Erfolgreicher Protestmonat: ABDA-Präsidentin fordert Tat statt Worte

Die Apothekerschaft erlebte im November einen äußerst erfolgreichen Protestmonat, der sowohl in den Medien als auch in der Politik große Resonanz hervorrief. Auf der ABDA-Mitgliederversammlung erklärte die Präsidentin Gabriele Regina Overwiening, dass die Apothekenteams mit ihren Protesten wichtige politische Aussagen gemacht haben. Die kommenden Wochen und Monate sollen genutzt werden, um das Engagement für eine zukunftsfeste Arzneimittelversorgung weiter voranzutreiben und die "Scheinapotheken"-Pläne des Bundesgesundheitsministeriums abzuwehren. Einzelgespräche mit Politikerinnen und Politikern spielen dabei eine besondere Rolle.

Bremen (VBR). Die Apothekerschaft in Deutschland hat erfolgreich einen Protestmonat im November abgeschlossen, der mit ganztägigen Apothekenschließungen und Massenkundgebungen einherging. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, lobte die Apothekenteams für ihren Einsatz und betonte die positive Medienresonanz sowie die politische Aufmerksamkeit, die der Protest erzeugt hat.

Im Bundestag und in den Landtagen von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg wurden Debatten über eine wirtschaftliche Stärkung der Apotheken vor Ort geführt. Diese Debatten sind Teil der Erfolge des Protestmonats, wie Overwiening betont. Die Apothekerschaft plant, ihr Engagement für eine zukunftsfeste Arzneimittelversorgung fortzusetzen und dabei politische Gespräche auf verschiedenen Ebenen zu führen. Dabei sollen nicht nur die grundlegenden Forderungen der Apothekenteams vertreten werden, sondern auch die “Scheinapotheken”-Pläne des Bundesgesundheitsministeriums zurückgewiesen werden.

Overwiening unterstreicht die Bedeutung des Engagements für die Apotheken vor Ort und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den kommenden Wochen und Monaten sollen intensive Einzelgespräche mit Politikerinnen und Politikern geführt werden. Darüber hinaus werden im Jahr 2024 das E-Rezept und die Pharmazeutischen Dienstleistungen große Herausforderungen und Chancen für die Apotheken darstellen.

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Die ABDA-Präsidentin erhielt bei der ABDA-Mitgliederversammlung die Unterstützung der Delegierten der 34 Kammern und Verbände. Der Protestmonat im November umfasste Schließungen von fast 18.000 Apotheken und Kundgebungen mit rund 20.000 Teilnehmenden in verschiedenen Städten.

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände setzt sich für die Interessen der Apotheken in Deutschland ein und vertritt sie auf politischer Ebene.

Weitere Informationen finden Sie unter www.abda.de.

Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, b.rohrer@abda.de
Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, c.splett@abda.de

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ABDA-Präsidentin: Politik muss Unterstützung aus Protestmonat in die Tat umsetzen

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11 Antworten

    1. Das ist eine sehr pessimistische Einstellung. Proteste haben in der Geschichte schon oft Veränderungen bewirkt und sind ein wichtiges Mittel, um Unzufriedenheit auszudrücken. Zeitverschwendung ist es eher, untätig zu bleiben und nichts zu unternehmen.

  1. Ihr könntet doch einfach mal aufhören zu jammern und selbst was ändern! #Protestmonat #TatkraftstattWorte

    1. Was bringt Reden denn schon? Es ist naiv zu denken, dass Worte alle Probleme lösen können. Taten sind der Beweis für wahre Absichten und den Willen zur Veränderung. Also hören Sie auf zu jammern und handeln Sie endlich!

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