– Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert 18 Spielerinnen für September-Länderspiele gegen Niederlande.
– Testduell am 19. September in Eindhoven und 21. September in Krefeld.
– In weniger als 100 Tagen richten Deutschland und Niederlande Frauen-WM 2025 gemeinsam aus.
Vorbereitung auf die Heim-WM 2025: Die deutsche Frauenhandball-Nationalmannschaft nominiert für die entscheidenden Duelle gegen die Niederlande
Die deutsche Frauenhandball-Nationalmannschaft steht kurz vor wichtigen Leistungstests auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2025, die sie gemeinsam mit den Niederlanden austrägt. In weniger als 100 Tagen beginnt das bedeutendste Turnier in Deutschland, das die Mannschaft nicht nur als Gastgeberin, sondern auch sportlich mit hoher Erwartungen angeht. Bereits im September treten die deutschen Spielerinnen in zwei Länderspielen gegen die Niederlande an – ein Duell, das nicht nur im Handball, sondern in vielen Sportarten als Klassiker gilt und mit viel Spannung erwartet wird.
Bundestrainer Markus Gaugisch hat für die Maßnahme vom 15. bis 21. September in Krefeld ein 18-köpfiges Aufgebot berufen. Das Team setzt auf einen bewährten Stamm, der sich bereits in den vergangenen Maßnahmen bewährt hat. Mit dabei ist auch Annika Lott, die nach einer verletzungsbedingten Pause ihre Rückkehr in das Nationaltrikot feiert. Die Spiele sind Teil der intensiven Vorbereitung auf die Heim-WM und bieten wertvolle Einblicke in den aktuellen Leistungsstand.
„Rotterdam war ein sehr guter Startschuss. Wir haben als Team auf und abseits der Platte wichtige Schritte gemacht und die Gier auf die Heim-WM weiter entfacht. Daran wollen wir im September in jeder Minute des Lehrgangs anknüpfen,“ erklärt Bundestrainer Gaugisch. Er betont zudem den sportlichen Stellenwert der Begegnungen: „Nach Frankreich und Dänemark sind die Niederlande in diesem Jahr der dritte Top-Gegner, auf den wir treffen werden. Diese Spiele sind Gold wert für uns und geben uns eine unmittelbare Rückmeldung, wo wir aktuell stehen und woran wir weiterarbeiten müssen, um bei der Heim-WM auf unserem höchsten Level performen zu können.“
Die zwei Spiele gegen die Niederlande finden am 19. September um 19:30 Uhr in Eindhoven und am 21. September um 19:00 Uhr in der YAYLA ARENA in Krefeld statt. Für das Spiel in Krefeld sind Tickets über den offiziellen Vorverkauf erhältlich.
Der Tag in Krefeld ist zudem ein Handball-Event der besonderen Art: Am Nachmittag messen sich ebenfalls die deutsche U18- und U20-Nationalmannschaft der Frauen mit den niederländischen Teams. Anwurf der U18-Partie ist um 14:30 Uhr, das U20-Duell beginnt um 16:30 Uhr. Nationalmannschaftsmanagerin Anja Althaus freut sich auf diesen Handball-Sonntag: „Dass sich in Krefeld auch zwei unserer weiblichen Nachwuchs-Nationalmannschaften auf großer Bühne zeigen können, ist überragend. Ich freue mich sehr auf den 21. September, wo wir die Power des Frauenhandballs nach außen tragen können.“
Althaus verweist auch auf die große Bedeutung der bevorstehenden Heim-WM: „In weniger als 100 Tagen beginnt die Heim-WM, und alle brennen darauf, bei diesem Highlight dabei zu sein. Diese Vorfreude und Emotionen müssen wir in jeder Trainingseinheit und bei jedem Länderspiel leben, um diese Begeisterung auch auf unsere Fans zu übertragen und somit die Lust auf die Heim-WM bei allen weiter zu steigern.“
Nach den Begegnungen gegen die Niederlande setzt das Team die Vorbereitungen mit weiteren Lehrgängen und Spielen fort. Bereits Mitte Oktober startet die erste Phase der EM-Qualifikation mit Partien gegen Nordmazedonien am 16. Oktober um 19:30 Uhr in Gummersbach und Belgien am 19. Oktober um 13:45 Uhr in Hasselt. Tickets sind via dhb.de/tickets erhältlich.
In der direkten WM-Vorbereitung sind zwei Testspiele gegen die Schweizer Nationalmannschaft vorgesehen: am 20. November in St. Gallen und am 21. November in der EWS Arena in Göppingen. Tickets für diese Partien sind hier erhältlich.
Der Auftakt der Heim-WM erfolgt am 26. November in Stuttgart mit dem Spiel gegen Island in der Porsche-Arena. Weitere Gruppenspiele folgen gegen Uruguay (28. November) und Serbien (30. November). Die Hauptrunde wird ab dem 2. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen. Eintrittskarten für die Heim-WM sind über die offizielle Webseite worldhandball25.com zu bekommen.
Diese Etappen markieren den intensiven Weg der deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft auf dem Weg zum Heimspiel auf Weltniveau – mit hochklassigen Tests und dem Rückhalt der eigenen Fans im Rücken. Die Nominierung von Bundestrainer Markus Gaugisch setzt auf Kontinuität und Erfahrung, um bei diesem großen sportlichen Ereignis konkurrenzfähig zu sein und die Leidenschaft des Frauenhandballs in Deutschland und darüber hinaus zu entfachen.
Rückenwind für den Frauenhandball: Mehr Sichtbarkeit durch Heim-WM und bewährtes Team
Der Frauenhandball in Deutschland erlebt einen bedeutenden Aufschwung, der sich vor allem durch die bevorstehende Heim-Weltmeisterschaft im Dezember 2025 manifestiert. Für die Nationalmannschaft bedeutet das nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch eine Chance, das Selbstbewusstsein der Spielerinnen und den Stellenwert der Sportart in der Öffentlichkeit nachhaltig zu stärken. Bundestrainer Markus Gaugisch vertraut dabei auf einen bewährten Stamm, der bereits in vorangegangenen Spielen und Lehrgängen seine Qualität und Teamchemie unter Beweis gestellt hat. Dieses stabile Fundament ist entscheidend für die Weiterentwicklung des Teams, fördert den Zusammenhalt und bietet jungen Talenten Orientierung und Ansporn.
Die Heim-WM bringt dem Frauenhandball eine höhere gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Spiele vor heimischem Publikum erzeugen eine starke emotionale Bindung zu Fans und Medien. Die besondere Strahlkraft solcher Großveranstaltungen ermöglicht es, die Sportart breiter bekannt zu machen und neue Zuschauerinnen und Zuschauer zu gewinnen. Damit entstehen auch wirtschaftliche Potenziale – durch Ticketverkauf, Sponsoring und Medienpräsenz –, die Vereine und Verbände für den Ausbau der Nachwuchsförderung nutzen können.
Der gesellschaftliche Wandel spiegelt sich in einer gesteigerten Anerkennung des Frauenhandballs wider. Die Spielerinnen werden heute sichtbarer wahrgenommen und tragen als Vorbilder dazu bei, dass Mädchen und junge Frauen vermehrt zum Handball finden. Die gemeinsame Ausrichtung der WM durch Deutschland und die Niederlande hebt zudem die internationale Bedeutung der Sportart hervor, während die Vorbereitungsspiele gegen die Niederlande bereits im September als wichtige „Härtetests“ den Teamgeist weiter stärken.
Nachwuchsförderung und Sichtbarkeit
Die Heim-WM bietet einen idealen Impuls, um die Arbeit mit Nachwuchsspielerinnen noch intensiver zu gestalten. Sichtbarkeit auf großer Bühne heißt auch, Talente frühzeitig zu motivieren und professionelle Wege für den Werdegang im Frauenhandball aufzuzeigen. Jugendnationalmannschaften treten neben der A-Nationalmannschaft an und zeigen auf, wie vielversprechend die Entwicklung ist. Dies wirkt sich positiv auf Vereine aus, die ihre Mädchen- und Frauenbereiche ausbauen können.
Ausblick: Nach der Heim-WM
Für den Frauenhandball in Deutschland ist die WM nicht das Ende, sondern der Startpunkt für weitere Schritte in Richtung Nachhaltigkeit und Wachstum. Die gewonnenen Erfahrungen, die gesteigerte Medienpräsenz und das gestärkte öffentliche Interesse bilden eine Basis, um die Sportart langfristig auf einem hohen Niveau zu etablieren. Die Herausforderung besteht darin, die Begeisterung über das Event hinaus in langfristige Strukturen für Sport, Training und Vermarktung zu überführen.
Zentrale Entwicklungen und Herausforderungen im Überblick:
- Bewährter Stamm im Nationalteam als Grundlage für Kontinuität und internationale Wettbewerbsfähigkeit
- Steigende gesellschaftliche Anerkennung macht Frauenhandball sichtbarer und attraktiver
- Heim-WM als Katalysator für Popularisierung und Fanbindung im In- und Ausland
- Ausbau der Nachwuchsförderung durch Vorbilder und mehr mediale Aufmerksamkeit
- Wirtschaftliche Chancen durch erhöhte Ticketverkäufe, Sponsoring und Medienrechte
- Langfristige Etablierung der Frauenhandball-Szene als Ziel nach dem Turnier
Die Kombination aus sportlicher Qualität, emotionaler Strahlkraft und wachsendem gesellschaftlichem Interesse macht diese Phase zu einer besonders dynamischen Zeit für den Frauenhandball in Deutschland. Das kommende Großereignis ist mehr als ein Turnier – es bringt frischen Schwung und die Hoffnung auf nachhaltige Entwicklung für die gesamte Sportart.
Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Deutschen Handballbundes e.V.
10 Antworten
Ich bin gespannt auf die Spiele gegen Holland und was Gaugisch da plant mit dem Team! Man merkt richtig den Druck vor der WM und das kann auch helfen.
Der Bundestrainer hat viel Vertrauen in das Team gesetzt, das gefällt mir gut! Ich frage mich aber, ob es genug Erfahrung gibt für große Turniere? Welche Spielerin könntet ihr als Schlüsselspieler sehen?
Gute Frage! Vielleicht Annika Lott? Ihre Rückkehr könnte echt wichtig sein für das Team!
Ich finde es super, dass auch U18 und U20 spielen. So sieht man den Nachwuchs! Das stärkt den Frauenhandball und motiviert junge Spielerinnen. Was denkt ihr über die Nachwuchsförderung im Handball?
Absolut! Sichtbarkeit ist so wichtig für junge Talente. Je mehr Aufmerksamkeit sie bekommen, desto besser! Hoffentlich gibt es mehr solcher Events.
Genau! Nachwuchsarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg in Zukunft. Hoffentlich sehen wir bald noch mehr gute Spielerinnen!
Die Vorfreude auf die Heim-WM ist groß! Ich frage mich, ob es genug Tickets gibt für alle Fans? Es wäre schade, wenn viele nicht kommen können. Der Frauenhandball verdient mehr Aufmerksamkeit!
Ja genau! Die Tickets sollten schnell weg sein, vor allem für Krefeld. Ich hoffe, dass viele Leute kommen und die Mannschaft unterstützen!
Ich finde die Nominierung von 18 Spielerinnen sehr gut. Die Vorbereitung auf die WM ist wichtig. Wie sieht das Team aus? Haben sie neue Strategien? Es wird spannend zu sehen, wie sie gegen die Niederlande spielen werden.
Ich stimme zu! Die Spiele gegen die Niederlande könnten sehr aufschlussreich sein. Was denkt ihr, wie wichtig sind solche Testspiele für die WM-Vorbereitung?