Friedensarbeit: Bundesweite Sammlung für den Volksbund

Zwei Hände halten eine weiße Taube, umgeben von Münzen, Geldbündeln und Zeitungen auf einem Schreibtisch voller Berichte und Notizen. Die Szene wirkt sachlich, hoffnungsvoll und friedensstiftend: Geldsammlung, Spenden und Nachrichtenlayout verdeutlichen Friedensarbeit im Kontext der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse.

Kassel (ots) – 19.09.2024, 15:00 Uhr: Die mahnenden Stimmen der Vergangenheit sollen lauter klingen als das gegenwärtige Säbelrasseln – so fordern es Patrick Sensburg, Präsident des Verbandes der Reservisten der deutschen Bundeswehr, und Wolfgang Schneiderhan, Präsident des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Der Volksbund, welcher im Auftrag der Bundesregierung arbeitet, finanziert einen Großteil seiner Friedensarbeit durch Spenden: Menschen aller Altersgruppen sind unterwegs, um mit charakteristischen Sammeldosen für ihre Mission zu werben. In einer Zeit, in der Krisen und Kriege näher rücken und militärische Begriffe wieder an Bedeutung gewinnen, setzt der Volksbund ein Zeichen des Friedens. Aber warum erinnern und sammeln? Gedenken und Erinnern an vergangene Kriege sind eine gesellschaftliche Pflicht, um die Lehren aus der Geschichte wachzuhalten.

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Bremen (VBR). In einer Zeit, in der die Welt von Krisen und Konflikten erschüttert wird, erhebt sich eine klare und eindringliche Botschaft: Die Lehren der Vergangenheit müssen lauter klingen als das Säbelrasseln. Diese eindringliche Forderung stammt von zwei prominenten Stimmen: Patrick Sensburg, Präsident des Verbandes der Reservisten der deutschen Bundeswehr, und Wolfgang Schneiderhan, Präsident des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Der Volksbund, der im Auftrag der Bundesregierung tätig ist, jedoch einen Großteil seiner Arbeit durch Spenden finanziert, startet erneut seine Haus- und Straßensammlung. Menschen jeden Alters beteiligen sich daran, einige von ihnen in Uniform, alle jedoch mit den bekannten Sammeldosen. Ihre Mission ist klar: Unterstützung für die wichtige Arbeit des Volksbundes zu sammeln und für den Frieden zu werben – ein herausforderndes Unterfangen angesichts der sich rasant verändernden geopolitischen Lage.

Doch warum all dieser Aufwand? Warum der ständige Ruf nach Erinnerung an vergangene Kriege, das unermüdliche Pflegen alter Gräber? Gedenken und Erinnern sind mehr als nur ein Blick zurück – sie sind eine gesellschaftliche Verpflichtung. Soldatenfriedhöfe, diese stillen Prediger des Friedens, offenbaren auf ergreifende Weise die Konsequenzen von Hass und Gewalt. Jean-Claude Juncker brachte es treffend auf den Punkt: „Die Soldatenfriedhöfe sind die großen Prediger des Friedens.“ Hier ruhen die einstigen Feinde Seite an Seite, vereint im Tod, dem höchsten Preis, den sie zahlen mussten.

Ein friedliches Zusammenleben lässt sich schwer erkämpfen, wie der Volksbund zeigt. Jährlich werden noch immer zwischen 12.000 und 15.000 Kriegstote geborgen und bestattet, Schicksale geklärt und Angehörige begleitet. Die Organisation pflegt die Gräber von 2,8 Millionen Toten in 46 Staaten, engagiert sich in der Gedenkkultur sowie in der Bildungsarbeit und bringt junge Menschen aus ganz Europa in internationalen Begegnungen zusammen, um ihnen den Wert des Friedens nahezubringen. Diese jungen Botschafter tragen ihr Wissen weiter in die Zukunft und wirken so als Pfeiler des internationalen Verständnisses und der Aussöhnung.

Die Aufgaben des Volksbundes könnten kaum wichtiger sein. Denn in einer Zeit, in der Begriffe wie „Wehrhaftigkeit“ wieder Einzug ins tägliche Gesellschafts- und Politikvokabular halten, ist die Arbeit dieser humanitären Organisation unverzichtbar. Sie steht in der Tradition der Mahnung und Erinnerung und kämpft dafür, dass zukünftige Generationen in einer Welt ohne Krieg und Gewalt aufwachsen können.

Für weitere Informationen oder Presseanfragen wenden Sie sich bitte an Pressesprecherin Diane Tempel-Bornett unter presse@volksbund.de.


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Tausende Menschen sammeln bundesweit für die Arbeit des Volksbundes

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Die Relevanz der Erinnerungskultur in turbulenten Zeiten

In einer Welt, in der geopolitische Spannungen wieder zunehmen und militärische Rhetorik zunehmend Raum greift, ist die Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge von besonderer Bedeutung. Während politische Akteure weltweit ihre Verteidigungsbudgets erhöhen und Begriffe wie „Wehrhaftigkeit“ und „Abschreckung“ immer häufiger fallen, setzt der Volksbund ein unmissverständliches Zeichen für Frieden und Versöhnung.

Ihre jährlichen Sammlungen, bei denen Menschen aller Altersgruppen auf den Straßen unterwegs sind – viele von ihnen freiwillig in Uniform –, sind nicht nur ein Aufruf zur Unterstützung finanzieller Mittel, sondern auch ein starkes Symbol für das kollektive Gedächtnis. In diesem Zusammenhang gewinnt der Satz „Die Soldatenfriedhöfe sind die großen Prediger des Friedens“ des Politikers Jean-Claude Juncker eine neue Dimension. Diese Friedhöfe sind stille, aber machtvolle Mahnmale, die an die extremen Konsequenzen von Hass und Gewalt erinnern.

Vergleichbare Ereignisse in der Geschichte belegen, dass nach großen Konflikten häufig ein intensiver Friedenswunsch entsteht, der sich in Aktivitäten wie der Arbeit des Volksbundes manifestiert. Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg zum Beispiel, waren es oft zivile Initiativen, die durch die Pflege von Kriegsgräbern Brücken des Friedens bauten. Solche Bemühungen spielen eine wesentliche Rolle dabei, aus historischen Katastrophen zu lernen, um zukünftige zu vermeiden.

Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen zeigt jedoch, dass es immer schwieriger wird, diesen Wunsch nach Frieden wachzuhalten. Besonders die jüngeren Generationen stehen vor der Herausforderung, die Bedeutung dieser Erinnerungsarbeit zu verstehen und weiterzuführen. Internationale Bildungsprogramme des Volksbundes, die junge Menschen zusammenbringen, gewinnen daher zunehmend an Gewicht. Diese Programme fördern nicht nur den interkulturellen Dialog, sondern etablieren auch eine gemeinschaftliche Friedenskultur, die über nationale Grenzen hinausreicht.

Prognosen zufolge wird die gesellschaftliche Bedeutung von Organisationen wie dem Volksbund in den kommenden Jahren weiter steigen. Angesichts globaler Unsicherheiten und regionaler Konflikte könnte die Erinnerungskultur ein entscheidender Pfeiler im Streben nach globalem Frieden werden. Es gilt, die vergangenen Lektionen in die Zukunft zu tragen und sicherzustellen, dass sie gehört werden – lauter als jedes Säbelrasseln.

Der dringende Appell von Patrick Sensburg und Wolfgang Schneiderhan unterstreicht diese Notwendigkeit: „Die Lehren der Vergangenheit müssen lauter klingen als Säbelrasseln.“ Dies erfordert nicht nur finanzielle Unterstützung durch Spenden, sondern auch ein tiefes gesellschaftliches Verständnis für die Bedeutung des Gedenkens und der Friedenserziehung. Indem wir uns aktiv an diesen Bemühungen beteiligen, tragen wir dazu bei, eine friedlichere und gerechtere Welt für zukünftige Generationen zu schaffen.


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10 Antworten

  1. Super Beitrag! Es ist toll zu sehen, dass der Volksbund diese wichtige Arbeit macht. Wir alle sollten unterstützen und spenden!

  2. Gedenken und Erinnern sind wirklich wichtig in diesen Zeiten. Aber wie erreichen wir jüngere Menschen? Vielleicht könnten soziale Medien mehr genutzt werden?

  3. „Die Soldatenfriedhöfe sind die großen Prediger des Friedens“ – das ist so wahr! Diese Gedenkstätten zeigen uns die bitteren Konsequenzen von Hass und Gewalt. Hoffentlich verstehen das auch zukünftige Generationen.

  4. Es is echt traurig zu sehn, dass die Welt immer noch so viel Gewalt hat. Die Initiative vom Volksbund zeigt aber, dass es noch Hoffnung gibt. Patrick Sensburg und Wolfgang Schneiderhan haben Recht – wir müssen uns an die Vergangenheit erinnern, um eine bessere Zukunft zu schaffen.

    1. @Ackermann Beatrix Absolut! Ich finde es besonders wichtig, junge Menschen einzubeziehen. Diese internationalen Begegnungen sind toll dafür!

  5. Mensch, was für ein wichtige Thema! Der Volksbund macht echt eine bedeutende Arbeit. Aber ich frage mich, ob die jungen Leute heut überhaupt wissen, was für schlimme Folgen Krieg hat. Vielleicht könnten sie mehr Bildung in Schulen machen?

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