– Der Bundestag beschloss ein Krankenhausreformanpassungsgesetz, das die Finanzierung weiter an Fallzahlen bindet.
– Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband kritisiert dies als unzureichend für eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung.
– Freigemeinnützige Krankenhäuser sehen sich durch die Regelung im Wettbewerb mit staatlichen Häusern benachteiligt.
Evangelische Krankenhäuser prägen die Versorgung: Mehr als 1,7 Millionen Patienten jährlich
Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e. V. (DEKV) vertritt 180 evangelische Kliniken an 255 Standorten, die im Jahr 2025 insgesamt mehr als 1,7 Millionen Patientinnen und Patienten stationär versorgen und mehr als 3,7 Millionen ambulant behandeln*. Damit machen sie bundesweit jeden zehnten vollstationären Patienten aus. Mit über 127.400 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 12 Milliarden Euro sind sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen. Der Verband fordert eine grundlegende Reform der Krankenhausfinanzierung, da das aktuelle Fallzahl-System 40 Prozent der Vergütung direkt nach den erbrachten Leistungen richtet, weitere 60 Prozent – die sogenannten Vorhaltepauschalen – sich an den Fallzahlen der Vorjahre orientieren. Diese Praxis erschwere eine bedarfsgerechte Finanzierung, so der DEKV, und führe zu Wettbewerbsungleichheiten zwischen verschiedenen Trägern. Während Unikliniken und kommunale Einrichtungen ihre wirtschaftlichen Risiken teilweise durch Steuermittel abfedern können, erhalten freigemeinnützige Häuser diese Unterstützung nicht. Radbruch, Vorsitzender des DEKV, betont: „Eine wirklich nachhaltige Reform gelingt nur, wenn die Krankenhausbudgets von der Menge der behandelten Fälle entkoppelt werden.“ Der Verband setzt sich außerdem für faire Wettbewerbsbedingungen im Gesundheitswesen ein und warnt vor einem „kalten Strukturwandel“, der durch ungleiche Rahmenbedingungen begünstigt werde.
Warum das Fallpauschalensystem im Gesundheitswesen kritisiert wird
Das DRG- oder Fallpauschalensystem bildet die Grundlage der Krankenhausfinanzierung in Deutschland. Es ordnet die Bezahlung der stationären Leistungen nach festgelegten Fallgruppen, sogenannten DRGs (Diagnosis-Related Groups). Ziel ist es, die Abrechnung transparent und effizient zu gestalten. Doch dieses System setzt auch erhebliche Anreize – sowohl positive als auch negative – die langfristig die Versorgungsqualität beeinträchtigen können.
Aktuell wurde die Fallzahl der Hybrid-DRG von etwa 270.000 auf eine Million Fälle ausgeweitet*. Diese Ausweitung soll für mehr Flexibilität sorgen, doch die Verteilung der Finanzierung bleibt weitgehend fallzahlabhängig. Für 2026 beträgt der DRG-Systemzuschlag, also die durchschnittliche Vergütung pro Fall, 1,59 Euro (Stand: Januar 2026). Zudem wurde die Einführung der Vorhaltevergütung, die ursprünglich für 2026 geplant war, um ein Jahr auf 2027 verschoben (Stand: März 2026).
Diese Finanzierungsstrukturen fördern eine Tendenz zur Über- und Fehlversorgung. Bei der Geburt gibt es eine deutlich höhere Vergütung für Kaiserschnitte gegenüber natürlichen Geburten*. Bei diabetischem Fußsyndrom sind es ebenfalls hohe Beträge für Amputationen, obwohl eine bedarfsorientierte Versorgung andere Maßnahmen erfordert. Solche Anreize können dazu führen, dass medizinisch nicht zwingende Eingriffe bevorzugt werden, um höhere Vergütungen zu sichern.
Wie Fallpauschalen Anreize setzen
Das System fördert wirtschaftliche Belastung durch die Fallzahlorientierung: Krankenhausleistungen werden nach der Menge der behandelten Fälle bemessen. Freigemeinnützige Kliniken sind dabei besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Während Unikliniken als Landesbetriebe oder kommunale Häuser auf Steuermittel zurückgreifen können, tragen kirchliche und privatwirtschaftliche Krankenhäuser die Risiken vollständig selbst. Sie müssen wirtschaftliche Fehlentwicklungen kompensieren, was den Strukturwandel im Sektor beschleunigen kann.
Laut einer Analyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Stand: November 2025) sind die Vergütungen für bestimmte Eingriffe – beispielsweise bei Kaiserschnitten oder diabetischem Fußsyndrom – so gestaltet, dass sie ökonomisch vorteilhaft sind. Insgesamt create dies ein problematisches Ungleichgewicht zwischen verschiedenen Trägern im Wettbewerb um Patienten und Wirtschaftlichkeit.
Politische Entwicklung im Zeitverlauf
Die politischen Reaktionen auf diese Kritik entwickeln sich seit mehreren Jahren. Die bisherigen Maßnahmen bewegen sich von der Ausweitung der Fallzahlen im Jahr 2024 (alt: 270.000 Fälle, neu: 1 Million Fälle) bis hin zu der Anpassung der Vergütungssysteme im Jahr 2026. Die wichtigsten Meilensteine lassen sich in einer kurzen Zeittabelle zusammenfassen:
| Datum | Maßnahme / Kennzahl | Kurzwirkung | Quelle/Stand |
|---|---|---|---|
| 24. November 2025 | Fallpauschalenkatalog 2026: Fälle ausgeweitet von 270.000 auf 1 Mio. | Erhöhung der Fallzahlen für Abrechnungssystem | Quelle: DKGV* |
| Januar 2026 | DRG-Systemzuschlag 2026: 1,59 Euro pro Fall | Kostendeckung, Anreiz für mehr Fälle | Quelle: G-DRG.de* |
| März 2026 | Verschiebung der Vorhaltevergütung auf 2027 | Verschiebung der Planungsunsicherheit | Bundestag-Dokument* |
Diese Entwicklung zeigt, wie das System durch stetige Reformen an die zunehmende Komplexität angepasst wird, doch die Grundprobleme bleiben bestehen. Die geringen Anreize, die Versorgung wirtschaftlich stabil, aber auch qualitativ hochwertig zu halten, verstärken die Kritik an einer mangelnden Steuerungskraft des Systems.
In der Praxis führt die fallzahlabhängige Finanzierung dazu, dass einige Versorgungsbereiche übermäßig genutzt werden, während andere vernachlässigt werden. Vor allem kritisieren Experten, dass diese Anreize die medizinische Versorgung in eine Richtung lenken, die häufig auf kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg ausgelegt ist, anstatt auf sogenannte Patientenzentrierung und Qualität.
Strukturelle Benachteiligung im Wettbewerb: Wie ungleiche Bedingungen den Kliniksektor prägen
Die Finanzierungsstrukturen im deutschen Kliniksektor begünstigen bestimmte Trägergruppen deutlich stärker als andere. Die zentrale These des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) lautet, dass freigemeinnützige Krankenhäuser durch ihre besondere Finanzierungsrealität strukturell benachteiligt sind. Während Uniklinika als Landesbetriebe keinen Insolvenzschutz benötigen und kommunale Kliniken Defizitausgleiche aus Steuermitteln erhalten, müssen freigemeinnützige Häuser wirtschaftliche Risiken selbst tragen. Diese Unterschiede treffen insbesondere kirchliche Krankenhäuser, die keinen staatlichen Rettungsmechanismus in Anspruch nehmen können.
Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 gelingt privaten Kliniken durch signifikante Lohn- und Personalkostenvorteile ein Kostenvorteil von 1,04 Milliarden Euro gegenüber öffentlichen Einrichtungen.* Bereits heute zeigt sich, dass diese Ungleichheit die Wettbewerbsbedingungen verschärft. Da die Vergütung für Krankenhäuser zunehmend fallzahlabhängig gesteuert wird, wächst der Druck auf alle Träger, möglichst viele Fälle zu generieren. Seit 24. November 2025 steigen die Fallzahlen bei Hybrid-DRG von etwa 270.000 auf eine Million, was die fallzahlbezogene Vergütung weiter verstärkt.* Vor diesem Hintergrund bleiben die Vorhaltevergütungen, die eine stabile Finanzierung ohne Fallzahlabhängigkeit ermöglichen, auf unbestimmte Zeit verschoben – derzeit bis mindestens 2027.*
Diese finanziellen Ungleichheiten haben direkte Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und den Standortwettbewerb. So können nur Häuser mit stabilen Finanzierungsgrundlagen und entsprechender Steuer- oder Landeszuschüsse innovative und nachhaltige Versorgungsangebote entwickeln. Freigemeinnützige Kliniken sind dadurch im Nachteil, müssen sie doch ihre wirtschaftlichen Risiken vollständig eigenständig tragen, was bei zunehmend fallzahlabhängiger Vergütung eine Herausforderung bleibt. Ein Beispiel ist der Insolvenzschutz bei Unikliniken, der einen risikoreichen Marktwettbewerb entschärft, während kirchliche Träger bei Defiziten auf sich allein gestellt sind. Diese Rahmenbedingungen fördern einen ungleichen Wettbewerb und begünstigen nur bestimmte Trägergruppen, was langfristig zu einem ungleichmäßigen Qualitätsniveau und Standortverlusten führen kann.
Wie das Finanzierungssystem die Versorgungssicherheit und Behandlungsqualität beeinflusst
Die Art und Weise, wie deutsche Krankenhäuser finanziert werden, hat direkte Konsequenzen für die Versorgungssicherheit sowie die Behandlung von Patientinnen und Patienten. Das fallzahlabhängige System, bei dem 40 Prozent der Vergütung direkt an die erbrachten Behandlungen gekoppelt sind, schafft Anreize, möglichst viele Fälle zu behandeln – auch dann, wenn eine Behandlung möglicherweise nicht notwendig oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Ein Beispiel hierfür ist die Erhöhung der Kaiserschnittquote*. Dieser Fehlanreiz kann dazu führen, dass Behandlungsentscheidungen stärker auf wirtschaftliche statt auf medizinische Kriterien basieren. Zudem verschiebt sich die Versorgung zunehmend in Richtung der schwer behandelbaren, kurzfristigen Fälle, während langfristige, präventive Ansätze vernachlässigt werden. Aktueller Stand (März 2026): Die Vorhaltevergütung, die 60 Prozent der Krankenhausbudgets ausmacht, soll verschoben und damit die Fallzahlabhängigkeit weiter verstärkt werden, was die wirtschaftliche Stabilität der Kliniken unter Druck setzt*.
Mögliche Folgen fallzahlgetriebener Finanzierungssysteme
- Anreiz zur Fallzahlsteigerung: Krankenhäuser setzen alles daran, mehr Behandlungen durchzuführen, um die Vergütungen zu steigern. Dies kann zu unnötigen Eingriffen führen, die die Behandlungsqualität beeinträchtigen.
- Risiko für freigemeinnützige Träger: Während Unikliniken und kommunale Häuser auf Steuermittel zurückgreifen können, tragen freigemeinnützige Krankenhäuser das volle wirtschaftliche Risiko. Das verschärft Wettbewerbsunterschiede und gefährdet die Existenz von kleineren, regionalen Kliniken.
- Regionale Schließungen: Wenn die finanzielle Belastung steigt, steht die Versorgung in ländlichen Gebieten vor der Gefahr von Rückzug oder Schließung. Das reduziert die Erreichbarkeit und kann langfristig eine Versorgungslücke hinterlassen.
Die Folgen sind vielfältig und betreffen vor allem die regionale Versorgungssicherheit. Wird der finanzielle Druck auf die Kliniken erhöht, steigen die Risiken für eine flächendeckende, wohnortnahe Versorgung. Damit verschärfen sich nicht nur die wirtschaftlichen Herausforderungen einzelner Häuser, sondern auch die Stabilität des ganzen Versorgungssystems. Gesellschaftlich bedeutet das: Die Finanzierung muss unbedingt von der Fallzahl abhängen, um Qualitäts- und Zugangsgewinne zu sichern, ohne dass Patienten durch ökonomische Interessen benachteiligt werden.
Ausblick: Reformbedarf und politische Optionen für eine nachhaltige Krankenhausfinanzierung
Die Forderung des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) nach einer entkoppelten Vorhaltefinanzierung bleibt zentral für eine zukunftssichere Krankenhausversorgung. Eine nachhaltige Reform ist nur erreichbar, wenn die Budgets von den fallbezogenen Fallzahlen unabhängig gemacht werden.* Die aktuelle Umsetzung verzögert sich jedoch: Die Verschiebung der Vorhaltevergütung auf 2027 gilt als Beleg für diese Verzögerung. In dieser Konstellation bleibt ein Teil der Vergütung an Fallzahlen gebunden, ein weiterer Anteil orientiert sich an Vorjahreswerten – eine Entwicklung, die den wirtschaftlichen Druck auf Krankenhäuser aufrechterhält und die Wettbewerbsbedingungen verzerrt.*
Politisch besteht die Herausforderung darin, den nächsten Schritt zu gehen. Diese umfasst gesetzgeberische Maßnahmen wie die Einführung einer bedarfsorientierten, risikoarmen Finanzierung sowie unabhängige Evaluierungen und Pilotprojekte, um neue Finanzierungsmodelle zu testen.* Zudem sind klare Berichterstattungspflichten notwendig, um Transparenz zu schaffen und die Umsetzung kontinuierlich zu steuern. Solche Reformoptionen erfordern sowohl finanzpolitisches Geschick als auch gesetzgeberischen Willen.
Der DEKV betont zudem, dass eine gerechte Wettbewerbssituation im Gesundheitswesen nur durch faire Rahmenbedingungen zu erreichen ist. Während Uniklinika und kommunale Krankenhäuser durch Steuermittel oder Insolvenzschutz Vorteile genießen, tragen freigemeinnützige Krankenhäuser wirtschaftliche Risiken allein. Die politisch Verantwortlichen sind nun gefordert, den Weg für innovative, bedarfsorientierte Vergütungsformen zu ebnen. Die Frage bleibt: Welche Schritte wird die Politik ergreifen, um die Finanzierung zukunftssicher und gerecht zu gestalten?
Die vorliegenden Informationen und Aussagen stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes e. V. (DEKV).
Weiterführende Quellen:
- „Stand: 24. November 2025 – Der DRG-Fallpauschalenkatalog 2026 wurde vereinbart und die Fallzahlen der Hybrid-DRG wurden von etwa 270.000 auf eine Million Fälle ausgeweitet, was die fallzahlabhängige Vergütung verstärkt.“ – Quelle: https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/krankenkassen-und-krankenhaeuser-einigen-sich-auf-fallpauschalenkatalog-fuer-2026/
- „Stand: März 2026 – Die Einführung der Vorhaltevergütung wurde um ein Jahr verschoben (auf 2027), was bedeutet, dass die Fallzahlabhängigkeit der Krankenhausfinanzierung vorerst bestehen bleibt.“ – Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-krankenhausreform-1151184
- „Stand: Januar 2026 – Der DRG-Systemzuschlag für 2026 beträgt 1,59 Euro pro Fall und zeigt damit weiterhin die direkte Abhängigkeit der Finanzierung von Fallzahlen.“ – Quelle: https://www.g-drg.de/einspaltig/aktuelles/drg-systemzuschlag-fuer-2026-vereinbart
- „Fallpauschalensystem erzeugt ökonomische Anreize zur Über- und Fehlversorgung, z. B. durch 33 % höhere Vergütung für Kaiserschnitte gegenüber Normalgeburten oder hohe Vergütung für Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom.“ – Quelle: https://www.rosalux.de/news/id/52554/das-kranke-system-der-fallpauschalen
- „2017: Privaten Kliniken gelingt ein Kostenvorteil von 1,04 Milliarden Euro gegenüber öffentlichen Kliniken durch Lohn- und Personalunterschiede, was strukturelle Wettbewerbsungleichheiten im fallzahlabhängigen System nachweist.“ – Quelle: https://www.rosalux.de/news/id/52554/das-kranke-system-der-fallpauschalen






61 Kommentare
Mich stört das ungleiche wettbewerb, private haben kostenvorteil 1,04 milliarden laut studie, das verstärkt die ungerechtigkeit, personal kosten drücken freigemeinnützige besonders hart, braucht tarif gerechte lohn modell oder staatliche hilfe, infos auch unter /studie/rosalux, was meint ihr, soll es spezial hilfen fuer kirchliche häuser geben?
Das problem ist vielschichtig, personalmangel + fallzahldrang = schlechtere pflege, man sieht es in ländlichen regionen schon, vielleicht bessere förderung von aus und weiterbildung und gezielte zuschüsse helfen, frag mich ob das politisch durchsetzbar ist, link: /politik/weiterbildung
Ich finde konstruktiv das man pilotprojekte braucht und evalutionen, nicht nur kritik, aber die verschiebung der vorhaltevergütung zeigt mangel an willen, frage ist: wer zahlt die übergangskosten? vielleicht kommunale staatshilfen temporär, hat wer idee wie das finanziell tragbar ist?
Neutral gesagt, die idee mit bedarfsorientierte finanzierung is gut, aber wer setzt das um? Vorhaltevergütung verschieben bis 2027 erweckt misstrauen, braucht klare schritte, mehr berichtspflichten und testmodelle, kann man das im bundestag fordern? Link zu mehr info: /politik/piloten, wer hat erfahrung mit umstellungsprozessen in krankenhaus?
Gute frage, transparenz ist wichtig, berichte sollten öffentlich sein und es muss kontrolle geben, wie werden vorjahreswerte berechnet und wer überwacht das? Ich finds wichtig das patienten und mitarbeiter mehr einbezogen werden, siehe /transparenz/reporting, wer macht mit beim austausch?
Der Text nent viele zahlen 1,7 mio patienten und 127.400 beschäftigte, das zeigt gewicht, aber das system mit 40% fallbezogener vergütung ist schlecht, 1,59 euro zuschlag klingt niedrig, wer erklärt das rechenmodell? Wir brauchen vorhaltepauschalen die wirklich entkoppeln, vllt staffelt nach bedarf, mehr transparenz, siehe /analyse/drg-zuschlag
Interessant das DEKV 180 kliniken vertritt, das macht sinn das sie fordern reformaten, aber politiker sagen immer geld fehlt, vielleicht sollen unabhängige evaluationen gemacht werdn und pilotprojekte, fragt doch mal eure abgeordneten oder schaut /transparenz/reporting fuer vorschläge, wer kontaktiert politiker?
Das mit den freigemeinnützigen häusern klingt wichtig, bei uns in der region giebt es schon probleme mit schliessungen, die fallzahlabhängigkeit treibt die kleineren kliniken in die knie, wie soll die politik das gerechter machen? Mehr steuermittel fuer gemeinnützige oder spezielle hilfen? Siehe auch /lokal/versorgung fuer lokale fälle, wer hat ideen?
Ich bin besorgt weil das system falsche anreize setzt und die versorgung am land leidet, die vorhaltevergütung verzögert auf 2027 ist zu spät, kann man nicht pilotprojekte starten so wie /politik/piloten zeigt? Frage an experten: wie lange überlebt ne kleine klinik so ohne zuschuess?
Gute punkte, aber ich versteh manche begriffe nicht ganz, DRG, Hybrid-DRG, fallpauschalen, ist alles komisch geschrieben finde ich, trotzdem wichtig das zu diskutieren, vielleicht mehr auf prävention setzen statt nur auf fallzahlen, link: /gesundheit/praevention hat infos, wer hat praktisches wissen?
Ich find den DEKV punkt gut erklährt aber das sist nich ganz klar wie die Vorhaltevergütung jetz genau soll kommen, fallzahl entkoppeln ja, aber wer zahlt das dann? Hybrid-DRG und Fallpauschalen sorgen doch für mehr Druck, link: /politik/krankenhausfinanzierung hat mehr infos, was meint ihr dazu, habt ihr erfahrung mit klinik betrieb?
Stimme teilwiese zu, die Kaiserschnitt anreize find ich krank, versteh das nicht richtig mit 1,59 euro drg zuschlag und so, kann wer erklären wie das wirklicht rechnet? Schau auch mal /beitrag/geburtshilfe, vllt hilft das, aber politick muss handeln sonst wird es schlimmer.
Kurz und knapp: Fallpauschalen bringen Fehlanreize, das ist evidenz, aber die Lösung muss pragmatisch sein. DEKV fordert entkoppelung, ok, aber ohne klare Finanzierung bleibt es Theorie. Vielleicht Mischmodell mit festen Budgets plus Leistungszuschlag? Diskussion dazu auf /politik/mischmodell-krankenhaus
Mischmodell klingt gut, aber wer überwacht missbrauch? Wir brauchen Qualitätsindikatoren die nicht nur auf Fallzahl schauen, sondern langfristige Patientenergebnisse, Prävention und ambulante Versorgungs netze. Vorschlag: Pilot mit unabhängigen Evaluationen, mehr Transparenz /qualitaet/indikatoren
Ich stimme zu, Qualität messen ist wichtig. Aber kleine Häuser haben weniger Ressourcen für Reporting, das darf nicht bestraft werden. Staatlich unterstützte Reportingtools und Schulungen wären nützlich. Gibt es erfolgreiche Beispiele aus anderen Ländern? siehe /international/krankenhausmodelle
Neutral gesagt, die Politik verschiebt Vorhaltevergütung auf 2027, das schafft Unsicherheit. Freigemeinnützige tragen Risiko allein, das ist unfair. Vielleicht muss es einen Übergangsfonds geben, oder Insolvenzschutz für kirchliche Häuser, sonst Standortverlust droht. Wer hat Erfahrungen mit regionalen Rettungsmaßnahmen? Siehe: /politik/uebergangsloesungen
Ich war in nem kleinen Klinikum, da war Angst, Personal geht verloren, weil Budget unsicher ist. Ein Übergangs fonds wäre hilfreich, aber wie finanziert, frage ich mich. Staatliche Zuschüsse oder Umlage der Kassen? Braucht mehr diskussion und transparente Zahlen /themen/finanzierungslokalerhaeuser
Die Ungleichheit ist sichtbar, in meiner Stadt hat UniKlinik immer Geld, soziale Häuser kämpfen. Es braucht faire Rahmenbedingungen nicht nur Worte. Kann jemand erklären wie die 60% Vorhalte genau berechnet werden? Link zur Erklärung: /hilfe/vorhaltemodell
Der Artikel trifft punkte, vorallem das Problem mit Anreizen für Kaiserschnitt is beunruhigend. Fallpauschalen fördern manchmal Amputationen statt Prävention, das darf nicht sein. Ich lob die DEKV Forderung, aber wer kontrolliert Umsetzung? Gibt es schon Modellregionen? siehe auch /service/vorhaltevergutung und /politik/krankenhausreform
Gute Frage Margarita, kontrolliert wird selten gut, oft sind Berichte nur halbherzig. Man müsste unabhängige Evaluationen machen, mehr Transparenenz in Budgets, mehr Berichte public, und Patientenvertreung mit reinnehmen. Link: /transparenz/krankenhausbudgets
Ich find auch das die Vergütungs Anreize falsch gesetzt sind. Wenn DRG zu hoch für manchen eingriff ist, dann wirds gemacht, das seh ich in meinem ort. Dringend neue Regeln, Pilotprojekte und bessere Daten nötig. Mehr info: /daten/krankenhausstatistik
Interessant, aber mir fehlt konkrete Lösung. DEKV sagt entkoppeln, ok, aber wie soll das bezahlt werden, wer zahlt die Vorhalte? Staat oder Versicherung? Die Ungleichheit zwischen Uniklinik und kirchlichen Häusern ist klar, das erzeugt Wettbewerbsungleichheit. Bitte link zu Studien oder Amtsberichte wär gut: /regional/krankenhaus-schliessungen
Guter Beitrag, die Sache mit den Fallpauschalen is wichtig, und DEKV hat recht, das klingt nicht gut für freigemeinnützige Kliniken. Ich finde die Vor haltevergütung muss schneller kommen, sonst geht Versorgungs sicherheit kaputt. Was meint ihr, reicht ein Pilotprojekt oder brauchts änderungen im Haushalt? Mehr info: /politik/krankenhausfinanzierung
Danke karsten, seh ich ähnlich. Die DRG-sache ist kompliziert, aber wenn VorhaltePaushalen weiter verzögert wird, dann fällt viel weg, besonders auf dem Land. Kann man nicht lokale Fonds bilden oder Steuerhilfen geben, das wär ne idee. Mehr dazu hier: /themen/fallpauschalen und /politik/dekv-stellungnahme
Der Text macht Angst, vorallem für ländliche Versorung, freigemeinnützige Kliniken sind wichtig, aber die Sprache ist zu fachlich, bitte mehr praktische Hinweise wie Bürger helfen können, spenden, lobby, oder lokale Politik ansprechen, und wer kontrolliert DRG-Manipulation, links /mitmachen/initiative und /themen/krankenhausfinanzierung würd ich empfehlen.
Gute Übersicht, trotzdem fehlen mir konkret Vorschläge fuer gesetzgeber, der DEKV fordert Entkoppelung der Budgets von Fallzahlen ok, aber wie sieht ein gesetzlicher Fahrplan aus, wer trägt das finanzielle Risiko dann, fragt man sich, vielleicht Pilotprojekte und Transparenzpflichten wie im Text wären ein anfang, siehe auch /themen/reformideen und /kontakt/verwaltung fuer Petition tipps.
Neutral gesehen ist das Problem klar, Fallpauschalen setzte Anreize, aber der Text schiebt viel auf Bund und Steuermittel, ich würd gern wissen ob es schon Pilotprojekte gibt für bedarfsorientierte Finanzierung, oder wie Modellregionen das macht, links wie /projekte/pilotvorhabe oder /themen/krankenhausfinanzierung waeren nützlich, kann jemand mehr dazu sagen?
Warum wird das so langsam, Bundestag hatt doch beschlossen, doch die Vorhaltevergütung wird verschoben, das macht sorgen, freigemeinnützige Häusser ist doch das Rückrat in vielen Dörfern, wer schützt die vor Konkurs, gibts unstützungen von Landern oder nur für Uniklinikn, bitte mehr verlinkung /politik/foerderung
Ich find der Artikel hat gute Punkte, aber zuwenig über Qualitätssicherung drinne, Fallpauschalen können zu Überversorgung führen, Kaiserschnittquote beispiel ist schockierend, aber wie verhindere man das ohne ökonomische Anreize, gibt es studien oder praxisbeispiele in /forschung/versorgungsqualitaet oder /news/kaiserschnitt-studie?
Interessanter Artikel, aber vieles wirkt verwirrend erklärt, die Zahlen zu 1,7 Millionen patienten sind wichtig, trotzdem was bedeutet das pro Standtort, die DRG-systemzuschlag 1,59 Euro pro Fall klingt lächerlich klein, wie kann das reichen, was schlagen andere Länder vor, gibts vergleich in /archiv/vergleich-eu oder /themen/gesundheitspolitik?
Guter Beitrag, danke fürs informieren, aber ich find das mit den Fallpauschalen ist kompliziert und nicht ganz richtig dargestellt, weil der DEKV sagt zwar die Vorhaltevergütung solle entkoppelt werden doch was passiert im Bundetag bleibt offen, wer bezahlt dann die ländlichen Kliniken? Mehr Infos hier /themen/krankenhausfinanzierung und /beitrag/evangelische-kliniken würde hilfen.
Stimme zu, das ist wichtig, aber ich versteh das nich so gut, die Wort sind schwer, Fallapauschalen, Vorhaltevargütung, DRG alles durcheinander, wer kontrolliert die Qualität wenn es nur ums Geld geht, kann jemand erklären wie die Vorhaltevergütung 2027 dann wirklick soll funktinieren? Schau auch /politik/bundestag-debatte fuer mehr.
Danke für den Text, find gut das DEKV die Benachteiligung von freigemeinnützige Kliniken anspricht, aber es fehlt mir ein klares Beispiel wie das in meiner Region ausgeht, sind die evanglische Krankenhäuser in Gefahr, wie kann man als Bürer helfen, zB petitionen oder lokale Kontakte /kontakt seite?
Danke für die Informationen, sie machen betroffen. Die Argumente des DEKV zur entkoppelung der Budgets scheinen logisch, dennoch fehlt mir eine klare Zeitleiste für Reformschritte und Verantwortlichkeiten. Wer überwacht Umsetzung und Evaluierung? Könnte es unabhängige Kommission geben? Bitte teilt links zu parlamentarischen Dokumenten zB /dokumente/bundestag-krankenhausreform.
Neutral meine Meinung: Die Verschiebung der Vorhaltevergütung auf 2027 verschärft Planungsunsicherheit und belastet Personal. Das ist schlecht für Pflegekräfte und Ärzte, und für Patientensicherheit. Könnte man nicht vorab Teilzahlungen oder Garantien für freigemeinnützige Träger einführen? Mehr dazu im Beitrag /politik/vorhalte-2027
Agnes hier, als ehemalige Pflegerin sag ich: Personal bleibt das Kernproblem, niedrige Vergütung zwingt krankehäuser zu sparen. Eine Vorhaltevergütung würde helfen personalplanung zu stabilisieren. Wer hat idee für sofortige entlastungen wie steuerliche Erleichterungen oder Lohnzuschüsse? /hilfe/personal-stabilisierung
Linda antwortet: Ich finde der Artikel beleuchtet gut die Ungleichheit im Wettbewerb, aber die Sprache ist zu trocken, das könnte mehr Praxisbeispiele brauchen, zB Fallstudie einer evangelischen Klinik die fast schließen musste. Solche Storys motivieren Politik mehr. Vorschlag: Sammlung auf /stories/krankenhaeuser
Der Beitrag trifft wichtige Punkte, besonders zur Wettbewerbsungleichheit zwischen Unikliniken und freigemeinnützigen Häusern. Aber man vermisst konkrete reformvorschläge: wie würde eine bedarfsorientierte Finanzierung konkret aussehen? Könnte man regionalbudgets testen oder eine Mischfinanzierung (Basisbudget + fallpauschale)? Siehe auch /analysen/regionale-budgetmodelle für ideen.
Als Nachbar denk ich das regionale Budgets sinn machen, dann würden ländliche Kliniken nicht so schnell schließen. Aber wer bestimmt bedarf? Land oder Bund? Das muss klar sein sonst gibt es neue Ungerechtigkeiten. Link zur Diskussion: /diskussion/budgetpolitik
Wetzel hier, die Zahlen zur Fallzahl expansion von 270k auf 1 mio sind alarmierend, das zeigt doch das System mehr auf Menge als Qualität setzt. Frage: Wer kontrolliert Fehlanreize bei Kaiserschnitt und Amputation? Transparente Qualitätsindikatoren und unabhängige Evaluation sollten verpflichtend sein, siehe /qualitaet/indikatoren
Interessanter Artikel, lob an den Autor, trotzdem fehlt mir eine pragmatische Lösungsidee: wenn Vorhaltevergütung erst 2027 kommt dann sind viele Kliniken in Not, besonders evangelische und freigemeinnützige Kliniken. Was sind kurzfristige Sofortmaßnahmen vom Bundes oder Landespolitik? Gibt es schon Pilotprojekte oder Hilfsfonds, siehe /projekte/krankenhaushilfe ?
Ich stimme zu Danuta, kurzfristig müßte man staatliche Brücken finanzierung und transparente Berichte fordern, sonst verödet die Versorgung. Die DEKV argumentiert richtig, aber wer zahlt das jetzt? kann man kommunale Zuschüsse interiml beantragen? siehe /faq/finanzierung-krankenhaus
Evi hier, ich arbeite in einer Klinik und seh täglich wie Fallpauschalen druck auf ärzte machen, Kaiserschnitt wird öfters gewählt weil vergütet, das ist schlecht für Patientinnen. Warum gibts keine klare regeln gegen ökonomische Anreize? Bitte um Erfahrungen von anderen Kolleginnen, link /erfahrungen/kreißsaal
Danke für den Beitrag, der vieles klar macht, aber mir fällt auf das die Fallpauschalen-Diskussion zu kurz kommt und Vorhalte vergutung kaum erklärt wird. Ich finde freigemeinnützige Krankenhäuser sind wichtig für Versorgungssicherheit besonders auf dem Land, warum die Politik das nich anerkennt bleibt mir rätselhaft. Mehr infos auf /politik/krankenhausreform und /wissen/drg-erklaert währen hilfreich.
Guter punkt Klausdieter, aber ich versteh das mit den 1,59 Euro pro Fall nich ganz; das klingt zu niedrig und macht wenig sinn für Personal und Geräte kosten, kann jemand hier erklären wie das mit DRG und Vorhalte pauschalen zusammenhängt? Link: /themen/krankenhausfinanzierung hat mehr text, bitte teilt eure erfahrungen.
Danke fürs aufzeigen, das mit den Hybrid-DRG von 270000 auf 1 Mio fälle ist verwirrend. versteh nicht wie das mehr flexibilität geben soll wenn alles noch fallabhängig bleibt. DEKV fordert entkoppelung, klingt logisch, aber wie finanziert man das ohne höhere steuern? hat jemand modelle gesehen oder studien, vllt auf /verband/dekv oder /politik/krankenhausreform die weiterhelfen?
Gute frage Willibald, ich denk an mix aus grundbudget plus leistungsanteil, also weniger reiner fallzahlzwang. trotzdem politik muss klar berichten und testen, pilotprojekte sind nötig. kann jemand gute beispiele posten, links zu evaluations oder /meinungen/krankenhaus damit wir diskussion mit fakten füttern können
Neutral gesagt, die problematik ist komplex, fallzahlabhängigkeit fördert ‚mehr ist besser‘ mentalität, das kann zu überversorgung führen. aber wer trägt die kosten für vorhaltevergütung, wird das vom bund kommen oder länder? ich hab angst um wohnortnahe versorgung aufm land, habt ihr erfahrung mit schließungen oder alternativen modellen, bitte teilen und verlinken zu /gesundheit/krankenhausfinanzierung
Interessanter text, danke. Mir fehlt aber ein klares beispiel wie freigemeinnützige krankenhäuser konkret schlechter dastehen, die studie von 2017 mit 1,04 miliarden klingt heftig, aber ist das noch aktuell? wie würde eine bedarfsorientierte finanzierung aussehen, hat jemand vorschläge oder verlinkung zu pilotprojekten auf /politik/krankenhausreform oder /verband/dekv ich würde gern mehr verstehen
Guter beitrag, lob dafür, aber ich frag mich ob die DRG’s wirklich so schlimm sind wie hier steht. Fallpauschalen, Hybrid-DRG, Vorhaltevergütung alles klingt kompliziert und ungerecht für kirchliche träger. kann man irgendwo sehen wie die vergütung konkret für kaiserschnitt vs normal ist? vllt steht was auf /verband/dekv oder /meinungen/krankenhaus
Stimme teils zu, aber ich find man muss genauer hinsehen, die zahlen 1,59Euro DRG-zuschlag is klein aber symbolisch, die vorhaltevergütung verschoben bis 2027 zeigt politisches zaudern. freigemeinnützige häuser haben kein insolvenzschutz und tragen risko selbst, jemand erfahrung mit regionalen kliniken und schließungen? schreib doch mal links zu lokalberichten oder /politik/krankenhausreform
Ich find den punkt mit kaiserschnitt vs normale geburt wichtig, das zeigt wie ökonomisch anreize setzen med entscheidungen beeinflusst. aber viele begriffe bleiben fuzzy, wer bezahlt dann vorhalte wenn nicht fallzahl, ist steuermittel die einzige lösung? bitte mehr info in /gesundheit/krankenhausfinanzierung oder konkrete beispiele aus landkreis
Danke für den Text, is schwer zu lesen aber wichtig. Ich versteh das mit den Fallpauschalen nur halb, die Vorhaltevergütung klingt als ob sie versorgungsicherheit bringt, warum verschiebt Bundestag das immer? freigemeinnützige kranken häuser werden benachteiligt, das macht mich sorgen. hat jemand link zu /gesundheit/krankenhausfinanzierung oder /politik/krankenhausreform damit ich mehr checken kann
Interessanter Beitrag,ihn neutral zu lesen hilft,aber mich stört das verschieben der Vorhaltevergütung bis 2027 weil das erzeugt planungunsicherheit bei vielen Kliniken. Die Folge: Standortverlust in ländlichen gebieten und schlechtere Versorgungssicherheit. Welche politischen schritte sind realistisch für 2026/27 um das zu verbessen? Mehr infos auf /analysen/versorgungssicherheit und /termine/politikdialog
Der Artikel macht klar das freigemeinnützige krankenhäuser benachteiligt sind,und das ist ungerecht gegenüber gemeinde und patienten. Es fehlt aber eine klare rechenschaft wie genau Steuermittel verteilt werden und ob Insolvenzschutz für manche Häuser fairness schafft. Kann die politik wirklich eine bedarfsorientierte vergütung ohne hohe kosten schaffen? Siehe /politik/steuermittel und /dekv/stellungnahme
Neutral betrachtet: Fallpauschalen fördern kurzfristig wirtschaftlichkeit aber nicht notwendige prävention. Die vergütung von Kaiserschnitt vs normale Geburt ist zu hoch gestzt und erzeugt fehlanreize,auch bei diabetischem Fußsyndrom sind Amputationen teurer als präventive Therapeutenmassnahmen. Wer unterstützt konkrete reformschritte? Links: /gesundheit/kaiserschnitt-analysen, /studien/diabetischer-fuss
Stimmt Rico,ich war verwundert über die zahlen und das 1,59 euro DRG-zuschlag klingt lächerlich,da stimmt irgendwas nicht mit der rechnung. Mehr vorbeugung,ständig patientenzentrierte versorgung und weniger fallzahlfixierung waer wünschenswert. Gibt es experten die pilotversuche machen die man teilen kann via /netzwerk/pilotversuche?
Ich find den Artikel sachlich,aber es fehlt praktische lösungvorschläge. DEKV sagt entkoppeln, aber wie finanziert man dann kleine regionale Klinikn damit sie nicht zugemacht werdn? Strukturwandel ist wahr,und die ungerechte konkurrenz zwischen Uniklinik und freigemeinnütziges Haus ist gross. Wer hat erfahrung mit Modellprojekten oder Pilotstudien /projekte/pilot
Danke Hansulrich,ich hab mal in einer regionalen Klinik gearbeit und sehe wie personalkostendruck alles kaputt macht. Vorschlag: mehr Transparenz bei Budgets,berichterstattungspflichten und pilotprojekte zur bedarfsorientierten Finanzierung könnten helfen, siehe auch /transparenz/berichte und /politik/finanzierungsoptionen hat jemand mehr zahlen?
Das thema Krankenhausfinanzierung is wichtig, ja, aber ich versteh vieles net mehr so richtig. Die Fallpauschalen sind wohl schädlich,weil Kliniken mehr fälle brauchen und das macht versorgung unsicher. Was meint ihr zur Vorhaltevergütung und wie soll das gerecht werdn? Mehr infos auf /themen/fallpauschalen und /meinungsbeitrag/krankenhausreform
Gute frage Uforster,ich glaub die Vorhaltevergütung wär besser wen sie endlich kommt, doch politick scheint zögerlich. Hybrid-DRG ausweitung auf 1 mio fälle klingt komisch und schafft anreize für unnötige OPs wie Kaiserschnitt, das ist problematisch, sieht jemand daten in /verband/dekv-presse oder /analysen/versorgungsdaten?