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Emissionsklima trübt Stimmung für Pfandbriefmarkt weiter ein

Die Stimmung für den Pfandbriefmarkt bleibt eingetrübt, wie eine Umfrage des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zeigt. Trotzdem gibt es für unbesicherte Bankanleihen eine überraschende Stimmungsaufhellung. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Faktoren die Stimmung beeinflussen und welche Prognosen für das kommende Jahr abgegeben werden.
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Bremen (VBR). Weiter eingetrübte Stimmung für den Pfandbriefmarkt

Berlin – Laut einer Umfrage des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) wird für das erste Halbjahr 2024 eine weiterhin leichte Abschwächung des Absatzes von Pfandbriefen und unbesicherten Bankanleihen erwartet. Die Umfrage zeigt, dass verschiedene Faktoren die Belastung des Pfandbriefgeschäfts bedingen, darunter das verhaltene Aktivgeschäft, die geringe Nachfrage der EZB, das Niveau der Asset-Swap-Spreads und die erzielten Überzeichnungsniveaus. Die inverse Zinsstruktur und die unsichere Aussicht auf die weitere Zinsentwicklung haben außerdem dazu geführt, dass Investoren zunehmend kurze und mittlere Laufzeiten bevorzugten. Im Vergleich zur Umfrage vom Juni 2023 verbesserten sich die Erwartungen der Kapitalmarktexperten für das erste Halbjahr 2024 hinsichtlich der Investorennachfrage nach Pfandbriefen jedoch deutlich.

Der aktuelle „vdp-Emissionsklima“-Stimmungsindikator liegt bei -22 Punkten, was weiterhin auf eine leicht getrübte Stimmung hindeutet. Sowohl die Einschätzungen für Pfandbriefe (-23 Punkte) als auch für unbesicherte Bankanleihen (-21 Punkte) sind ähnlich. Im Vergleich zur Umfrage vom Juni 2023 hat sich der Score für Pfandbriefe leicht verschlechtert, während sich der Score für unbesicherte Bankanleihen verbessert hat.

Die vdp-Mitgliedsinstitute erwarten in den nächsten sechs Monaten weiterhin ein gedämpftes Aktivgeschäft und schätzen den generellen Ratingtrend für den Bankensektor etwas positiver ein. Zudem gehen die meisten Institute von zwei kleineren Leitzinssenkungen aus, während einige sogar eine Anhebung des Einlagensatzes über 4% prognostizieren.

Für das erste Halbjahr 2024 werden verbesserte Absatzmöglichkeiten für unbesicherte Bankanleihen erwartet, die auf attraktive Renditen und ein geringes Angebot zurückzuführen sind. Im Jahr 2023 wurden bisher Pfandbriefe im Gesamtvolumen von knapp 54 Mrd. Euro begeben. Obwohl dies etwa 10% oberhalb der Prognose der vdp-Mitgliedsinstitute liegt, liegt es immer noch rund 30% unter dem Volumen des Vorjahres.

Für das Jahr 2024 erwarten die vdp-Mitgliedsinstitute ein Neuemissionsvolumen von 49,5 Mrd. Euro, wobei 41,1 Mrd. Euro auf Hypothekenpfandbriefe und 7,9 Mrd. Euro auf Öffentliche Pfandbriefe entfallen. Gleichzeitig sollen Pfandbriefe im Wert von 45 Mrd. Euro fällig werden. So wird ein Nettowachstum des deutschen Pfandbriefumlaufs um 4,5 Mrd. Euro erwartet.

Die Umfrageergebnisse spiegeln die weiterhin herausfordernde Situation an den Kapital- und Immobilienmärkten wider. Dennoch sind die vdp-Mitgliedsinstitute optimistisch, dass sie im nächsten Jahr erfolgreich unbesicherte Bankanleihen und Pfandbriefe platzieren können.

Quelle: Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. (https://www.presseportal.de/pm/29608/5671900/)

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vdp-Emissionsklima: Weiter eingetrübte Stimmungslage für den Pfandbriefmarkt

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