Fernwärme Planung: Vermieter fordern staatliche Förderung

In Mecklenburg-Vorpommern warnen Wohnungsunternehmen vor Verzögerungen in der Fernwärmeplanung aufgrund ausbleibender Fördergelder der Landesregierung. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) hebt die Dringlichkeit fossilfreier Fernwärme hervor, um die Klimaschutzziele effektiv zu unterstützen und gleichzeitig bezahlbares Wohnen zu gewährleisten. Mit Blick auf eine nachhaltige und soziale Zukunft fordert der Verband die Schaffung eines kommunalen Kompetenzzentrums, um die Wärmeversorgung effizienter zu gestalten. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Dekarbonisierung der Wohngebäude vorantreiben, sondern auch Planbarkeit und Verlässlichkeit für die Wohnungsunternehmen sicherstellen.

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Bremen (VBR). In Schwerin setzt sich der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) für eine nachhaltigere und effizientere Wärmeversorgung ein. Laut VNW-Direktor Andreas Breitner ist die Nutzung von fossilfrei erzeugter Fernwärme ein entscheidender Schritt, um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, ohne die Kosten für die Bürgerinnen und Bürger in die Höhe zu treiben. Besonders für sozial orientierte Wohnungsgesellschaften spielt die Sicherung von bezahlbarem Wohnraum eine zentrale Rolle.

Mit Blick auf die aktuelle Situation in Mecklenburg-Vorpommern äußerten die Vertreter der Branche, darunter auch Norbert Raulin, Geschäftsführer der Ueckermünder Wohnungsbaugesellschaft mbH, ihre Besorgnis darüber, dass die notwendige finanzielle Unterstützung für die Fernwärmeplanung von Seiten der Landesregierung bislang ausgeblieben ist. Dies verlangsamt nicht nur die Planungsprozesse erheblich, sondern erschwert auch die Investitionsentscheidungen der Wohnungsunternehmen.

Um die Planung und Umsetzung der Fernwärmeversorgung zu verbessern, schlagen sie die Einrichtung eines kommunal getragenen Kompetenzzentrums für die kommunale Wärmeplanung vor. Ein solches Zentrum, das eng mit der Landesregierung zusammenarbeitet, könnte eine effiziente und zielgerichtete Planung gewährleisten und somit Fehlinvestitionen vermeiden. Als mögliches Vorbild dient das Breitbandkompetenzzentrum in Schleswig-Holstein, welches die Kommunen erfolgreich im Glasfaserausbau unterstützt.

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Die Forderungen des VNW basieren auf der Überzeugung, dass für eine erfolgreiche Umstellung auf eine dekarbonisierte Wärmeversorgung Transparenz, Planungssicherheit und Verlässlichkeit unabdingbar sind. Diese Punkte sind für die sozialen Vermieter besonders wichtig, da hohe Investitionen getätigt werden müssen, um die Wohngebäude an ein umweltfreundliches Fernwärmenetz anzuschließen.

Hintergrund dieser Diskussion ist die von der Bundesregierung gesetzte Frist, nach der Großstädte bis Ende Juni 2026 und kleinere Städte bis Ende Juni 2028 ihre Wärmepläne vorlegen müssen. Diese Vorgaben stammen aus dem Wärmeplanungsgesetz, das mit Beginn des Jahres 2024 in Kraft trat. Der VNW, der insgesamt 396 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein vertritt und damit etwa 1,5 Millionen Menschen ein Zuhause bietet, positioniert sich somit als wichtiger Akteur in der Diskussion um nachhaltige und bezahlbare Wohnkonzepte.

Die Herausforderungen und Chancen, die mit der Umstellung auf eine klimafreundlichere Wärmeversorgung einhergehen, betreffen nicht nur die Wohnungswirtschaft oder die betroffenen Mieter, sondern haben auch weitreichende Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung städtischer und ländlicher Räume. Die Position des VNW unterstreicht die Notwendigkeit, dass eine Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erforderlich ist, um die energetische Transition erfolgreich zu gestalten.

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Soziale Vermieter: Land muss endlich Fördergelder für die kommunale Wärmeplanung …

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