Rekordjahr im Freiwilligendienst: Über 600 junge Sportjugendliche engagieren sich ehrenamtlich in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg verzeichnet zum Start des Freiwilligendienstjahres 2025/2026 mit 622 Teilnehmenden erstmals eine Rekordbeteiligung im Sport – 214 im FSJ Sport & Schule, 320 im FSJ Sport und 88 im Bundesfreiwilligendienst. Erste August-Seminare bieten ihnen Qualifizierungen wie Trainer- und Übungsleiterlizenzen. Dieser Höchststand unterstreicht das wachsende Interesse an ehrenamtlichem Engagement und stärkt die Zukunft des Sports sowie die Kooperation zwischen Vereinen und Schulen.
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– 622 Freiwillige starten 2025/2026 im Sport-FWD – Höchststand seit 2001.
– 214 FSJ Sport & Schule, 320 FSJ Sport und 88 BFD-Teilnehmende im Jahrgang 2025/2026.
– Qualifizierung mit Trainer-/Übungsleiterlizenz stärkt langfristig Vereinsarbeit und Ehrenamtsbindung.

Rekordbeteiligung bei den Freiwilligendiensten im Sport in Baden-Württemberg

Zum Start des Bildungs- und Orientierungsjahres 2025/2026 verzeichnet Baden-Württemberg eine noch nie dagewesene Zahl von 622 jungen Menschen, die sich für ein Jahr im Ehrenamt im Sport engagieren. Diese Rekordzahl macht deutlich, dass das Interesse an Freiwilligendiensten im Sport kontinuierlich wächst und einen bedeutenden Stellenwert im gesellschaftlichen Engagement hat. Am 15. August begannen 214 Freiwillige ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich Sport und Schule. Dieses Programm verbindet den Einsatz in Grundschulen mit Tätigkeiten in Sportvereinen und fördert so die Zusammenarbeit zwischen Bildung und Sport – eine wichtige Brücke, um Kinder frühzeitig für Bewegung und Gemeinschaft zu begeistern.

Nur wenige Wochen später, am 1. September, starteten zwei weitere Programme. Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) unterstützen 88 Freiwillige Vereine und Verbände mit vielfältigen Aufgaben, die von der Verwaltung bis zur aktiven Kinder- und Jugendarbeit reichen. Parallel engagieren sich 320 junge Menschen im FSJ im Sport selbst. Sie übernehmen Rollen als Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter oder organisieren Veranstaltungen und Abläufe in den Vereinen. Dieses breite Spektrum an Einsatzmöglichkeiten unterstreicht die Vielfalt und Bedeutung der Freiwilligendienste für den Sport im Land.

Seit dem Start der Programme im Jahr 2001 mit lediglich zehn Teilnehmenden hat sich die Zahl stetig erhöht. Die aktuelle Größenordnung von über 600 Freiwilligen zeigt, wie stark der Freiwilligendienst als Einstieg ins Ehrenamt und als Qualifizierungsweg wahrgenommen wird. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Möglichkeit, während des Dienstjahres eine Trainer- oder Übungsleiterlizenz zu erwerben. Erste Seminare dafür fanden bereits im August statt und bieten den Freiwilligen praktisches Know-how und nachhaltige Kompetenzen für ihre Arbeit in Sportvereinen.

Thomas Schad und Janina Ulmer, die Leitung der Baden-Württembergischen Sportjugend, betonen dazu: „Mit der Verbindung von Engagement, praktischer Erfahrung und gezielter Qualifizierung schaffen wir eine solide Basis für die Zukunft des Ehrenamts im Sport“. Die hohe Beteiligung am Rekordjahrgang 2025/2026 sei zudem „ein starkes Signal für den hohen Stellenwert des FWDs im Sport und das hohe Interesse an ehrenamtlicher Arbeit im Land.“ Dieses Ergebnis belegt, dass die Freiwilligendienste einen zentralen Platz in der Förderung von Nachwuchs, gesellschaftlichem Miteinander und Sportentwicklung einnehmen.

Warum der Rekordjahrgang im Freiwilligendienst im Sport mehr als nur eine Erfolgsmeldung ist

Der aktuelle Höchststand von 622 Freiwilligen im Sport-Freiwilligendienst in Baden-Württemberg zeigt: Ehrenamtliches Engagement gewinnt auch bei jungen Menschen zunehmend an Bedeutung – und das weit über den Sport hinaus. Dieses Plus an Freiwilligen trägt nicht nur zur Stärkung von Vereinen bei, sondern hat umfassende positive Effekte für die gesamte Gesellschaft. Vor allem die Verbindung von Engagement und gezielter Qualifizierung macht den Unterschied. Denn das Freiwilligenjahr bietet jungen Menschen nicht nur Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen, sondern auch wichtige Kompetenzen zu erwerben, die sie langfristig befähigen, aktiv und professionell mitzuwirken.

Die Bedeutung des Ehrenamts im Sport liegt dabei nicht nur in seiner Funktion als Freizeitgestaltung, sondern vor allem in seiner sozialen Wirkung. Sportvereine sind häufig der erste Ort, an dem Kinder und Jugendliche soziale Erfahrungen sammeln, Integration erleben und wichtige Werte wie Teamgeist oder Fairness lernen. Das Freiwilligenengagement fördert diese Entwicklungen und schafft Brücken zwischen Sport, Bildung und Gemeinwohl. Das ist ein Grund, weshalb zunehmend mehr junge Menschen diese Möglichkeit wahrnehmen und damit auch die Attraktivität des freiwilligen Jahres stetig steigt.

Soziale Wirkung und Zukunft des Ehrenamts

Der Freiwilligendienst entdeckt neue gesellschaftliche Rollen. Während früher das Ehrenamt oft als rein altruistische Hilfe angesehen wurde, erweitert sich heute das Bild: Die qualifizierte Ausbildung bei den Freiwilligen zum Beispiel durch den Erwerb einer Trainer- oder Übungsleiterlizenz wirkt dem Trend der informellen Betreuung entgegen und schafft eine professionelle Grundlage. Das verbessert die Qualität der Angebote in den Sportvereinen und stärkt zugleich die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen.

Das Engagement junger Menschen wirkt sich nachhaltig aus: Viele bleiben dem Ehrenamt auch nach dem Freiwilligenjahr verbunden und bilden so das Rückgrat für die Zukunft der Vereinslandschaft. Gleichzeitig ermöglichen die erworbenen Qualifikationen den Freiwilligen Perspektiven in Beruf und Weiterbildung. Die Verknüpfung von Bildungs- und Integrationszielen mit ehrenamtlicher Praxis fördert eine nachhaltige Nachwuchsförderung.

Perspektiven für Bildung, Integration und Nachwuchsarbeit

Das verstärkte Engagement im Sport-Freiwilligendienst unterstützt eine wichtige Schnittstelle zwischen Schulen und Vereinen. Zum Beispiel fördert das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in Sport und Schule gezielt die Kooperation beider Bereiche und schafft so neue Möglichkeiten der Förderung von Kindern und Jugendlichen – auch sozial benachteiligter Gruppen oder junger Menschen mit Migrationshintergrund. Dieses integrative Potenzial des Ehrenamts spiegelt sich in der steigenden Zahl der Freiwilligen wider.

Die Entwicklung ist auch Teil eines breiteren Trends im ehrenamtlichen Engagement allgemein: Immer mehr junge Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu erweitern, neue Kompetenzen zu erlernen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Vereine, Schulen und Kommunen profitieren davon, indem sie auf qualifizierte und motivierte Freiwillige zählen können, die in verschiedensten Aufgabenbereichen aktiv werden – von der Kinderbetreuung über die Jugendförderung bis hin zur Verwaltung.

Wichtige Impulse und Herausforderungen

Der Rekordjahrgang ist ein starkes Signal und eröffnet zugleich neue Herausforderungen. Damit das Engagement weiterhin wächst und qualitativ hochwertig bleibt, sind Unterstützung und Begleitung für Ehrenamtliche entscheidend. Dazu gehören zum Beispiel strukturierte Qualifizierungsangebote, Mentor:innenprogramme und finanzielle Ressourcen für eine angemessene Betreuung. Ein weiterer Schritt könnte darin bestehen, das erfolgreiche Modell aus dem Sport auf andere gesellschaftliche Bereiche zu übertragen, um dort ebenfalls von den Chancen professioneller Ehrenamtsentwicklung zu profitieren.

Die steigende Zahl junger Freiwilliger zeigt eindrucksvoll, wie das Ehrenamt im Sport neue Wege öffnet – hin zu mehr Sozialkompetenz, Integration und nachhaltiger Nachwuchsförderung. Dieses Engagement trägt wesentlich dazu bei, das gesellschaftliche Zusammenleben zu stärken und neue Impulse für Bildung und Gemeinwohl zu setzen.

Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Landessportverbandes Baden-Württemberg e. V.

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8 Kommentare

  1. ‚Ehrenamt als Einstieg ins Berufsleben‘ finde ich einen wichtigen Punkt. Es könnte helfen, das Engagement langfristig aufrechtzuerhalten. Wie können wir mehr Jugendliche motivieren?

    1. ‚Motivation ist key!‘ Vielleicht durch bessere Sichtbarkeit und Anerkennung des Ehrenamts in der Gesellschaft? So könnten mehr junge Leute Interesse zeigen!

  2. Die Möglichkeit eine Trainerlizenz zu bekommen ist echt gut für die Freiwilligen! So können sie später auch beruflich davon profitieren. Was haltet ihr von der Qualität der Ausbildung?

    1. Ja, ich denke die Ausbildung sollte hochwertig sein. Gute Trainer sind wichtig für den Sport! Gibt es Rückmeldungen von den aktuellen Freiwilligen?

  3. Das FSJ im Sport und Schule klingt nach einer tollen Idee. Es verbindet Bildung und Bewegung! Was denkt ihr über die Rolle der Schulen in diesem Prozess?

  4. Die Zahl von 622 Freiwilligen ist beeindruckend! Mich würde interessieren, ob es spezielle Programme für junge Leute mit Migrationshintergrund gibt? Das wäre wichtig für Integration.

  5. Ich finde es toll, dass immer mehr junge Menschen sich im Sport engagieren. Es zeigt, dass Ehrenamt wichtig ist. Wie können wir die Freiwilligen noch besser unterstützen? Vielleicht mehr Workshops?

    1. Ja, das wäre super! Workshops könnten helfen, die Skills zu verbessern. Ich hoffe auch, dass die Vereine mehr Möglichkeiten bieten.

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