Familienunternehmer-Umfrage zu Rot-Rot-Grün

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Familienunternehmer-Umfrage zu Rot-Rot-Grün: Drei Viertel der Unternehmer würden Investitionen in Deutschland zurückstellen 

Reinhold von Eben-Worlée: „Wer Rot-Rot-Grün weiter offenhält, schädigt Wirtschaft und Arbeitsplätze.“

Berlin, 14.09.2021. Die größten Sorgen vor einer rot-rot-grünen Bundesregierung bereiten den Familienunternehmern die geplanten massiven Steuererhöhungen, die sich in den Parteiprogrammen aufaddieren. Das sagten 78 Prozent in einer Umfrage unter 1.160 Mitgliedern der Wirtschaftsverbände DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER. 76 Prozent der Familienunternehmer würden deshalb beim Zustandekommen einer rot-rot-grünen Koalition ihre Investitionsvorhaben in Deutschland zurückstellen.

Bei den direkten Auswirkungen auf ihr Unternehmen bewerten 84 Prozent die Auswirkungen auf ihre Wettbewerbsfähigkeit als negativ bis sehr negativ, 74 Prozent bewerten die Auswirkungen auf ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze als negativ bis sehr negativ. 94 Prozent der Befragten befürchten sogar, dass eine rot-rot-grüne Regierung das internationale Image des Wirtschaftsstandortes Deutschland negativ bis sehr negativ verändern würde. 87 Prozent gehen davon aus, dass die Aushöhlung der Eigentumsrechte, wie sie derzeit vom rot-rot-grünen Berliner Senat betrieben wird, dann auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet würde.

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Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Die Umfrage bestätigt, dass eine rot-rot-grüne Bundesregierung eine riesige Gefahr für Investitionen und Arbeitsplätze wäre. Wer diese Koalitionsoption weiter offenhält, schädigt Wirtschaft und Arbeitsplätze. Denn wenn die Unternehmen nicht mehr genug investieren, verlieren sie schnell ihre Wettbewerbsfähigkeit – und dann leiden zuerst die Löhne und dann müssen Arbeitsplätze abgebaut werden. Besonders die geplante Vermögensteuer, die bei der Linken noch viel heftiger ausfällt als bei SPD und Grünen, bereitet den Familienbetrieben größte Sorgen. 1 Prozent Vermögensteuer bedeutet nicht 1 Prozent vom Gewinn, sondern 1 Prozent vom Wert des gesamten Betriebs (Produktionsanlagen, Patente, Arbeitsplätze etc.), der auch in Verlustjahren gezahlt werden muss. Und das jedes Jahr – d.h. jährlich wird die Substanz der Betriebe erneut geschädigt. Umgerechnet auf die bisherigen Steuern wirkt das wie eine Steuererhöhung um bis zu 35 Prozentpunkte.“

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Eben-Worlée weiter: „Damit Unternehmer das große Risiko einer Investition eingehen, ob in Klimaschutz oder in Digitalisierung, brauchen sie zumindest die Sicherheit, dass diese nicht bereits durch neue Zusatzbelastungen oder Gesetzesänderungen unwirtschaftlich wird. Die Gefahr, dass eine Investition durch politische Belastungen zu Verlusten führt, ist bei einem Bündnis mit den Linken extrem groß. Darunter leidet dann auch die Bonität der Unternehmen, bei der Finanzierung ihrer Projekte über den Finanzmarkt. Daher erwarten die Familienunternehmer, dass Olaf Scholz und Annalena Baerbock endlich politische Klarheit schaffen und den Linken mit ihrem wirtschaftszersetzenden Programm eine klare Absage erteilen. Rot-Rot-Grün – Nein Danke!“

Die vollständige Umfrage finden Sie hier.

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DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen über 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und Soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.

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