Expertenrat fordert Sanierungsoffensive für Klimaschutz

Sondergutachten: Expertenrat deckt Schwächen der Klimapolitik auf

Berlin, 03. Juni 2024 – Der Expertenrat für Klimafragen hat heute in einem Sondergutachten die Klimaschutzbemühungen der Bundesregierung scharf kritisiert und weitreichende Nachbesserungen gefordert. Das Gutachten deckt auf, dass die Fortschritte aus dem Projektionsbericht 2024 auf unrealistischen Annahmen basieren und die tatsächliche CO2-Minderung in vielen Sektoren deutlich überschätzt wurde. Besonders im Gebäudebereich seien die Emissionsreduktionen weit geringer als behauptet. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert dringend eine Kurskorrektur, um die Klimaziele noch zu erreichen und wachsende Fehlentwicklungen zu stoppen.

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Bremen (VBR).

Der Klimaschutz in Deutschland steht erneut unter Beschuss. Der Expertenrat für Klimafragen veröffentlichte heute ein alarmierendes Sondergutachten, das die Behauptungen der Bundesregierung über ihre Fortschritte im Bereich Klimaschutz als unrealistisch entlarvt. Dieses Gutachten wirft einen ernüchternden Blick auf die tatsächlichen Entwicklungen und fordert dringliche Maßnahmen, um die klimapolitischen Ziele zu erreichen.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), betonte: "Mit dem Sondergutachten haben wir Schwarz auf Weiß: Die Emissionsminderung im Gebäudesektor wird deutlich geringer ausfallen, als die Bundesregierung behauptet. Die Zahlen zeigen eindringlich, dass sofort umgelenkt werden muss." Sie kritisiert scharf die erneute milliardenschwere Investition der Regierung in den Neubau, während dringend notwendige Sanierungen vernachlässigt werden. Entgegen der klimapolitischen Notwendigkeiten werden wieder vermehrt Öl- und Gasheizungen eingebaut – eine fatale Entwicklung, die den Klimaschutzzielen widerspricht.

Jürgen Resch, ebenfalls Bundesgeschäftsführer der DUH, spricht von einer "Blamage für die Bundesregierung". Laut Resch demonstriert das Sondergutachten deutlich die Manipulationsversuche der Regierung bezüglich der CO2-Prognosen. Er hebt hervor, dass diese Täuschungsmanöver durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bereits vor zwei Wochen durchschaut wurden, als die Bundesregierung zur Nachsteuerung beim Klimaschutz verurteilt wurde. Resch fordert jetzt "das dringend benötigte Tempolimit" als erste Notfallmaßnahme, um den CO2-Ausstoß schnellstmöglich zu reduzieren.

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Hinter diesen scharfen Worten und klaren Forderungen stehen authentische Zahlen und besorgniserregende Prognosen. Der Projektionsbericht 2024, an dem sich die Regierung orientiert, basiert laut dem Expertenrat auf unrealistischen Annahmen und überschätzt die Wirksamkeit der Maßnahmen drastisch. Diese Erkenntnisse werfen ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit, bestehende Gebäude in den Fokus zu rücken und massive Sanierungsoffensiven zu starten.

Wie wichtig diese Maßnahmen sind, zeigt ein genauerer Blick auf die Auswirkungen mangelnder Sanierungen und den wiederholten Einsatz fossiler Heizsysteme. Jede unzureichend sanierte Immobilie und jede ineffiziente Heizung trägt direkt zur Verschärfung der Klimakrise bei. Das Sondergutachten des Expertenrats verdeutlicht daher nicht nur die gravierenden Versäumnisse der aktuellen Politik, sondern auch die Dringlichkeit eines Kurswechsels.

Leser, die sich ausführlicher informieren möchten, können weitere Details unter folgendem Link finden: Zur Neubewertung der Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor.

Für direkte Rückfragen stehen Barbara Metz und Jürgen Resch mit ihren Kontaktdaten bereit, um tiefergehende Analysen und Ansichten zu liefern. Die Deutsche Umwelthilfe bleibt weiterhin eine treibende Kraft im Kampf für effektive und ehrliche Klimaschutzpolitik in Deutschland.

Die Dringlichkeit dieses Appells könnte kaum höher sein. Es liegt in der Verantwortung der Regierung, endlich ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen und nicht länger mit leeren Versprechungen die Klimaschutzziele zu verfehlen. Eine sanierungsorientierte Baupolitik und die Einführung eines Tempolimits könnten dabei wichtige erste Schritte sein, um die Klimawende doch noch zu schaffen.

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Pressezitat: Expertenrat bescheinigt Bundesregierung mangelnden Klimaschutz: Deutsche …

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache und in Form von Aufzählungen:

Was ist passiert?
– Der Expertenrat für Klimafragen hat ein Sondergutachten erstellt.
– In dem Gutachten steht, dass die Klimaschutzfortschritte der Bundesregierung (Regierung von Deutschland) nicht ausreichend sind.

Was sagt das Gutachten?
– Die Klimaschutzziele wurden nicht erreicht.
– Der Bericht 2024 der Regierung übertreibt die CO2-Reduktionen durch Klimaschutzmaßnahmen.
– Die Annahmen im Bericht sind unrealistisch.
– Fast alle Sektoren sind davon betroffen, besonders der Gebäudesektor.

Wer hat sich dazu geäußert?
– Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH):
– Sagt, dass die Emissionsminderung im Gebäudesektor geringer ist als behauptet.
– Kritisiert, dass Geld in Neubauten investiert wird, aber kaum in die Sanierung bestehender Gebäude.
– Warnt vor den Folgen, wenn weiterhin Öl- und Gasheizungen installiert werden.
– Fordert eine Offensive zur Sanierung alter Gebäude.

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– Jürgen Resch, ebenfalls Bundesgeschäftsführer der DUH:
– Bezeichnet das Gutachten als Blamage für die Bundesregierung.
– Kritisiert das Verharmlosen der CO2-Werte und das Abschwächen des Klimaschutzgesetzes.
– Fordert sofortige Maßnahmen wie ein Tempolimit als Notfallmaßnahme.

Welche Maßnahme wird konkret gefordert?
– Eine sofortige Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen.
– Mehr finanzielle Unterstützung für die Sanierung von alten Gebäuden, um Energie zu sparen und weniger CO2 auszustoßen.

Wo kann man mehr Informationen finden?
– Einen Link zur Neubewertung der Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor: https://l.duh.de/p240603a
– Kontaktpersonen für Presseanfragen:
– Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin, Telefonnummer: 0170 7686923, E-Mail: metz@duh.de
– Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Telefonnummer: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de
– DUH-Newsroom, Telefonnummer: 030 2400867-20, E-Mail: presse@duh.de
– Weitere Informationen und Social Media:
– Website: www.duh.de
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Dieser Beitrag kommt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und wurde von „news aktuell“ verbreitet.

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