Erste Hilfe rettet Leben: DRK appelliert zum Welt-Erste-Hilfe-Tag – Wiederbelebung und Erste-Hilfe-Kurse entscheidend bei Herz-Kreislaufstillstand

Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags am 13. September macht das Deutsche Rote Kreuz deutlich, wie wichtig schnelle Hilfe bei alltäglichen Notfällen – von Schnittwunden über Wespenstiche bis zu Herz-Kreislauf-Stillstand – ist. Dabei beginnen Laien in Deutschland nur in rund der Hälfte aller Herznotfälle mit Wiederbelebungsmaßnahmen, obwohl dieser dritthäufigste Todesfall jede Sekunde zählt. Mit bundesweit angebotenen Kursen für Privatpersonen, Betriebe und Schulen will das DRK Hemmungen abbauen, Sicherheitsgefühl stärken und so jährlich zehntausende Leben retten.
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– Welt-Erste-Hilfe-Tag am 13. September betont schnelle Hilfe zuhause bei Alltagsunfällen.
– DRK bietet bundesweit praxisnahe Erste-Hilfe-Kurse für Privatpersonen, Betriebe und spezielle Zielgruppen.
– DRK fordert gesetzlich verpflichtende Wiederbelebungsstunden an Schulen zur besseren Laienhilfe.

Welt-Erste-Hilfe-Tag am 13. September: Bedeutung und Notwendigkeit von Erster Hilfe im Alltag

Der Welt-Erste-Hilfe-Tag am 13. September rückt die zentrale Bedeutung der Ersten Hilfe in den Fokus – vor allem alltagsnah und praxisorientiert. Es ist ein Irrglaube, dass Erste Hilfe vorwiegend im Straßenverkehr oder bei Katastrophen gefragt sei. Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, betont: „Viele glauben, Erste Hilfe sei nur im Straßenverkehr oder bei Katastrophen gefragt. Doch auch zu Hause gilt es, schnell und richtig zu helfen – sei es bei Schnittwunden, einem Wespenstich oder vor allem einem Herzstillstand.“ Diese Aussage verdeutlicht, wie wichtig es ist, Erste-Hilfe-Kenntnisse auch für alltägliche Notfälle zu erwerben.

Das DRK ist als größter Anbieter von Erste-Hilfe-Lehrgängen bundesweit aktiv und bietet regelmäßig Kurse für Privatpersonen, Betriebe und spezielle Zielgruppen an. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung theoretischer Kenntnisse, sondern vor allem um die praxisnahe Vorbereitung auf mögliche Notfälle. Denn viele Menschen zögern im Ernstfall, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Der DRK-Bundesarzt Professor Dr. Dr. Bernd Böttiger stellt klar: „Viele Menschen zögern in einer Notsituation, da sie Sorge haben, etwas falsch zu machen. Abgesehen davon, dass Nichtstun allermeist das größte Risiko ist, setzen hier unsere Kurse an, um Kenntnisse und damit Sicherheit zu vermitteln. Wissen in Erster Hilfe rettet jedes Jahr zehntausende Leben, und es könnten viele Tausend mehr sein.“

Ein besonders dramatisches Beispiel für die lebensrettende Wirkung von Erster Hilfe ist der plötzliche Herz- und Kreislaufstillstand. Diese Ursache ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Hier zählt nicht nur jede Sekunde, sondern auch die unmittelbare Reaktion von Laienrettenden spielt eine entscheidende Rolle. Dennoch beginnen nur etwa 50 Prozent der Menschen in Deutschland bei einem solchen Notfall mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reicht oft nicht aus, um bleibende Schäden zu verhindern.

Daher fordert das DRK eine gesetzliche Regelung, die Schülerinnen und Schüler in allen Bundesländern verpflichtend jährlich zwei Stunden Wiederbelebung unterrichtet. „Wiederbelebung können schon Kinder leicht umsetzen. Sie brauchen nur das nötige Wissen“, erklärt Gerda Hasselfeldt. Die Initiative des DRK und seines Jugendrotkreuzes setzt auf eine flächendeckende und frühzeitige Erste-Hilfe-Ausbildung, um jungen Menschen von Anfang an die Fähigkeit zu vermitteln, im Notfall zur Hilfe zu eilen.

Trotz der offensichtlichen Bedeutung zeigen Umfragen eine deutliche Bildungslücke: Fast die Hälfte der Bevölkerung (44,5 Prozent) hat noch nie oder seit mehr als 15 Jahren keinen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Dies wirkt sich negativ auf die Handlungsfähigkeit im Ernstfall aus. Um das Wissen ständig präsent zu halten, empfiehlt Professor Dr. Dr. Böttiger regelmäßige Auffrischungskurse: „Erste Hilfe ist keine Raketenwissenschaft und Wiederbelebung ist kinderleicht, aber die richtigen Handgriffe müssen regelmäßig in Erinnerung gerufen werden. Wir empfehlen: Ein Auffrischungskurs sollte alle zwei Jahre gemacht werden.“

Der Welt-Erste-Hilfe-Tag macht damit auf die lebenswichtigen Fähigkeiten aufmerksam, die jeder lernen kann und die für Notfälle im Alltag unverzichtbar sind. Wer sein Wissen auf den neuesten Stand bringt, trägt aktiv zur Sicherheit in Gemeinschaft und Familie bei.

Warum Erste Hilfe mehr denn je zählt – Gesellschaft im Wandel

Erste Hilfe ist längst kein Randthema mehr, sondern eine Fähigkeit von wachsender gesellschaftlicher Bedeutung. Die meisten Notfälle passieren im privaten Umfeld – beim Kochen, Heimwerken oder in der Familie. Gerade hier zeigt sich, dass lebensnahes Erste-Hilfe-Wissen unverzichtbar ist. Vor allem die demografische Entwicklung mit einer zunehmenden älteren Bevölkerung fordert eine verstärkte Aufmerksamkeit: Ältere Menschen sind häufiger auf schnelle Hilfe angewiesen, und gleichzeitig nehmen Alltagsunfälle in den eigenen vier Wänden zu. Dadurch steigt die Relevanz von Erste-Hilfe-Kompetenzen über alle Altersgruppen hinweg.

Mit dem Wandel der Gesellschaft verändert sich auch die Verantwortung jedes Einzelnen: Wissen um Erste Hilfe kann nicht nur Leben retten, sondern auch die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte entscheidend überbrücken. Die Realität zeigt jedoch eine Lücke im Wissenstransfer – fast die Hälfte der Bevölkerung hat entweder nie einen Erste-Hilfe-Kurs besucht oder dieser liegt mehr als 15 Jahre zurück. Die Herausforderung, vorhandene Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen, bleibt groß. Denn gerade bei lebensbedrohlichen Situationen wie dem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde, und das richtige Handeln kann bleibende Schäden verhindern.

Eine nachhaltige Verankerung von Erster Hilfe beginnt bereits in der Schule. Das Deutsche Rote Kreuz setzt sich mit seinem Jugendrotkreuz dafür ein, dass Kinder und Jugendliche altersgerecht an das Thema herangeführt werden. Gezielte Schulungen in der Wiederbelebung schon ab dem Kindesalter schaffen eine breite Basis, um lebensrettende Maßnahmen sicher anwenden zu können. Durch gesetzlich verankerte Erste-Hilfe-Unterrichtsstunden könnte der Grundstein für eine nachhaltige Hilfekultur gelegt werden.

International zeigen Vergleiche, wie stark verpflichtende Erste-Hilfe-Ausbildungen das Rettungsgeschehen beeinflussen. Länder, die Erste-Hilfe-Kurse und Wiederbelebungstrainings flächendeckend in den Bildungs- und Arbeitsalltag integrieren, weisen deutlich höhere Wiederbelebungsquoten auf. Das zeigt, dass regelmäßige Schulungen und eine breite Bevölkerung mit selbstsicherem Handeln entscheidend zur Reduzierung von Todesfällen beitragen.

Gesellschaftlich hat der Wandel folgende wichtige Effekte:

  • Stärkung des individuellen Selbstschutzes im Alltag
  • Erhöhung der Überlebenschancen bei Notfällen zu Hause
  • Förderung eines gemeinschaftlichen Verantwortungsbewusstseins
  • Langfristige Verankerung einer hilfsbereiten Kultur ab der Schulzeit

Der Blick in die Zukunft macht deutlich: Erste Hilfe ist nicht nur eine individuelle Fähigkeit, sondern ein gesellschaftliches Gut, das verstärkt gepflegt und weitergegeben werden muss. Mit einer konsequenten Förderung in Bildungseinrichtungen und dem Engagement für regelmäßige Auffrischungen aller Altersgruppen entsteht eine Gesellschaft, die im Notfall sicher und beherzt reagiert. Damit rückt Erste Hilfe von einer oft unterschätzten Notwendigkeit hin zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags – eine Entwicklung, von der letztlich jede und jeder profitieren kann.

Die hier präsentierten Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Roten Kreuzes e.V.

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8 Kommentare

  1. ‚Erste Hilfe kann Leben retten‘ – das ist so wahr! Ich frage mich oft, warum nicht alle einen Kurs besuchen. Was hält euch ab? Habt ihr Tipps für andere?

  2. Es ist traurig zu hören, dass so viele Menschen noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben. Wie können wir mehr Leute motivieren? Ich finde die Kurse beim DRK wirklich gut!

    1. Ich habe auch schon an einem Kurs teilgenommen und fand es sehr nützlich! Vielleicht sollten wir mehr Werbung dafür machen oder kostenlose Kurse anbieten.

    2. Klingt nach einer tollen Idee! Wenn jeder wüsste, wie man helfen kann, wäre das eine große Verbesserung für unsere Gesellschaft.

  3. Die Idee mit den Wiederbelebungsstunden in Schulen ist genial! Ich glaube, das sollte überall so sein. Wie denkt ihr darüber? Glaubt ihr, dass das wirklich helfen würde?

    1. Ja, ich denke auch, dass junge Leute lernen sollten, wie man im Notfall hilft. Man weiß nie, wann man das Wissen braucht. Es könnte so wichtig sein!

  4. Das DRK macht echt gute Arbeit! Ich habe vor Jahren einen Kurs besucht und es war sehr lehrreich. Warum machen nicht mehr Leute mit? Es könnte Leben retten! Wer hat ähnliche Erfahrungen?

  5. Ich finde es super wichtig, dass Erste Hilfe in Schulen gelehrt wird. So viele Menschen wissen nicht, was zu tun ist. Habt ihr schon einen Kurs gemacht? Ich denke, es könnte sehr hilfreich sein!

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