Vereins- und Verbandsnachrichten vom 10.03.2023
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“Enttäuschung bei Bauwilligen: Wohnungsbau-Projekte werden aufgegeben”

Verbands- und Vereinsnachrichten

Zusammenfassung VB-Redaktion:
Der Wohnungsbau in Deutschland ist in Gefahr. In einer Pressemitteilung des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe wird darauf hingewiesen, dass immer weniger Baugenehmigungen erteilt werden und sich die Wohnungsmarktkrise weiter ausbreiten könnte. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Felix Pakleppa, fordert deshalb ein Einlenken der Politik. In der Pressemeldung werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um Bauherren und Investoren zu unterstützen und den Wohnungsbau anzukurbeln. Weitere Informationen dazu finden sich am Ende der Meldung.


Pressemeldung:

Baugenehmigungen auf historischem Tiefstand: Politik muss handeln, um Wohnungsbau zu retten

Die Zahlen sind alarmierend: Seit Monaten werden immer weniger Baugenehmigungen für den Wohnungsbau erteilt. Dies hat dramatische Auswirkungen auf den Wohnungssektor im Land. Im Dezember 2022 wurden gerade einmal 32.646 Wohnungen genehmigt, was 7.231 Genehmigungen weniger sind als im Vorjahresmonat (-18,1 Prozent). Insgesamt wurden im Jahr 2022 rund 354.400 Wohnungen genehmigt, fast 7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang hat sich in den letzten Monaten verfestigt und die Wohnungsmarktkrise droht weiter auszubreiten.

Bauherren und Investoren sind bereits jetzt mit hohen Neubaukosten und Bauzinsen konfrontiert, wodurch viele Projekte storniert werden müssen. Die Order sind im Jahr 2022 um real 16,5 Prozent eingebrochen. Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, fordert daher ein Einlenken der Politik und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für die Bauindustrie.

Zwei Maßnahmen sind hierbei besonders wichtig: Anstatt weiterer Auflagen und Regulierungen, die das Bauen verteuern und Bauherren demotivieren, sollten die derzeitigen Förderungen für den energetischen Standard EH-40 temporär ausgesetzt werden. Darüber hinaus benötigen Hausbauer und Investoren Unterstützung durch die KfW-Bank, um die hohen Bauzinsen bewältigen zu können.

Die Konsequenzen eines weiteren Rückgangs bei den Baugenehmigungen wären verheerend, denn der Wohnungsbau und somit die Wohnungsmärkte des Landes sind in Gefahr. Daher muss die Politik jetzt handeln, um die Baubranche nicht nur zu retten, sondern auch den Wohnungsmarkt in Zukunft stabil zu halten.

Original-Content von: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe, übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de

Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband nennt sich ZDB – Zentralverband Dt. Baugewerbe.
– Er wurde 1901 gegründet und ist damit einer der ältesten Wirtschaftsverbände Deutschlands.
– Der Sitz des Verbandes befindet sich in Berlin.
– Der ZDB vertritt mehr als 35.000 kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Baugewerbe.
– Seine Mitglieder sind in 16 Landesverbänden organisiert.
– Der ZDB ist eine Interessenvertretung für Handwerksbetriebe und bauträgergeführte Unternehmen im Bauhaupt- und Baunebengewerbe.
– Die Tätigkeitsschwerpunkte des Verbandes sind u.a. politische Interessenvertretung, Tarifpolitik und -gestaltung, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Aus- und Weiterbildung.
– Der ZDB ist Teil des europäischen Dachverbandes European Builders Confederation (EBC) und arbeitet eng mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sowie anderen Wirtschaftsverbänden zusammen.
– Im Jahr 2020 hatte der ZDB einen Umsatz von rund 93 Milliarden Euro.
– Der Verband beschäftigt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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