– 24. Internationaler Jugendfeuerwehrbewerb in Borgo Valsugana mit 60 Gruppen aus 22 Ländern.
– Team Guggenberg aus Österreich sichert neuen Weltmeistertitel vor Polen und Tschechien.
– Berlin richtet 2026 die 18. Feuerwehrweltmeisterschaften und 25. Jugendfeuerwehrbegegnung aus.
Starke Leistungen deutscher Jugendfeuerwehren beim 24. Internationalen Jugendfeuerwehrbewerb in Italien
In den malerischen Hügeln von Borgo Valsugana im italienischen Trentino trafen sich im Rahmen des 24. Internationalen Jugendfeuerwehrbewerbs insgesamt 60 Gruppen aus 22 Nationen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Die deutschen Nachwuchskräfte beeindruckten mit beeindruckenden Platzierungen und großer Einsatzbereitschaft. So erreichte die Jugendfeuerwehr Magdeburg-Olvenstedt aus Sachsen-Anhalt den 14. Platz in der Gesamtwertung und den 12. Rang in der Einzelwertung Gemischt. Die Jugendfeuerwehr Kummer aus Mecklenburg-Vorpommern überzeugte mit den Plätzen 20 in der Gesamtwertung und 15 in der Einzelwertung Gemischt. Besonders hervorzuheben ist die Performance der Jugendfeuerwehr Oberneukirchen aus Bayern, die in der Einzelwertung Mädchen einen starken 6. Platz erzielte und in der Gesamtwertung Rang 21 belegte.
Christian Patzelt, Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr, beschreibt die Entwicklung der deutschen Teams so: „Die drei Jugendfeuerwehren haben enorm Moral bewiesen und sich von Training zu Training gesteigert. Beim Bewerb haben nur wenige Zentimeter gefehlt, dann wären sie sechs Durchgänge komplett fehlerfrei gewesen“.
Den Titel des neuen Weltmeisters sicherte sich das Team Guggenberg aus Österreich. Die weiteren Podiumsplätze gingen an Polen und Tschechien. Besonders erfreulich für Tschechien: Neben dem dritten Platz in der Hauptwertung erreichten sie auch den ersten Platz in der Mädchenwertung.
Der Wettbewerb diente nicht nur als sportlicher Wettkampf, sondern auch als Plattform für Vernetzung und kulturellen Austausch. Neben den Wettbewerben waren Aktivitäten wie eine Lagerolympiade und eine Präsentation der Nationen am Abend fester Bestandteil des Programms.
Die Deutsche Jugendfeuerwehr, mit über 350.000 Mitgliedern in mehr als 18.000 Jugendfeuerwehren, demonstriert täglich, wie stark Engagement, Kameradschaft und Vielfalt den Nachwuchs prägen. Seit ihrer Gründung 1973 unter dem Dach des Comité Technique International de Prévention et d'Extinction du Feu (CTIF) setzt sie sich für diese Werte ein und ermöglicht jungen Menschen wertvolle Erfahrungen und praktische Fähigkeiten.
Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, hebt die Bedeutung des Events hervor: „Wir haben hier in Trentino eine Veranstaltung erlebt, die ihresgleichen sucht“. Er lobt die hervorragende Organisation durch die Italiener und richtet den Blick auf das kommende Großereignis: Berlin wird 2026 Gastgeber der 18. Internationalen Feuerwehrwettbewerbe und der 25. Internationalen Jugendfeuerwehrbegegnung sein. „Wir freuen uns darauf, in zwei Jahren in Berlin etwas zu bieten, was diesem Erlebnis hier nahekommt.“
Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft 2024 und den Veranstaltungen sind unter https://jugendfeuerwehr.de/aktionen-events/weltmeisterschaft-2024 verfügbar.
Jugendfeuerwehrwettbewerbe: Mehr als nur sportlicher Wettkampf
Internationale Jugendfeuerwehrwettbewerbe sind weit mehr als spannende Wettkämpfe entlang sportlicher Disziplinen. Sie wirken als Motoren für Persönlichkeitsentwicklung, Teamgeist und soziale Integration. Junge Teilnehmende erleben hier, wie gemeinsame Herausforderungen Zusammenhalt erzeugen und sich Schlüsselkompetenzen fördern lassen, die weit über den Feuerwehrdienst hinausgehen. Gerade in einer global vernetzten Welt tragen diese Ereignisse dazu bei, Verbindungen über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg zu knüpfen – sie sind Plattformen für internationale Verständigung und Freundschaften.
Welche Kompetenzen fördern internationale Wettbewerbe?
Neben körperlicher Fitness und technischem Know-how steht vor allem das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen im Vordergrund. Die Teilnehmenden lernen, Verantwortung zu übernehmen, sich aufeinander zu verlassen und in Stresssituationen Ruhe zu bewahren. Kommunikation auf Augenhöhe, gegenseitiger Respekt und die Akzeptanz unterschiedlicher Hintergründe sind dabei ebenso zentrale Fähigkeiten wie die praktische Feuerwehrarbeit. Solche Wettbewerbe fördern:
- Teamfähigkeit und Kooperation
- Problemlösungsfähigkeiten unter Zeitdruck
- Interkulturelles Verständnis und Offenheit
Wie stärken Jugendfeuerwehren die Gesellschaft?
Jugendfeuerwehrwettbewerbe setzen wertvolle Impulse für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie verbinden Menschen verschiedener Herkunft und fördern ein Gefühl der Zugehörigkeit. Jugendliche werden so zu aktiven Mitgliedern der Gesellschaft, die empathisch handeln und den Wert gemeinschaftlichen Engagements kennen. Dieses Miteinander wirkt integrativ und stärkt die demokratische Kultur vor Ort, indem junge Menschen früh lernen, sich für das Gemeinwohl einzusetzen.
Die bevorstehende Ausrichtung eines internationalen Wettbewerbs in Berlin im Jahr 2026 unterstreicht die Bedeutung Deutschlands als Gastgeber. Dieses Ereignis bietet eine besondere Gelegenheit, den Erfahrungsaustausch und die Anerkennung im internationalen Feuerwehrnachwuchs zu intensivieren sowie neue Impulse für eine starke und vernetzte Feuerwehrfamilie zu setzen.
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Beeindruckende Leistungen der deutschen Gruppen bei der …
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11 Kommentare
Habe nicht gewust das die Jugendfeuerwehr so etwas macht. Echt interesant zu lesen!
Die Jugendfeuerwehr mach echt gute arbeit. Bin stolz auf die deutschen Teams.
Genau, die sind super! Immer weiter so.
Ich finde die Veranstaltung sehr nützliche für Jugentliche. Gut gemacht!
Absolut, fördert Teamwork und Zusammenhalt!
Ja, mehr solche Events brauchten wir!
Das is toll das die Deutschen so gut waren. Ich hoffe die werden besser im nächste Jahr!
Ja, da kann man nur zustimmen. Sie haben hart gearbeitet.
Gute Leistung, weiter so! Training machts halt.
Ich finde es super wichtig dass die Jugendfeuerwehr so was macht. Erlich ein großes Respekt fur alle.
Oh, danke fürs loben! Ja, die arbeite hart daran.