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FREIE WÄHLER verlangen verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Noch keine 1:1 Übernahme, trotzdem Einführung: Am 12. Juni 2024 äußerte sich Joachim Streit, zukünftiger Europaabgeordneter der FREIEN WÄHLER, zum neuen Konzept einer Wehrpflicht und einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr. Junge Menschen sollen so die Möglichkeit erhalten, der Gesellschaft und dem Staat aktiv etwas zurückzugeben. Eine Maßnahme, die laut Streit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Demokratie festigen soll. Verteidigungsminister Pistorius' Entscheidung für ein neues Wehrpflichtmodell bekommt breite Unterstützung – und fordert zugleich eine Erhöhung des Wehretats sowie bessere Arbeitsbedingungen in der Bundeswehr.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am 12. Juni 2024, im Herzen einer hitzigen Debatte um die Zukunft der Wehrpflicht in Deutschland, äußerte sich Joachim Streit, zukünftiger Europaabgeordneter der FREIE WÄHLER, mit klaren Worten zur Wiedereinführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres für junge Menschen. „Mit dem Gesellschaftsjahr für Deutschland wollen wir jungen Menschen die Möglichkeit einräumen, etwas für ihre kostenlose Ausbildung und ihr Studium zurückzugeben und damit Teil unserer Gesellschaft, statt nur konsumierender Beobachter zu sein“, betonte Streit.

Diese Initiative ist eine direkte Reaktion auf die Entscheidung von Verteidigungsminister Pistorius, ein neues Wehrpflichtmodell einzuführen. Die FREIEN WÄHLER sehen darin einen notwendigen Schritt, um die „Trendwenden“ bei Personal und Material der Bundeswehr rasch umzusetzen. Ihrer Meinung nach reicht es jedoch nicht aus, nur die Strukturen des Militärs zu überdenken; sie plädieren für eine umfassende Reform, die auch die gesellschaftliche Verantwortung der jungen Generation stärkt. Streit argumentiert, dass mit der Aussetzung der Wehrpflicht ein wichtiges Bindeglied der Gesellschaft verloren gegangen sei.

Für die FREIEN WÄHLER steht fest: Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren, das in sozialen, karitativen Einrichtungen, bei Blaulichtorganisationen, der Bundeswehr oder im ökologischen Dienst abgeleistet werden kann, ist der Weg, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dies würde nicht nur die Wehrbereitschaft erhöhen, sondern auch die Demokratie festigen. „Es geht uns nicht darum, die alte Wehrpflicht 1:1 wiedereinzuführen, sondern den jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, Gesellschaft und Staat einen Teil zurückzugeben“, erklärte Streit.

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In diesem Kontext fordert die Partei auch eine stärkere Förderung der Bundeswehr. Um die ambitionierten Pläne des Verteidigungsministeriums umzusetzen und bis 2031 die Zahl von 203.000 Soldaten zu erreichen, sind etwa 20.000 zusätzliche Rekruten notwendig. Eine Zahl, die durch attraktive Arbeitsbedingungen und verbesserte Infrastruktur realistischer wird. Streit führt weiter aus, dass veraltete Kasernen, schimmelige Badezimmer und Mängel an der Ausrüstung einer effektiven Truppe entgegenstehen. Deshalb verlangt er neben einem attraktiven sozialen Umfeld auch eine angemessene Ausstattung und die nötige Unterstützung aus Politik und Gesellschaft.

Das Vorhaben der FREIEN WÄHLER geht noch weiter: Sie möchten, dass Menschen, die eine Einbürgerung anstreben, durch diesen Dienst an der Gesellschaft ihre Wartezeit verkürzen können. Damit sehen sie die Möglichkeit, sowohl integrationstechnisch als auch sozial wichtige Brücken zu schlagen.

Mit diesen Forderungen setzen die FREIEN WÄHLER ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie appellieren nicht nur an die Verantwortlichen in der Politik, sondern auch an die Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv für eine nachhaltige und solidarische Zukunft einzusetzen. Ohne Zweifel ein Diskurs, der weiter an Fahrt gewinnen wird.

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FREIE WÄHLER: Personalmangel der Bundeswehr durch ein verpflichtendes …

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Meldung einfach erklärt

  • Datum und Zeit: 12.06.2024 – 14:22

  • Wer spricht?

    • Die FREIEN WÄHLER Bundesvereinigung.
    • Joachim Streit, ein zukünftiger Abgeordneter der FREIEN WÄHLER im Europaparlament.
  • Was wird vorgeschlagen?

    • Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres für junge Frauen und Männer.
    • Anpassung des Wehrpflichtmodells, unterstützt von Verteidigungsminister Pistorius.
  • Was ist das "Gesellschaftsjahr"?

    • Ein Jahr, in dem junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren in sozialen oder karitativen Einrichtungen, bei Blaulichtorganisationen (wie Feuerwehr und Rettungsdiensten), in der Bundeswehr oder im ökologischen Dienst arbeiten.
    • Ziel ist es, jungen Menschen eine Möglichkeit zu geben, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben.
  • Warum schlagen die FREIEN WÄHLER das vor?

    • Sie glauben, dass die Aussetzung der Wehrpflicht negative Folgen hatte, wie weniger Engagement für die Gemeinschaft und das Ehrenamt.
    • Ein "Gesellschaftsjahr" soll den Zusammenhalt und die Demokratie stärken.
    • Es soll auch Menschen helfen, die sich um eine Einbürgerung bemühen, indem sie ihre Wartezeit durch diesen Dienst verkürzen können.
  • Welche Probleme nennt Joachim Streit?

    • Schlechte Bedingungen in einigen Kasernen (z.B. baufällige Gebäude und schimmelige Badezimmer).
    • Mängel in der Ausrüstung der Bundeswehr.
    • Notwendigkeit, Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten.
  • Was fordern die FREIEN WÄHLER zusätzlich?

    • Erhöhung des Wehretats, also mehr Geld für die Bundeswehr.
    • Bereitstellung notwendiger Ressourcen und Unterstützung für die Bundeswehr aus Politik und Gesellschaft.
    • Verbesserte Rahmenbedingungen für das geplante Gesellschaftsjahr.
  • Ziele der FREIEN WÄHLER:

    • Stärkung der Wehrbereitschaft und Einigkeit im Land.
    • Zuwachs der Bundeswehr auf 203.000 Soldaten bis 2031, langfristig sogar auf 460.000 Soldaten.
  • Kontaktinformationen für weitere Fragen:
    • Eike Jan Brandau, Beauftragter für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
    • Adresse: Mühlenstraße 13, 27777 Ganderkesee
    • Telefon: 04222-9659330
    • Fax: 04222-9659319
    • Weitere Informationen unter www.facebook.com/freie.waehler.bundesvereinigung
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