Emissionsklima trübt Stimmung für Pfandbriefmarkt weiter ein

Die Stimmung für den Pfandbriefmarkt bleibt eingetrübt, wie eine Umfrage des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zeigt. Trotzdem gibt es für unbesicherte Bankanleihen eine überraschende Stimmungsaufhellung. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Faktoren die Stimmung beeinflussen und welche Prognosen für das kommende Jahr abgegeben werden.
Emissionsklima trübt Stimmung für Pfandbriefmarkt weiter ein. Blaue Hintergrundfläche mit weißem Text.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Weitere Themen die Sie interessieren könnten: | | | | |

Bremen (VBR). Weiter eingetrübte Stimmung für den Pfandbriefmarkt

Berlin – Laut einer Umfrage des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) wird für das erste Halbjahr 2024 eine weiterhin leichte Abschwächung des Absatzes von Pfandbriefen und unbesicherten Bankanleihen erwartet. Die Umfrage zeigt, dass verschiedene Faktoren die Belastung des Pfandbriefgeschäfts bedingen, darunter das verhaltene Aktivgeschäft, die geringe Nachfrage der EZB, das Niveau der Asset-Swap-Spreads und die erzielten Überzeichnungsniveaus. Die inverse Zinsstruktur und die unsichere Aussicht auf die weitere Zinsentwicklung haben außerdem dazu geführt, dass Investoren zunehmend kurze und mittlere Laufzeiten bevorzugten. Im Vergleich zur Umfrage vom Juni 2023 verbesserten sich die Erwartungen der Kapitalmarktexperten für das erste Halbjahr 2024 hinsichtlich der Investorennachfrage nach Pfandbriefen jedoch deutlich.

Der aktuelle „vdp-Emissionsklima“-Stimmungsindikator liegt bei -22 Punkten, was weiterhin auf eine leicht getrübte Stimmung hindeutet. Sowohl die Einschätzungen für Pfandbriefe (-23 Punkte) als auch für unbesicherte Bankanleihen (-21 Punkte) sind ähnlich. Im Vergleich zur Umfrage vom Juni 2023 hat sich der Score für Pfandbriefe leicht verschlechtert, während sich der Score für unbesicherte Bankanleihen verbessert hat.

Die vdp-Mitgliedsinstitute erwarten in den nächsten sechs Monaten weiterhin ein gedämpftes Aktivgeschäft und schätzen den generellen Ratingtrend für den Bankensektor etwas positiver ein. Zudem gehen die meisten Institute von zwei kleineren Leitzinssenkungen aus, während einige sogar eine Anhebung des Einlagensatzes über 4% prognostizieren.

Für das erste Halbjahr 2024 werden verbesserte Absatzmöglichkeiten für unbesicherte Bankanleihen erwartet, die auf attraktive Renditen und ein geringes Angebot zurückzuführen sind. Im Jahr 2023 wurden bisher Pfandbriefe im Gesamtvolumen von knapp 54 Mrd. Euro begeben. Obwohl dies etwa 10% oberhalb der Prognose der vdp-Mitgliedsinstitute liegt, liegt es immer noch rund 30% unter dem Volumen des Vorjahres.

Für das Jahr 2024 erwarten die vdp-Mitgliedsinstitute ein Neuemissionsvolumen von 49,5 Mrd. Euro, wobei 41,1 Mrd. Euro auf Hypothekenpfandbriefe und 7,9 Mrd. Euro auf Öffentliche Pfandbriefe entfallen. Gleichzeitig sollen Pfandbriefe im Wert von 45 Mrd. Euro fällig werden. So wird ein Nettowachstum des deutschen Pfandbriefumlaufs um 4,5 Mrd. Euro erwartet.

Die Umfrageergebnisse spiegeln die weiterhin herausfordernde Situation an den Kapital- und Immobilienmärkten wider. Dennoch sind die vdp-Mitgliedsinstitute optimistisch, dass sie im nächsten Jahr erfolgreich unbesicherte Bankanleihen und Pfandbriefe platzieren können.

Quelle: Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. (https://www.presseportal.de/pm/29608/5671900/)

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
vdp-Emissionsklima: Weiter eingetrübte Stimmungslage für den Pfandbriefmarkt

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

11 Kommentare

    1. Typisch ignorant. Der Klimawandel hat Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft, einschließlich Finanzmärkte. Aber klar, ignorieren wir einfach die Realität und machen weiter wie immer. So viel zur Verantwortung und zum Weitblick.

  1. Na, da hab ich aber eine ganz andere Meinung! Die Emissionsklima ist von großer Bedeutung und sollte keineswegs unterschätzt werden. Der Pfandbriefmarkt mag ja gut laufen, aber das ändert nichts an den Auswirkungen auf die Umwelt.

  2. Leute, ich weiß ja nicht, aber irgendwie finde ich, dass der ganze Hype um den Emissionsklima und den Pfandbriefmarkt total überbewertet wird. #justsaying

  3. Also ich finde diese ganze Diskussion um Emissionsklima total übertrieben. Wer braucht schon Pfandbriefe?

    1. Da scheinen Sie nicht wirklich den Ernst der Lage zu verstehen. Die Reduzierung von Emissionen ist entscheidend, um unseren Planeten zu schützen. Pfandbriefe sind zwar nicht für jeden relevant, aber das bedeutet nicht, dass das Problem der Klimaemissionen nicht existiert.

  4. Also ich finde ja, dass der Pfandbriefmarkt total überbewertet wird. Emissionsklima hin oder her!

    1. Da muss ich dir widersprechen! Der Pfandbriefmarkt ist ein solides und wichtiges Instrument für die Finanzierung der Immobilienwirtschaft. Das Emissionsklima spielt dabei eine große Rolle und sollte nicht unterschätzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge