Fan Zone Berlin setzt neue Maßstäbe: Nachhaltiges Mehrwegsystem reduziert Abfall zur EURO 2024

Zur Fußball-Europameisterschaft 2024 setzt die Berliner Fan Zone am Brandenburger Tor erstmals komplett auf Mehrwegverpackungen für Speisen und Getränke, die an 60 Stationen zurückgegeben werden können. Damit fällt 15-mal weniger Abfall an als üblich und die Veranstaltung demonstriert, wie Umwelt- und Großevents Hand in Hand gehen können. Verbände und NGOs loben das Pilotprojekt als wegweisendes Modell für künftige Sportveranstaltungen in ganz Europa.
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– Berlin Fan Zone am Brandenburger Tor nutzt ausschließlich bepfandete Mehrwegverpackungen während EM.
– System reduziert Müllproduktion um das 15-Fache im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen.
– DUH zeichnet nachhaltiges Mehrwegsystem aus, es dient als Modell für künftige Großveranstaltungen.

Umweltfreundliche Mehrweg-Initiative bei der Fan Zone zur Fußball-EM in Berlin

Während die Fußball-Europameisterschaft live in Berlin gefeiert wird, setzt die größte Fan Zone Deutschlands am Brandenburger Tor ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit. Täglich strömen zehntausende Fans auf das Gelände, wo erstmals sämtliche Getränke und Speisen ausschließlich in umweltfreundlichen Mehrwegverpackungen ausgegeben werden. Die Rückgabe der Mehrwegbehälter erfolgt an 60 eigens eingerichteten Cateringständen – ein System, das die Müllproduktion der Veranstaltung erheblich reduziert und für die Fan Zone ein 15-mal geringeres Abfallaufkommen als bei vergleichbaren Events bewirkt.

Barbara Metz unterstreicht die Bedeutung dieses Engagements: „Diese konsequente Umsetzung eines beispielhaften Mehrwegsystems strahlt über Berlin hinaus und setzt ein Zeichen für zukünftige Sportveranstaltungen europaweit.“ Michael Jopp ergänzt: „Dieses Mehrwegsystem fördert nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern zeigt auch, dass große Events und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.“ Dr. Paulina Hübner verweist auf die enge Kooperation: „Unsere Zusammenarbeit mit der DUH und den Behörden hat zu einer erfolgreichen und vorbildlichen Umsetzung geführt.“

Die Pressekonferenz zur Vorstellung dieses innovativen Modells findet am Donnerstag, 11. Juli 2024, um 14:30 Uhr in der Fan Zone am Brandenburger Tor, Eingang K1 (Ebertstraße Nord / Dorotheenstraße), statt. Alternativ ist eine Teilnahme auch digital über den Zoom-Link möglich.

Mehrwegsysteme auf Großveranstaltungen: Berliner Modell mit Vorbildcharakter für nachhaltige Stadterlebnisse

Die Einführung von Mehrwegsystemen auf Großveranstaltungen in Berlin markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr urbaner Nachhaltigkeit. Solche Pilotprojekte leisten einen entscheidenden gesellschaftlichen und ökologischen Beitrag, indem sie Abfall reduzieren und ein stärkeres Bewusstsein für ressourcenschonendes Verhalten schaffen. Berlin gilt hier als Modellfall, der aufzeigt, wie öffentliche Veranstaltungen als Plattform für nachhaltige Innovationen dienen können. Die Frage, welche Chancen und Herausforderungen sich aus der Einführung von Mehrwegsystemen ergeben, steht dabei im Mittelpunkt.

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Warum Mehrweg auf Großevents Schule machen könnte

Großveranstaltungen sind besonders prädestiniert, um ökologische Innovationen sichtbar zu machen. Durch die hohe Besucherzahl entsteht ein enormes Potenzial für Einsparungen beim Einwegmüll. Dabei geht es nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um die Veränderung gesellschaftlicher Gewohnheiten. Wenn Berlin mit seiner Initiative erfolgreich ist, könnten andere Städte und Veranstalter ähnliche Konzepte übernehmen – nicht zuletzt, weil nachhaltiges Handeln immer mehr zum Standard wird.

Die Umsetzung solcher Systeme erfordert allerdings eine genaue Abstimmung zwischen Veranstaltern, Lieferanten und Kommunen. Logistische Herausforderungen, wie die Rückgabe und Reinigung der Mehrwegbehälter, sowie die Akzeptanz bei Gästen sind wesentliche Hürden, die es zu überwinden gilt. Gleichzeitig eröffnet die Integration von Mehrwegsystemen neue Möglichkeiten, die Veranstaltungsorganisation nachhaltiger und gleichzeitig effektiver zu gestalten.

Städte im Wandel: Nachhaltigkeit als neuer Standard

Der Berliner Mehrweg-Versuch zeigt exemplarisch, wie Städte ihre urbanen Angebote neu gestalten und ökologisch verantwortungsvoll ausrichten können. Nachhaltigkeit wird zunehmend als Kernaspekt in der Stadtentwicklung verstanden und festigt sich damit als neuer Standard in der Planung öffentlicher Events und Räume. Diese Veränderung betrifft nicht nur die Umweltbilanz, sondern auch das Stadtimage und die Lebensqualität der Bewohner.

Der Transformationsprozess setzt Impulse für den gesellschaftlichen Wandel und mobilisiert weitere Initiativen in anderen Metropolen. Denn die Integration von Mehrwegsystemen verbindet ökologisches Engagement mit sozialer Innovation – ein Erfolgsrezept für die Zukunft urbaner Lebenswelten.

Eine Übersicht vergleichbarer Initiativen und zentraler Herausforderungen kann verdeutlichen, wie vielfältig und komplex die Umsetzung von Mehrwegsystemen auf Großveranstaltungen ist:

  • Einführung von Mehrwegbechern bei Musikfestivals und Sportevents
  • Kooperationen zwischen Städten und Gastronomie für Rückgabe- und Reinigungsprozesse
  • Sensibilisierungskampagnen für Gäste und Teilnehmende
  • Logistische Anpassungen und Investitionen in nachhaltige Infrastruktur
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Die Berliner Mehrweginitiative steht damit nicht nur für eine konkrete Maßnahme im Umweltbereich, sondern für eine breite Bewegung hin zu einer nachhaltigeren urbanen Gesellschaft.


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Klarer Sieger Mehrweg: Deutsche Umwelthilfe zeichnet Berliner Fan Zone zur …

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