Wechsel in der Geschäftsführung der Deutschen Rheuma-Liga: Florian Ram wird neuer Finanzchef und stärkt Patientenvertretung

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Florian Ram wird ab 1. April 2023 als Referent Finanzen und stellvertretender Geschäftsführer die Finanz- und Controllingaufgaben der Deutschen Rheuma-Liga übernehmen. Der Bundesverband mit rund 270.000 Mitgliedern ist die größte Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen und vertritt die Interessen von etwa 17 Millionen Rheumabetroffenen in Deutschland. Sein Vorgänger Karl Cattelaens bleibt bis zum 31. Juli 2023 an Bord, um einen reibungslosen Projektübergang sicherzustellen.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Florian Ram übernimmt Führungsrolle bei der Deutschen Rheuma-Liga

Florian Ram wird ab dem 1. April 2023 als stellvertretender Geschäftsführer und Referent Finanzen beim Bundesverband der Deutschen Rheuma-Liga tätig sein. In dieser Schlüsselposition verantwortet er das Fundraising, die Mittelbewirtschaftung und das Controlling – zentrale Aufgaben für den finanziellen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit der größten deutschen Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen. Ram bringt Erfahrung aus seiner vorherigen Tätigkeit als Generalsekretär des Österreichischen Betriebssport Verbands mit.

Die Deutsche Rheuma-Liga vertritt mit rund 270.000 Mitgliedern die Interessen von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen. In Deutschland leiden etwa 17 Millionen Menschen an einer rheumatischen Erkrankung, darunter rund 1,5 Millionen Betroffene mit entzündlichen Formen wie der rheumatoiden Arthritis. Der Verband unterstützt diese Menschen durch unabhängige Beratung, praktische Hilfen sowie die Förderung von Forschungsprojekten.

Ursula Faubel, Geschäftsführerin der Deutschen Rheuma-Liga, zeigt sich zuversichtlich: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Florian Ram.“ Sein Vorgänger, der langjährige stellvertretende Geschäftsführer Karl Cattelaens, steht dem Verein noch bis zum 31. Juli 2023 zur Verfügung, um einen reibungslosen Übergang laufender Projekte zu gewährleisten. Präsidentin Rotraut Schmale-Grede würdigt die Verdienste Cattelaens und wünscht ihm „einen erfüllten Ruhestand“.

Mit dieser Personalie setzt die Rheuma-Liga auf Kontinuität und Professionalität in der Geschäftsführung, um ihre anspruchsvolle Aufgabe in der Gesundheits- und Sozialpolitik weiter voranzutreiben.

Hinter den Kulissen der Rheuma-Liga: Bedeutung, Herausforderungen und Perspektiven

Die Deutsche Rheuma-Liga nimmt eine zentrale Rolle im deutschen Gesundheitswesen ein. Als größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen bündelt sie kompetente Beratung, politisches Engagement und praktische Unterstützung für Betroffene. Dabei agiert der Verband nicht isoliert, sondern ist eingebettet in ein zunehmend komplexes System aus Gesundheitspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen und finanziellen Herausforderungen.

Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Menschen, die von Rheuma betroffen sind, wächst die Verantwortung der Rheuma-Liga. Ihr Auftrag ist es, Betroffene nicht nur medizinisch zu informieren, sondern auch auf sozialpolitischer Ebene ihre Interessen zu vertreten. Dabei prägen ehrenamtliches Engagement und professionelle Strukturen das Wirken des Verbands zugleich. Die Kombination aus breiter Basisarbeit in den Ortsgruppen und strategischer Ausrichtung auf Bundesebene macht die Organisation zu einem wichtigen Anker für Betroffene.

Wie sichern Verbände die Unterstützung für Betroffene?

Die Unterstützung für Menschen mit Rheuma hängt maßgeblich von der Stärke und Glaubwürdigkeit der Selbsthilfeorganisationen ab. Die Deutsche Rheuma-Liga setzt auf ein vielfältiges Angebot: von individuellen Beratungen über Selbsthilfegruppen bis hin zu Aufklärungs- und Forschungsprojekten. Dabei gewinnt das Fundraising zunehmend an Bedeutung, um die vielfältigen Aufgaben finanzieren zu können. Durch gezielte Mittelbewirtschaftung und ein transparentes Controlling wird sichergestellt, dass Spenden und Mitgliedsbeiträge effizient eingesetzt werden.

Der Verband verbindet dabei Tradition und Moderne: Ehrenamtliche Mitglieder tragen in zahlreichen Ortsgruppen das praktische Engagement vor Ort, während neue digitale Angebote und Kooperationen helfen, den Bekanntheitsgrad und die Reichweite zu erhöhen. Eine wichtige Rolle spielen auch internationale Netzwerke, durch die Erfahrungen ausgetauscht und Forschungsinitiativen abgestimmt werden.

Auf globaler Ebene kooperiert die Rheuma-Liga mit Organisationen wie:

  • Arthritis Foundation (USA)
  • Versus Arthritis (Großbritannien)
  • European League Against Rheumatism (EULAR)

Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, innovative Ansätze in der Behandlung und Unterstützung von Rheumapatienten schneller zu verbreiten und wirkungsvollere politische Strategien zu entwickeln.

Zukunft der Selbsthilfe: Wo steht die Rheuma-Liga?

Die Selbsthilfe befindet sich in einem dynamischen Wandel. Gesellschaftliche Trends wie die Digitalisierung, veränderte Kommunikationsgewohnheiten und neue Finanzierungsmodelle stellen Patientenverbände vor Herausforderungen und Chancen zugleich. Die Deutsche Rheuma-Liga reagiert darauf mit einer verstärkten Professionalisierung ihrer Strukturen, etwa durch neue Positionen im Verband, die sich gezielt um Finanzen und Fundraising kümmern.

Die Bedeutung starker Verbände für rheumakrankte Menschen wächst, gerade auch im Kontext eines öffentlichen Gesundheitswesens, das sich immer stärker auf Effizienz und Kostenfaktoren konzentriert. Hier übernimmt die Rheuma-Liga die wichtige Funktion, Patientensicht und Betroffeneninteressen klar zu artikulieren und als verlässlicher Ansprechpartner zu fungieren.

Zugleich stehen Fragen zur langfristigen Finanzierung und zur Sicherung des Engagements von Ehrenamtlichen im Raum. Gerade das freiwillige Engagement bildet das Rückgrat der Arbeit – es ist aber ein gut abgestimmtes Zusammenspiel von Ehrenamt und hauptamtlichen Fachkräften notwendig, um die vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft zu erfüllen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Deutsche Rheuma-Liga durch ihre breite Vernetzung, konsequente Ausrichtung auf Betroffeneninteressen und die Verbindung von Tradition und Innovation eine tragende Säule der Rheumahilfe bleibt. Die Organisation trägt so wesentlich dazu bei, dass Menschen mit Rheuma nicht nur medizinisch versorgt, sondern auch gesellschaftlich gehört und unterstützt werden.

Wandel und Kontinuität im Dienst der Rheumabetroffenen

Die Deutsche Rheuma-Liga steht vor einem dynamischen Abschnitt ihrer Entwicklung. Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung, bei dem Florian Ram ab April 2023 für Finanzen und Fundraising verantwortlich ist, zeigt sich der Verband bereit, neue Impulse aufzunehmen und zugleich bewährte Strukturen zu bewahren. Die Kontinuität, die durch den Verbleib von Karl Cattelaens bis Ende Juli 2023 gewährleistet wird, sichert eine reibungslose Übergabe laufender Projekte und stabile Netzwerke.

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und wachsender Ansprüche von Patientengruppen bleibt die Deutsche Rheuma-Liga unverändert ein zentraler Akteur für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen. Sie setzt auf engagiertes Ehrenamt, das mit rund 270.000 Mitgliedern und etwa 300 Ortsgruppen bundesweit breit verankert ist. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Pfeiler für die unabhängige Beratung, praktische Unterstützung und politische Interessenvertretung, die der Verband bietet.

Die Herausforderungen eines demografischen Wandels, neuer Kommunikationsformen und veränderter Gesundheitsbedürfnisse erfordern Anpassungsfähigkeit. Gleichzeitig ist die Erfahrung aus jahrzehntelanger Arbeit eine wichtige Ressource, um Betroffene effektiv zu begleiten und zu stärken. Motivation und Engagement bleiben zentrale Erfolgsfaktoren, um die Qualität und Reichweite der Angebote aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen.

So zeigt der Ausblick auf die kommenden Jahre: Die Deutsche Rheuma-Liga richtet sich auf eine Zukunft aus, die durch Wandel geprägt ist, dabei ihre Mission aber konsequent fortführt. Der Verband bleibt ein verlässlicher Partner für Betroffene – mit starken, flexiblen Strukturen, die dazu beitragen, ihre Lebensqualität zu verbessern.

15 Antworten

  1. Also, ich finde ja, dass Florian Ram total überbewertet ist als stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rheuma-Liga. Was denkt ihr?

  2. Also ich finde es total übertrieben, dass Florian Ram jetzt stellvertretender Geschäftsführer wird. Warum nicht jemand Erfahreneres?

  3. Also ich finde, dass Florian Ram als stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rheuma-Liga total fehl am Platz ist. Was denkt ihr?

  4. Ich finde es absurd, dass ausgerechnet ein Ram stellvertretender Geschäftsführer der Rheuma-Liga wird.

  5. Ich finde es echt lächerlich, dass Florian Ram so viel Aufmerksamkeit bekommt. Was hat er schon geleistet?

    1. Florian Ram mag vielleicht nicht jeders Geschmack sein, aber seine Leistungen sollten nicht unterschätzt werden. Er hat hart gearbeitet, um seine Erfolge zu erreichen. Vielleicht solltest du dich besser informieren, bevor du so abwertend urteilst.

  6. Also Florian Ram als stellvertretender Geschäftsführer? Ich hätte lieber jemand anderen gesehen… #kontrovers

  7. Ich finde es total übertrieben, dass Florian Ram stellvertretender Geschäftsführer wird. Was hat er schon erreicht?

  8. Florian Ram? Pfft, ich denke, wir brauchen mehr Millennials in Führungspositionen, oder? #GenerationZ4theWin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge

Dieser Beitrag gehört zu den folgenden Kategorien: