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Expertenwoche: Team Rheuma klärt zur ePA für alle auf

Einladung zur Expertenwoche: Digitale Gesundheitsakte im Fokus

Seit Anfang des Jahres haben Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) – doch noch immer herrscht viel Unsicherheit rund um das neue digitale Angebot. Um Antworten zu liefern, lädt die Deutsche Rheuma-Liga vom 18. bis 22. August 2025 zur großen Expertenwoche auf der Plattform „Team Rheuma“. Betroffene, Angehörige und Interessierte erhalten die Chance, sich umfassend über Chancen und Herausforderungen der „ePA für alle“ zu informieren und ihre ganz persönlichen Fragen an erfahrene Expertinnen und Experten zu richten – kostenlos und bequem online.

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Digitale Gesundheitswende: Expertenwoche informiert über „ePA für alle“ und räumt Unsicherheiten aus

Der Startschuss fiel am 15. Januar 2025: Seit diesem Tag verfügen alle gesetzlich Versicherten in Deutschland – sofern sie nicht aktiv widersprochen haben – automatisch über die elektronische Patientenakte (ePA). Doch wie viel hat sich im Alltag tatsächlich verändert? Die Realität: Noch zögern viele Menschen, ihre hochsensiblen Gesundheitsdaten wie Diagnosen und Medikation in der Cloud zu wissen. Unsicherheit macht sich breit – trotz politischer Versprechen und digitaler Aufbruchsstimmung.

Antworten darauf bietet die Expertenwoche zur ePA der Austauschplattform „Team Rheuma“ vom 18. bis 22. August 2025. Betroffene und Interessierte erhalten die Möglichkeit, sich umfassend zur „ePA für alle“ zu informieren und mit praxiserfahrenen Fachleuten ins direkte Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung auf www.team-rheuma.de genügt.

Die Veranstaltung bringt Stimmen zusammen, die zu den profiliertesten Akteurinnen und Akteuren der Selbsthilfe- und Gesundheitspolitik zählen. Mit dabei ist Gerlinde Bendzuck, Digitalexpertin und Vizepräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband, ebenso wie Sabine Eis, Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik. Jana Hassel von der BAG SELBSTHILFE und Oliver Pfleiderer von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Rheinland-Pfalz komplettieren das Expert*innenteam.

Ziel ist es, praxisnahe Antworten auf die drängenden Fragen rund um die ePA zu liefern: Was bedeutet die Speicherung persönlicher Gesundheitsdaten für die individuelle Souveränität? Wie lässt sich die digitale Patientenakte sicher und datenschutzkonform nutzen? Und welche Bedeutung hat das für chronisch Erkrankte und ihre Behandlung?

Die Expertenwoche setzt genau hier an und schafft einen offenen Raum für individuelles Nachfragen. Besonders Menschen mit Rheuma und anderen chronischen Erkrankungen profitieren vom Dialog, da sie oft auf eine lückenlose Dokumentation und schnelle Weitergabe von Informationen angewiesen sind.

Bislang bleibt die Nutzung der ePA laut Angaben der Krankenkassen hinter den Erwartungen zurück. Viele Versicherte stehen noch mit Fragezeichen vor den Neuerungen, die eigentlich den Zugang zu medizinischer Versorgung erleichtern sollen.

Die Deutsche Rheuma-Liga, größter Selbsthilfeverband im deutschen Gesundheitswesen mit rund 260.000 Mitgliedern, engagiert sich seit über 50 Jahren für die Interessen ihrer Mitglieder. Sie berät Betroffene unabhängig, bietet praktische Hilfen und kämpft konsequent für Verbesserungen im Gesundheitssystem. Die Erkenntnisse und kritischen Impulse aus der Community könnten die Weiterentwicklung der ePA maßgeblich mitgestalten.

Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen grundlegend. Die Patientenakte ist ein Schritt in Richtung mehr Transparenz, aber nur dann ein Erfolg, wenn Akzeptanz und Vertrauen geschaffen werden. Information, Dialog und Erfahrungsaustausch sind daher elementar, um Vorbehalte abzubauen und die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen.

Fakten, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen zur ePA – jetzt in der Expertenwoche bei Team Rheuma. Wer informiert mitreden will, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.


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Digitale Transformation im Gesundheitswesen: Die elektronische Patientenakte auf dem Prüfstand

Mit der flächendeckenden Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) Anfang 2025 steht das deutsche Gesundheitswesen an einem entscheidenden Wendepunkt. Die ePA wird von Experten als eine der bedeutendsten digitalen Innovationen der letzten Jahre eingeschätzt, da sie nicht nur den Informationsfluss zwischen Patientinnen, Patienten und medizinischem Personal vereinfacht, sondern auch das Potenzial besitzt, langfristig die Behandlungsqualität zu verbessern. Trotz der vielen positiven Erwartungen zeigen aktuelle Entwicklungen, dass viele gesetzlich Versicherte bislang zurückhaltend sind – sowohl in Bezug auf die Nutzung als auch bei der Offenheit gegenüber digitalen Lösungen.

Diese Zurückhaltung ist nicht nur in Deutschland zu beobachten. Internationale Vergleiche etwa mit den skandinavischen Ländern oder Estland verdeutlichen, dass die Akzeptanz und Nutzung digitaler Gesundheitsanwendungen maßgeblich von Informationsangeboten, Transparenz und niedrigschwelligen Zugangsmöglichkeiten abhängen. Auch der Datenschutz spielt eine zentrale Rolle in der Debatte und wird als einer der wichtigsten Aspekte in den aktuellen Diskussionen rund um die ePA genannt. Prognosen von Branchenexperten zeigen jedoch, dass ein sorgfältig eingeführtes und flexibel angepasstes System die Bereitschaft zur Nutzung in den nächsten Jahren deutlich erhöhen könnte.

Nicht zuletzt steigen die Anforderungen der Patientinnen und Patienten an digitale Services im Gesundheitsbereich: Die Nachfrage nach unkomplizierten, sicheren Informationswegen und individualisierten Serviceangeboten wächst kontinuierlich. Für Selbsthilfeorganisationen wie die Deutsche Rheuma-Liga ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, die eigene Zielgruppe zu unterstützen und im Dialog abzuholen – beispielsweise über interaktive Austauschplattformen oder frauenspezifische Informationsangebote. Die jetzt gestartete Expertenwoche markiert damit auch einen Meilenstein für mehr Mitsprache und Orientierung im komplexen Themenfeld der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Mit Blick auf kommende Entwicklungen bleibt abzuwarten, wie schnell die ePA zum festen Bestandteil des Versorgungsalltags wird. Klar ist jedoch: Gerade für chronisch Erkrankte und Menschen mit komplexen medizinischen Verläufen kann die elektronische Patientenakte eine wertvolle Unterstützung zur Verbesserung der Lebensqualität und für informierte Gesundheitsentscheidungen bieten. Wer sich weiterführend informieren oder direkt einsteigen möchte, findet zuverlässige Ressourcen und begleitende Angebote auf den Seiten der Deutschen Rheuma-Liga sowie über etablierte Gesundheitsportale.

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