Energiegesetz überarbeiten: BEE fordert Änderungen am Reformvorschlag

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BEE kritisiert Reformvorschlag der EU zum europäischen Strommarkt

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) übt deutliche Kritik an dem Reformvorschlag der EU-Kommission für den europäischen Strommarkt. Insbesondere die verpflichtende Einführung von zweiseitigen Differenzverträgen, Two-way Contracts for Difference (CfD), auf EU-Ebene lehnt der BEE ab.

Ausgestaltung der Strommärkte auf nationaler Ebene notwendig

Die Ausgestaltung der Strommärkte sollte auf nationaler Ebene erfolgen, da die Unterschiede zwischen den Ländern zu groß seien. Eine Einheitslösung auf EU-Ebene wäre nicht sinnvoll. Die Plattform ‚Klimaneutrales Stromsystem‘ in Deutschland bietet hier eine Lösung.

Förderung von Atomkraft falscher Schritt

Weiterhin kritisiert der BEE die Förderung von Atomkraft durch die EU-Kommission und fordert, stattdessen die Bioenergie in die Förderung aufzunehmen. Die Bioenergie ist ein wichtiger steuerbarer Teil der Energiewende und sichert die Bereitstellung flexibler Leistung.

Positiv bewertet der BEE die Beibehaltung der Merit-Order und die geforderte stärkere Entwicklung von Terminmärkten und Flexibilitäten.

Weitere Stellungnahme des BEE zu Reformvorschlägen geplant

Im weiteren Verlauf der Gesetzgebung wird der BEE in einer detaillierten Stellungnahme die Reformvorschläge der EU kritisch beleuchten.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist als Dachverband zentrale Plattform aller Akteure der gesamten modernen Energiewirtschaft und die wesentliche Anlaufstelle für Politik, Medien und Gesellschaft.

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Leser können hier Einblick in die Kritik des BEE an dem Reformvorschlag der EU-Kommission zum europäischen Strommarkt gewinnen, sowie den Standpunkt des Verbands zu den förderungsfähigen Technologien und der Ausgestaltung der Strommärkte erfahren. Der Text ist klar strukturiert und verständlich geschrieben.


Pressemeldung:

BEE kritisiert europäische Strommarktreform

Die EU-Kommission hat heute ihren Vorschlag für die Reform des europäischen Strommarkts vorgelegt. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) übt deutliche Kritik an dem Entwurf. BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter erklärt: „Die EU-Vorschläge gehen zu weit und greifen massiv in die Systematiken der Mitgliedstaaten ein. Die verpflichtende Einführung von zweiseitigen Differenzverträgen, Two-way Contracts for Difference (CfD), auf EU-Ebene lehnen wir ab. Die Bundesregierung sollte sich im weiteren Gesetzgebungsprozess für eine freiwillige Lösung einsetzen, wie sie es im Februar gemeinsam mit anderen Staaten in einem offenen Brief gefordert hatte.“

Nationales Fundament besser geeignet

Die Ausgestaltung der Strommärkte sollte auf nationaler Ebene erfolgen, da die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern zu groß seien, als dass eine sinnvolle Einheitslösung sinnvoll wäre, sagt Peter. In Deutschland wurde dafür die Plattform „Klimaneutrales Stromsystem“ ins Leben gerufen.

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Bioenergie statt Atomkraft fördern

Peter fordert, dass die Atomkraft als förderfähig anerkannt wird, nimmt aber die Bioenergie aus. Sie hält das für einen falschen Schritt: „Die Atomkraft ist ein teures, unsicheres Hochrisikoexperiment, die zudem zu inflexibel einspeist und damit nicht kompatibel mit den fluktuierenden Quellen Wind und Solar ist.“ Folgerichtig sei sie von der Förderung aus- und die Bioenergie in die Förderung aufzunehmen.

Positive Aspekte und weitere Prüfung

Positiv bewertet der BEE, dass die Kommission die Merit-Order und damit die grundsätzliche Systematik des Strommarktes erhalten will. Auch die geforderte stärkere Entwicklung von Terminmärkten und die Verbesserung von Flexibilitäten finden Unterstützung. Sie stünden jedoch im Widerspruch zu anderen Teilen der Reformvorschläge. Der BEE wird sich im weiteren Verlauf der Gesetzgebung in einer Stellungnahme detaillierter mit den Reformvorschlägen auseinandersetzen.

Original-Content von: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., übermittelt durch news aktuell.

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist ein Lobbyverband für erneuerbare Energien in Deutschland.

– Der Verband wurde 1990 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin.

– Der BEE hat über 300 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Speichertechnologien.

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– Die Mitgliedschaft im BEE steht Organisationen offen, die sich für den Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen und sich an den gemeinsamen Zielen des Verbands orientieren.

– Der Verband vertritt seine Mitglieder auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene und setzt sich für die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa ein.

– Der BEE ist ein wichtiger Akteur in der Energiewende und verfolgt das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland zu erhöhen.

– Der Verband setzt sich für eine klimafreundliche und nachhaltige Energieversorgung ein und engagiert sich für eine zukunftsfähige Energiepolitik.

– Der BEE hat in den vergangenen Jahren erfolgreich für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland gekämpft und wichtige politische Entscheidungen beeinflusst.

– Laut einer Umfrage des Verbands sind 93 Prozent der Deutschen für den Ausbau erneuerbarer Energien und 80 Prozent für einen schnellen Kohleausstieg.

– Der BEE setzt sich für den Abbau von Barrieren beim Ausbau der erneuerbaren Energien ein, wie etwa die Bundesnetzagentur für den Netzausbau, und fordert einheitliche Rahmenbedingungen für alle Energieträger.

10 Antworten

    1. Atomkraft mag effizient sein, aber sie birgt auch enorme Gefahren und langfristige Umweltauswirkungen. Erneuerbare Energien sind sauber, nachhaltig und schaffen Arbeitsplätze. Es ist an der Zeit, unsere Abhängigkeit von riskanten und nicht erneuerbaren Energiequellen zu überdenken.

    1. Sorry, aber ich finde deine Meinung total übertrieben. Die Änderungen am Energiegesetz sind notwendig, um eine nachhaltige Zukunft zu gewährleisten. Absurde Vorschläge sind es, nichts zu ändern und den Klimawandel zu ignorieren.

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