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EUDR-Testphase enthüllt Mängel: DeSH warnt vor Verwerfungen für Wald und Holz

Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) warnt: EU-Entwaldungsverordnung zeigt eklatante Mängel und gefährdet Wald und Holz. Nach Abschluss der Testphase der Verordnung und der erneuten Verschiebung der Abstimmung zur EU-Lieferkettenrichtlinie fordert der Verband eine rechtssichere und praktikable Umsetzung. Die Unternehmen stoßen nicht nur auf technische, sondern auch auf rechtliche Lücken, die eine aktuelle Umsetzung unmöglich machen. Der Verband appelliert an die Politik, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um Verwerfungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu vermeiden. Lesen Sie hier die Pressemitteilung des DeSH.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) stößt bei der deutschen Säge- und Holzindustrie auf massive Kritik. Nach dem Abschluss der Testphase zur Umsetzung der Verordnung und der erneuten Verschiebung der Abstimmung zur EU-Lieferkettenrichtlinie warnt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) vor schwerwiegenden Auswirkungen auf Wald und Holz. Sowohl rechtliche als auch technische Lücken sind während des Probebetriebs der Unternehmen deutlich geworden, was zeigt, dass eine praktikable Umsetzung der EUDR derzeit nicht möglich ist. Der Verband appelliert an die Politik, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um eine rechtssichere und umsetzbare Lösung innerhalb einer angemessenen Frist zu gewährleisten.

Julia Möbus, Geschäftsführerin des DeSH, kommentiert die Ergebnisse des Probebetriebs: “Der Testlauf in den teilnehmenden Unternehmen der Säge- und Holzindustrie hat deutlich gezeigt, dass die Umsetzung der EUDR derzeit nicht möglich ist. Es gibt sowohl technische Defizite als auch offene Fragen bei den inhaltlichen Vorgaben, und der bürokratische Aufwand ist unverhältnismäßig hoch. Wir appellieren daher an die Politik, die Rückmeldungen und Sorgen der Branche ernst zu nehmen und die notwendigen Voraussetzungen für eine rechtssichere und praktikable Umsetzung zu schaffen.”

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Die Einführung der EUDR wird umfangreiche Nachweis- und Dokumentationspflichten für die Wald- und Holzwirtschaft in Deutschland und Europa mit sich bringen. Der DeSH unterstützt das Ziel der Verordnung, der weltweiten Entwaldung entgegenzuwirken, fordert jedoch eine differenzierte und praxistaugliche Umsetzung, um negative Auswirkungen auf die Klimaschutzpotenziale von Wald und Holz zu vermeiden. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland und die Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffs für die Bauwende und die klimafreundliche Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft dürfen nicht durch zusätzliche bürokratische Hürden erschwert werden.

Aufgrund der noch offenen Fragen zur praktischen Umsetzung sind die Unternehmen stark verunsichert. Die fehlende Rechtssicherheit und die unklaren Rahmenbedingungen belasten die Wirtschaft zusätzlich. Eine Überarbeitung der Frist und Vorgaben der EUDR ist daher dringend geboten, um die Anforderungen an die heimische Wertschöpfungskette zu entschärfen und eine rechtssichere Umsetzung ohne übermäßige Bürokratie zu gewährleisten.

Die Deutsche Säge- und Holzindustrie setzt sich als Bundesverband für die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. Der Verband unterstützt seine Mitglieder bei wirtschafts- und branchenpolitischen Angelegenheiten und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen bei der Verwendung von Holz ein. Die umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs Holz steht dabei im Fokus.

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EUDR-Testphase offenbart eklatante Mängel | Presseportal

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Pressemeldung:EUDR-Testphase enthüllt Mängel: DeSH warnt vor Verwerfungen für Wald und Holz

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Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


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