„Familienstartzeit jetzt: SoVD und 35 Akteure fordern Umsetzung“

Berlin (ots) - Am 6. Juni 2024 forderte ein breites Bündnis, bestehend aus 35 Vertretern der Zivilgesellschaft und Wirtschaft, darunter Großkonzerne und kleine Betriebe, die Bundesregierung in einem Offenen Brief zur Einführung der sogenannten Familienstartzeit auf. Die zweieinhalbwöchige vergütete Freistellung für Väter, zweite Elternteile oder Vertrauenspersonen Alleinerziehender nach der Geburt ist bereits im Koalitionsvertrag angekündigt, lässt aber weiterhin auf sich warten. Der Sozialverband Deutschland (SoVD), angeführt von Vorstandsvorsitzender Michaela Engelmeier, betont die Bedeutung dieser Maßnahme für eine gerechtere Arbeitsteilung sowie die Stärkung familiärer Bindungen und fordert ein zeitnahes Inkrafttreten.

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Bremen (VBR). Ein breites Bündnis, angeführt vom Sozialverband Deutschland (SoVD), fordert in einem leidenschaftlichen Aufruf zur Aktion: “Bringen Sie die angekündigte Familienstartzeit endlich auf den Weg, damit diese wichtige gleichstellungs- und familienpolitische Maßnahme noch in diesem Jahr in Kraft treten kann!” 35 Akteure aus der Zivilgesellschaft und Wirtschaft, von großen Konzernen bis hin zu kleinen Betrieben, unterstützen diesen offenen Brief an die Bundesregierung.

Ziel dieser Forderung ist die Einführung einer zweiwöchigen bezahlten Freistellung nach der Geburt eines Kindes. Diese soll Vätern, zweiten Elternteilen oder Vertrauenspersonen Alleinerziehender ermöglicht werden – eine Maßnahme, die bereits im Koalitionsvertrag für 2024 angekündigt wurde. Dennoch bleibt die Familienstartzeit weiterhin eine unerfüllte Versprechung, was auf massives Unverständnis stößt.

Michaela Engelmeier, die Vorstandsvorsitzende des SoVD, unterstreicht die Wichtigkeit dieses Anliegens: “Mit der Geburt eines Kindes werden in Partnerschaften entscheidende Weichen gestellt. Je früher Väter Verantwortung in der Kindererziehung übernehmen, desto gerechter ist die Arbeitsteilung in den Haushalten. Das fördert die Berufstätigkeit der Frauen, das Wohl des Kindes und die Vater-Kind-Beziehung.”

Unterstützt wird diese Meinung von den Mitunterzeichnern des Briefes, die betonen: “Die bezahlte Freistellung stärkt die Bindung des zweiten Elternteils zum neugeborenen Kind und fördert eine aktive Rolle der Väter bei der Betreuung ihrer Kinder von Anfang an. Dies ist ein wesentlicher Impuls für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit in der frühen Phase der Familiengründung.”

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Dabei sind es nicht nur gleichstellungspolitische Argumente, die ins Feld geführt werden. Auch aus wirtschaftlicher Sicht betrachten Unternehmen die Familienstartzeit als sinnvoll zur Sicherung des Arbeits- und Fachkräftebedarfs. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zunehmend erwartet – unabhängig vom Geschlecht der Erwerbstätigen.

Unter den Unterstützern finden sich Firmen jeder Größe und aus unterschiedlichsten Branchen: Großunternehmen, Handwerksbetriebe, Tech-Unternehmen, Gesundheitswirtschaft und zivilgesellschaftliche Verbände. Einige Unternehmen wie Henkel, FUNKE Medien oder Comspace bieten bereits über die geplanten zwei Wochen hinausgehende Programme der bezahlten Freistellung rund um die Geburt an.

Im offenen Brief wird zudem auf die Belastungen im Wochenbett hingewiesen: “Das Wochenbett ist für viele Mütter körperlich und emotional anstrengend. Die gemeinsame Versorgung des Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt schafft Entlastung. Es ist daher folgerichtig, die Familienstartzeit im Mutterschutzgesetz zu verankern.” Dies würde auch kleineren Unternehmen zugutekommen, da die Finanzierung über die U2-Umlage erfolgt und somit alle Beschäftigten profitieren können.

Diese kraftvolle Botschaft richtet sich an die Bundesregierung mit der Erwartung, dass sie ihren Ankündigungen Taten folgen lässt, und die Dringlichkeit dieser Maßnahme anerkennt. Schließlich geht es um mehr als nur Familienzeit – es geht um Gerechtigkeit, Chancengleichheit und das Wohl künftiger Generationen.

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Sollten Sie weitere Informationen benötigen, steht Ihnen Constantin Schwarzer, Pressesprecher des SoVD, unter der angegebenen Kontaktadresse zur Verfügung. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Familienstartzeit in jedem Haushalt Realität wird!


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Bündnis um den SoVD: Höchste Zeit für die Familienstartzeit!

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Meldung einfach erklärt

Was steht im Beitrag?

– Am 6. Juni 2024 gab der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine Nachricht bekannt.
– Ein Bündnis aus 35 Organisationen fordert die Bundesregierung auf, eine neue Regelung für Familien einzuführen.

Wer sind die wichtigen Akteure?

– Der Sozialverband Deutschland (SoVD)
– 35 verschiedene Organisationen aus der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft
– Die Bundesregierung

Was fordern sie?

– Sie wollen eine “Familienstartzeit” einführen.
– Diese Maßnahme soll noch im Jahr 2024 in Kraft treten.

Was ist die “Familienstartzeit”?

– Eine zweiwöchige bezahlte Freistellung nach der Geburt eines Kindes.
– Sie gilt für Väter, zweite Elternteile oder Vertrauenspersonen von Alleinerziehenden.

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Warum ist die “Familienstartzeit” wichtig?

– Es hilft Vätern und anderen Elternteilen, sich von Anfang an um das Kind zu kümmern.
– Es sorgt für eine gerechtere Aufteilung der Aufgaben in der Familie.
– Frauen können dadurch besser Beruf und Familie verbinden.
– Das Wohl des Kindes wird verbessert.

Sind Unternehmen dafür?

– Ja, viele Unternehmen unterstützen die Idee.
– Sie finden es wichtig, weil es auch für ihre Arbeitskräftebedarf gut ist.
– Einige Unternehmen bieten sogar schon ähnliche Programme an.

Wie wird die “Familienstartzeit” finanziert?

– Über die U2-Umlage.
– Dadurch profitieren auch Beschäftigte kleinerer Betriebe.

Warum ist diese Zeit so wichtig für Mütter?

– Der Zeitraum nach der Geburt kann körperlich und emotional anstrengend sein.
– Gemeinsame Versorgung des Neugeborenen entlastet die Mutter.

Wo findet man mehr Informationen?

– Beim Sozialverband Deutschland (SoVD)
– Ansprechpartner: Constantin Schwarzer
– Adresse: Stralauer Str. 63, Berlin
– Telefonnummer: 030/72 62 22 335
– E-Mail: pressestelle@sovd.de
– Webseite: sovd.de

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