– Two thirds of Germans demand individually adaptable private pension plans.
– Nearly a quarter accept foregoing guarantees in pension plans for higher returns.
– More than half consider state subsidies decisive for private retirement provision.
Zentrale Zahlen und Kernaussagen zur Altersvorsorge: Wünsche und Prioritäten der Bürgerinnen und Bürger
Knapp zwei Drittel der Befragten sprechen sich dafür aus, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bei der Altersvorsorge zu nutzen. Dabei bleibt die klassische Rentenversicherung mit garantierten Leistungen bis zum Lebensende für 37,6 Prozent weiterhin eine bevorzugte Vorsorgeform. Gleichzeitig zeigt sich, dass fast ein Viertel der Befragten bereit ist, auf Garantien zu verzichten, wenn dadurch die Chance auf höhere Renditen steigt.
Für nahezu die Hälfte der Befragten ist es bedeutsam, Beiträge flexibel zwischen sicherheits- und renditeorientierten Schwerpunkten aufteilen zu können. Darüber hinaus wünschen sich drei Viertel, dass neben der Altersvorsorge auch andere Risiken durch das gleiche Produkt abgesichert werden. Diese Aspekte bewerten über 90 Prozent als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“.
„Jenseits der traditionellen Vorsorgeformen wie private Rentenversicherung spielen klassische Kapital- und fondsgebundene Lebensversicherungen, aktienbasierte Sparformen und nicht zuletzt Immobilien eine große Rolle.“
Die Befragung macht deutlich: „Die Bürgerinnen und Bürger selbst wollen über das Ob, Was und Wie der zusätzlichen Altersvorsorge entscheiden. Entscheidend ist die Modernisierung der staatlichen Altersvorsorge in Verbindung mit einer unterstützenden Förderung der privaten Altersvorsorge.“
Flexibilität in der Altersvorsorge als Antwort auf gesellschaftlichen Wandel
Veränderte Lebensläufe, neue Arbeitsmodelle und längere Lebenszeiten stellen die Altersvorsorge vor ganz neue Herausforderungen. Flexibilität wird deshalb zum entscheidenden Faktor, um den individuellen Bedürfnissen in einer dynamischen Gesellschaft gerecht zu werden. Die klassische Vorstellung einer starren Rentenphase muss sich zunehmend wandeln, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, die sich aus gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen ergeben.
Was Flexibilität heute für die Altersvorsorge bedeutet
Flexibilität in der Altersvorsorge heißt heute, dass Menschen ihre Vorstellungen vom Ruhestand und die Art der Absicherung individuell anpassen können. Veränderungen in der Erwerbsbiografie, wie Phasen mit befristeten Jobs, Teilzeit oder Selbstständigkeit, machen starre Rentensysteme zunehmend unpraktikabel. Flexiblere Modelle ermöglichen, dass Beitragszeiten besser auf unterschiedliche Lebenssituationen abgestimmt werden können und auch der Rentenbezug individuell gestaltet wird. So gewinnen Optionen, wie ein gleitender Übergang in den Ruhestand oder zeitlich gestreckte Auszahlungen, immer mehr an Bedeutung.
Trends, Risiken und politische Forderungen
Der gesellschaftliche Wandel bringt verschiedene Trends mit sich, die die Altersvorsorge beeinflussen:
- Zunahme von atypischen Beschäftigungsformen
- Längere Lebenserwartung und damit längere Rentenbezugszeiten
- Wachsende Bedeutung von Kapitalanlagen und ergänzenden Vorsorgemodellen
- Steigende Anforderungen an die digitale Zugänglichkeit und Verwaltungsflexibilität
Diese Entwicklungen bergen Risiken für die Stabilität und Gerechtigkeit der Rentensysteme, insbesondere wenn sie zu Versorgungslücken führen oder bestimmte Gruppen benachteiligen. Deshalb wird eine politische Neubewertung der Systeme gefordert, die mehr Flexibilität zulässt, ohne die Sicherheit der Altersabsicherung zu gefährden.
Der Wunsch nach mehr Flexibilität wirkt sich nachhaltig auf die Altersvorsorge aus. Künftige Konzepte werden voraussichtlich stärker auf individuelle Lebenswirklichkeiten eingehen, administrative Hürden abbauen und neben der gesetzlichen Rente auch privat- und betrieblichen Vorsorgelösungen mehr Raum geben. So bleibt die Altersvorsorge zukunftsfähig und kann den vielfältigen Lebensentwürfen gerecht werden.
Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Gemeinsame Umfrage von DIVA und Generali Deutschland AG zur privaten Altersvorsorge: …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.
7 Kommentare
Interessant, dass fast die Hälfte flexibel bleiben will. Aber wie sicher ist das dann?
Also ich finde das gut, wenn leute selbst entscheiden können. Aber muss das wirklich so kompliziert sein?
Ja aber wie soll man wissen was das beste ist? Ich hab keine ahnung von Aktien oder sowas. Das alles ist verwirrend.
Da hast du recht, Vreuter. Ich kenn mich damit auch nicht aus. Vielleicht brächte man mehr Beratung oder so.
Ja Beratung wäre gut, aber wo bekommt man die her? Nicht jeder kann sich ein Finanzberater leisten.
Also ich finde, die staatliche Förderung muss viel besser werden. Sonst können viele sich das gar nicht leisten.
Ich versteh das nicht ganz. Warum brauchen wir so viele verschiedene vorsorge optionen?? Ist das nicht zu kompliziert?