EU-Verpackungsverordnung: Neuer Ministerratsbeschluss weist in die richtige Richtung, aber…

Die EU-Umweltminister haben ein bahnbrechendes Urteil zur Europäischen Verpackungsverordnung gefällt. Die deutsche Papierindustrie begrüßt den Beschluss, der Transportverpackungen aus Wellpappe als ebenbürtige Alternative zu Mehrwegverpackungen anerkennt. Jedoch sind noch Anpassungen nötig, um einen nachhaltigen und effizienten Wertstoffkreislauf zu gewährleisten. Mit Ausnahmeregelungen sollen bewährte Systeme geschützt werden. Die Trilog-Verhandlungen bieten die Chance, das vorbildliche Papierrecycling weiter zu stärken und die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Mit einer Recyclingquote von 85,1 Prozent ist Deutschland bereits führend. Lesen Sie den ganzen Artikel, um mehr über die Bedeutung und Relevanz dieser Entscheidung zu erfahren.

Bremen (VBR). Der aktuelle Beschluss der EU-Umweltminister und -ministerinnen zur Europäischen Verpackungsverordnung hat aus Sicht der deutschen Papierindustrie positive Aspekte. Besonders für Transportverpackungen aus Wellpappe wird betont, dass das etablierte System des Wertstoffkreislaufs von Papier, Pappe und Karton ökologische Vorteile bietet und als gleichwertig zu Mehrwegverpackungen angesehen werden sollte, erklärt Alexander von Reibnitz, der Hauptgeschäftsführer des Verbandes DIE PAPIERINDUSTRIE.

Doch es gibt noch Nachbesserungsbedarf. Bei Mehrwegquoten und Verpackungsverboten sollten zusätzliche Ausnahmeregelungen eingeführt werden. Diese Ausnahmen sollen sich auf Ökobilanzen und hohe Getrenntsammlungs- und Recyclingquoten stützen, um das erfolgreiche Nebeneinander von Wiederverwendung und hochwertiger Wiederverwertung zu unterstützen. Hier hat sich das EU-Parlament bereits klar für Ausnahmen ausgesprochen, um etablierte, nachhaltige und gut funktionierende Systeme zu schützen.

Die Papierindustrie zeigt sich zuversichtlich, dass bei den abschließenden Trilog-Verhandlungen Lösungen gefunden werden, die dem Gedanken der Kreislaufwirtschaft Rechnung tragen und das vorbildliche System des Papierrecyclings unterstützen.

Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton können vollständig recycelt werden und zeichnen sich durch eine äußerst hohe Recyclingquote von 82 Prozent EU-weit aus. In Deutschland wird diese Quote mit 85,1 Prozent sogar noch übertroffen. Rund 60 Prozent der gesamten deutschen Papierproduktion von 23,1 Millionen Tonnen im Jahr entfallen auf Verpackungspapiere. Deren Fasern können mindestens 20-mal recycelt werden.

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Die Papierindustrie hat ihren Sitz in Berlin und vertritt die Interessen der deutschen Papierindustrie. Ihr Hauptziel besteht darin, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit der Branche sicherzustellen. Mit ihrem Engagement für Mehrwegsysteme und hochwertige Wiederverwertung leistet die Papierindustrie einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Umweltschutz.

Der aktuelle Beschluss der EU-Umweltminister und -ministerinnen zur Europäischen Verpackungsverordnung zeigt, dass die Papierindustrie mit ihrem Einsatz für den Wertstoffkreislauf von Papier, Pappe und Karton auf dem richtigen Weg ist. Die geplanten Ausnahmeregelungen bei Mehrwegquoten und Verpackungsverboten werden es der Branche ermöglichen, ihre nachhaltigen und gut funktionierenden Systeme weiterhin erfolgreich umzusetzen. Die Papierindustrie ist zuversichtlich, dass bei den weiteren Verhandlungen die Aspekte der Kreislaufwirtschaft angemessen berücksichtigt werden und das Papierrecycling weiterhin unterstützt wird.

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