Europawahl 2024: Deine Stimme für nachhaltige Ernährung!

Europawahl 2024: Deine Stimme zählt für eine nachhaltige Ernährung!

Am 9. Juni 2024 steht in Deutschland die Wahl des Europäischen Parlaments an, und dieses Mal können über eine Million Jugendliche dank der Absenkung des Wahlalters erstmals mitbestimmen. ProVeg Deutschland ruft alle Wählerinnen und Wähler dazu auf, ihre Stimme abzugeben, denn das Resultat der Europawahl beeinflusst maßgeblich unser Ernährungssystem und eine nachhaltige Zukunft. Von der Gemeinsamen Agrarpolitik über das Schulmilchprogramm bis hin zur Farm-to-Fork-Strategie – die Entscheidungen in Brüssel haben weitreichende Konsequenzen. Nutze deine Chance, die Zukunft unserer Ernährung aktiv mitzugestalten!

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am 9. Juni 2024 steht in Deutschland eine bedeutsame Entscheidung an: die Wahl des Europäischen Parlaments. Dabei geht es um mehr als nur politische Machtverteilung – es geht auch um unser Ernährungssystem und eine nachhaltige Zukunft. ProVeg Deutschland appelliert eindringlich: Nutzt eure Stimme, denn jede einzelne kann einen Unterschied machen!

In diesem Jahr wird die Europawahl besonders spannend. Zum ersten Mal dürfen über eine Million Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben. Insgesamt sind rund 65 Millionen Menschen in Deutschland wahlberechtigt. Diese jungen Erstwähler könnten entscheidenden Einfluss auf Themen wie Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit nehmen.

Warum ist diese Wahl so wichtig für unsere Ernährung? Europa hat erheblichen Einfluss auf verschiedene Ernährungs- und Landwirtschaftsprogramme. Das EU-Schulmilchprogramm, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und der European Green Deal sind nur einige Beispiele. Matthias Rohra, Geschäftsführer von ProVeg, betont: „Wer zur Europawahl geht, kann unser Ernährungssystem langfristig mitprägen – das ist eine Chance, die wir alle nutzen sollten!“

Der European Green Deal hat das Ziel, die Europäische Union bis 2050 klimaneutral zu machen. Dabei spielen Ernährungsfragen eine zentrale Rolle. Ein Großteil der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland stammt aus der Tierhaltung. Eine Studie zeigt, dass mehr als 80 Prozent der EU-Agrarsubventionen emissionsintensive tierische Produkte fördern. Die Farm-to-Fork-Strategie der EU hingegen setzt auf pflanzliche Proteine. „Der Konsum von Pflanzenmilch hat sich in der EU weithin etabliert. Zusammen mit dem Rückgang bei Fleischkonsum und Tierbeständen in Deutschland zeichnet sich ein hoffnungsvolles Bild für die Zukunft. Nun braucht es einen geeigneten politischen Rahmen, der neue Innovationen erlaubt und den Landwirten tragfähige Perspektiven bietet“, erklärte Rohra.

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Für diejenigen, die noch unschlüssig sind, welche Partei sie wählen sollen, gibt es hilfreiche Ressourcen. Die Europäische Vegetarier-Union (EVU) hat die Standpunkte von mehr als 50 Parteien zu pflanzenbasierten Themen zusammengetragen. Auch die Klima-Allianz Deutschland bietet einen Überblick über die klimapolitischen Ziele der Bundestagsfraktionen. Diese Informationsquellen bieten wertvolle Orientierungshilfen.

Eine verantwortungsvolle Ernährungspolitik muss wissenschaftlich fundiert und auf europäischer Ebene abgestimmt sein. Nationale Alleingänge reichen nicht aus. „Wer auf eine faktenbasierte, europäisch ausgerichtete Ernährungspolitik setzt, wählt Vielfalt auf dem Teller“, fasst Matthias Rohra zusammen.

Die EU-Mitgliedsstaaten stehen vor einer Chance: Mit ihrem großen Markt für alternative Proteine entwickelt sich Europa derzeit zu einem Innovationszentrum. „Je größer die Vielfalt unserer Proteinversorgung, desto mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze gewinnen wir. Mit anderen Worten: desto mehr Chancen für die jungen Menschen in Europa“, prognostiziert Rohra optimistisch.

Die Wahl im Juni bietet eine seltene Gelegenheit, langfristige Weichen für eine nachhaltige Ernährungspolitik zu stellen. Es liegt in unseren Händen, diesen Wandel aktiv mitzugestalten. Nutzen Sie Ihre Stimme!


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Europawahl 2024: Wer wählt, macht den Unterschied! – Deine Stimme für die Ernährung

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache mit Aufzählungen und Fragen:

– Am 9. Juni 2024 wählen die Menschen in Deutschland das Europäische Parlament.
– Es gibt etwa 65 Millionen wahlberechtigte Personen in Deutschland.
– Neu: Über eine Million Jugendliche ab 16 Jahren dürfen nun auch wählen.

### Warum ist diese Wahl wichtig?

– Die Wahl betrifft unser Ernährungssystem und eine nachhaltige Zukunft.
– Themen: EU-Schulmilchprogramm, Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Farm-to-Fork-Strategie.
– ProVeg meint: Geht wählen, es ist wichtig!

### Was hat die Europawahl mit Ernährung zu tun?

– Viele Entscheidungen über Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit werden in Europa getroffen.
– Zum Beispiel: Schulmilchprogramm, landwirtschaftliche Subventionen, European Green Deal.
– ProVeg-Geschäftsführer Matthias Rohra sagt: „Wer zur Europawahl geht, kann unser Ernährungssystem langfristig mitprägen.“

### Was ist der Green Deal?

– Ziel: Die EU soll bis 2050 klimaneutral sein.
– In Deutschland kommen fast 70 Prozent der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft von der Tierhaltung.
– Über 80 Prozent der EU-Agrarförderung geht an tierische Produkte.
– Die Farm-to-Fork-Strategie fördert pflanzliche Proteinquellen.

### Was sagen die Parteien zu Ernährungsthemen?

– Informationen dazu gibt es bei der Europäischen Vegetarier-Union (EVU).
– Auch die Klima-Allianz Deutschland bietet Infos: Sie hat die klimapolitischen Ziele der Fraktionen im Bundestag analysiert.
– ProVeg ist Mitglied der EVU und der Klima-Allianz Deutschland.

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### Was braucht eine verantwortungsvolle Ernährungspolitik?

– Entscheidungen müssen wissenschaftlich fundiert und faktenbasiert sein.
– Das Ernährungssystem ist ein europäischer Markt mit grenzüberschreitenden Strukturen.
– Matthias Rohra sagt: „Wer auf eine faktenbasierte, europäisch ausgerichtete Ernährungspolitik setzt, wählt Vielfalt auf dem Teller.“

### Warum ist das wichtig?

– Europa hat einen großen Markt für alternative Proteine.
– Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze und Chancen für junge Menschen.

Weitere Informationen und Kontakt:
Lena Renz
Senior PR Manager ProVeg
presse@proveg.org
+49 176 177 858 52

Über ProVeg:
ProVeg International arbeitet daran, das globale Ernährungssystem zu verändern. Ziel: Bis 2040 sollen 50 Prozent der Tierprodukte durch pflanzliche und kultivierte Nahrungsmittel ersetzt werden. ProVeg arbeitet mit wichtigen UN-Organisationen zusammen und hat Büros in 12 Ländern auf 4 Kontinenten. Mehr Informationen: proveg.com/de/

Quellen sind unter anderem die Bundeswahlleiterin, das Umweltbundesamt und Studien von Nature Food. Weitere Informationen finden man auf den verlinkten Websites.

Mir wäre es noch wichtig im Beitrag klarzumachen was die genannten Begriffe “Schulmilchprogramm”, “Gemeinsamne Agrarpolitik” und die “Farm-to-Fork-Stratgie” konkret sind. Auch könnte es sinnvoll sein zu erklären wie man sich inforrmieren kann und wo.

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