Fruchtsaftverband fordert Mehrwertsteuersenkung auf Säfte

"Pflanzliche Lebensmittel sollten mit einer niedrigeren Mehrwertsteuer belastet werden, fordert der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie. Diese Forderung betrifft auch Frucht- und Gemüsesäfte, die aktuell noch als Getränke besteuert werden. Dabei handelt es sich jedoch um pflanzliche Lebensmittel, die zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung beitragen können. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Hintergründe dieser Forderung und warum sie von Experten unterstützt wird."

Bremen (VBR). Fruchtsaft-Verband fordert Mehrwertsteuersenkung für pflanzliche Lebensmittel

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) unterstützt die Diskussionen und Forderungen nach einer Mehrwertsteuersenkung für pflanzliche Lebensmittel. Laut dem Geschäftsführer des Verbandes, Klaus Heitlinger, ist es wichtig, nicht nur pflanzliche Drinks, sondern auch andere pflanzliche Lebensmittel wie Frucht- und Gemüsesäfte für Verbraucher günstiger zu machen. Dadurch könnten Verbraucher von den enormen Preissteigerungen entlastet werden und eine ausgewogene Ernährung gefördert werden.

Aktuell werden Frucht- und Gemüsesäfte genauso wie pflanzenbasierte Milchersatzprodukte mit 19 Prozent besteuert und nicht als pflanzliche Lebensmittel mit 7 Prozent. Da Frucht- und Gemüsesäfte jedoch zu 100 Prozent aus den entsprechenden Früchten oder Gemüse bestehen und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als pflanzliche Lebensmittel eingestuft werden, wäre eine Senkung der Mehrwertsteuer nur logisch.

Experten sind der Meinung, dass pflanzliche Lebensmittel die Grundlage einer ausgewogenen Ernährung darstellen sollten. Dazu zählen Obst und Gemüse sowie deren 100-prozentige Säfte, die zur Deckung des täglichen Nährstoffbedarfs beitragen können. Der Konsum von Frucht- oder Gemüsesaft kann beispielsweise eine Portion Obst oder Gemüse am Tag ersetzen, da nicht alle Verbraucher die empfohlene Menge Obst und Gemüse erreichen. Laut einer Studie der Nationalen Verzehrsstudie II essen 59 Prozent der Befragten insgesamt zu wenig Obst, selbst wenn der Konsum von Fruchtsaft mit einbezogen wird.

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Der VdF ist ein Verband, der bereits seit mehr als 70 Jahren besteht und die gemeinsamen Interessen von rund 300 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarherstellern Deutschlands vertritt.

Die Forderung des Verbandes nach einer Mehrwertsteuersenkung für pflanzliche Lebensmittel hat verschiedene Auswirkungen auf die Branche und die Gesellschaft. Einerseits würden Verbraucher von günstigeren Preisen für Frucht- und Gemüsesäfte profitieren und somit zu einer ausgewogeneren Ernährung ermutigt werden. Andererseits könnten durch eine erhöhte Nachfrage nach pflanzlichen Lebensmitteln auch die Nachhaltigkeit und der Umweltschutz gestärkt werden.

Der Text enthält Zitate des Geschäftsführers des Verbandes, Klaus Heitlinger, die direkt aus der Original-Pressemitteilung übernommen wurden.


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Fruchtsaftverband spricht sich für Senkung der Mehrwertsteuer auch auf Saft aus

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