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Frühjahrscheck für E-Autos: Auf die Reifen, Bremsen und Batterie achten.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Der TÜV-Verband rät Elektroauto-Besitzern dazu, Batterie, Bremsen und Reifen regelmäßig zu überprüfen, um für optimale Sicherheit und Langlebigkeit ihrer Fahrzeuge zu sorgen. Im Frühjahr sollten Fahrzeughalter einen besonderen Fokus auf die Reifenpflege legen, da Elektroautos aufgrund ihres Gewichtes und Drehmoments schneller verschleißen können. Auch die Zustände der Antriebsbatterie und der 12-Volt-Batterie sollten überprüft werden. Eine gründliche Autowäsche ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Pflegeroutine im Frühling. Der TÜV-Verband setzt sich für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein und vertritt die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen.


Original-Pressemeldung:

Reifen, Bremsen, Batterie – Der Frühjahrscheck für E-Autos

TÜV-Verband e. V.

Berlin (ots)

Elektroautos haben weniger Verschleißteile als Verbrenner, sind aber keinesfalls wartungsfrei. Der TÜV-Verband rät: Batterie, Bremsen und Reifen sollten regelmäßig überprüft werden. Denn es gibt einige Besonderheiten bei E-Autos, die es für optimale Sicherheit und Langlebigkeit zu beachten gilt.

Der Winter mit Kälte, Feuchtigkeit, Streusalz und Rollsplitt setzt Fahrzeugen und ihren Bauteilen ziemlich zu. Elektroautos bilden hier keine Ausnahme. “Die Wartung von Elektroautos ist im Vergleich zu Verbrennern einfacher und kostengünstiger, da viele Verschleißteile wie Auspuff, Kupplung, Ölfilter oder Zündkerzen fehlen”, sagt Jannis Dörhöfer, Referent für New Mobility beim TÜV-Verband. “Auf einen regelmäßigen Checkup sollten E-Auto-Besitzer:innen trotzdem nicht verzichten, um für optimale Sicherheit und Langlebigkeit ihrer Fahrzeuge zu sorgen. Das Frühjahr ist dafür der richtige Zeitpunkt.” Der TÜV-Verband gibt Tipps, welche Pflege- und Wartungsarbeiten bei Elektrofahrzeugen besonders wichtig sind.

Reifenpflege für höhere Reichweite

Im Frühjahr steht der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an, sofern keine Ganzjahresreifen gefahren werden. Das ist die Gelegenheit für einen Reifencheck. “E-Autos beschleunigen dank eines hohen Drehmoments schneller und sind wegen des hohen Gewichts der Antriebsbatterie im Schnitt etwa ein Fünftel schwerer als Verbrenner”, sagt Dörhöfer. “Höhere Beschleunigungswerte und hohes Gewicht können dazu führen, dass die Reifen von E-Autos schneller verschleißen.” Daher sollten die Besitzer:innen die Profiltiefe im Auge behalten. Eine Mindesttiefe von 1,6 Millimetern ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings sollte das Profil bei Sommerreifen besser 2,5 Millimeter bis 4 Millimeter Tiefe aufweisen, um optimalen Grip zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte der Reifendruck regelmäßig überprüft und entsprechend der Bedienungsanleitung korrigiert werden – das mindert den Verschleiß und erhöht die Reichweite.

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Bei einem Reifentausch sollten Verbraucher:innen auf das richtige Modell für ihren Fahrzeugtyp achten. “Grundsätzlich können Elektrofahrzeuge mit ‘normalen’ Reifen gefahren werden. Allerdings bringen Reifenhersteller zunehmend spezielle Modelle mit besonderen Gummimischungen und Profilen für E-Autos auf den Markt”, sagt Dörhöfer. Bei der Auswahl sollten Käufer:innen auf das EU-Reifenlabel achten und die Ergebnisse unabhängiger Reifentests studieren. Zu empfehlen sind vor allem Leichtlaufreifen mit geringem Rollwiderstand der Effizienzklasse “A”. Dörhöfer: “Ein langlebiger Reifen, der wenig Abrieb verursacht, wirkt sich positiv auf die Umwelt aus.”

Zustand der Antriebsbatterie prüfen

Die Antriebsbatterie ist das Herzstück eines jeden Elektrofahrzeugs. Die niedrigen Temperaturen im Winter setzen vor allem den gängigen Lithium-Ionen-Akkus zu. Daher ist das Frühjahr eine Gelegenheit, um die Batterie überprüfen lassen. Da es sich um ein Hochvoltsystem handelt, muss die Wartung von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden. Um die Temperatur der Batterie zu regulieren, verwenden die meisten Elektroautos Kühlflüssigkeit. In der Regel sind die Kühlsysteme von Elektroautos versiegelt und können nur von Fachleuten überprüft werden. Ob und wie oft die Kühlflüssigkeit erneuert oder nachgefüllt werden muss, ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich. Neben der Kühlflüssigkeit werden bei einem Routinecheck die Batterie sowie Leitungen und Ladekabel einer Sichtprüfung unterzogen. Wer es genau wissen will oder sogar den Verkauf seines E-Autos in Erwägung zieht, kann den Zustand der Batterie, den so genannten State of Health, ermitteln lassen. “Für eine exakte Zustandsprüfung ist ein spezielles Diagnoseverfahren notwendig”, sagt Dörhöfer. Diesen Service bieten unter anderem Prüforganisationen und Werkstätten an.

E-Autos brauchen eine funktionierende 12-Volt-Batterie

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Wie in einem herkömmlichen Verbrennungsmotor betreibt die 12-Volt-Batterie eines Elektroautos wichtige Komponenten wie Scheinwerfer, Blinker, Armaturenbeleuchtung, elektrische Fensterheber oder Schiebedachmotoren. Außerdem versorgt die 12-Volt-Batterie die Steuergeräte für die Regelung des Elektromotors und der Ladevorgänge mit Strom. Fällt die 12-Volt-Batterie aus, bleibt das E-Auto stehen und braucht Starthilfe. Im Rahmen der regelmäßigen Wartung sollten E-Auto-Besitzer:innen daher auch an die 12-V-Batterie denken. “Bei einem Routinecheck wird die Leistungsfähigkeit der Batterie überprüft und bei Bedarf ausgetauscht, bevor sie komplett den Geist aufgibt”, sagt Dörhöfer.

Wartung der Bremsen notwendig

Die Bremsen von Elektrofahrzeugen werden weniger beansprucht, da die Wirkung der Motorbremse deutlich stärker ist als bei einem Verbrenner, sobald die Fahrerin den Fuß vom “Gaspedal” nimmt. Die bei der Verzögerung entstehende Energie kann teilweise zurückgewonnen (“Rekuperation”) werden. “Die damit einhergehende geringere Nutzung der herkömmlichen Bremsen kann bei E-Autos zu Problemen führen”, sagt Dörhöfer. “Werden die Bremsbeläge nicht ausreichend und regelmäßig erhitzt, können die Materialeigenschaften leiden.” Die Folge ist eine Absenkung des Reibwertes und somit eine schlechtere Bremswirkung. “Eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der Bremsanlage ist bei Elektrofahrzeugen zu empfehlen”, betont Dörhöfer. Der Zustand der Bremsscheiben sollte geprüft und die Bremsflüssigkeit regelmäßig getauscht werden.

Gründliche Autowäsche gehört zur Pflegeroutine

Eine gründliche Autowäsche ist auch bei E-Autos ein wichtiger Bestandteil der Pflegeroutine im Frühling. Streusalz, Öl und andere Chemikalien können das Fahrzeug beschädigen. Die Reinigung des Fahrzeugs verhindert, dass sich frühzeitig Roststellen bilden. Dabei sollte der Unterboden nicht vernachlässigt werden. Auch Scheiben und Spiegel sollten jetzt gründlich gereinigt und die Scheibenwaschflüssigkeit aufgefüllt werden. Dabei lohnt ein Blick auf die Scheibenwischer. Schnee und Eis strapazieren das Gummi an den Wischern. Ist es brüchig und gerissen, sollten die Wischerblätter ersetzt werden.

Weitere Informationen unter www.tuev-verband.de/mobilitaet

Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

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Pressekontakt:

Maurice Shahd
Pressesprecher
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
030 760095-320, maurice.shahd@tuev-verband.de
www.tuev-verband.de | www.twitter.com/tuevverband

Original-Content von: TÜV-Verband e. V., übermittelt durch news aktuell

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Weitere Informationen über den Verband

– Der TÜV-Verband e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin.
– Er wurde im Jahr 2006 gegründet und vertritt die Interessen von Unternehmen, die im Bereich der technischen Überwachung tätig sind.
– Der Verband hat rund 100 Mitgliedsunternehmen, die mehr als 25.000 Mitarbeiter beschäftigen.
– Die Mitgliedsunternehmen sind in verschiedenen Bereichen der technischen Überwachung tätig, zum Beispiel im Bereich der Fahrzeugprüfung, der Bautechnik oder der Elektrotechnik.
– Der TÜV-Verband hat eine zweigeteilte Struktur: Zum einen gibt es den Vorstand, der aus drei Mitgliedern besteht, und zum anderen die Mitgliederversammlung, die aus Vertretern der Mitgliedsunternehmen besteht.
– Zu den Aufgaben des Verbands gehört es, die gemeinsamen Interessen der Mitgliedsunternehmen zu vertreten, sich für einheitliche Standards im Bereich der technischen Überwachung einzusetzen und gesetzliche Rahmenbedingungen mitzugestalten.
– Der TÜV-Verband arbeitet eng mit anderen Verbänden und Organisationen zusammen, zum Beispiel dem Verband der TÜV e.V. oder der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS).
– Wichtige Zahlen des Verbands sind eine jährliche Wirtschaftsleistung von rund 3 Milliarden Euro durch die Mitgliedsunternehmen sowie eine jährliche Anzahl von mehr als 120 Millionen durchgeführten Prüfungen und Gutachten.

20 Responses

  1. Ach, Reifen, Bremsen und Batterie checken für E-Autos? Klingt nach Geldverschwendung. Die Natur reguliert sich schon selbst!

    1. E-Autos sind die Zukunft! Sie sind umweltfreundlich, sparen Kosten und reduzieren Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Wer keine teure Technologie braucht, kann ja weiterhin in der Steinzeit feststecken.

  2. Hey Leute, ich bin ganz ehrlich, wer braucht schon einen Frühjahrscheck für E-Autos? Total überbewertet!

    1. Ach komm, ernsthaft? Ein Frühjahrscheck für E-Autos ist genauso wichtig wie für jedes andere Fahrzeug. Sicherheitsaspekte überprüfen, Batterieleistung optimieren – das sind doch keine unnötigen Maßnahmen. Also bitte, informiere dich besser, bevor du solche Aussagen triffst.

  3. Warum sollten wir uns überhaupt um E-Auto-Frühjahrschecks kümmern? Verbrenner-Fahrer müssen das auch nicht!

    1. Ja, klar, als ob die steigende Umweltverschmutzung und der Klimawandel nur Hirngespinste wären. Verbrennungsmotoren mögen gut sein, aber es ist an der Zeit, sich für eine nachhaltigere Zukunft zu engagieren. E-Autos sind ein Schritt in die richtige Richtung, ob du es willst oder nicht.

  4. Also ich muss sagen, ich finde den Frühjahrscheck für E-Autos total überflüssig. Batterie? Pff, die hält doch eh ewig.

  5. Ich denke, E-Autos sind nur ein weiterer Hype. Ich bleibe lieber bei meinem guten alten Verbrennungsmotor!

  6. Also ich finde, dass E-Autos total überbewertet sind. Wer braucht schon so einen teuren Spielzeugwagen?

    1. Na ja, Spielzeugwagen hin oder her, die Umwelt braucht eine Alternative zum Verbrennungsmotor. E-Autos sind zwar nicht perfekt, aber besser als nichts. Also bevor du urteilst, vielleicht mal über die Vorteile nachdenken, die sie bieten könnten.

    1. Du magst denken, dass E-Autos überbewertet sind, aber sie sind die Zukunft. Sie sind umweltfreundlicher und bieten viele Vorteile. Vielleicht solltest du dich genauer informieren, bevor du so urteilst.

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