäubahn ohne Unterbrechung genutzt werden kann.

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