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Fair zugestellt statt ausgeliefert: ver.di startet Aktionstage in der Paketbranche vor dem Black Friday

In der Woche des Black Friday setzt die Gewerkschaft ver.di ein starkes Zeichen und startet eine Aktionswoche in der Paketbranche. Mit über 80 Standorten bundesweit und einer Petition zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten wird auf die prekären Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht. Erfahren Sie mehr über die Forderungen und die akute Notwendigkeit dieses Gesetzesvorhabens.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In der Woche vor dem Black Friday, der am kommenden Freitag stattfindet, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gemeinsam mit Arbeitnehmerberatungsstellen eine Aktionswoche in der Paketbranche gestartet. Ziel dieser Aktionen ist es, die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern. An über 80 Standorten in Deutschland werden Info- und Verteilaktionen durchgeführt, bei denen Flugblätter in elf verschiedenen Sprachen verteilt werden. Diese Flugblätter enthalten die Hauptforderungen von ver.di, darunter ein Verbot von Subunternehmen, eine Gewichtsbegrenzung für das Ein-Personen-Handling von Paketen und eine Kennzeichnungspflicht für schwere Pakete. Zudem wird eine engmaschige Überwachung der Branche durch Kontrollbehörden gefordert.

Um die Forderungen nach Verbesserungen in der Paketbranche zu unterstützen, hat ver.di außerdem eine Petition gestartet. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, ein Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Branche auf den Weg zu bringen. Die Arbeitsbedingungen in der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP-Branche) seien laut ver.di oft miserabel, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Ausbeutung hätten ein inakzeptables Maß erreicht. Besonders in der Vorweihnachtszeit steigen die Sendungsmengen und die Probleme für die Beschäftigten verschärfen sich.

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Subunternehmer nutzen laut ver.di eine Vielzahl von legalen und illegalen Möglichkeiten, um die geltenden Arbeitsschutzgesetze zu umgehen. Beschäftigte in der Branche berichten von Problemen bei der Entlohnung, ungerechtfertigten Kündigungen, fehlender Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Verstößen gegen Arbeitsverträge. Zusätzlich werden die Beschäftigten strukturell daran gehindert, ihr Grundrecht auf gewerkschaftliche Organisierung wahrzunehmen. ver.di fordert daher eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Paketbranche und die Stärkung der Arbeitnehmerrechte.

Die Aktionswoche und die Petition von ver.di sollen die Aufmerksamkeit auf die Missstände in der Paketbranche lenken und die Bundesregierung zum Handeln auffordern. Die Angestellten in der KEP-Branche brauchen bessere Arbeitsbedingungen und eine stärkere Absicherung ihrer Rechte. Mit den Flugblättern in elf verschiedenen Sprachen und der öffentlichen Petition hofft ver.di, eine breite Unterstützung für ihre Forderungen zu erhalten.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist eine deutsche Gewerkschaft, die sich für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Bereichen Dienstleistung, Handel, Verkehr und Verwaltung einsetzt. Sie vertritt mehr als zwei Millionen Mitglieder und engagiert sich für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung.

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Mit ihrer Aktionswoche und der Petition zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Paketbranche setzt sich ver.di aktiv für Verbesserungen in der KEP-Branche ein. Die Herausforderungen und Missstände in diesem Sektor müssen angegangen werden, um den Beschäftigten gerechtere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen und ihre Rechte zu schützen. Die Aktionswoche und die Petition sind wichtige Schritte in diese Richtung.

Weitere Informationen zur Aktionswoche und zur Petition von ver.di finden Sie unter: [Link zur Petition](https://psl.verdi.de/branche/fair-zugestellt).

Ansprechpartner für die Aktionswoche ist Stefan Thyroke, erreichbar unter +49 151 61315343.

Quelle:
Pressemeldung vom 20.11.2023, ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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ver.di-Medien-Info: Fair zugestellt statt ausgeliefert: Aktionstage in der …

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23 Responses

    1. Das ist eine ignorant und egoistische Einstellung. Nur weil Zusteller iPhones haben, bedeutet das nicht, dass sie keine Unterstützung verdienen. Sie leisten harte Arbeit, um unsere Pakete pünktlich zu liefern. Zeigen Sie etwas Empathie und Wertschätzung!

  1. Die Paketboten sollten sich einfach mal nicht so anstellen! Der Black Friday ist doch nur einmal im Jahr!

    1. Typisch egoistische Einstellung! Es geht nicht nur um den Black Friday, sondern um die Gesundheit und Sicherheit der Paketboten, die das ganze Jahr über hart arbeiten. Denk mal darüber nach, bevor du so ignorant urteilst!

  2. Was ist mit den armen Paketboten, die den Black Friday überleben müssen? #GerechtigkeitFürPaketboten

  3. Ich finde, dass die Aktionstage der Gewerkschaft ver.di vor dem Black Friday völlig übertrieben sind!

  4. Ich verstehe nicht, warum die Gewerkschaft den Black Friday angreift. Lass die Leute ihre Deals genießen!

    1. Es ist leicht, egoistisch zu sein und nur an die eigenen Vorteile zu denken. Aber die Gewerkschaft kämpft für gerechte Arbeitsbedingungen und fair bezahlte Arbeitnehmer. Es ist wichtig, auch an die Menschen zu denken, die hinter den Deals stehen und oft unter Ausbeutung leiden.

    1. Es ist wichtig, dass Gewerkschaften die Interessen der Arbeitnehmer verteidigen, unabhängig von der Bedeutung des Black Friday. Sie sollten sich um alle Angelegenheiten kümmern, die die Arbeitsbedingungen und Rechte der Beschäftigten betreffen.

  5. Warum sollten Verdi-Aktionstage das Paketproblem am Black Friday lösen? Klingt nach Zeitverschwendung!

  6. Obwohl ich die Idee fairer Zustellung unterstütze, sollten wir das nicht nur vor dem Black Friday tun.

  7. Also ich finde diese ganze Aktionstage in der Paketbranche vor dem Black Friday total übertrieben! Was soll das bringen?

    1. Ver.di hat das Recht und die Verantwortung, sich für die Rechte der Arbeitnehmer einzusetzen, ganz gleich in welcher Branche. Ob es Ihnen passt oder nicht, der Black Friday betrifft auch die Paketbranche und ist ein legitimes Thema.

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